Sonntag, 18. Mai 2014

Kindermund

Ich hab heute den ersten Schwung Babysachen vom Dachboden fotografiert, um die zu verkaufen.
Ich: "Hach ja, ich mag die Sachen gar nicht weg geben..."
Töchterchen: "Aber Mama, das brauchst du doch auch nicht."
Ich: "Und was mach ich dann damit?"
Töchterchen: "Du bekommst noch ein Baby, dem du sie anziehst."
Ich: "Du möchtest wohl noch ein Geschwisterchen?"
Töchterchen: "Ja. Am liebsten eine Schwester. Da bin ich dann die Große."

Ich fand das so süß. Und im Grunde hat sie ja Recht, aber mit einem weiteren Baby müsste auch der Papa einverstanden sein, doch ihm reichen zwei Kinder.

Freitag, 16. Mai 2014

Drei Jahre Pusteblumenwetter

Genau jetzt vor drei Jahren ging der erste Eintrag auf dem Pusteblumenwetter-Blog online.
Auslöser war damals, dass Freunde von uns Urlaub in den USA machten und um nicht Unsummen in Telefonate zu stecken, haben sie ein Blog geschrieben, das allen eingeladenen Freunden und Familienangehörigen offen stand. Dadurch wussten wir Daheimgebliebenen immer bestens Bescheid.
Tja, da hab ich mitgelesen und plötzlich hatte ich dieses Blog erstellt.
Der Name war damals schnell gefunden: Es war die Zeit im Jahr, in der die Pusteblumenschirmchen zu Tausenden durch die Luft flogen. Und wir hatten ein paar Tage zuvor schöne Fotos auf einer Pusteblumenwiese gemacht. Seit meiner Kindheit liebe ich Pusteblumen und meine Kinder teilen diese Freude. 
In diesen drei Jahren hat sich hier so einiges entwickelt. Ich mag, was sich hier getan hat. Allerdings wirds langsam Zeit für ein eigenes Design, das ist für die nächste Zeit geplant. Ansonsten plane ich nicht viel, ich schreibe einfach drauflos, wenn ich Zeit und Muße dafür habe. Und genau das macht für mich den Reiz aus: Ich kann und darf, aber ich muss nicht bloggen. Deshalb gibt es Zeiten mit vielen Einträgen und welche mit wenigen oder gar keinen.
Und nun schließt sich der Kreis, denn: Unsere Freunde sind gerade jetzt wieder in den USA unterwegs... und schreiben ein Blog für alle eingeladenen Zuhausebleiber...

