Meine Theaterfigur in diesem Jahr wird aus dem Saloon geworfen und muss deshalb fallen. Dringend notwendig also, dass ich meine wagen Kenntnisse aus der mehrere Jahre zurück liegenden Fallschule dringend auffrischen muss. Dementsprechend war ich am Samstag beim Training. Eigentlich findet das ja seit Jahren an fast jedem Samstag statt, aber bedingt durch die Kinder war ich da seit Jahren nicht mehr. Hat Spaß gemacht. Und ganz so eingerostet bin ich anscheinend auch noch nicht. Zumindest dachte ich das noch am Samstag...
Es ist schon erstaunlich, wo man überall Muskeln hat. Man merkt es meist nur dann, wenn man sie über das normale Maß gebraucht hat. Dafür revanchieren sie sich mit Bewegungsunfähigkeit, leider länger als einem lieb ist... Schmerzen sind ja eigentlich dazu da, den Mensch zu bremsen, zu sagen: "Hey, mach langsam, ich - dein Körper - kann grade nicht so schnell!" Aber gilt das auch für die Muskeln? Klar bremsen sie mich jetzt erstmal, oder versuchen es zumindest. Laufen, Kind tragen und Hausarbeit müssen ja trotzdem sein. Irgendwann hat man es aber vergessen und dann werd ich wieder gerne zum Training gehen und Spaß haben. Und vielleicht sind ja die Muskelkaterschmerzen danach nicht wieder ganz so schlimm.
Dienstag, 31. Mai 2011
Freitag, 27. Mai 2011
Gurken im Sonderangebot?
Alljährlich haben Presse und andere Medien ein großes Problem: Wie füllen wir das Sommerloch? Nett, dass es da einen Bauern gab, der fleißig mit Gülle gedüngt hatte: Seit einigen Tagen häuften sich Meldungen über lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen in Norddeutschland. Ausgelöst wurden sie durch EHEC, einen Keim, der normalerweise im Darm von Wiederkäuern vorkommt. Gestern abend endlich die hocherwartete Nachricht: Spanische Gurken sind schuld!
Bloß gut, dass es kein deutsches Gemüse war! In den letzten Tagen kochten schon die Emotionen hoch, ob Gülledüngung überhaupt noch zeitgemäß wäre oder man in einem Industrieland wie dem Unseren lieber auf chemische Keulen setzen sollte, obwohl doch "Bio" als das Nonplusultra gelobt wird. Zu "bio" ist aber anscheinend auch nicht gut, wie man gesehen hat. Zumindest nicht ausreichend kontrolliertes "Bio".
Auch bei uns liegt in der Küche eine Gurke. Soll ja vorkommen, ist schließlich lecker, und gesund. Zumindest meistens. Leider verrät uns die Gurke nicht mehr, wo sie her kam. Ihre jüngste Vergangenheit fristete sie auf unserem Kühlschrank, davor im Penny. Und ihre Zukunft erlebt sie vermutlich in unserem Komposter.
Der freut sich immer über Frischgemüse, das keiner (mehr) haben will, und Durchfall bekommt er davon auch nicht.
Ach ja, die Presse wird noch einige Zeit von dieser Nachricht zehren, hat sie doch vermutlich den Rückgang des Gurkenverkaufs zu beklagen und diverse Aufklärungskampagnen über Pro und Kontra des Gurkenverzehrs zu starten.
Bloß gut, dass es kein deutsches Gemüse war! In den letzten Tagen kochten schon die Emotionen hoch, ob Gülledüngung überhaupt noch zeitgemäß wäre oder man in einem Industrieland wie dem Unseren lieber auf chemische Keulen setzen sollte, obwohl doch "Bio" als das Nonplusultra gelobt wird. Zu "bio" ist aber anscheinend auch nicht gut, wie man gesehen hat. Zumindest nicht ausreichend kontrolliertes "Bio".
Auch bei uns liegt in der Küche eine Gurke. Soll ja vorkommen, ist schließlich lecker, und gesund. Zumindest meistens. Leider verrät uns die Gurke nicht mehr, wo sie her kam. Ihre jüngste Vergangenheit fristete sie auf unserem Kühlschrank, davor im Penny. Und ihre Zukunft erlebt sie vermutlich in unserem Komposter.
Der freut sich immer über Frischgemüse, das keiner (mehr) haben will, und Durchfall bekommt er davon auch nicht.
