Montag, 28. April 2014

Außer Spesen nix gewesen...

Vor paar Wochen flatterte uns ein Brief ins Haus, vom Wasserversorger. Unser Bleileitung zwischen Anschluss in der Straße und Hausanschluss soll ausgetauscht werden, da es ein neues Gesetz mit nach unten korrigierten Bleigehalten für Trinkwasser gibt.
Dass das nötig wird, wussten wir bereits. Ebenso wie wir seit ca. 2009 wissen, dass wir an den Abwasserkanal angeschlossen werden sollen, da es ja für Abwassereinleitungen ebenfalls neue Gesetze gibt, die im nächsten Jahr in Kraft treten.
Seit 2009 heißt es, unsere Straße werde "im nächsten Jahr" angeschlossen. Für dieses Jahr hat die Stadt bereits die Fördermittel für unsere Straße bekommen, leider steht noch immer in den Sternen, wann denn nun der Kanal kommt, denn in der Abwasserfirma gab es wohl irgendwelche Differenzen.
Für uns steht fest, dass wir nach Möglichkeit nur einmal bauen wollen. Die ganzen Zu- und Ableitungen sollen ums Haus herum verlegt und im Heizungsraum angeschlossen werden. Erst wenn das geschafft ist, können wir unser Haus ausbauen. Klar ist auch, dass wir nicht mehrmals buddeln wollen.
Heute morgen nun war der Mensch da, der mit uns über den Austausch der Bleileitung reden wollte. Angekündigt war er für 7.30 Uhr, 20min früher klingelte er.
Zunächst besah er sich stirnrunzelnd unser "Wasserloch". Dann nahm er erleichtert zur Kenntnis, dass das neue Rohr nicht wieder im Wasserloch sondern im Heizungsraum enden soll. Wir klärten ihn über die anderen Gegebenheiten (Abwasserkanal, Graben ums Haus) auf und schließlich kam er zu dem Schluss, dass das im Augenblick wohl keinen Zweck hat. Wir verblieben so, dass er sich im 3. Quartal nochmal meldet, bzw. wir ihn kontaktieren, sofern wir Näheres zum Abwasserkanalbau wissen.

Auf unser Zweithaus haben wir ihn auch angesprochen. Da wir den bestehenden Wasseranschluss nur noch zur Entnahme von Gießwasser nutzen und das Haus auf lange Sicht auch nicht wieder zum Wohnhaus wird, hoffen wir darauf, dass einfach kein neuer Anschluss mehr gelegt wird und wir so um die entsprechenden Gebühren (um die 800 Euro) drumrum kommen. Dazu erklärte er uns, dass wir die "Abklemmgebühren" in jedem Fall zu tragen hätten, vermutlich also auch, wenn es für die Firma absolut keinen Aufwand bedeutet. In anderen Worten: Im Falle des "Austauschs der Bleileitungen" keinen neuen Anschluss zu legen kostet uns viel Geld. Sollte es aber zu einer "Leitungsnetzerneuerung" kommen, würde die Firma die Kosten tragen, d.h. keinen neuen Anschluss zu legen, könnte für uns deutlich preiswerter (doch kostenlos?) sein.

Für heute gab es also erstmal keine wirklich neuen Erkenntnisse. Bleibt abzuwarten, was sich tut oder auch nicht.

Dienstag, 22. April 2014

Babymützchen

Töchterchens Lehrerin ist schwanger. Der Zufall wollte es, dass ich auserkoren wurde, dem Klassenosterhasen behilflich zu sein. Und ich fand es schade, dass nur die Kinder suchen dürfen. Also hab ich ein Babymützchen gehäkelt. Erst hab ich es nach Anleitung versucht, aber irgendwie wollte das nicht klappen. Also hab ich es frei-Nase probiert. Ganz perfekt ist es nicht, aber brauchbar.
Da ich ja nicht weiß, ob ein Mädchen oder ein Junge heranwächst, hab ich erstmal neutrales Wollweiß verwendet. Und dann hab ich mich erstmals am Applikationenhäkeln versucht, das Blümchen nach Anleitung, das Auto zunächst nach Anleitung, aber das wurde viel zu groß. Also wurde es auch eine Eigenkreation. Ist sicher verbesserungsfähig. Mit Druckknopf kann jeweils eine Applikation an der Mütze befestigt werden.
Töchterchens "Sina" war so lieb, die Mütze fürs Foto zu präsentieren.
Zusammen mit einem Tee für werdende Mütter und einer Bauchmassagecreme hat das Mützchen schonmal viel Freude gemacht. Ich bin gespannt ob es irgendwann dem Baby passt. Die Lehrerin hat versprochen, ein Foto zu machen.

Montag, 21. April 2014

Osterkleinigkeiten...