In diesem Sinne: Prost auf die nächsten Jahre *pling*

Mittwoch, 14. Mai 2014

Es wächst und gedeiht im Garten - Teil 2: Ziergarten

Nachdem ich schon die Leckereien in unserem Garten gezeigt habe, beschäftigt sich dieser Eintrag mit den Farbtupfern.
Da wären zunächst mal die bewusst gelegten, wie beispielsweise die frisch gepflanzten Verbene im alten Zinkasch. Diesen hab ich im letzten Jahr auf dem Dachboden des Zweithauses gefunden und kurzerhand mit Erde befüllt. Die vielen darin wachsenden bunten Blumen fand ich schon in der letzten Saison wunderschön und umso mehr hab ich mich gefreut, dass die Glockenblumen den Winter überlebt haben und fleißig wachsen. Es kann nur noch Tage dauern, bis sie ihre hübschen Kelche öffnen:
 Auch im Blumenbeet haben sich ein paar Pflanzen eingefunden. Wir haben es erst im Herbst angelegt, erstaunlich, was sich seit dem darin eingefunden hat. Pflanzen mehrerer Geschenk-Einpflanzungen, eine Casa-Weihnachtswichtel-Blumenzwiebel, von der Balkonkastenbepflanzung übrig gebliebene Stiefmütterchen (oder heißen die Hornveilchen? Das weiß ich nie), verschiedene Frühblüher (wir haben ganz viele beim Umgraben gefundene Zwiebeln einfach in das Beet gesteckt und erstaunlich viele Blumen sind daraus gewachsen)...
In das Beet hab ich inzwischen auch verschiedene Blumen(mischungen) gesäht, mal schauen, was davon aufgeht.
Und dann gibts da noch die Farbkleckse, die von alleine irgendwo auftauchen. Zu nennen wären diese hübschen blauen Gesellen, die fast auf dem Kompost gelandet wären, nun aber - meiner Neugier sei Dank - mitten in der Wiese weiter wachsen dürfen,
 oder diese vorwitzigen Blüten, die plötzlich unter dem Trampolin auftauchten,
 und diese kleinen blauen Blümchen zwischen den Koniferen, die den Kinderspielbereich abgrenzen.
Ganz toll finde ich übrigens auch den Mini-Kastanienwald, der vorerst bleiben darf und aus kompostierten gesammelten Kastanien gewachsen ist:
Noch etwas ist neu bei uns: Ein Pavillion. Ich hab mir einen gewünscht, um die Sitzecke optisch etwas abzugrenzen. Eine Pergola zum Bewachsen hätte mir auch gereicht, aber dieser Pavillion hat so schöne breite Pfosten, die sich förmlich als Rankgitter anbieten. An den hinteren beiden Ecken hab ich je einen Weinstock gepflanzt, an der vorderen linken Ecke hab ich Kaputzinerkresse gesäht. Die war im letzten Jahr so fleißig, dass ich denke, sie macht sich an dieser Stelle besonders gut.




Soweit erstmal, demnächst wird es noch einen dritten Eintrag zu diesem Thema geben.

Montag, 12. Mai 2014

"12 von 12" im Mai

Heute ist der zwölfte Tag im Monat Mai und damit wieder Zeit für ganz persönliche 12 Fotos des Tages. Wer nicht weiß, worum es geht, kann bei Draußen nur Kännchen nachlesen. Dort werde ich auch den Link zu meinem Beitrag eintragen.

1. Verschnaufpause am Rechner: Mal schauen, was es so Neues gibt bei den anderen Bloggerinnen, im Mailfach (nix wichtiges) und am Casa. Nebenher Tages- und Wochenplanung und Einkaufszettel schreiben.
2. Neue Gardine für Sohnemanns Zimmer zusammen gezogen, mit Häkchen versehen und aufgehängt.
3. Mich um die Wäsche gekümmert.
4. Dem Küchenchaos den Kampf angesagt.
5. Fürs Mittagessen Reste vom Wochenende in eine Pfanne geschmissen - war lecker, auch wenns nicht so aussieht *g*
6. Hausaufgabenbetreuung
7. Vorlesezeit
8. Einkäufe verstaut
9. Schnell zwischendurch eine Tasse Kaffe mit einem Stück Butterbrötchen verdrückt (den größeren Teil des Brötchens hatte Töchterchen gleich im Kaufland verdrückt).
 10. Katzen gefüttert (heute nur Trockenfutter, es musste schnell gehen).
 11. Gleich geh ich aufs Sofa, noch bischen stricken.
 12. Weil ein Foto noch gefehlt hat, mal schnell meine Muttertagsblumen bewundert.

