Samstag, 19. Oktober 2013

Ein Igelhaus im Garten

Bild 1
Bild 2
Momentan sind die Bäume fleißig dabei, ihr Laub abzuwerfen. Bereits im letzten Jahr hatte ich einen Laubhaufen im Garten liegen lassen, für eventuelle Überwinterungsgäste, aber der nackte Haufen wurde nicht angenommen. Ich weiß aber, dass es Igel in der Gegend gibt. Also kam mir heute der Gedanke, ein Haus zu bauen.
Tante Goo hat mir ganz schnell geholfen und einen Bauplan geliefert. Zum Glück haben wir momentan mehr als genug Baumaterial im Garten herum liegen.

Bild 3
Bild 4
1. Zuerst werden Ziegel so aufgeschichtet, dass der Innenraum etwa 30x30 cm groß ist. Der Eingang sollte etwa 10x10 cm groß sein, da können Igel durch, Katzen aber nicht. Die Wände sollten etwa 25cm hoch sein. (Bild 1)

2. Danach wird der Innenraum mit trockenem Material gefüllt. Ich hab abwechselnd altes Stroh und Laub eingefüllt. (Bild 2)

3. Ein Dach muss drauf. Ich habe einen alten Klapptisch auseinander genommen, darauf gelegt und mit einer Betonplatte beschwert. (Bild 3)
Bild 5

Bild 6
5. Dass es drinnen schön warm bleibt, sollte man das Haus einpacken. Ich hab zunächst Erde angefüllt und mit Grassoden befestigt. Zum Schluss kamen alle zusammen gefegten Blätter aus dem Garten darüber. (Bild 4)

Vom Garten aus sieht man nur einen großen Laubhaufen. (Bild 5) Der Eingang liegt hinten am Zaun und ist nur erkennbar, wenn man danach sucht. (Bild 6)
Nun hoffe ich natürlich, dass ein Igel einzieht. Das werde ich aber vermutlich erst im Mai erfahren, denn das ist der richtige Zeitpunkt, um das Haus zu reinigen. Vielleicht wird es ja sogar irgendwann ein Haus für Igelkinder?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Ein neues Kleid...

Morgen ist unsere Saisonabschlussfeier vom Theaterverein. Es war unsere zehnte Saison, deshalb gibt es dieses Jahr eine besondere Feier: Wir fahren zum Mittelaltergelage auf eine Burg.
Dafür muss Frau natürlich standesgemäß gekleidet sein, also musste ein neues Kleid her.
Geplant war es schon lange und viele Ideen dafür gab es auch, aber die Umsetzung ließ auf sich warten. Deshalb wurde es einfach Zeit... fürs Kleid *g*
Eben durfte ich es abholen. Meine Cousine, unsere Theaterfundustante und Kostümschneiderin hat es nach meinen Wünschen und Vorstellungen genäht und es übertrifft meine Erwartungen gewaltig. Hach ja, es ist so schön. *schwärm*
Leider kommt die Farbe auf dem Foto nicht so recht raus. Heute ist es trübe, also hab ich kein Tageslicht. Das Unterkleid ist ein recht dunkles, leicht gelbliches Sandgrau, das Oberkleid ist eher ein rötliches Violett-Purpur, ist schwer zu beschreiben. Dazu silberne Borten. Das gesamte Kleid wiegt fast 2,5 kg.
Es ist noch Stoff übrig, mal schauen, was daraus wird. Vielleicht ein passender Beutel, oder eine Kopfbedeckung... Aber das hat Zeit.

Samstag, 5. Oktober 2013

Buddeln im Garten


Im letzten Jahr hatten wir das Nachbargrundstück samt Haus gekauft und bereits im Garten erste Umgestaltungen vorgenommen. Beispielsweise hatten wir ein Beet angelegt, der Sitzecke eine neue Position zugeteilt und unter dem Unterstand eine Kinderspielecke eingerichtet.
Das Zweithaus hat einen Anbau, dahinter gab es eine abflusslose "Grube", direkt daneben einen Schuppen und etwas undefinierbares, das unter Umständen mal ein Außenbackofen gewesen sein könnte. Da einiges davon einsturzgefährdet war, hatte Herr TAC im August einiges davon abgerissen und die Grube zum Teil verfüllt.
Der letzte Winter hatte den Unterstand zerstört und das Unwetter vor einigen Wochen schließlich auch den Pavillion, den Herr TAC an gleicher Stelle errichtet hatte.
Deshalb haben wir uns überlegt, wie es in Zukunft werden soll: Der Rindenmulch vom Kinderspielbereich kommt an die Koniferen, die Rasenkante muss raus und rings um den Sandkasten wird umgegraben und Gras angesät. Die freigewordene Kante darf ein neues Beet begrenzen, das direkt neben der Sitzecke im nächsten Jahr hauptsächlich mit Blumen bepflanzt werden soll.
Ein paar kleinere Arbeiten haben wir bereits in der vergangenen Woche erledigt.
Und gestern habenwir schließlich das neue Beet in Angriff genommen. Eigentlich denkt man, "Umgraben - Kante setzen - fertig".
Die Schichten: Gras, Steine, Schutt
Aber nein, so einfach ist das nicht. An der Stelle stand mal ein Schuppen, der - entgegen dem Anschein - sogar ein Fundament und einen Fußboden hatte. Also von daher gibts schonmal viele Ziegelsteine, von denen die meisten beim Ausgraben zerbröseln. Außerdem haben wir bergeweise Betonplatten ausgegraben. Herr TAC sagt, vermutlich waren das Reste, die beim Bauen übrig waren und einfach da hin gekippt wurden. Bloß gut, dass diese dank "Bello" (dem großen Abrisshammer) in handlichere Stücke zerbrechen. Und weil das noch nicht reicht, gibts noch massig Steingutscherben, da wir ja in einer Töpferstadt leben.
Ich hab eine Vase ausgegraben, leider in zwei Teilen. Die Bruchstelle war noch frisch, also vermutlich gerade erst passiert. Dadrüber hab ich mich geärgert, aber dann hab ich noch so eine ausgegraben. Bis auf eine kleine Splitterstelle am Rand ist sie heil. 
Leider war kein Topf mit Gold dabei, aber wir suchen weiter ;)
Tja, und dann ist das, was wir da ausgraben sehr lehmhaltig, also nicht so ganz als Gartenerde zu gebrauchen, zumal so viele Steine drin sind. Damit füllen wir die ehemalige "Grube" weiter auf. Obendrauf kommen die Grassoden, die wir vor dem Graben vorsichtig abgehoben haben.
Unsere Komposterde wird nicht reichen, also werden wir wohl einen Container Mutterboden bestellen und den leeren Container dann gleich mit Ziegelschutt und Mauerresten befüllen.
Also, noch viel Arbeit, aber die muss auf einen anderen Tag warten.