Über Nacht hing der Schmetterling an seinem Ast. Da es sehr kalt werden sollte, durfte er nochmal im Haus schlafen. Heute morgen flatterte er aufgeregt direkt an der Gaze. Also war klar, dass er fliegen darf. Er war so nett und hat sich nochmal von allen Seiten fotografieren lassen, ehe er los flatterte. Für den ersten Moment schien er überrascht über das, was da passierte, denn er flatterte nur wenige Zentimeter über seinem Ast. Doch dann flog er selbstsicher der Sonne entgegen. Wir schauten ihm nach, vermutlich ist er im Apfelbaum des Nachbarn gelandet.
Leb wohl, kleiner Schwalbenschwanz, es war schön, dich kennen zu lernen!
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Sonntag, 4. Mai 2014
Samstag, 3. Mai 2014
Heute Mittag...
Natürlich mussten wir alle erstmal schauen.
Er hing ganz oben und wir wussten nicht so recht, wie es jetzt weiter geht. Fürs Foto war er auf der Hand meines Mannes (noch waren die Flügel nicht ganz entfaltet). Und dank des Internets fand ich heraus, dass er frei hängen können muss, um seine Flügel trocknen zu lassen. Also boten wir ihm wieder den Stock an und tatsächlich hing er sich dann frei hin. Laut Internet dauert das Trocknen etwa zwei Stunden, aber vorhin hing er immer noch so. Wir werden ihn über Nacht vermutlich wieder rein stellen und morgen auf sonniges Wetter hoffen. Dann darf er in die Freiheit fliegen.
Freitag, 2. Mai 2014
Unsere Schmetterlingspuppe...
... hat sich verfärbt.
Im letzten Jahr haben wir eine grüne Raupe im Möhrenkraut gefunden, abgesammelt und gefüttert. Anfang September hat sie sich verpuppt. Seit dem beobachten wir, was mit ihr geschieht.
Irgendwann haben wir versehendlich gepustet, daraufhin hat sie leicht gezuckt. Ab dem Moment war das meine Variante zu testen, ob es ihr noch gut geht.
In der Woche vor Ostern reagierte sie nicht mehr und ich befürchtete Schlimmes.
Paar Tage später probierte ich wieder, sie zuckte und ich freute mich riesig.
Heute vormittag hab ich wieder nachgeschaut und traute meinen Augen nicht. Sie hat sich verfärbt. Ganz deutlich sieht man nun die Zeichnung des werdenden Schmetterlings durchschimmern. Im Internet stand, das passiert erst kurz vorm Schlüpfen des Schmetterlings.
Nun hoffe ich, unser kleiner Wintergast sucht sich einen sonnigen Tag aus, dass wir ihn nach dem Schlüpfen und Trocknen möglichst schnell in die Freiheit entlassen können.
Irgendwann haben wir versehendlich gepustet, daraufhin hat sie leicht gezuckt. Ab dem Moment war das meine Variante zu testen, ob es ihr noch gut geht.
In der Woche vor Ostern reagierte sie nicht mehr und ich befürchtete Schlimmes.
Paar Tage später probierte ich wieder, sie zuckte und ich freute mich riesig.
Heute vormittag hab ich wieder nachgeschaut und traute meinen Augen nicht. Sie hat sich verfärbt. Ganz deutlich sieht man nun die Zeichnung des werdenden Schmetterlings durchschimmern. Im Internet stand, das passiert erst kurz vorm Schlüpfen des Schmetterlings.
Nun hoffe ich, unser kleiner Wintergast sucht sich einen sonnigen Tag aus, dass wir ihn nach dem Schlüpfen und Trocknen möglichst schnell in die Freiheit entlassen können.
Mittwoch, 4. September 2013
... eine grüne Puppe
Freitag, 30. August 2013
Eine Raupe im Möhrenkraut
Als ich noch ein Kind war, haben Nachbarn meiner Verwandten mir mal einen Schmetterling gezeigt, der frisch geschlüpft war und kurz davor, aus seinem Glas heraus zu kommen. Außerdem sagten sie damals noch, dass die Raupen dazu an den Möhren waren.
Irgendwann später (gleiches Jahr oder ein darauffolgendes) entdeckte ich zusammen mit meiner besten Freundin am Möhrenkraut ihrer Oma Raupen. Damals haben wir sie eingesammelt und "gefüttert" mit allem möglichen. Glück für die Raupen damals war, dass sie sich nur kurz später verpuppt haben. Und es sind tatsächlich Schmetterlinge geschlüpft, wenn auch nicht aus allen Puppen.
Riesig gefreut hab ich mich, als ich vorige Woche zufällig am Möhrenkraut eine Raupe entdeckt habe. Gleich waren die Kindheitserinnerungen zurück. Um die Raupe vor etwaigen Fraßfeinden (und der Neugier der Kinder) zu schützen, durfte sie umziehen in einen ausrangierten Messbecher, bei Vollpension und Zimmerservice. Wir haben ihr täglich frisches Möhrenkraut gegeben und alle Reste samt Kot entfernt.
Gestern dachte ich mal, sie wäre tot, weil sie auf dem Rücken am Boden lag. Aber bei genauerer Betrachtung genoss sie nur ihr Schlaraffenleben, indem ihr das Möhrenkraut direkt in den Mund fiel. Sie brauchte wirklich nur noch zu fressen.
Inzwischen ist sie sehr dick und groß geworden und wird sich bald verpuppen, vielleicht schon diese Nacht.
Wir sind gespannt, ob der Schmetterling noch schlüpft, oder ob die Puppe überwintert.
Übrigens ist der zugehörige Schmetterling ein Schwalbenschwanz und leider bei uns nur noch sehr selten. Deshalb war er auch "Schmetterling des Jahres 2006".
| Genau in der Mitte des Bildes ist die Raupe am Kraut |
| In ihrem Zuhause auf Zeit kurz nach dem Einzug |
Gestern dachte ich mal, sie wäre tot, weil sie auf dem Rücken am Boden lag. Aber bei genauerer Betrachtung genoss sie nur ihr Schlaraffenleben, indem ihr das Möhrenkraut direkt in den Mund fiel. Sie brauchte wirklich nur noch zu fressen.
Inzwischen ist sie sehr dick und groß geworden und wird sich bald verpuppen, vielleicht schon diese Nacht.
Wir sind gespannt, ob der Schmetterling noch schlüpft, oder ob die Puppe überwintert.
Übrigens ist der zugehörige Schmetterling ein Schwalbenschwanz und leider bei uns nur noch sehr selten. Deshalb war er auch "Schmetterling des Jahres 2006".
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