Samstag, 28. Dezember 2013

Kindermund

Töchterchen hat zu Weihnachten ein Buchstabenspiel bekommen und damit unsere Namen geschrieben. Herr TAC liest sie und erklärt: "Ebony ist englisch und wird deshalb mit Y am Ende geschrieben."
Darauf Töchterchen: "Ebonypsilon"

(Ebony heißt unsere Katze)

Kinder und Katzen...

... schlafen bekanntlich überall.
Den Beweis erbrachte vor vielen Jahren schonmal ein Katzenkind, das während dem Übersteigen eines Korbhenkels eingeschlafen war.
Inzwischen haben wir unsere Katzen schon an diversen Orten und in noch seltsameren Stellungen schlafen gesehen.

Unsere Kinder stehen dem in nichts nach. Herr TAC hat letzte Nach mal fotografiert. Während sich Töchterchen mit Katze ihr Bett teilt, schläft Sohnemann nur zum Teil im Bett...



Freitag, 6. Dezember 2013

Von Staub und Schnee...

Kinder sind einfallsreich. Sie finden etwas, dass sie mit ihrem Händen tun können und sind am Ende stolz drauf. Eigentlich sollten wir Eltern dann stolz auf unsere Kinder sein und sie loben... oder es zumindest mit Humor nehmen. Aber oft sind die Tätigkeiten der Kleinen für die Großen mit Mehrarbeit verbunden, wodurch wir genervt sind und dann wieder schimpfen...

Gestern haben die Kinder in der Dämmerung noch einige Zeit im Garten verbracht - toben, schaukeln, Spaß haben. Leider haben wir derzeit viele Maulwurfshügel im Garten und dementsprechend viel feuchte Erde, die gerne an Schuhen und diversen anderen Dingen kleben bleibt.
Ich war inzwischen schon in der Küche, als die Kinder herein kamen und sich auszogen. Sohnemann hat vermutlich den Lichtschalter betätigen wollen, dazu muss er auf seinen Stuhl steigen, der an der Garderobe steht - mit Matscheschuhen versteht sich. Darauf dann Jacke und Mütze gelegt und es so gut versteckt.
Und dann hat er einen Karton mit Verpackungsresten (Styroporkugelblöcke) entdeckt, der da stand, um bei Gelegenheit in die Mülltonnen sortiert zu werden.
"Es hat gesneit!" kommentierte er sein Werk fröhlich und sichtlich stolz.
Tja, der Papa war darüber wenig erfreut. Zusammen mit Sohnemann und Staubsauger beseitigte er gestern abend die größten Spuren.
Heute morgen dann entdeckte ich den Dreck auf dem Stuhl, an Sohnemanns Jacke, Hose und an den Schuhen...
Matsch trocknet, auch schon über Nacht, so dass ich heute morgen die Schuhe abklopfen konnte.
Inzwischen hab ich gekehrt, gesaugt und gewischt. Und heute nachmittag gibts Gartenspielverbot. Die Straße ist ja auch noch da um ein wenig zu toben. Auf die Art bleibt es hoffentlich zumindest oberflächlich sauber, bis morgen nachmittag Gäste kommen...

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Unser Adventskranz...

... ist in diesem Jahr tatsächlich selbst zusammen gebaut.
In den letzten Jahren hatte ich preiswerte, Fertig-Kränze aus diversen Supermärkten, aber die sahen dieses Jahr allesamt furchtbar aus. Nach einigen weiteren Geschäften, in denen es nichts brauchbares gab, kauften wir schließlich am Samstag einen grünen Kranz, 3m Geschenkband mit Elchen und Bäumen drauf, eine Packung Teelichthalter und drei Holzanhänger, ebenfalls mit Elchen und Bäumen.
In nichtmal zehn Minuten entstand daraus unser Adventskranz, der uns wirklich gefällt.

Kindermund

Sohnemann heute am Frühstückstisch: "Is habe eine Kerze gegessen."
Papa: "Du hast eine Kerze gegessen?"
Sohnemann: "Ja, aber die hat nist gebrannt. Die war aus Sokolade."

Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventskalenderfluten...

