Sonntag, 23. November 2014

Sonntagsfreuden - Novemberwetter?

Es ist schon wieder Sonntag und Frau Krativberg sammelt wieder Sonntagsfreuden (Blog nicht mehr aktiv). Gerne bin ich auch diesmal dabei.

Heute ist Ewigkeitssonntag, das Ende vom Kirchenjahr, eh es am nächsten Wochenende mit dem ersten Advent neu beginnt. Deshalb und weil meine Oma in diesem Jahr verstorben ist, waren wir heute vormittag im Gottesdienst des Nachbarortes. Direkt im Anschluss haben wir ihr Grab besucht.
Leider fehlte das Grablicht, das meine Mutter erst diese Woche hin gestellt hatte, und eine andere Frau berichtete, dass derzeit ganz viel gestohlen wird auf dem Friedhof. Ich finde das sehr traurig und sehr bedenklich, dass es Menschen gibt, die nichtmal mehr die Ruhe des Friedhofs respektieren können...

Freitag, 21. November 2014

Bundesweiter Vorlesetag

Heute war/ ist bundesweiter Vorlesetag. Bereits letzten Freitag bekam Töchterchen einen Anruf von ihrem Lehrer, dass sie vorlesen darf und sie sich übers Wochenende eine Geschichte aussuchen soll, die 5-7 Minuten dauert. Darüber hat sie sich sehr gefreut, da sie sehr gerne liest und inzwischen auch wirklich gut darin ist. So schnell kann ich gar keine Bücher nachkaufen, wie sie liest. Deshalb ist sie auch schon seit mindestens einem halben Jahr Mitglied im Leseclub ihrer Schule. Der hat dienstags, mittwochs und donnerstags offen, man kann einige Zeit da bleiben, selbst lesen, vorgelesen bekommen und jeweils ein Buch ausleihen (notfalls auch an allen drei Tagen).
Heute also durfte Töchterchen der Klasse 1 vorlesen. Es hat ihr viel Spaß gemacht und sie darf auch mal wieder kommen.
Heute nachmittag hat sie uns schließlich auch ein Buch vorgelesen, sehr zu Sohnemanns Freude, der Bücher ebenso sehr liebt wie Töchterchen und ich. Es war ein langes Buch und sie hat es wirklich gut gemacht.
Dann haben wir den Tag zum Anlass genommen und das Kinderbücherregal im Wohnzimmer ausgeräumt, durchgeschaut und wieder eingeräumt.

Donnerstag, 20. November 2014

26 Stunden Berlin

Für Geburtstagsgeschenke bin ich in unserer Ehe zuständig, zumindest meistens. So hab ich in den letzten jahren vom Herrn TAC meist nicht viel bekommen. "Ich hab leider kein Geschenk für dich, mir ist nichts eingefallen", erklärte er mir immer leicht schuldbewusst. Und genau deshalb hab ich in diesem Jahr auch nichts erwartet.
Wie überrascht war ich, als er mir Anfang September einen Umschlag überreichte, darin zunächst einmal ein Zettel mit Bildern. Bilder von Berlin.
Dann bekam ich noch Karten für "Mamma Mia" und eine Hotelreservierung.
Unbeschreiblich, wie ich mich darüber gefreut habe.

Sonntag, 16. November 2014

Sonntagsfreude: Kindermund

Eine wöchentlich wiederkehrende Sonntagsfreude ist immer unser gemeinsames Frühstück - sofern alle pünktlich am Tisch sitzen. Sonntags muss (meist) niemand direkt nach dem Frühstück los, so dass es auch mal etwas länger dauern kann. Und manchmal entstehen ganz nette Gespräche.

Heute fragte unser kränkelnder Sohnemann den Papa, ob er mit ihm eine CD suchen würde, die er gerne anhören möchte.
Töchterchen gab zu verstehen, dass sie besagte CD aus Sohnemanns CD-Spieler gemopst hätte.
Ich: "Ja, ich hab die Klappe gestern abend geschlossen, da war keine CD drin."
Papa: "Die muss man immer gleich schließen."
Sohnemann: Ja, sonst trocknet das Radio innen aus und man kann keine CD mehr anhören."
 
