Freitag, 18. August 2017

Alte Kalender - neue Briefumschläge

Bereits seit vielen Jahren haben wir den literarischen Katzenkalender im Wohnzimmer hängen, weil der uns so gefällt. Und am Ende des Jahres ist der immer viel zu schade zum Wegwerfen. So schlummern hier in einem Kasten mehr als 10 solche Kalender und waren auf das, was da kommt.
Und derzeit kommt tatsächlich was. Nämlich Briefumschläge...
Nächste Woche gibt es ein Gemeindefest und wir dürfen zugunsten der Bücherstube einen kleinen Basar veranstalten. Ich habe also etwas gesucht,
- was sich leicht herstellen lässt,
- das Kinderhände schon können,
- was möglichst sinnvoll und nutzbar ist und
- am besten kein/kaum Geld in der Herstellung kostet.
So kam ich auf die Idee, Die alten Kalenderseiten zu benutzen.

Der Rest ist Fleiß:
1. Einen Briefumschlag aus dem Fundus nehmen
2. Vorsichtig auftrennen und auffalten

Samstag, 12. August 2017

12 von 12 im August 2017

Es ist mal wieder Zeit für 12 Fotos vom Tag. Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wie immer die Beiträge der Bloggerwelt.

1. Unser Babymädchen ist gegen 7 wach, auch stillen lässt sie nicht nochmal einschlafen. Ich lege sie zwischen und, sie kruschelt, ich döse. Später kommt auch Sohnemann in unser Bett, dann stehen wir auf und ich hole frische Brötchen, während Herr TAC das Baby tagfein macht und den Tisch deckt.
2. Nach dem Frühstück wartet der Abwasch auf mich.
3. Es ist einiges liegen geblieben.

Donnerstag, 10. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Donnerstag

Wir haben eine Mücke im Schlafzimmer. Beim Stillen gegen 3 Uhr nachts summt sie mir um den Kopf. Ich wedle mit der Hand. Als das Babymädchen fertig ist und ich fast wieder schlafe, summt es wieder und ich schalte Licht an. Meist setzen sich die Mücken dann sofort hin und wenn man Glück hat, kann man sie gleich in der Nähe finden. Herr TAC brummt im Halbschlaf. Ich entdecke tatsächlich die Mücke. Sie sitzt am Bettgestell. Blöder Ort zum Erschlagen, was auch nicht klappt. Wir haben nicht gesehen, wohin sie geflogen ist. Das Babymädchen wird wach und freut sich. Wir gehen erstmal aufs Klo. Dann machen wir das Licht wieder aus, das Baby schläft schnell wieder ein. Einige Zeit später ist es der Herr TAC, der das Licht anmacht und ich diejenige, die brummt. Blöde Mücke. Licht wieder aus. Das nächste Mal schrecke ich beim Wecker hoch. Herr TAC steht auf, ich schlafe wieder ein und wache durch das Geräusch der Tür auf. Es ist schon 6.17 Uhr. Zu spät, um Töchterchens Haare zu binden. Trotzdem stehe ich auf. Die Große versucht grade selbst einen Zopf, der einigermaßen passabel aussieht. Für mehr ist keine Zeit, sie muss los.

Mittwoch, 9. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Mittwoch

Der Tag beginnt wie gestern: Herr TAC und Töchterchen stehen dreiviertel 6 auf, ich kurz vor viertel 7 um Töchterchen die Haare zu flechten, lege mich nochmal hin. Kurz vor dreiviertel 7 wecke ich Sohnemann, wir kuscheln, stehen auf, ziehen uns an, gehen hoch. Ich ziehe das Babymädchen an, Sohnemann räumt sich derweil Müsli auf den Tisch. Ich frühstücke lieber wieder Brötchen. Vom Tisch aus kann ich raus sehen. Meist beobachte ich die Vögel, die auf den verschiedenen Dächern sitzen, sich putzen oder umher fliegen. Heute entdecke ich tatsächlich den Storch auf einem der Schornsteine.
Noch sind sie da. Wenn wir im Park spazieren gehen, stolzieren die beiden meist über die große Wiese auf der Suche nach Futter. Aber bald werden sie in den Süden fliegen. Bis dahin freuen wir uns immer, wenn wir "unsere" Störche sehen.

