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Sonntag, 3. März 2024

Sonntags Top 7 - 9/ 2024 und Sonntagsschätzchen

Bei Anni gibts immer sonntags 7 Themen als Wochenrückblick. Und Andrea sammelt "Sonntagsschätzchen", also kleine wunderbare Momente der vergangenen Woche. Ich finde, das passt gut mit Annis 3. Punkt "Erlebnis" zusammen.


1_Gelesen
Ähm... schon wieder nix weiter außer dem Üblichen. 
Und eine Todesanzeige... ein Nachbar, 2 Monate vor seinem 63. Geburtstag... Hach ja... 

Mittwoch, 6. Dezember 2023

WMDEDGT? im Dezember 2023

Immer am Monatsfünften fragt Frau Brüllen: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Ich kann meinen Eintrag nur manchmal bei ihr verlinken, woran das liegt, weiß ich nicht. Ob es diesmal klappt, wird sich zeigen.

Unser Tag beginnt kurz vor 6 mit dem Radiowecker. Ich geh aufs Klo und dann nochmal ins Bett, Nachrichten anhören. Als diese durch sind, müssen wir endgültig aufstehen. Beim Anziehen kriege ich es irgendwie hin, mir einen Muskelstrang im unteren Rücken zu zerren... aua... 
Herr TAC geht ins Bad, ich schleiche rückenschonend in die Küche. Obst schnippeln für die Brotdosen, Tisch decken... Wer in der Küche ankommt, setzt sich an den Tisch, isst und packt sich die Brotdose. Das ist erst der Herr TAC, dann ich, dann taucht Sohnemann auf (ziemlich spät) und zum Schluss die Jüngste. Und ungefähr in dieser Reihenfolge verlassen alle den Tisch auch wieder. 
Sohnemann muss noch Haare kämmen, zusammen binden und los. Etwa 6.40 Uhr geht er aus dem Haus zum Bus. 
Herr TAC hört die 7 Uhr - Nachrichten und startet im Anschluss zur Arbeit.
Die Jüngste spielt inzwischen mit ihrer Krippe. 
Ich geh ins Bad und mache mich tagfertig, dann binde ich der Jüngsten Zöpfe. Noch eine Kuschelrunde, kurz vor halb 8 geht sie los. Sie will heute alleine in die Schule gehen, ich muss also nur aus dem Fenster schauen und winken. 
Puh. Die erste Runde des Tages ist manchmal schon echt kräftezehrend. Ich starte die Waschmaschine und sinke aufs Sofa. Rücken ausruhen, Blogrunde, selbst Blog schreiben, meinen Adventskalender öffnen und gleich verbloggen, häkeln (das aktuelle Projekt soll so schnell wie möglich fertig werden) ... 
Hui, schon so spät. 

Samstag, 23. Juli 2022

Abschied von Sissi

Unsere Tiffany hatte im letzten Jahr 5 Katzenbabys. Eine kleine Dame zog zu meinen Eltern, wo sie mit ihrem Charme alle, und vor allem meinen Vater, um die Pfote wickelte.
Am 31. Mai hat sie selbst Katzenbabys geboren und sich liebevoll um sie gekümmert. 
Am Dienstag gelang dem Lieblingsehemann dieses Foto der kleinen Familie. 
In der Nacht zum Freitag hatte sie vermutlich einen Unfall, was genau passiert ist, liegt im Verborgenen. Es gab leider keine Rettung mehr, meine Eltern mussten sie am Freitag morgen gehen lassen. 
Leb wohl, Sissi.
Leider durftest du nur 13 Monate alt werden. 

Die Katzenkinder sind 7,5 Wochen alt, haben sich derzeit noch gegenseitig und kommen gut ohne Mutter zurecht. Am liebsten würde mein Vater die dreifarbige Miez behalten, doch ist sie zusammen mit dem roten Kater bereits versprochen. 

Traurige Grüße von TAC 

Dienstag, 5. Juli 2022

Wochenende in Bildern KW 26/ 2022

Nach dem Wochenende sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" immer die Fotos.