Es wächst und gedeiht im Garten - Teil 1: Nutzgarten

Im Garten ist sehr viel gewachsen. Ich erfreue mich fast täglich daran, und da so schön die Sonne scheint, dachte ich, ich zeig euch mal, was es für Leckereien in diesem Jahr geben wird.
Da wären zunächst die Erdbeeren, die das Ausputzen und Düngen vor paar Wochen zum Anlass genommen haben, um kräftig zu wachsen. Besonders die Anzahl der Blüten hat mich überrascht und lässt auf reiche Ernte hoffen. Dringend brauche ich frisches Stroh, um die empfindlichen Früchte vor Schnecken und Fäulnis zu schützen. Rechts neben den Erdbeeren gedeihen ein paar Kopfsalate sowie Blumenkohl und Broccoli. Lediglich eine Pflanze mickert etwas vor sich hin, allerdings scheint sie ein Ameisennest direkt zwischen den Wurzeln zu haben.
Links neben den Erdbeeren ist das diesjährige Möhrenbeet. Da dort kaum was sichtbar wurde, hab ich ein paar Zwiebeln dazwischen gesteckt. Inzwischen zeigen sich immer mehr Triebe, sowohl an den Zwiebeln, als auch von Möhrenpflänzchen. Leider ist in diesem Beet auch das Unkraut sehr fleißig, aber dem geht es sehr bald an den Kragen.
Ebenfalls sehr gut gewachsen sind alle Beerenbüsche. An allen sind inzwischen Fruchtansätze erkennbar.
Zunächst Heidelbeeren, Brombeeren, rote sehr große Johannisbeeren und verschiedene Sorten Himbeeren (von vorn nach hinten):
Und die in diesem Jahr gepflanzten hochstämmigen Johannisbeeren (der hintere hat lange überlegt, ob er hier anwurzeln soll und sich dann doch dafür entschieden, kurz bevor ich ihn wieder ausgraben und zurück bringen wollte):
Mein Schwiegervater hat seinen Erdbeerrharbarber für mich geteilt. Der Standort gefällt ihm sehr gut, an dieser Stelle hatten die Vorbesitzer ihren Komposthaufen. Demnächst gibt es bei uns Rhabarber mit Vanillesoße ;)
Seit Ostern haben wir einen Pavillion. Ich wollte ihn, um die Sitzecke optisch etwas zu begrenzen. Er soll bewachsen, deshalb haben wir überlegt, ob wir das Dach drauf machen. Erstmal haben wir uns dafür entschieden und auf lange Sicht wird sich das ganze eh erledigen, denn das Material macht einen sehr minderwertigen Eindruck. Dafür sind die Pfosten des Pavillions sehr schön breit und rufen förmlich danach, zu bewachsen. An den hinteren Pfosten ist je ein Weinstock gepflanzt, am linken vorderen darf in diesem Jahr die Kresse empor wachsen.
Außerdem sind sehr viele Kirschen auf dem Baum, ich bin gespannt, wie viele davon reifen.
Wir haben noch verschiedene Kräuter in Töpfen und Kästen (die Schnecken haben fast die ganze Pfefferminze abgefressen). Und auch der Pflücksalat hat sich nach einer kleinen "Kur" doch fürs Wachsen entschieden.
Demnächst gibt es noch einen Rundgang, der sich mit den Farbtupfern im Garten beschäftigt.

Samstag, 10. Mai 2014

Strickereien

 In diesem Jahr mache ich bei "12 in 14" mit, was nix weiter heißt als ein projekt pro Monat. Schon länger hab ich nichts mehr fotografiert und als heute die Sonne so schön schien, hab ich das kurzerhand mal nachgeholt.


Für die April wurde die 7 gezogen, das war meine Übungswolle. Daraus sind inzwischen Socken für Töchterchen in Größe 23/33 entstanden. Sie sind noch recht groß, aber da wächst sie rein. Und weil noch so viel Wolle übrig ist, hab ich gestern ein weiteres Sockenpaar angestrickt, diesmal Größe 30/31. Mal schauen, wie ihr die passen werden.


Für den Mai wurde die Nummer 4 gezogen. 4 und 5 waren meine "Toe up und 2 gleichzeitig"-Lernsocken. Es war also je eine Kleinkindsocke fertig. im Mai sollte die bunte zweite Socke enstehen, und da das so schnell gingt und so schön flutschte, ist gleich die grün-blaue auch noch fertig geworden. Mal schauen, an wessen Füße die Socken wandern werden. Babynachwuchs hat sich mal wieder bei einigen im Umfeld angekündigt.