... für die Familie brauchten wir. Lange ist mir nix eingefallen, sogar am Casa hab ich danach gefragt. Da kamen ein paar schöne Vorschläge, aber nix wirklich Umsetzbares, zumindest nicht in der verbleibenden Zeit.
Also hab ich die Ideen genommen, in meinen Gedanken verknotet und neu sortiert. So gerüstet ging ich einkaufen:
1 Packung Servietten
11 verschiedene Tassen
2 Packungen Holzdeko-Schäfchen
11 Mini-Kalanchoe
3 Packungen Schokoladenostereier
Aus meinem Vorrat kam nur noch farbiger Bast dazu.
Dann hab ich eine Bastelstunde eingelegt und fertig waren die Kleinigkeiten mit Zufallscharakter. Diese wurden gestern versteckt und gefunden. Bischen getauscht und schon hat jeder eine neue passende Tasse.

(Die Fotos mit dem Tablet sind von den Farben her immer nicht besonders, aber ich nutze es trotzdem gerne, weil das Hochladen so unkompliziert ist. Gibts so ne Art USB-Blitz fürs Tablet? Muss ich mich mal danach umschauen...)

Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern!

Unser Herr ist auferstanden, Jesus lebt!
Frohe Ostern

Mittwoch, 16. April 2014

Ein Geschenk für mich

Eben hatte ich Krabbelgruppe. Also ich halte sie, aller zwei Wochen seit drei Jahren. Auch wenn meine Kinder nicht mehr dabei sind, macht es mir noch sehr viel Freude, die ganz Kleinen zu beobachten, wie sie erst nur neugierig zuschauen und später dann mitmachen. Eine fast 2jährige singt inzwischen alle Lieder mit, das ist so goldig.
Ganz sehr gefreut habe ich mich, als mir heute meine Tagesmama, die mich von Anfang an mit ihren Tageskindern besucht, eine große Einpflanzung schenkte. Diese darf über Ostern unseren Esstisch schmücken und in ein bis zwei Wochen werde ich die Pflanzen in meinen Garten umsiedeln. Dort können sie mir sicher noch ganz lange Freude machen.
Hach ja, solche Momente sind echt schön.

Dienstag, 15. April 2014

Männer und Frauen

Am letzten Freitag war ich den ganzen Tag unterwegs, einkaufen. Bischen bummeln... Diesmal ganz alleine.
Herr TAC und die anderen aus seinem Büro wollten zum Mittagessen ins Einkaufscenter kommen, also wartete ich. Im Center ist derzeit eine Hasendeko aufgebaut, mit großen Hasen, die in verschiedenen Szenen drapiert sind. Und es gibt ein Gehege mit echten Hasen. Da stand ich, beobachtete die Häschen, die mit ihren Schlappohren echt süß waren und nebenher die Menschen um mich herum.
Da war beispielsweise die Dame im Rollstuhl, die von allen Seiten Fotos machte.
Oder die ältere Dame, die ganz erstaunt ausrief: "Die sind ja echt?!"
Und die junge Mutter, die lächelnd ihre Tochter beobachtete, die vollkommen fasziniert von den Häschen war.
Oder die junge Frau, die verzückt war über die "Kunststückchen" des Häschens, der sich auf die Hinterbeinchen stellte, um an das Heu zu gelangen.
Die Männer dagegen, sofern welche dabei waren, nahmen die verzückten Anwandlungen ihrer Damen mit meist unbewegter Mine zur Kenntnis.

Nachmittags war ich dann mit Herrn TAC am Getränkemarkt und wartete im Auto. Hier bot sich mir ein vollkommen anderes Bild:
Da war der sehr große Mann im kleinen Auto, der sich gekonnt aus seinem fahrbaren Untersatz heraus faltete...
Oder der Rocker, der selig lächelnd seinen Kasten Bier zum Auto trug...
Und der ältere Herr mit Hut, der gleich einen Getränkekastenberg auf seinen Einkaufswagen geladen hatte...
Nicht eine Frau war zu sehen. Getränke einkaufen scheint also eine Männeraufgabe zu sein.

Ich jedenfalls fand es gestern sehr interessant zu sehen, wofür sich Männer und Frauen begeistern können - oder auch nicht.

Samstag, 12. April 2014

12 von 12

Wenn ich etwas Langeweile habe, stromere ich gerne in den Weiten des WWW herum. In letzter Zeit entdecke ich gerne neue Blogs. Bei einem dieser Streifzüge bin ich über "12 von 12" gestolpert. Dahinter verbergen sich 12 Bilder jeweils am 12. Tag des Monats gemacht. Die Idee fand ich witzig und habs heute mal ausprobiert. Welche Fotos bei mir entstanden sind, könnt ihr gleich sehen, erstmal noch der Link zur Anleitung: 12von12 auf "Draußen nur Kännchen"


1. Großes Paket bekommen
 2. Gartenschlauch ausgepackt und befestigt vom Herrn TAC
3. Auf dem Sofa ausgeruht und vorgelesen
 4. Ein wenig Flöte geübt mit Töchterchen
5. Kaffeepause unterm Kirschbaum gemacht
 6. Über die vielen Kirschblüten über mir gestaunt und den Bienen zugehört
 7. Dabei Gesellschaft gehabt
8. Mich über den neuesten Maulwurfhaufen geärgert
9. Mich mal wieder über das unordentliche Erdbeerbeet aufgeregt
10. Und gleich mal was dagegen getan
11. Katzen bespielt und gestreichelt
12. Leckere Nudelsuppe zum Abendessen gekocht (und erst hinterher ans Foto gedacht)

War lustig, auch wenn das Fotos einfügen hier sehr nervig ist. Allerdings hab ich den Verdacht, dass es an meinem Rechner liegt. Vielleicht mach ich mal wieder mit.