Im Augenblick bin ich sowas von blogmüde. Und das MÜDE zieht sich auch auf andere Lebensbereiche. Ich kann mich nicht gut motivieren, z. B zu Haushalt. Das kenn ich schon so von mir, meist von vor den Sommerferien und am Jahresende herum. Ich hab aber das Gefühl, es ist stärker als sonst. Schon mehrfach hab ich Begriffe wie "müde" und "emotional ausgelaugt" in Kombination mit Corona gelesen. Das wird es wohl sein. Die letzten 2 Jahre waren so anstrengend, obwohl eigentlich viel weniger los war. Und leider siehts nicht so aus, als ob das endlich ein Ende hat. Geht es euch auch so? Wenn ihr mögt, könnt ihr ja in den Kommentaren erzählen, wie es euch gerade so geht.
Ich versuche, mich wenigstens ab und zu zum Bloggen aufzuraffen, weil ich weiß, dass ich das Nichtschreiben später bereue.

Freitag:
Ich hole den Kranz für die Trauerfeier meines Chefs ab.
Später gehe ich noch eine Runde spazieren. 

Mittwoch, 25. Mai 2022

Wochenende in Bildern KW 20/ 2022 - Freud und Leid...

Wie immer sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" Fotos vom Wochenende.

Hier zu schreiben fällt mir diesmal sehr schwer. Nach einem fantastischen Samstag und einem ruhigen Sonntag folgte etwas ganz schlimmes. Mein Chef lebt nicht mehr, plötzlich und unerwartet. Erfahren hab ich es am Montag Abend. Die beiden Jüngeren waren schon im Bett, der Lieblingsehemann wartete mit der Großen in der Notaufnahme des Krankenhauses. Wir befürchteten etwas mit dem Blinddarm. Ist es zum Glück nicht. Es gibt eine andere Vermutung, die ist sehr viel harmloser, muss aber in der nächsten Zeit abgeklärt werden.
Ich war alleine, hab mir dann die Nachbarin herüber geholt, weil ich nicht allein sein konnte.
Meine Kollegin K und ich waren am Montag wohl fast die letzten, die ihn gesehen haben. 
Auch gestern war ich auf Arbeit. Es kamen auch einige von denen, die gar nicht mit Arbeiten dran waren. Wir haben viel geredet, gemeinsam gebetet und einen Notbetrieb aufrecht erhalten, während eine Kollegin S telefoniert hat, um Unterstützung und um herauszufinden, wie es rechtlich steht. 
Es ist einfach nur furchtbar. Und mir fehlen noch immer die Worte. 
Mein Wochenende zeig ich deshalb diesmal wirklich hauptsächlich in Bildern. 

Dienstag, 3. Mai 2022

Wochenende in Bildern KW 17/ 2022

Nach dem Wochenende zeigen Familien ihre Fotos, Alu und Konsti von "Große Köpfe" sammeln sie.


Samstag:
Nach dem gestrigen Kindergeburtstag der Jüngsten lassen wir es heute ruhig angehen. Ganz im Gegenteil dazu der Nachbar, der sich von dem Baum schon seit Jahren gestört fühlt... 
Wir verbringen den Tag also mit Motorsägenklang, auch die Katzen sind irritiert. 

Sonntag, 5. Dezember 2021

WiB KW 48 trifft WMDEDGT im Dezember 2021

Ab und zu fallen Linkpartys zusammen. Diesmal ist es das Wochenende in Bildern bei Alu und Konsti von "Große Köpfe" und Frau Brüllens Frage: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?", denn der 5. Dezember fällt auf Sonntag.

Samstag:
Es schneit, als wir aufstehen. 
Direkt nach dem Frühstück gehen 2 Kinder raus.

Freitag, 3. Dezember 2021

Abschied

Wir haben heute Abschied genommen vom Onkel des Herrn TAC.


Hilfsbereit. 
Freundlich. 
Ruhig. 
Zuverlässig. 
81
Fleißig.
Gesellig. 
Wunderbar.

So warst du. Vielen Dank, dass wir dich kennen durften und für all die schönen Momente. 

Montag, 1. Juni 2020

Eine Woche - Sonntag und WiB KW 22 (Pfingsten)

Wie immer sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" alle Einträge. Mein Samstag ist hier zu finden.