Ach ja, die Presse wird noch einige Zeit von dieser Nachricht zehren, hat sie doch vermutlich den Rückgang des Gurkenverkaufs zu beklagen und diverse Aufklärungskampagnen über Pro und Kontra des Gurkenverzehrs zu starten.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Wer läuft kann was erleben
Töchterchen geht in den Kindergarten in der Oberstadt. Es sind zwar nur 1,7km bis dahin, aber die führen fast nur bergauf. Trotzdem hab ich sie in letzter Zeit immer mal wieder zu Fuß abgeholt, vor allem dann, wenn der Softeiswagen auf dem Markt stand. Das ist immer eine willkommene Abwechslung auf dem Rückweg, der zwar fast nur bergab geht, jedoch mindestens doppelt so lange dauert, wie der Hinweg. Den schaffe ich inzwischen in 20min. Aber Töchterchen muss ja hier gucken und da schauen.
Auch gestern bin ich zu Fuß los, Sohnemann im Kinderwagen.
Plötzlich hupte es neben uns. Automatisch schaut man ja, was los ist. Direkt neben uns hielten zwei Baufahrzeuge, der vordere mit einem kleinen Anhänger. Gehupt hatte der Fahrer des zweiten Fahrzeugs, um dann wild zu gestikulieren. Auf dem Anhänger lagen noch die Arbeitshandschuhe. Ich musste lachen, die Männer in den Fahrzeugen auch, geht es doch den Menschen wie den Leuten, was Vergesslichkeit betrifft. Soll ja schon öfter vorgekommen sein, dass irgendwelche Sachen auf Autodächern, Motorhauben oder ähnlichem abgestellt, dann vergessen und zuletzt sehnsüchtig vermisst wurden.
Ein Stück weiter saßen drei junge, hochsommerlich gekleidete Mädchen auf den Stufen der Bäckerei im Schatten. Es war kühl im Wind, eine davon versuchte vergeblich, die nackten Beine mit ihrer Jacke zu wärmen. Als wir vorbei gingen, wärmte Sohnemanns gewinnendes Lächeln die drei zumindest mal kurz von innen: "Oh ist der süüüüüüüß..." hörte ich noch.
Ja, süß ist Sohnemann wirklich, mit seinem hübschen Gesicht, der fast dauerhaften Fröhlichkeit und der Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen, die Töchterchen in dem Alter damals auch hatte.
Auch gestern bin ich zu Fuß los, Sohnemann im Kinderwagen.
Plötzlich hupte es neben uns. Automatisch schaut man ja, was los ist. Direkt neben uns hielten zwei Baufahrzeuge, der vordere mit einem kleinen Anhänger. Gehupt hatte der Fahrer des zweiten Fahrzeugs, um dann wild zu gestikulieren. Auf dem Anhänger lagen noch die Arbeitshandschuhe. Ich musste lachen, die Männer in den Fahrzeugen auch, geht es doch den Menschen wie den Leuten, was Vergesslichkeit betrifft. Soll ja schon öfter vorgekommen sein, dass irgendwelche Sachen auf Autodächern, Motorhauben oder ähnlichem abgestellt, dann vergessen und zuletzt sehnsüchtig vermisst wurden.
Ein Stück weiter saßen drei junge, hochsommerlich gekleidete Mädchen auf den Stufen der Bäckerei im Schatten. Es war kühl im Wind, eine davon versuchte vergeblich, die nackten Beine mit ihrer Jacke zu wärmen. Als wir vorbei gingen, wärmte Sohnemanns gewinnendes Lächeln die drei zumindest mal kurz von innen: "Oh ist der süüüüüüüß..." hörte ich noch.
Ja, süß ist Sohnemann wirklich, mit seinem hübschen Gesicht, der fast dauerhaften Fröhlichkeit und der Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen, die Töchterchen in dem Alter damals auch hatte.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Nachtrag: Der Chinese als Bolognese
Papa hat heraus bekommen, was Töchterchen vorige Woche gemeint hat: "Mama als Chinese."
Ob ich nun lieber eine Bolognese oder ein Chinese bin? Keine Ahnung.
Ich nehme es einfach als Zeichen ihrer Liebe, dass sie mich mit den Magnetsteinchen zusammen gepuzzelt hat. Und zumindest in Töchterchens Fantasie hat die Magnetwandfigur Ähnlichkeit mit der Mama.
Ob ich nun lieber eine Bolognese oder ein Chinese bin? Keine Ahnung.
