Ich hab Lust, mal wieder eine Woche etwas ausführlicher zu bloggen. Die Tage in der Übergangswohnung sind gezählt, wenn ich es schaffe, will ich den Umzug ins Haus auch eine Woche lang dokumentieren. Aber so weit sind wir noch nicht...
Nun erstmal der Donnerstag:
Der Tag beginnt mit dem unbarmherzigen Wecker morgens halb 6. Raus aus dem Bett, aufs Klo... Gefühlt schlafe ich noch.
Dann die Große wecken, die sich weigert, ihren Radiowecker zu benutzen. Ich soll sie bitte wecken. Also Rücken streicheln, guten Morgen sagen, angebrummt werden. Dann zu Sohnemann, sein Radiowecker brüllt auf voller Lautstärke. Stört ihn nicht, er ist immer komplett unter der Decke verschwunden. Ich nehm die Decke weg, lege sie aufgeklappt ans Fußende und setze mich drauf. Er kuschelt sich noch einen Moment bei mir an, ich streichle ihm über Wange und Haar.
Dann anziehen. Ich steige heute in eine echt alte, löchrige Hose, denn ich will später zur Baustelle.
Sohnemann steigt die Treppe runter, ich schaue nochmal in Großtöchterchens Zimmer. "Noch wach?" Ein gebrummtes "Hmmm..." ist die Antwort.
Ich folge in die Küche, decke den Tisch, Sohnemann hilft ein bischen. Frühstück. Die Große kommt etwas später dazu.
Dann das übliche Morgengewusel, die Diskussion ums Zähneputzen, und heute auch noch Sohnemann, der liest und auf Ansage nicht aufhört. Sein Taxibus wartet, der Linienbus der Großen nicht.
Dann sind die drei unterwegs und ich atme durch. Die Katze ist rein gehuscht, bekommt von mir Futter und leistet mir auf dem Sofa Gesellschaft. Ich stöbere eine Runde durch meine Bloggerblase, lasse mir die neuesten Schlagzeilen anzeigen und häkle ein wenig.
Mein Bruder kommt von der Nachtschicht, bringt Brötchen und wir besprechen kurz den Nachmittag, während er die Katze krault. Dann geht er schlafen.
Kurz danach klickt und rauscht das Babyfon. Kleintöchterchen wird wach. Ich lasse sie noch einige Zeit im Bett, bis sie ausdauernd erzählt oder singt. Hole ich sie zu früh, will sie noch nicht aufstehen und jammert nur.
Schnell räume ich den Wohnzimmertisch ab, dann hole ich die Kleine, die sehr gut drauf ist und ziehe sie an. Wir üben eigentlich das selbst anziehen, aber das dauert immer sehr lange. Draußen ist es inzwischen richtig hell, ich will zum Haus. So lasse ich die jauchzende Kleine zu meinen Eltern ins Schlafzimmer, die nun aufstehen.