Noch vor paar Jahren hab ich mal zu Beginn der Adventszeit ewig nach einem Adventskalender im Internet gesucht. ich weiß gar nicht mehr, ob ich damals was Brauchbares gefunden habe.
Heute habe ich nicht gesucht. Dafür hab ich aber gefunden... mehr als einen, in meinem Mail-Postfach. Alles, was etwas auf sich hält, bietet heutzutage Adventskalender an. Verkaufsportale haben täglich andere Rabatte (logisch, sie wollen ja verkaufen), Produktvermarktungsseiten bieten Gewinnspiele an mit täglich wechselnden Preisen (um teilzunehmen, muss man sich nackig machen, Adresse, Telefonnummer und ähnliche Daten eingeben, obwohl theoretisch Name und Mailadresse vollkommend ausreichend wären)...
Sämtliche App-Verkaufsportale quellen über mit den verschiedensten Adventskalendern, z.b. jeden Tag eine andere App kostenlos oder jeden Tag ein anderes Buch...

Und schaut man in die Geschäfte, ist es genau das Gleiche: Adventskalender in allen Varianten, Formen, Größen und Ausführungen, Kalender für Kleinkinder, Kinder und Teens, Mamas und Papas, Großeltern, Singles... sogar für Hund und Katze hab ich schon welche gesehen.

Jedes Jahr hat man mehr als im Vorjahr die Qual der Wahl.
In den letzten Jahren bekamen die Kinder selbst gefüllte Kalender, die Omas durften mithelfen. Damit wollte ich verhindern, dass jedes Kind mehr als einen Kalender hat. Aber das hat nicht funktioniert, gab es doch an diversen Orten noch zusätzliche Kalender geschenkt.
Dieses Jahr haben wir uns bewusst für zwei Kalender für die Kinder entschieden: Jeder sollte einen einfachen Schokoladenkalender bekommen, da man den morgens schnell öffnen und den Inhalt mit einem Happs verschwinden lassen kann. Und für nachmittags sollten beide Kinder zusammen den TipToy-Kalender haben.
Tja, soweit die Theorie, die wir auch umgesetzt haben.
Töchterchen brachte am Freitag einen Schokoladenkalender aus der Schule mit, gesponsert von EinS (Energieversorger hier in der Gegend). Alle Schüler haben so einen bekommen in der Schule.
Auf den Tablets liegt seit ein paar Minuten ein niedlicher Adventskalender, den wir im letzten Jahr schon hatten: Elf Adventures. Für Kinder und Erwachsene interessant, die Kinder öffneten die Türchen im letzten Jahr immer und immer wieder.

Und die Eltern?
Herr TAC bekam in den letzten Jahren von mir gemachte Kalender, sein Favourit war ein Bierkalender. In diesem Jahr hatte ich keine Zeit dafür, also bekam er nur einen mit Bildern hinter den Türchen.
Für mich selbst hab ich einen Postkartenkalender gekauft.
Und dann kam am Freitag Post von meiner Casa-Wichtelmama "Ein Gruß zum 1. Advent":
Heute hab ich die Schneemannpäckchen geöffnet. Heraus kamen gleich zwei klitzekleine Adventskalender, einer mit Bildchen, die man als Geschenkanhänger nutzen kann und einer mit Schokolinsen. Hach, ich hab mich so gefreut.

Und dann stricke ich ja in diesem Jahr wieder den Adventskalenderschal. Jeden Tag gibt es ein Strickmuster, alle zusammen ergeben einen wunderschönen, einzigartigen Schal.


Dienstag, 26. November 2013

Schon 7 Jahre...

... ist es her, dass ich so ein kleines Würmchen in den Armen gehalten habe. Manchmal hab ich das Gefühl, es ist erst gestern gewesen...
Nun ist Töchterchen schon 7 Jahre alt. Ich betrachte die Bilder an der Wand hier im Wohnzimmer...
Töchterchen als zwei Tage altes Neugeborenes... winzige Füßchen-Abdrücke zwischen Elternfußabdrücken, da war sie vier Monate... im weißen Kleid bei ihrer Taufe... als Einjährige mit nur vier Zähnchen... Fotos mit ihrem Bruder... Familienfotos...
Hach ja...

