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Mittwoch, 27. Dezember 2023

Weihnachtswochenende in Bildern KW 51/ 2023

Alu und Konsti von "Große Köpfe"  sammeln auch in diesem Jahr weihnachtliche Eindrücke aus den Familien.

Freitag:
Der Tag vergeht recht normal. Die Jüngste hat den letzten Schultag und darf direkt nach dem Unterricht heim kommen. Sie haben zusammen mit Horterzieherin und Lehrerin gefrühstückt, sich gegenseitig bewichtelt (mit einem unbenutzen Spielzeug aus dem eigenen Kinderzimmer), gespielt und einfach eine schöne Zeit gehabt. 
Die Große ist seit Mittwoch zu Hause. 
Sohnemann hatte am Mittwoch seinen letzten Schultag vor Weihnachten, seine Schule hat mit den beweglichen Ferientagen die Weihnachtsferien verlängert. 
Der Herr TAC ist auf Arbeit, sie stutzen einen Baum, der ungünstig Richtung Bürogebäude gewachsen ist und beenden das Jahr mit einem gemütlichen Kaffeetrinken. Noch vor 4 ist er zu Hause. 
Ich kümmere mich um Wäsche und Haushalt. 
Am frühen Abend haben wir die Generalproben für Quempassingen (Metten) und das Krippenspiel. Ich kümmere mich wieder um die Engelkinder. Es läuft so einigermaßen. 
Gegen 8 bin ich wieder zu Hause, Abendbrot und Sofazeit. 

Samstag, 14. November 2015

Es tut sich was...

...am Teich im Park. Das Wasser wurde abgelassen, wie jedes Jahr im Oktober und November, um die Zuchtkarpfen abzufischen. Doch diesmal war das nicht der einzige Grund.
 Die Bäume wurden mit Holzkonstruktionen geschützt.

Montag, 3. Juni 2013

Die Lage entspannt sich



Die Pegel sinken langsam, aber kontinuierlich.
Seit Mittag dürfen wieder private Fahrzeuge über die Brücke, bereits heute vormittag durften wir als Fußgänger rüber. Der Schlosspark ist eher ein See, ebenso Teile der Mittelstadt. Dort pumpt die Feuerwehr seit Samstag Wasser aus Häusern und Gullies.
Große Teile des Parks dienen als Überschwemmungsgebiet. Wahrscheinlich ist das unser Glück, sonst hätte das Wasser sich andere Orte gesucht.

Ringsum sieht es teilweise nicht so gut aus. Einige Orte oder Stadtteile sind überschwemmt, es gibt Gerüchte über diverse Dammbrüche, manche Straßen sind unterspült und dürfen nicht benutzt werden... Wo genau überall welche Schäden entstanden sind, weiß ich noch nicht.

Herr TAC war auf Arbeit.
Wir werden diese Nacht wieder unten in unseren Betten schlafen. Töchterchen übernachtet nochmal bei den Großeltern, Sohnemann schläft wieder zu Hause.

Hier sind nochmal ein paar Bilder:

Das erste Bild schaut in die Richtung, aus der die Zwickauer Mulde kommt. Man sieht die Überschwemmungen weiter hinten im Bild. Die braune Brühe im Fordergrund steht im Park. Dieses Foto ist gestern vom Kirchturm aus gemacht.

Alle weiteren Bilder sind heute vormittag gemacht.

Das zweite Bild zeigt den Parkeingang. Da gibt es einen kleinen, etwas erhöhten und befestigten Parkplatz samt Parkuhr. Da stand auch eine Vollsperrscheibe, die gestern vom Wasser eingesammelt wurde.

Auf dem dritten Bild sieht man die Brücke. Es gibt gemauerte Brückenpfeiler, darauf eine Betonschicht und dann kommt das Lager, auf dem die Brücke ruht. Gestern stand das Wasser direkt am Lager, heute vormittag war es "nur" noch an der Betonschicht. Am späten Nachmittag wurde die oberste Ziegelreihe langsam wieder sichtbar.

Das vierte Bild zeigt den "See", der vor einem Haus keine 100m von unserem entfernt entstanden ist, durch Grundwasser und Wasser aus den Gullies.