Ich nehme es einfach als Zeichen ihrer Liebe, dass sie mich mit den Magnetsteinchen zusammen gepuzzelt hat. Und zumindest in Töchterchens Fantasie hat die Magnetwandfigur Ähnlichkeit mit der Mama.
Doppelleben...
Hier im Ort gibt es einen netten älteren Herrn, den man nie ohne Hut und Hund sieht. Wann immer ich ihn treffe, hat er irgendetwas auf Lager, mal einen Witz, mal eine Lebensweisheit, mal irgend einen anderen freundlichen Kommentar. Ich freue mich immer, ihn zu treffen und wir winken ihm zu, wenn wir mit dem Auto an ihm vorbei fahren.
Gestern waren wir zu Fuß unterwegs. Steil bergab. Ich war recht beschäftigt damit, den Kinderwagen mit Sohnemann zu halten, der möglichst schnell hinunter wollte. Töchterchen lief ein paar Schritte vorraus.
Zuerst sah ich den Hund und musste schon lächeln. Dann kam das behutete verschmitzte Gesicht um die Ecke. Noch ehe ich grüßen konnte, begann er schon: "Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen. Ich dachte immer, dass Sie eine ehrbare Ehefrau wären... Nun musste ich doch aus der Zeitung erfahren, dass es anders ist... Ein Freudenmädchen..."
Nein, es war keine Beleidigung für mich. Aber ich musste lachen. Es war eine schöne Abwechslung, das obligatorische - zugegeben in letzter Zeit sehr häufige - "Ich hab euch in der Zeitung gesehen!" mal etwas orgineller verpackt zuhören .
Und für alle, die jetzt einen Schreck bekommen haben: Freudenmädchen bin ich dieses Jahr mal in meinem zweiten Leben auf der Freilichtbühne. Es ist sehr reizvoll, eine Person zu spielen, die im Grunde vollkommen gegensätzlich zu mir ist.
Im wahren Leben hab ich den Einen gefunden, mit dem ich alt werden möchte. Und ich hoffe sehr, dass das Publikum nicht von der verkörperten Rolle auf uns (wir sind insgesamt vier Freudenmädchen im Stück) als Person hinter der Figur schließt.
Gestern waren wir zu Fuß unterwegs. Steil bergab. Ich war recht beschäftigt damit, den Kinderwagen mit Sohnemann zu halten, der möglichst schnell hinunter wollte. Töchterchen lief ein paar Schritte vorraus.
Zuerst sah ich den Hund und musste schon lächeln. Dann kam das behutete verschmitzte Gesicht um die Ecke. Noch ehe ich grüßen konnte, begann er schon: "Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen. Ich dachte immer, dass Sie eine ehrbare Ehefrau wären... Nun musste ich doch aus der Zeitung erfahren, dass es anders ist... Ein Freudenmädchen..."
Nein, es war keine Beleidigung für mich. Aber ich musste lachen. Es war eine schöne Abwechslung, das obligatorische - zugegeben in letzter Zeit sehr häufige - "Ich hab euch in der Zeitung gesehen!" mal etwas orgineller verpackt zuhören .
Und für alle, die jetzt einen Schreck bekommen haben: Freudenmädchen bin ich dieses Jahr mal in meinem zweiten Leben auf der Freilichtbühne. Es ist sehr reizvoll, eine Person zu spielen, die im Grunde vollkommen gegensätzlich zu mir ist.
Im wahren Leben hab ich den Einen gefunden, mit dem ich alt werden möchte. Und ich hoffe sehr, dass das Publikum nicht von der verkörperten Rolle auf uns (wir sind insgesamt vier Freudenmädchen im Stück) als Person hinter der Figur schließt.
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Freitag, 20. Mai 2011
Ein Schirmchen für den kleinen Jungen
Vorige Woche hatte es im Nachbarort in einem Kindergarten einen tragischen Unfall gegeben: Ein dreijähriger Junge ist auf einen Zaun geklettert, abgerutscht und hat sich schwer verletzt. Heute erfuhr ich von meiner Mutter, dass dieser Junge gestorben ist. Es geht mir nah, wo ich doch ebenfalls ein Kind im Kindergarten habe. Und dann ist es diesmal nicht irgendwo, sondern der Nachbarort, ein Dorf, in dem sich die Menschen untereinander noch kennen. Der Großvater des Jungen war zum Zeitpunkt des Unfalls bei meinen Eltern zu Besuch.