Wir schlafen, bis es aus dem Babyfon singt. Das ist irgendwann zwischen 7 und 8.
Wir beginnen den Pfingstsonntag mit gemütlichem Frühstück.
Danach darf gekruschelt werden.
Ich gehe in Ruhe duschen und schreibe zum Trocknen gleich erstmal den Eintrag zu Freitag.
Die Große duscht und zieht sich in ihr Zimmer zurück.
Sohnemann verdaddelt seine Handyzeit und geht danach Radfahren.

Dienstag, 18. Juni 2019

Abschied

Am Montag war die Beerdigung des 16jährigen.
Bereits am Morgen sahen wir die ersten Menschen, die Blumen zum Friedhof brachten.
Als wir hin kommen, sind schon sehr viele Menschen da, in Feuerwehruniform, Vereins-T-Shirt, in schwarz, in Motorradkleidung... Ganz wie von der Familie gewünscht.
In der Halle steht ein schöner heller Holzsarg, darauf ein Foto des Jungen.
Mutter und Oma sind davor, nehmen Umarmungen und gute Worte auf. Wirken gefasst.

Donnerstag, 6. Juni 2019

WMDEDGT im Juni 2019

Das ist dann wohl schon Halbzeit für dieses Jahr. Irgendwie komm ich da nicht mit. Trotzdem fragt Frau Brüllen wieder: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Und wie so viele andere BloggerInnen möchte ich darauf antworten.

Der Tag beginnt halb 6 mit dem Wecker. Es war eine durchmischte Nacht. Letzte Woche hat Sohnemann uns eine Erkältung mitgebracht, sie erfolgreich an das kleine Mädchen weiter gegeben und nun macht sie bei mir Station. Die Kleine hustet auch noch, will nachts Körperkontakt, dabei ist es warm. Ich habe auf Bettlaken als Decke gewechselt, denn trotz offenem Fenster gibt es kaum Abkühlung. Wegen der Kleinen ist die Jalousie ganz unten.
Morgenprogramm wie immer mit einer Ausnahme: Ich frage die Große, ob sie Hilfe beim Anziehen braucht. Sie hat grad 24-Stunden-Blutdruckmessung. Braucht sie nicht.
Frühstück, Kinder anstupsen... Als die drei los gefahren sind, sortiere ich Wäsche und stelle eine Maschine an. Dann Duschen, was für eine Wohltat bei den Temperaturen.
Zum Trocknen setze ich mich aufs Sofa mit Tablet.

Montag, 3. Juni 2019

Wochenende in Bildern KW 22

Alu und Konsti von "Große Köpfe"  sammeln wieder fotografische Einblicke in Familienwochenenden.

Ich habe wenige Fotos gemacht. Und überhaupt wird das heute ein etwas anderer Rückblick als sonst, denn drei Dinge bestimmten dieses Wochenende.

Da wäre zum ersten, dass die halbe Familie TAC ausgeflogen ist. Die große Tochter ist bereits am Donnerstag zum Pfadi-Lager nach Friedensau aufgebrochen und kam am Sonntag nachmittag zurück.
Große Tochter wieder da

Mittwoch, 29. Mai 2019

Warum?

Ein junger Mann, 16 Jahre alt, liebevoll umsorgt aufgewachsen, mit seiner Zwillingsschwester. Mit Pflegegeschwistern, Onkel, Oma, Urgroßeltern.
Nett und immer freundlich, so ist er im Dorf bekannt.
Engagiert, integriert.
Hilfsbereit, fleißig und selbst Pflegekind. Sehr liebevoll im Umgang mit seinen Pflegegeschwistern.
Ein netter junger Mann.
Heute morgen hat er sich getötet.
Und hat alle, die ebenfalls unter diesem Dach leben mit gefährdet.
Bleibt die Frage nach dem Warum?

Wir haben die Sirene gehört, heute morgen kurz nach viertel 7.
Wir haben Martinshorn gehört. Wieder. Und wieder. Nur wenige Minuten nach der Sirene.
Ich habe unsere weinende Jüngste getröstet und mir nichts dabei gedacht.

Beim Aufstehen ist das Blaulicht in Sichtweite.
Meine Mutter beantwortet meine Frage. Mir ist schlecht, meine Knie zittern. Ich muss funktionieren, die Kleine anziehen, mit den Kindern frühstücken.