Außerdem hatte ich ja bereits im Januar ein Filzwollprojekt dazwischen geschoben. Entstanden ist für mich eine Tasche. Nummer 8 ist die Filzwolle, deren Reste ich nun noch für eine weitere Tasche verwendet habe. Ein Foto nach dem Stricken gibt es schon, das zeig ich euch, wenn ich die Tasche auch gewaschen habe.


Aktuell siehts mit meinem "12 in 14"-Projekt also so aus:
Januar: Nummer 3 gezogen - Adventskalenderschal - nicht fertig - stattdessen Filzwollprojekt (Nr. 8 dazwischen geschobenund beendet)
Februar: Nummer 2 gezogen - Socken für mich - fertig
März: Nummer 11 gezogen - Nadelgebundenes Beutelchen - fertig
April: Nummer 7 gezogen - Socken für Töchterchen - fertig - weiteres Sockenpaar aus der Wolle begonnen
Mai: Nummer 4 gezogen - Buntes Babysöckchen - fertig - Nummer 5 gleich mit fertig gemacht

Wenn Nummer 5 und 8 gezogen werden, hab ich keine Projekte mehr dafür, da werde ich am Adventskalenderschal weiter stricken.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Eine gute Idee

Derzeit haben wir sehr durchwachsenes Wetter: Sonnenschein, dicke Regenwolken, Regen und Wind wechseln sich ab. Trotzdem hatte ich gestern Wäsche draußen hängen. Als wieder eine Wolke kam, sagte ich beiläufig: "Hoffentlich regnet es nicht, ich hab die Wäsche draußen.", worauf Töchterchen ebenso beiläufig meinte, ich solle einen Regenschirm drüber spannen.
In dem Augenblick belächelte ich ihren Vorschlag.
Später begann es zu regnen und ich war nicht schnell genug mit Wäsche abnehmen. Also dachte ich an Töchterchens Vorschlag und probierte es aus. Es funktionierte bestens. Ich stand unter den Schirmen und hängte die Wäsche um, die nicht unter den Schirmen war.
Da sieht man mal wieder, dass die einfachen Lösungen manchmal die besten sind ;)
(Nur zu viel Wind sollte es nicht geben, dann fliegen die Schirme davon. Aber vermutlich findet sich auch dafür eine Lösung.)

Mittwoch, 7. Mai 2014

Sohnemann hat Geburtstag

Vor vier Jahren um diese Zeit waren wir im Geburtshaus und hielten staunend ein kleines Bündel im Arm. 8.49 Uhr ist Sohnemann aus mir heraus gepurzelt.

Obwohl ich heute noch genug zu tun habe, nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, um zu überlegen, wo die letzten vier Jahre geblieben sind? Es war doch erst gestern, dass der Schwangerschaftstest positiv war?

