Zunächst mal Knubbelchen Nummer 4. Es ist aus der gleichen Wolle wie Knubbelinchen.
Dann hab ich einen Schal fertig gestrickt. Er ist knapp über einen Meter lang, aus geschenkter Wolle und für "Kinder helfen Kindern" gedacht. Allerdings hat Sohnemann schon Ansprüche darauf angemeldet. Mal schauen, momentan brauchen wir ja grade keinen Schal, bei 35°C.
Vor etwa einem Jahr bin ich zum ersten Mal und eher zufällig über eine alte Handarbeitstechnik gestolpert, das Nadelbinden.
Sehr schön an dieser Technik ist, dass man einfach los arbeitet und wenig Material braucht. Dadurch lassen sich diese Arbeiten gut mitnehmen. Man kann auch im stehen oder laufen nadelbinden, wodurch es sich auch eignet, um mit auf die Bühne genommen zu werden.
Es gibt noch viele andere Stiche, die dann auch noch dickere Sachen erzeugen. da stehe ich aber erst am Anfang. Normalerweise nimmt man zum Nadelbinden "echte" Wolle, weil man nur mit langen Fäden arbeitet (statt wie beim Stricken mit Endlosfaden) und die neuen Fäden anfilzt. Ich hatte aber nur 100% Polyacryl da. Die Stulpen sind deshalb angeknotet, was bei der eher lockeren Struktur aber nicht auffällt. Inzwischen habich zwei andere Arten gefunden, wie man die Fäden ansetzen kann. Beim Beutel hab ich die Enden verflochten, das funktioniert sehr gut.