Freitag, 22. November 2013

Wackelzahnmonster

Wenn Töchterchen lächelt sieht es heute aus, als gehört da etwas nicht hin, ein Ungetüm, das viel zu groß zu sein scheint für den Ort, an dem es sich befindet. Es ist ihr zweiter Wackelzahn, ein oberer Schneidezahn. Das Zahnfleisch ringsrum ist zurück gegangen und der neue Zahn darunter hat ihn schon weit raus geschoben, dadurch wirkt er riesig. Vermutlich sollte ich mich an den Anblick gewöhnen, scheinen die bleibenden Zähne am Anfang doch ebenfalls viel zu groß für den Kindermund.

Normalerweise haben Schulanfänger auf ihren Schulanfangsfotos irgendwo sichtbare Zahnlücken. Töchterchen nicht. Sie war zwar der Meinung, da wackelt was, aber eigentlich waren im August alle Zähne noch fest. Sehnsüchtig hat Töchterchen gewartet, dass sich im Mund endlich etwas tut.
Und dann kam ein Donnerstag im Oktober.
Am Mittwoch davor waren wir im Park, sind auf dem Rückweg durch den Pfarrgarten gelaufen und die Kinder haben sich jeder einen Apfel aufgelesen. Töchterchen hatte ihren dann an der Garderobe abgelegt, um sich auszuziehen und natürlich vergessen.
Am Donnerstag beim Anziehen fand sie ihn wieder und wollte ihn essen. Dazu hatte sie ihn mit raus genommen. Nur ein paar Minuten später kam sie weinend wieder: "Mama, ich hab in den Apfel gebissen und da tat es ganz doll weh und jetzt wackelt der Zahn ganz sehr..." "Na freu dich doch," antwortete ich, "du wolltest doch einen Wackelzahn, jetzt hast du einen!" "Juchuuuuu, ich hab einen Wackelzahn..." war ihre Reaktion und hüpfte davon, um allen Nachbarn davon zu erzählen.

Nur zwei Tage später war er draußen, wurde im Kinderzimmer abgelegt und verschwand auf Nimmerwiedersehen.

Lange wirds nicht mehr dauern, bis der zweite Zahn raus fällt. Dann kann Töchterchen singen "Ich wünsche mir vom Christkind neue Forderzähn`"

Samstag, 19. Oktober 2013

Ein Igelhaus im Garten

Bild 1
Bild 2
Momentan sind die Bäume fleißig dabei, ihr Laub abzuwerfen. Bereits im letzten Jahr hatte ich einen Laubhaufen im Garten liegen lassen, für eventuelle Überwinterungsgäste, aber der nackte Haufen wurde nicht angenommen. Ich weiß aber, dass es Igel in der Gegend gibt. Also kam mir heute der Gedanke, ein Haus zu bauen.
Tante Goo hat mir ganz schnell geholfen und einen Bauplan geliefert. Zum Glück haben wir momentan mehr als genug Baumaterial im Garten herum liegen.

Bild 3
Bild 4
1. Zuerst werden Ziegel so aufgeschichtet, dass der Innenraum etwa 30x30 cm groß ist. Der Eingang sollte etwa 10x10 cm groß sein, da können Igel durch, Katzen aber nicht. Die Wände sollten etwa 25cm hoch sein. (Bild 1)

2. Danach wird der Innenraum mit trockenem Material gefüllt. Ich hab abwechselnd altes Stroh und Laub eingefüllt. (Bild 2)

3. Ein Dach muss drauf. Ich habe einen alten Klapptisch auseinander genommen, darauf gelegt und mit einer Betonplatte beschwert. (Bild 3)
Bild 5

Bild 6
5. Dass es drinnen schön warm bleibt, sollte man das Haus einpacken. Ich hab zunächst Erde angefüllt und mit Grassoden befestigt. Zum Schluss kamen alle zusammen gefegten Blätter aus dem Garten darüber. (Bild 4)

Vom Garten aus sieht man nur einen großen Laubhaufen. (Bild 5) Der Eingang liegt hinten am Zaun und ist nur erkennbar, wenn man danach sucht. (Bild 6)
Nun hoffe ich natürlich, dass ein Igel einzieht. Das werde ich aber vermutlich erst im Mai erfahren, denn das ist der richtige Zeitpunkt, um das Haus zu reinigen. Vielleicht wird es ja sogar irgendwann ein Haus für Igelkinder?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Ein neues Kleid...