Ich hab gefragt, ob ich helfen kann.
Ich habe Essen gekocht und ihnen gebracht.
Die Mutter funktioniert für die Kleinen. Sie sagt, es hat so lange gedauert, bis die Rettungsfahrzeuge kamen.
Der Zusammenhalt in der Familie ist groß. Sie können es alle nicht fassen.
Sie sind unter gekommen, denn das Haus ist vorerst nicht bewohnbar.

Die Frage nach dem Warum? Vermutlich gibt es darauf nie eine Antwort.

Dienstag, 9. April 2019

Abschied von Ebony

Anfang August 2002, vermutlich am 4. oder 5., erblickte das kleine schwarz-weiße Kätzchen das Licht der Welt. Wobei, das stimmt nicht, Katzenbabys kommen blind zur Welt. Seine Zukunft war ungewiss, denn meine Eltern waren dagegen, dass wir zu unserem Kater ein zweites Kätzchen dazu wollten. Ich steckte in der Ausbildung, Herr TAC stand kurz vor der Diplomarbeit und unsere Beziehung wackelte gerade ziemlich. Genau deshalb haben wir das Geburtsdatum auch nicht aufgeschrieben.
Letzten Endes war die Schwiegermutter diejenige die meinte, sie würde für den Unterhalt des blinden Winzlings aufkommen.

Montag, 10. April 2017

Für Felix

Der Herr TAC hat gestern eine kleine Grabplatte gemacht.
 Wieder ein kleiner Schritt hin zur Normalität.
Schade nur, dass irgendein Tier die Stiefmütterchen abfrisst. Gefunden hab ich den Übeltäter noch nicht, ich tippe aber auf Schnecken.

Minigrüße von TAC

Sonntag, 2. April 2017

Sonntagsfreuden: Gemütliche Draußen-Zeit

Der Rest der Familie ist ausgeflogen. Also was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Ganz einfach: Häkelsachen schnappen und raus in den Garten. Sonne und Wärme genießen, dem Vogelgezwitscher lauschen...
Da saß ich ganz ungestört in netter Gesellschaft und häkelte ruhig vor mich hin.
Nebenbei beobachtete ich die Amseln.

Dienstag, 21. März 2017

Abschied von Felix - die Tage danach

Kaum zu glauben, wie sehr man an einem Tier hängt.
Felix war sehr präsent, er war immer da, wo wir waren. Haben wir uns im Garten aufgehalten, war er in der Nähe. War viel Trubel im Haus, lag er auf Beobachtungsposten im Treppenhaus. Am Abend leistete er uns im Wohnzimmer Gesellschaft, mal direkt auf dem Sofa, mal auf einem Stuhl oder auf der Schwelle zur Küche. Am Morgen lag er häufig auf einem Küchenstuhl, um ja das Frühstück nicht zu verpassen. Überhaupt war er der erste in der Küche, sobald es ans Essen machen ging. Hab ich mich zu einem mittäglichen Nickerchen aufs Sofa gelegt, hat er sich manchmal zwischen mich und die Sofalehne gequetscht und notfalls mauzend sein Recht darauf eingefordert. Sobald sich irgendwer auf den Computerstuhl des Herrn TAC gesetzt hat - herr TAC, um etwas am Rechner zu erledigen, oder ich zur Hausaufgabenbetreuung - kam er schnatternd an und forderte Streicheleinheiten, um es sich dann auf dem Schoß oder der Schreibtischplatte bequem zu machen.
Er war einfach immer da. Und plötzlich ist er das nicht mehr. Er war ein Familienmitglied.
Am Freitag habe ich mit Töchterchen Balkonkästen bepflanzt. Da wir mehr Pflänzchen hatten, als wir brauchten, haben wir gleich die schönsten für Felix´ Grab ausgesucht.
Die Kinder konnten erstaunlich schnell abschließen. Klar kamen ab und zu Tränen, vor allem an den ersten beiden Tagen nach seinem Tod. Ich glaube, es war gut, dass sie mit in der Tierarztpraxis waren.