Solche Ereignisse zeigen, wie eng Leben und Tod beieinander liegen. Umso wichtiger ist es, die Zeit, die man hat, intensiv zu nutzen.
Ein Schirmchen lasse ich fliegen für den kleinen Jungen, der so tragisch starb und für seine Familie, die jetzt eine sehr schwere Zeit erlebt.
Solche Ereignisse zeigen, wie eng Leben und Tod beieinander liegen. Umso wichtiger ist es, die Zeit, die man hat, intensiv zu nutzen.
Ein Schirmchen lasse ich fliegen für den kleinen Jungen, der so tragisch starb und für seine Familie, die jetzt eine sehr schwere Zeit erlebt.
Bolognese und Becheranwendungen
Am frühen Morgen saß ich wie so oft im Kinderzimmer und wartete darauf, dass Töchterchen sich anzieht. Plötzlich deutete sie auf ihre Magnetwand und erklärte: "Mama, das bist du... als Bolognese."Was sie damit meinte, ist mir allerdings ein Rätsel.
Und dann waren da noch die netten Ventil-Trinkbecher meines Sohnes. Unsere Kinder bekamen sie jeweils als Prämie von der Krankenkasse für die Teilnahme an irgendeiner U. Einen haben wir schon lange in Benutzung, Der Zweite war noch neu, also mit Gebrauchsanweisung. Beim Überfliegen las ich doch den folgenden Satz: "Es ist zu empfehlen, vor der ersten Anwendung und nach jedem Gebrauch den Trinkbecher zu reinigen."
Stellt sich mir die Frage, wie soll so eine Anwendung denn aussehen? Ich habe Becher bisher immer benutzt, war das etwa falsch? Und wem soll ich das überhaupt empfehlen? Gibt es etwa jemanden, der die Reinigung für mich übernimmt?
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Donnerstag, 19. Mai 2011
Wie kommt die Maus auf den Zaun?
Nach dem Aufschließen der Tür kam mir ein seltsam wirkender Kater entgegen. Seine ganze Haltung schien zu sagen: "Bitte nicht schimpfen!"
Noch dachte ich mir nichts dabei, schließlich wollten erstmal die Einkäufe ins Haus und der im Kindersitz schlafende Sohnemann ins Bett. Aber dann sah ich aus dem Fenster etwas seltsames. Irgendwas war am Zaun, am oberen Querbalken. Etwas das sehr verdächtig aussah... Die genauere Überprüfung bestätigte den anfänglichen Verdacht, zumal sich noch weitere Reste vermischt mit halbverdautem Trockenfutter in unmittelbarer Nähe im Gras fanden... Unsereiner kann nichtmal auf den schmalen Zaunslatten stehen, geschweige denn, sich da gewisse Dinge nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Könnte unser Kater sprechen, würde er auf die ursprüngliche Frage wohl antworten: "Eine kopflose Maus verträgt nunmal keine Höhenluft."
Noch dachte ich mir nichts dabei, schließlich wollten erstmal die Einkäufe ins Haus und der im Kindersitz schlafende Sohnemann ins Bett. Aber dann sah ich aus dem Fenster etwas seltsames. Irgendwas war am Zaun, am oberen Querbalken. Etwas das sehr verdächtig aussah... Die genauere Überprüfung bestätigte den anfänglichen Verdacht, zumal sich noch weitere Reste vermischt mit halbverdautem Trockenfutter in unmittelbarer Nähe im Gras fanden... Unsereiner kann nichtmal auf den schmalen Zaunslatten stehen, geschweige denn, sich da gewisse Dinge nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Könnte unser Kater sprechen, würde er auf die ursprüngliche Frage wohl antworten: "Eine kopflose Maus verträgt nunmal keine Höhenluft."
Mittwoch, 18. Mai 2011
Mäuschen hat verschlafen
Eigentlich darf man, besser Frau mit Kind ab viertel 10 bei der Mäuschenstunde eintreffen. Gegen dreiviertel 10 gehts dann los für die Kleinen. Soviel zur Theorie.
Praktisch saßen wir heute auch dreiviertel 10 noch alleine da. Das Thema nur für meine zwei halten wollte ich nicht, also nur zwei Lieder für jedes Kind, dass wir wenigstens nicht ganz umsonst da waren. Kurz vor 10 entschieden wir, aufzuräumen. Als alle Kekse wieder in ihren Tüten und die Entchen getrocknet waren, hörten wir plötzlich Stimmen aus dem Treppenhaus. Verdutzt hielten wir inne, lauschten und schauten schließlich nach. Tatsächlich ließen sich zwei Minimäuschen von ihren Mamas tragen, ein größeres Mäuschen im Schlepptau.