Ein neuer Morgen

Eine eher schlechte Nacht liegt hinter uns. Geschlafen haben wir im Wohnzimmer mit offenem Fenster, um keine eventuellen Durchsagen zu verpassen. Gegen vier Uhr heulte kurz eine Feuerwehrsirene. Augenblicklich waren wir wach, drehten eine Runde durchs Haus und legten uns schließlich wieder hin.
Die Nachrichen sagen für heute weiteren "ausgiebigen Dauerregen" voraus. Wir haben weiterhin Katastrophenalarm.
Die Schulen geben heute in ganz Sachsen keinen Unterricht. Unser KiGa hat nur Notbetreuung. Töchterchen hab ich abgemeldet, wir dürfen sowieso nicht über die Brücke.
Jetzt werden wir erstmal frühstücken und dann zur Brücke gehen, die Lage selbst anschauen und hoffen, dass einer der Feuerwehrleute uns was sagen kann.
Herr TAC hat mit seinem Chef telefoniert. Ob und wann er heute auf Arbeit geht, wissen wir noch nicht. Sein Chef ist da zum Glück sehr tolerant. Derzeit ist auch unklar, ob er überhaupt durch käme, die Meldungen sind sehr widersprüchlich.

Sonntag, 2. Juni 2013

Jetzt doch ausräumen...

... der unteren Etage. Die Aussichten sind sehr schlecht. Die Talsperre läuft über, vor paar Stunden waren es unter 40 Kubikmeter pro Sekunde, sie erwarten über 100. 2002 waren es 45.
Wie gesagt haben wir angefangen, alles tragbare mit "Bedeutung" aus der unteren Etage hoch zu tragen.
Die Kinder bleiben über Nacht bei den Großeltern und wir erwarten in der Nacht den Ernstfall: Evakuierung.

Immer noch Regen

Ansonsten ist die Lage unverändert.
Die Menschen sind sehr unruhig, pilgern zur Brücke, fragen die Feuerwehrleute nach dem Ernst der Lage und nach möglichen Wegen nach XYZ, halten ein Schwätzchen, machen Fotos... Gehen wieder nach Hause, wärmen sich auf und fangen dann von vorn an.
Die Feuerwehr erwartet noch höhere Pegelstände, aber keiner weiß, wie viel noch kommt. Noch ist bis zum Rand des Dammes genug Platz. Solange er hält, ist alles gut, zumindest aus dieser Richtung. Vom Park her ist die "Barrikade" nicht ganz so hoch wie der Damm. Auch dort ist die Feuerwehr im Einsatz.

Warten und Beten ist derzeit das Einzige, was wir tun können.

Es regnet wieder...

Vorhin waren wir an der Brücke. Menschenmassen sind unterwegs, manche wollen einfach nur schauen, aber die meisten wollen einfach informiert sein.
Wir waren hautnah dabei, als die Brücke gesperrt wurde, komplett, auch für Fußgänger. Soweit wir mitbekommen haben, sind wohl sämtliche anderen Brücken muldeab- und aufwärts ebenfalls zu.

Inzwischen haben wir geholfen, die untere Etage des Gemeindehauses auszuräumen.

Und ich haben eben unser Bettzeug nach oben getragen. Herr TAC evakuiert gerade seine Züge von der Eisenbahnanlage.
Ich tu mich momentan wahnsinnig schwer mit der Entscheidung, ob und was ich noch hoch räumen sollte. Manche Nachbarn haben nahezu alles aus der unteren Etage nach oben getragen.
Die Katzen sind erstaunlich ruhig, haben gar nicht versucht, raus zu kommen. Sie liegen faul und schläfrig herum. Das nehm ich mal als Zeichen, dass alles im grünen Bereich ist.

Derzeit stagniert der Pegelstand. Aber es regnet wieder stärker.

Pegelstand 4,55m

Kurz nach 7 kam die erste Durchsage der Feuerwehr: "Wegen hoher Pegelstände bitten wir die Bevölkerung, persönliche Vorkehrungen zu treffen."


Wir haben Hochwasserstufe 4 - das ist die Höchste! Und Katastrophenalarm!

Wir haben die Kinder zu den Großeltern gebracht und die Katzen oben im Haus eingesperrt.




Ein paar Dinge haben wir von draußen in die Häuser gebracht, einige Dinge höher gestellt. Viel mehr können wir nicht tun - außer warten.

Vorhin waren wir an der Brücke, wie viele andere Leute.
Die gemauerten Pfeiler der Brücke sind fast komplett unter Wasser, darauf ist die Lagerung. Sobald die im Wasser ist, wird die Brücke gesperrt. Die Feuerwehr überwacht die Lage.
Im Augenblick ist alles noch gut. Aber die Feuerwehr erwartet noch höhere Pegelstände, momentan kann keiner sagen, wie weit das Wasser noch steigt.
In der Mittelstadt pumpt die Feuerwehr bereits Wasser ab. Den ersten kleinen LKW mit Sandsäcken hab ich schon gesehen.


Aktuelle Durchsage durchs Radio:
"Der Pegelstand beträgt 4,59m und ist derzeit zum Stillstand gekommen."