Mittwoch, 9. April 2014

Frühlingswind...

Wir hatten gestern Wind.
Keinen Sturm, nur Wind.
Böigen Wind.
Er hat einem die Haare zerzaust und mit einer Folientüte gespielt, bis ich sie ihm weg genommen und in die passende Tonne geworfen habe. Vermutlich war er dann zornig, denn er hat unser Tomatengewächshaus umgeworfen.
Tja, jetzt ists erstmal hinüber. Zwei Stangen sind geknickt. Ob man da noch was retten kann wird sich zeigen. Vorerst stehen also alle Salatpflänzchen im Freien, ebenso die Flaschenkürbispflanzen. Den Johannisbeertomaten wollte ich den angekündigten Regen ersparen, die wohnen derzeit an einem ehemaligen Blumenfenster im Zweithaus.

Der Wetterbericht hatte Regen vorhergesagt. Für die trockenen Böden wäre das gut.
Wir hatten auch ganz viele, dicke, graue Regenwolken.
Und sogar Regen.
Aber nicht genug.
Zu wenig, um Pfützen zu bilden.
Zu wenig, um unsere Regenwassertonnen zu füllen.
Und vor allem zu wenig, um den Boden zu befeuchten oder gar die Pflanzen zu tränken.
Also werd ich das heute abend wohl wieder übernehmen müssen.

Sonntag, 6. April 2014

Im Garten tut sich was

Vor etwa zwei Wochen hab ich eine Nutzbeeterweiterung beschlossen. Herr TAC war einverstanden, seine Bedingung: ich musste selbst buddeln. Zunächst haben wir gemeinsam entschieden, wie viel dazu kommt, dann hab ich die Kante gestochen. Das war noch leicht. Schwierig war dann das eigentliche Graben, denn zunächst musste ich die obere Grasschicht von dem Boden darunter trennen. Auf dem ersten Bild sieht man das Ergebnis nach den ersten zwei Stunden umgraben, wobei es ja kein klassisches Umgraben war.
Außerdem grub ich eimerweise Dachziegelbruch, Ziegelsteine und Ziegelsteinbruch, andere Steine, Betonreste, Tonscherben, Glasscherben und ähnlichen Kram aus.
Bei einem Schwatz am Gartenzaun erfuhr ich von einem Nachbarn, dass in unserer Wohngegend ursprünglich ein riesiger Friedhof war. Die Kirche ist ja nicht mal 100m von hier entfernt. Danach war hier wohl Schutthalde. Das erklärt natürlich, warum ich so viel Unrat ausgrabe.
Insgesamt habe ich schätzungsweise zehn Stunden mit Graben verbacht. Gestern haben wir die Beetkante wieder gesetzt, die musste ja erstmal weichen. Inzwischen sind die Beete fertig und teilweise bepflanzt. Bild 2 und 3 zeigen den derzeitigen Zustand. Man sieht auch Herrn TAC, der gestern gleich mit dem Gartenschlauch gegossen hat. Unsere Heckenpflanzen sind im Herbst gepflanzt und brauchen deshalb noch sehr viel Wasser in diesem trockenen Frühling.
Das Tomatengewächshaus beherbergt momentan ein paar Kopfsalatpflanzen direkt in der Erde und vereinzelte Flaschenkürbis- und Johannisbeertomaten. Hinter dem Tomatengewächshaus ist ein kleines Beetstück abgeteilt für die Kinder, die sich das in letzter Zeit sehr gewünscht haben. Gesät haben beide Kinder mit Eifer. Sohnemann gräbt gerne und und liebt es zu gießen. Töchterchen ist sehr gut im Ernten und Naschen - ich bin gespannt, was die beiden vom Unkrautzupfen halten ;)
Derzeit sind ein paar Tulpen noch mitten im Nutzbeet - ursprünglich war das der Beetrand. Nach dem Welken werde ich die Zwiebeln ausgraben und ins Blumenbeet umsiedeln.

Beim Casa-Weihnachtswichteln 2013 hatte mir meine Wichtelmama eine Blumenzwiebel ins Päckchen gelegt, die ich Anfang Januar ins Beet gepflanzt habe. Dank des sehr milden Winters war das kein Problem. Seit ein paar Tagen beobachte ich, wie an dieser Stelle eine kräftige Pflanze wächst, die man auf dem vierten Bild sehen kann.




Die letzten beiden Bilder zeigen unsere Kinder beim Spielen. Die Beetkante wohnte während des Grabens in einem großen Pappkarton. Nachdem dieser wieder leer war, zogen kurzerhand die Kinder darin ein. Er ist groß genug, dass beide Kinder gleichzeitig drinnen sein können. Sie können sogar die "Tür" zu machen *g*