Mit diesem Kindermund hüpfe ich zu Frau Kreativberg (Link folgt), die die Sonntagsfreuden von allen sammelt.

Lächelnde Sonntagsgrüße von TAC

Samstag, 15. November 2014

Spaß und Ärgernis

Laut Wetterbericht war heute nochmal ein schöner Tag, eh es ab morgen regnet. Also waren wir in der Frühnachmittagssonne draußen. Wir haben das Trampolin in die Winterpause geschickt und die letzten - inzwischen von den Vögeln leer gefutterten - Sonnenblumen aus dem Beet gezogen. Interessant zu sehen, was man damit machen kann...
 Fechten beispielsweise...

Donnerstag, 13. November 2014

Meine Leserliste...

... war verschwunden. Ich hab mich wochenlang gefragt, wo die denn steckt? In der Layout-Ansicht konnte ich sie nicht mehr aktivieren, da stand, sie wäre schon aktiv. Das hat mich unendlich geärgert.
Traudel vom Drosselgarten brachte den entscheidenden Hinweis: Bei ihr hat ein Browserwechsel geholfen.
Also hab ich mal einen anderen Browser probiert und siehe da, die Liste wurde sichtbar. Das brachte meinen Mann auf eine Idee: Er deaktivierte das Blockieren der Werbung. Das war irgendwie eingeschaltet. Und siehe da, die Liste ist wieder sichtbar.
Und wisst ihr was mich am Meisten freut? Ich hab jetzt 13 LeserInnen.
Wenn ihr könntet, würdet ihr mich jetzt gerade auf meinem Stuhl vorm Computer freudig hüpfen sehen... ich hab neue LeserInnen... hach ja...

Freudig-hibbelige Grüße von TAC

Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 im November 2014

Heute ist schon wieder der 12. Tag im Monat, also gibts 12 Fotos von meinem Tag. Mehr Fotos von anderen BloggerInnen gibts bei Caro von "Draußen nur Kännchen".
Es sind heute sogar 14 Fotos geworden.

Mein Tag begann kurz vor 6.30 Uhr. Irgendwie war ich heute noch hundemüde, konnte auch später kaum die Augen auf halten, so dass Sohnemann erst gegen meine Augen stubste und sagte "Aufmachen" und kurz danach sang er unser "Guten-Morgen"-Lied für mich. Das war richtig süß, leider alles noch ohne Kamera in der Nähe.

1. + 2. Es ist 8.30 Uhr und alle außer mir sind aus dem Haus. Ich bereite die Krabbelgruppe vor. Da ich noch was ausdrucken muss, mach ich den Rechner an und stolpere zufällig über Caros "12 von 12"-Ankündigung in meiner Leseleiste. Ach du Schreck - wo ist meine Kamera? Mist, Akku ist fast leer - Wo ist denn nun schon wieder das Ladegerät?
 

Dienstag, 11. November 2014

Erinnerungen - vor 25 Jahren

Überall stolpert man momentan über Erinnerungen und Berichte rund um die Ereignisse vor 25 Jahren. Das finde ich spannend und interessant, vor allem, wenn persönliche Eindrücke wieder gegeben werden. Und es hat mich inspiriert, ebenfalls ein paar Gedanken aufzuschreiben.

Am Freitag gab es in der Oberstadtkirche eine Gedenkveranstaltung zu den Ereignissen in unserem Ort. Es gab Berichte von Zeitzeugen, Taizé-Lieder und am Ende wurden Kerzen angezündet, die vor der Gedenktafel außen an der Kirche auf einem Tisch abgestellt werden konnten. Dadurch hab ich mich auch wieder an einiges erinnert, was ich scheinbar vergessen hatte.

Ich bin in der DDR groß geworden. In unserer Familie gab es einen sehr guten Zusammenhalt, die Unzufriedenheit mit dem System schweißte zusammen. Bei Familientreffen wurde regelmäßig dem inneren Ärger Luft gemacht, aber es gab keine Gedanken an Ausreise. Zumindest hab ich nie etwas in der Richtung mitbekommen. Allerdings sprachen meine Eltern schon auch darüber, wie es "drüben" ist oder wer Ausreisen durfte. Außerdem bekamen wir einmal im Jahr kurz vor Weihnachten ein Westpäckchen, in der Regel waren da nur essbare Leckereien drin. Das hob meine Mutter auf und verteilte es an Weihnachten auf die "Bunten Teller".