Die Schwangerschaft an sich brachte sämtliche Beschwerden mit, die es so gibt, von Übelkeit rund um die Uhr über Dauersodbrennen bis hin zu Ischias auf beiden Seiten war alles dabei.
Töchterchens Geburt vor siebeneinhalb Jahren im Krankenhaus war nicht so berauschend, also stand für mich fest, dass ich diesmal ins Geburtshaus gehen würde. Unsere Wahl fiel auf Chemnitz, da es nur 20 Minuten Fahrzeit sind.
Zu Beginn der Schwangerschaft betreute mich mein Gyn. Aber nachdem ich da schon in der 20. Woche erstmals am CTG hing (mit dem ich keine guten Erfahrungen in der ersten Schwangerschaft gemacht hatte), wechselte ich zu Hebammenbetreuung. Das war ganz anders: Keine langen Wartezimmerzeiten, viel Wert auf Wohlfühlen (bequemer Stuhl, Beine hoch legen, Tässchen Tee), Plauderei über mein Befinden mit wertvollen Tipps (beim Gyn war dafür gar keine Zeit), nebenher Abtasten und Ausmessen von Bauch und Baby samt Erklärungen und CTG erst am errechneten Geburtstermin (6.5.).
Da die Kassen zu weite Fahrzeiten zur Nachbetreuung nicht zahlen, hatte ich "meine" Hebamme im Vorbereitungskurs und zur Nachsorge. Hebammenbetreuung war im Geburtshaus, rotierend durch die dortigen drei Hebammen, die ich so auch gleich kennen lernte.
Am Abend des 6.5. besuchte ich noch die letzte Veranstaltung meines Vorbereitungskurses, wir aßen Pizza und plauderten. Und nebenher war ich mit Atmen beschäftigt, was meine Nachsorgehebamme nebenher beobachtete, wie sie später erzählte. Wieder zu Hause wollte ich nur noch ins Bett, aber da fand ich keinen Schlaf, denn aller zehn Minuten war da was seltsam. Herr TAC arbeitete damals noch in Dresden, also 100 km entfernt, eine Stunde Fahrzeit. Wir hatten telefoniert und er entschied sich, in der Nacht noch heim zu kommen. Dann schlief er neben mir, während ich die Uhr beobachtete. Gegen drei standen wir auf, riefen die Hebamme an und verabredeten uns für vier Uhr im Geburtshaus. Ich schmierte Schnitten und packte die letzten Sachen in die Taschen bis die Oma da war.
Die Fahrt war okay, im Geburtshaus wurden wir bereits erwartet. Kerzen brannten, alles war gemütlich. Während Herr TAC im Korbsessel schlief, wanderte ich im Zimmer umher, wippte auf dem Ball, sah aus dem Fenster, hörte den erwachenden Vögeln zu und war erstaunlich gelassen. Die Hebamme sah regelmäßig nach uns, gab mir Tipps zum Atmen und ließ mich ansonsten machen. Irgendwann nahm ich ein Bad.
Inzwischen war die zweite Hebamme da und wir hatten noch eine Azubi-Hebamme im dritten Lehrjahr dabei. Mit der Hilfe und Zusprache von zwei Hebammen brachte ich schließlich Sohnemann auf die Welt, ein sehr bewegender Augenblick. Wir wussten vor der Geburt nicht, ob ich Junge oder Mädchen trage. Bei Töchterchen hatte es damals das Gefühl gegeben "es ist ein Mädchen", bei Sohnemann haben wir einen Jungen vermutet. Ein Gefühl hatte ich bei ihm nicht.
Fünf Stunden nach der Geburt waren wir zu Hause. Etwa zwei Stunden später besuchte mich meine Nachsorgehebamme, sie hatte schon telefonisch alles Wichtige von den Geburtshaushebammen erfahren. An dem Nachmittag kamen auch die Großeltern zu Besuch und die große Schwester bewunderte ihr Brüderchen. Es war ein sehr schöner Tag.

Ich würde jederzeit wieder ins Geburtshaus gehen und schon in der Schwangerschaft Hebammenbetreuung in Anspruch nehmen. Umso schlimmer finde ich, dass immer mehr freiberufliche Hebammen aufhören müssen. Eine Geburt nur mit Arzt und im Krankenhaus will ich niemals erleben, denn es waren für mich die Hebammen, sie sich Zeit nahmen, die unendlich viel Geduld hatten und mir das Gefühl von Geborgenheit und "Alles ist gut!" vermittelten.

Sonntag, 4. Mai 2014

Alles Gute, Schwalbenschwanz!