Dienstag, 8. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Dienstag

Ich habe gefühlt geschlafen wie ein Stein, zumindest zwischen den Stillmahlzeiten. Ob das nun daran liegt, dass das Baby weniger gehustet hat? Oder daran, dass endlich wieder mein Ehemann neben mir lag?
Ich bekomme nur im Halbschlaf mit, dass er aufsteht. Dann weckt er mich, dass ich Töchterchens Haare zusammen binde. Das muss sie unbedingt üben, sollte sie auch während der Ferien aber sie hat keine Lust dazu. Dann muss sie los und ich gehe nochmal ins Bett, döse aber nur noch vor mich hin. Das Baby kruschelt und dann ist auch schon Zeit, Sohnemann zu wecken. Er hat heute morgen gar keine Lust. Wir kuscheln noch kurz im Elternbett, dann stehen wir auf und ziehen uns an. Ich muss ihn heute mehr motivieren als gestern.
Da auch das Babymädchen ganz wach ist, nehme ich sie mit hoch, wickle sie und ziehe sie an. Sohnemann philosophiert derweil in der Küche über die Einhornkringel. Die Packung ist offen, Töchterchen hat schon welche gegessen, so darf er auch. Ich esse lieber ein Brötchen. Und KAFFEE... Ich bin immer noch so müde.
Dann packen wir schnell noch die ausgefüllten Zettel ein, Sohnemann putzt Zähne (unter Gemaule) und verschwindet in die Schule.

Montag, 7. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Montag

Die Große schläft lange nicht, weil sie hustet (und vermutlich auch aufgeregt ist). Die Kleine hustet mehrfach in der Nacht so, dass ich sie hoch nehme. Zwischendurch stehe ich auf, schneide eine Zwiebel auf, um sie ins Schlafzimmer zu legen und koche Thymiantee, für die Große zum Trinken, für die Kleine als Aufguss, den ich ebenfalls ins Schlafzimmer stelle. Dazu kommen die üblichen Stillmahlzeiten. Irgendwann schlafen endlich alle, nur ich nicht. Als ich am Morgen mit der Großen aufstehe, bin ich hundmüde. Geschätzt habe ich vielleicht 3 Stunden geschlafen, aber nicht am Stück.
Nützt nix, da muss ich durch.
Die halbe Stunde mit der Großen verläuft ganz ruhig: Anziehen, Haare machen, Zähne putzen, frühstücken, Schulfrühstück einpacken, (nochmal umziehen, weil ich das Sommerkleid doch zu dünn finde) und los.
Dann gönne ich mir paar Minuten für mich selbst, ehe ich Sohnemann wecke. Auch die Zeit mit ihm ist ganz ruhig. Logisch, es fehlt ja das andere Kind zum Streiten.Die Kleine ist ebenfalls wach und gut gelaunt, so dass ich sie mit hoch nehme und schnell anziehe. Dann frühstücke ich mit Sohnemann und trinke Kaffee in der Hoffnung, dadurch wach zu werden. Hilft aber nicht.
Sohnemann hat noch Zeit ein Buch anzuschauen (Geschichte des Traktors) und mit mir zu kuscheln, ehe er pünktlich und gut gelaunt das Haus verlässt.

Sonntag, 6. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Sonntag

Puh, war das ein Tag...
Aber von vorn.

