In Sachsen ging der Alltag am Montag wieder los. Der 6. Januar ist kein Feiertag, wir haben also nicht diese Woche noch Ferien, wie viele andere Bundesländer.
Dementsprechend beginnt unser Tag mit dem Wecker kurz vor 6. Wir sind schon wieder vollkommen drin im Alltag, Sohnemann mag nicht aufstehen und überhaupt ist es einfach noch zu früh.
Trotzdem klappt das Morgenprogramm, so dass alle gestaffelt das Haus verlassen. Kurz nach 7 bin ich alleine. Mit Katzen.
Bei mir auf Arbeit sind aktuell zwei Mitarbeiterinnen und der Chef samt ihren Familien in Quarantäne, ausnahmslos alle haben nur leichte Symptome, bei den meisten war es nach 1-2 Tagen vorbei. Allerdings haben wir dadurch einen Personalengpass auf Arbeit, so dass ich und eine weitere Kollegin heute einspringen. So gehe ich erstmal in Ruhe ins Bad, mache mich tagfein und setze mich noch ein paar Minuten aufs Sofa.
Kurz nach 8 bin ich an der Arbeitsstelle, eine Kollegin ebenfalls. Die mit dem Schlüssel aber noch nicht, so sitzen wir zu zweit in ihrem Auto und quatschen, bis die dritte Kollegin kommt.
Dann arbeiten wir fleißig. Der Chef war nach 2 Tagen wieder fit und langweilt sich zu hause. Wir telefonieren immer wieder mit ihm, er unterstützt uns von zu Hause aus, dank moderner Computertechnik geht das problemlos.
Kurz nach halb 12 verabschiede ich mich, die Jüngste muss aus dem Kindergarten abgeholt werden. Ihr Zeitfenster ist 11.45 bis 12 Uhr, wegen der Gruppentrennung. 11.54 Uhr drücke ich die Klingel, passt. Ab Februar werden wir die Betreuungszeit auf 8 Stunden erhöhen, das entspannt alles ein wenig und die Jüngste möchte nun auch gerne im Kindergarten mit schlafen.