Sonntag, 9. November 2014

Sonntagsfreude

Auch an diesem Sonntag hat Frau Kreativberg wieder dazu aufgerufen, Sonntagsfreuden (Link entfernt) zu bloggen, da mach ich gerne wieder mit.

Mein Tag heute war recht ruhig. Wir haben ausgeschlafen und gemütlich gefrühstückt. Danach ist Herr TAC mit den Kindern raus, um das Klettergerüst abzubauen. Letzten Endes hat er es abgebaut und die Kinder waren auf dem geteerten Fußweg unterwegs, Töchterchen mit ihren Rollerskates, Sohnemann mit Laufrad. Es ist immer eine ganz besondere Freude für mich, wenn die beiden mal nicht streiten.
Zum Mittagessen gab es Karpfen bei den Onkels vom Herrn TAC. Sehr lecker und ebenfalls eine Freude.
Danach konnte ich gemütlich vor mich hin häkeln (Resteverarbeitung, es wird eine Kindermütze für "Kinder helfen Kindern"), während die Kinder sich mehr oder weniger selbst bzw. miteinander beschäftigten und die gesamte Herr-TAC-Familienhälfte die letzten Motorradrennen der Saison schaute.
Und nun darf ich gemütlich am Rechner sitzen, diesen Eintrag schreiben (und einen für morgen vorbereiten), während Herr TAC Formel 1 schaut, Töchterchen am Basteltisch sitzt und Sohnemann leise vor sich hin brabbelnd ein Legespiel macht.
Sonntagsfreude pur, so ein gemütlicher, ruhiger, sonniger Sonntag.

Donnerstag, 6. November 2014

Ein paar Minuten zwischendurch

Töchterchen ist eben zu ihrem Nachmittagsangebot "Kinderrückenschule" gegangen. Bis ich Sohnemann aus dem Kindergarten hole, sind ein paar Minuten Zeit. Was soll ich damit machen? Kurz schweift mein Blick über das alltägliche Chaos: Der Abwasch wartet, im Wohnzimmer müsste gesaugt werden...
Ich entscheide mich für Hinsetzen und "Einmal auftanken bitte!", also erst die Losungen, dann ein Kapitel im benannten Buch von Maria Lang. Die Kapitel sind kurz und voller Kraft, damit konnte ich schon öfter auftanken, auf die Schnelle, zwischendurch.
In den Losungen steht "Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. ..." (Ps. 42,3) Ja, das stimmt, ich brauche Gott, nicht nur zum Auftanken zwischendurch, sondern auch als Ratgeber. Mehrere Gedanken kommen mir in den Kopf, wo ich Gott brauche, aber meist nicht an ihn denke. Ich will näher zu ihm hin, mehr an ihn denken, mehr von ihm lesen...
Ich schlage das Buch von Maria Lang auf, das Kapitel, das dran ist heißt "Unterbrechungen". Schon nach den ersten paar Zeilen klingelt das Telefon. Ich muss lächeln, unterbreche das Lesen und gehe ran.
Dann lese ich weiter. Maria Lang hat sich an das Unterbrochen werden gewöhnt, es ist alltäglich, wie bei mir.
Und dann, ganz am Ende steht der Bibelvers dazu: "Darum geben wir nicht auf. Wenn auch unsere körperlichen Kräfte aufgezehrt werden, wird doch das Leben, das Gott uns schenkt, von Tag zu Tag erneuert." (2. Kor. 4,16)
Ich fühle mich in letzter Zeit viel zu oft kraftlos, antriebslos, hab das Gefühl, mein Leben rennt an mir vorbei. Und dann lese ich diesen Vers.
Bumm. Volltreffer. Das war das, was ich brauchte. Mein Kraft-Tank für heute nachmittag ist wieder voll. Danke Gott.

Ich fahr jetzt Sohnemann abholen.
Wieder aufgetankte Grüße von TAC