Ich schlafe schlecht und gefühlt zu wenig. Das Baby stillt recht häufig und ist unruhig und ich höre Töchterchen husten. Daraufhin bin ich so wach, dass ich lange nicht einschlafen kann. Als Sohnemann kurz vor 9 im Schlafzimmer steht, bin ich hundemüde. Ich schicke ihn nochmal zurück ins Bett, aber das Baby wird dadurch auch wach. Also darf er zum Kuscheln zu mir kommen.
Das Baby ist vergnügt, das nutze ich und gehe schnell duschen.
Gegen halb 10 sitzen wir tatsächlich alle am Frühstückstisch, nur das Baby liegt im Kinderwageneinsatz und brabbelt freudig.
Nach dem Frühstück möchte ich, dass wir Sohnemanns Ranzen für morgen fertig machen. "Jetzt nicht!" meint er und ignoriert alles weitere, was ich sage. Aber zumindest schreibt er die Schulanfangskarte für seinen besten Freund. Da er nun eh schon am Schreibtsich sitzt, soll er gleich die Stifte spitzen und sein Federmäppchen einräumen. Töchterchen mal derweil an ihrem "Malen nach Zahlen" weiter und ich packe die Schulanfangsgeschänke ein.

Samstag, 5. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Samstag - WMDEDGT?

Ich habe eine schlechte Nacht hinter mir. Töchterchen hat gehustet wie verrückt, ich habe ihr mitten in der Nacht Thymiantee gekocht und Lutschtabletten gegeben. Als sie endlich schlief, wollte das Babymädchen in immer kürzeren Abständen trinken. Kurz nach 8 ist die Kleine ganz wach und kruschelt herum. Ich versuche sie nochmal in den Schlaf zu stillen, weil ich selbst einfach noch zu müde bin, aber sie zappelt nur vergnügt und tritt mich. So gebe ich auf und wir zwei stehen auf. Ich mache erst mich, dann die Kleine tagfein, lege sie in den Kinderwageneinsatz und stelle den Spielbogen dazu. Sie hantiert und brabbelt vergnügt. So kann ich frühstücken und versuchen, wach zu werden. Meine Gedanken wandern und ich erinnere mich daran, dass heute der 5. August ist und Frau Brüllen wieder fragt, "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Kurzerhand beschließe ich, gleich eine ganze Woche lang tagebuch-zu-bloggen und schreibe den gestrigen Eintrag, den ich rückdatiere.
Die kleine Maus spielt derweil vergnügt neben mir, irgendwann schläft sie ein.
Ich bleibe bei den Einträgen von vor einem Jahr kleben. Schön, sich auf die Art auch an Details erinnern zu können.

Freitag, 4. August 2017

Eine Woche: Von Ferien zum Alltag - Freitag

Ich habe beschlossen, mal wieder eine ganze Woche lang etwas ausführlicher unseren Tagesablauf zu schreiben. Das habe ich schon mehrmals gemacht, unter anderem auch im letzten Jahr um die gleiche Zeit. Es ist schön, auf die Art vergleichen zu können.

Unser Tag beginnt mit dem Wecker um 8 Uhr. Das Babymädchen ist direkt gut gelaunt und lacht mich an. Die großen Kinder sind noch müde, als ich sie wecke. Sohnemann kuschelt kurz auf meinem Schoß, dann schicke ich ihn anziehen und mache mich selbst tagfertig. Als ich das Babymädchen aus dem Schlafzimmer hole, erkläre ich bestimmt, dass es 8.15 Uhr Frühstück gibt.
Dann wickle ich die Kleine, ziehe sie an und lege sie in den Kinderwageneinsatz. So kann ich sie überall im Haus herum tragen und sie kann zuschauen oder schlafen.
Noch bevor ich beginne, das Frühstück auf den Tisch zu stellen, rufe ich die Kinder zum Frühstück. Dann decke ich den Tisch und Töchterchen erscheint verschlafen. Ich gehe Sohnemann holen, der wie so oft halb angezogen im Kinderzimmer spielt.
Endlich sind alle da und wir können essen. Für Sohnemann packe ich ein kleines Mittagessen in die Brotdose, da er in den Hort geht. Es war sein Wunsch, auch in den Ferien in den Hort zu gehen, so haben wir ihn für die letzten drei Ferientage angemeldet. Dann wird es hektisch. Um 9 müssen beide Kinder in der Schule sein. Sohnemann, weil da das Tagesprogramm  beginnt und Töchterchen, weil sie Probe für die Schulanfangsfeier hat. Da sind auch ehemalige Viertklässler involviert, sofern sie in Chor oder Theatergruppe waren.