Freudig packten wir also die Kekse wieder aus und die Entchen an ihren Platz, so dass es etwas verspätet doch noch los gehen konnte.
Glücklich saßen wir später zusammen am Tisch, knabberten Kekse und Obst und erfuhren den Grund für die Verspätung: Mäuschen 1 hatte verschlafen und Mäuschen 2 musste sich erst noch einen Pieks beim Kinderarzt abholen.
Praktisch saßen wir heute auch dreiviertel 10 noch alleine da. Das Thema nur für meine zwei halten wollte ich nicht, also nur zwei Lieder für jedes Kind, dass wir wenigstens nicht ganz umsonst da waren. Kurz vor 10 entschieden wir, aufzuräumen. Als alle Kekse wieder in ihren Tüten und die Entchen getrocknet waren, hörten wir plötzlich Stimmen aus dem Treppenhaus. Verdutzt hielten wir inne, lauschten und schauten schließlich nach. Tatsächlich ließen sich zwei Minimäuschen von ihren Mamas tragen, ein größeres Mäuschen im Schlepptau.
Freudig packten wir also die Kekse wieder aus und die Entchen an ihren Platz, so dass es etwas verspätet doch noch los gehen konnte.
Glücklich saßen wir später zusammen am Tisch, knabberten Kekse und Obst und erfuhren den Grund für die Verspätung: Mäuschen 1 hatte verschlafen und Mäuschen 2 musste sich erst noch einen Pieks beim Kinderarzt abholen.
Dienstag, 17. Mai 2011
Vom Flaschentragen und Nachtgesängen
Als gestern das Abendessen auf dem Tisch stand, rief ich durchs Treppenhaus, dass noch Getränke fehlen. Unser viereinhalbjähriges Töchterchen war zwar die Treppe schon halb oben, kehrte aber sofort um. Einige Minuten später kam sie schnaufend in die Küche und stellte die Flasche ab. Auf meine Frage, was denn wäre antwortete sie: "Durch die schwere Flasche bin ich ganz k.o.-tisch geworden."
Sohnemann war trotz drei Stunden Mittagsschlaf gestern abend sehr müde und dementsprechend früh im Bett. Er schlief wunderbar bis zur Schlafenszeit der Eltern. Mama nickte ein, Sohnemann meckert los. Nuckel rein- Sohnemann ist wieder ruhig. Mama nickt ein, Sohnemann meckert los... Das wiederholte sich aller paar Minuten, etwa eine Stunde lang.Und noch weitere zweimal in dieser Nacht. Nachdem Sohnemann in den frühen Morgenstunden schließlich zu Mama unter die Decke darf, kann diese aus Platzmangel kaum noch schlafen, Sohnemann dagegen träumt zufrieden vor sich hin. Vielleicht sollte in Zukunft die Mama im Gitterbettchen schlafen?
Sohnemann war trotz drei Stunden Mittagsschlaf gestern abend sehr müde und dementsprechend früh im Bett. Er schlief wunderbar bis zur Schlafenszeit der Eltern. Mama nickte ein, Sohnemann meckert los. Nuckel rein- Sohnemann ist wieder ruhig. Mama nickt ein, Sohnemann meckert los... Das wiederholte sich aller paar Minuten, etwa eine Stunde lang.Und noch weitere zweimal in dieser Nacht. Nachdem Sohnemann in den frühen Morgenstunden schließlich zu Mama unter die Decke darf, kann diese aus Platzmangel kaum noch schlafen, Sohnemann dagegen träumt zufrieden vor sich hin. Vielleicht sollte in Zukunft die Mama im Gitterbettchen schlafen?
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Montag, 16. Mai 2011
Soll ich es wagen?
Seit einiger Zeit verfolgen wir das USA-Blog unserer Freunde. Nie hab ich vor gehabt, selbst ein Blog zu erstellen, aber irgendwie hatte ich gerade Lust drauf. Ich hab keine Ahnung, was hierdraus wird, ob überhaupt noch Einträge dazu kommen oder in welche Richtung es geht. Lassen wir uns überraschen, der Anfang ist jedenfalls gemacht.
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