Über Nacht hing der Schmetterling an seinem Ast. Da es sehr kalt werden sollte, durfte er nochmal im Haus schlafen. Heute morgen flatterte er aufgeregt direkt an der Gaze. Also war klar, dass er fliegen darf. Er war so nett und hat sich nochmal von allen Seiten fotografieren lassen, ehe er los flatterte. Für den ersten Moment schien er überrascht über das, was da passierte, denn er flatterte nur wenige Zentimeter über seinem Ast. Doch dann flog er selbstsicher der Sonne entgegen. Wir schauten ihm nach, vermutlich ist er im Apfelbaum des Nachbarn gelandet.
Leb wohl, kleiner Schwalbenschwanz, es war schön, dich kennen zu lernen!

Samstag, 3. Mai 2014

Heute Mittag...

... ist unser Schmetterling geschlüpft. Vor dem Essen haben sowohl mein Mann also auch ich nochmal geschaut, da war alles so wie gestern. Nach dem Essen hab ich einen Blick in den Topf geworfen und mich über die seltsame blasse Farbe der Puppe gewundert. Aber im nächsten Moment hab ich was wackeln sehen, ganz oben am Stock, direkt am Netz, das wir drüber haben.
Natürlich mussten wir alle erstmal schauen.
Er hing ganz oben und wir wussten nicht so recht, wie es jetzt weiter geht. Fürs Foto war er auf der Hand meines Mannes (noch waren die Flügel nicht ganz entfaltet). Und dank des Internets fand ich heraus, dass er frei hängen können muss, um seine Flügel trocknen zu lassen. Also boten wir ihm wieder den Stock an und tatsächlich hing er sich dann frei hin. Laut Internet dauert das Trocknen etwa zwei Stunden, aber vorhin hing er immer noch so. Wir werden ihn über Nacht vermutlich wieder rein stellen und morgen auf sonniges Wetter hoffen. Dann darf er in die Freiheit fliegen.

Freitag, 2. Mai 2014

Zum Welttag des Buches...

... am 23. April 2014 konnte man Bücher verschenken. Das wusste ich noch nicht, hab es durch Muschelmaus erfahren, die ein paar Bücher zum Verschenken ergattert hatte und auf ihrem Blog kurzerhand ein Mini-Gewinnspiel durchführte.
Am Ende hat sie allen Teilnehmern ein Buch geschenkt.
Bereits am Mittwoch klingelte die Post und überreichte mir das Päckchen. Darin befand sich das Buch, auf das ich schon sehr gespannt bin, eine Karte und als Extra-Überraschung ein kleiner Lesezeichenwurm. Diese kleine Zugabe hat mich ganz besonders überrascht, weil sie sich erst in der Verpackung versteckt hatte und ich sie erst etwas später fand.
Buch, Karte und Wurm haben mich raus in den Sonnenschein begleitet, wo sie fotografiert wurden.
Liebe Muschelmaus, vielen Dank, du hast mir mit dieser Aktion eine Riesen-Freude gemacht.

Unsere Schmetterlingspuppe...

... hat sich verfärbt.
Im letzten Jahr haben wir eine grüne Raupe im Möhrenkraut gefunden, abgesammelt und gefüttert. Anfang September hat sie sich verpuppt. Seit dem beobachten wir, was mit ihr geschieht.
Irgendwann haben wir versehendlich gepustet, daraufhin hat sie leicht gezuckt. Ab dem Moment war das meine Variante zu testen, ob es ihr noch gut geht.
In der Woche vor Ostern reagierte sie nicht mehr und ich befürchtete Schlimmes.
Paar Tage später probierte ich wieder, sie zuckte und ich freute mich riesig.
Heute vormittag hab ich wieder nachgeschaut und traute meinen Augen nicht. Sie hat sich verfärbt. Ganz deutlich sieht man nun die Zeichnung des werdenden Schmetterlings durchschimmern. Im Internet stand, das passiert erst kurz vorm Schlüpfen des Schmetterlings.
Nun hoffe ich, unser kleiner Wintergast sucht sich einen sonnigen Tag aus, dass wir ihn nach dem Schlüpfen und Trocknen möglichst schnell in die Freiheit entlassen können.