Freitag, 17. März 2017

Abschied von Felix

Im April 2001 erblickte ein kleines nasses, schwarz-weißes "Etwas" das Licht der Welt, oder besser: purzelte in die Welt, denn die Augen waren noch geschlossen. Zwei weitere Geschwister gab es in dem Wurf, beide wurden unmittelbar nach der Geburt krank, eines der Babys verstarb, noch bevor die Augen ganz offen waren. Also erlebte unser kleiner Felix zusammen mit Paula seine ersten Wochen mit Mama Cassy bei meinen Eltern.
Kleiner Kater mit Segelohren

Vom ersten Tag an beschäftigte ich mich viel mit ihm, streichelte ihn und spielte mit ihm und als er etwa 6 Wochen alt war, nahm ich ihn für kurze Ausflüge mit, um ihn ans Autofahren zu gewöhnen. Das ging bald problemlos. Schon mit 8 Wochen zog er hier in seinem neuen Zuhause ein.

Freitag, 7. August 2015

Eine Sommerferienwoche 2015

Meine Leseliste anderer Blogs ist inzwischen recht lang. Und dementsprechend vielfältig sind die Einträge der anderen Bloggerinnen. Viele davon sind inspirierend, manche regen mich zum Nachdenken an, manche sind beeindruckend... eben so vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen. Und in einem dieser Blogs durfte ich eine typische Woche mitlesen. Das hat mich begeistert und nicht mehr los gelassen. Schnell war klar, dass ich das auch mal machen möchte... irgendwann mal. Erstmal war viel anderes wichtig, aber der Gedanke konnte reifen. Ich hab beschlossen, dass ich immer mal eine ganze Woche beschreiben möchte, den Anfang macht eine Ferienwoche. Und ich hab vorhin beim Abwaschen beschlossen, mit dem heutigen Tag zu beginnen.

Freitag
Der Radiowecker geht kurz vor halb 7, so früh wie an einem Schultag. Ich habe schlecht geschlafen, weil es so warm im Schlafzimmer ist. Nachdem wir die Nachrichten gehört haben (keine neuen Katastrophen), wecken wir zunächst Sohnemann. Seit Montag hat er Schwimmkurs, der Opa holt ihn täglich um 7 ab. Aber er ist noch müde, will nicht aufstehen. Es braucht dazu schon viele Worte und noch mehr, ihn zum anziehen zu bewegen. Er möchte lieber spielen.
Töchterchen taucht aus ihrem Zimmer auf, fertig angezogen.
Herr TAC macht Frühstück, während ich die Badesachen der Kinder wieder einpacke. Gestern haben wir die Sachen draußen auf der Leine vergessen, alles ist feucht. Zum Glück haben wir genug Handtücher und Badesachen.
Sohnemann frühstückt schnell ein paar Frühstücksflocken. Er wird später nach dem Schwimmkurs mit den Großeltern nochmal ausgiebig frühstücken. Dann wird er abgeholt.
Wir anderen frühstücken in Ruhe, dann fährt Herr TAC zur Arbeit. Während Töchterchen kreativ ist, mache ich mich im Bad fertig. Da noch Zeit ist, ziehe ich das Elternbett ab und stecke die erste Hälfte des Matratzenbezugs in die Waschmaschine. Das Wetter schreit gerade danach, schwer zu trocknende Dinge zu waschen...
Dann schicke ich Töchterchen ins Bad, wir sammeln alles zusammen, was sie brauchen wird und ich bringe sie zu meiner Freundin. Ihre Kinder sind so alt wie unsere. Sie nimmt Töchterchen zusammen mit ihrer eigenen Tochter mit zu den Ferienspielen ins Familienzentrum, in dem sie arbeitet. Bereits seit Montag ist Töchterchen dabei. Heute ist der letzte Tag und die Gruppe darf im Theater hinter die Kulissen schauen.

Samstag, 20. Juni 2015

Kindermund

Am Mittwoch war es genau ein Jahr her, dass meine Oma starb.
Da ich mit den Kindern am Nachmittag bei meiner Mutter war, besuchten wir alle zusammen den Friedhof, um Blumen zu bringen. Mein Opa war bereits vor meiner Oma gestorben, so dass sie die Grabstelle ausgesucht (direkt neben einer Freundin und Nachbarin) hatte. Es ist eine Doppelstelle für Erdbestattung.
Meine Mutter und ich überlegten laut, auf welcher Seite die Oma liegt.