Morgen ist unsere Saisonabschlussfeier vom Theaterverein. Es war unsere zehnte Saison, deshalb gibt es dieses Jahr eine besondere Feier: Wir fahren zum Mittelaltergelage auf eine Burg.
Dafür muss Frau natürlich standesgemäß gekleidet sein, also musste ein neues Kleid her.
Geplant war es schon lange und viele Ideen dafür gab es auch, aber die Umsetzung ließ auf sich warten. Deshalb wurde es einfach Zeit... fürs Kleid *g*
Eben durfte ich es abholen. Meine Cousine, unsere Theaterfundustante und Kostümschneiderin hat es nach meinen Wünschen und Vorstellungen genäht und es übertrifft meine Erwartungen gewaltig. Hach ja, es ist so schön. *schwärm*
Leider kommt die Farbe auf dem Foto nicht so recht raus. Heute ist es trübe, also hab ich kein Tageslicht. Das Unterkleid ist ein recht dunkles, leicht gelbliches Sandgrau, das Oberkleid ist eher ein rötliches Violett-Purpur, ist schwer zu beschreiben. Dazu silberne Borten. Das gesamte Kleid wiegt fast 2,5 kg.
Es ist noch Stoff übrig, mal schauen, was daraus wird. Vielleicht ein passender Beutel, oder eine Kopfbedeckung... Aber das hat Zeit.

Samstag, 5. Oktober 2013

Buddeln im Garten


Im letzten Jahr hatten wir das Nachbargrundstück samt Haus gekauft und bereits im Garten erste Umgestaltungen vorgenommen. Beispielsweise hatten wir ein Beet angelegt, der Sitzecke eine neue Position zugeteilt und unter dem Unterstand eine Kinderspielecke eingerichtet.
Das Zweithaus hat einen Anbau, dahinter gab es eine abflusslose "Grube", direkt daneben einen Schuppen und etwas undefinierbares, das unter Umständen mal ein Außenbackofen gewesen sein könnte. Da einiges davon einsturzgefährdet war, hatte Herr TAC im August einiges davon abgerissen und die Grube zum Teil verfüllt.
Der letzte Winter hatte den Unterstand zerstört und das Unwetter vor einigen Wochen schließlich auch den Pavillion, den Herr TAC an gleicher Stelle errichtet hatte.
Deshalb haben wir uns überlegt, wie es in Zukunft werden soll: Der Rindenmulch vom Kinderspielbereich kommt an die Koniferen, die Rasenkante muss raus und rings um den Sandkasten wird umgegraben und Gras angesät. Die freigewordene Kante darf ein neues Beet begrenzen, das direkt neben der Sitzecke im nächsten Jahr hauptsächlich mit Blumen bepflanzt werden soll.
Ein paar kleinere Arbeiten haben wir bereits in der vergangenen Woche erledigt.
Und gestern habenwir schließlich das neue Beet in Angriff genommen. Eigentlich denkt man, "Umgraben - Kante setzen - fertig".
Die Schichten: Gras, Steine, Schutt
Aber nein, so einfach ist das nicht. An der Stelle stand mal ein Schuppen, der - entgegen dem Anschein - sogar ein Fundament und einen Fußboden hatte. Also von daher gibts schonmal viele Ziegelsteine, von denen die meisten beim Ausgraben zerbröseln. Außerdem haben wir bergeweise Betonplatten ausgegraben. Herr TAC sagt, vermutlich waren das Reste, die beim Bauen übrig waren und einfach da hin gekippt wurden. Bloß gut, dass diese dank "Bello" (dem großen Abrisshammer) in handlichere Stücke zerbrechen. Und weil das noch nicht reicht, gibts noch massig Steingutscherben, da wir ja in einer Töpferstadt leben.
Ich hab eine Vase ausgegraben, leider in zwei Teilen. Die Bruchstelle war noch frisch, also vermutlich gerade erst passiert. Dadrüber hab ich mich geärgert, aber dann hab ich noch so eine ausgegraben. Bis auf eine kleine Splitterstelle am Rand ist sie heil. 
Leider war kein Topf mit Gold dabei, aber wir suchen weiter ;)
Tja, und dann ist das, was wir da ausgraben sehr lehmhaltig, also nicht so ganz als Gartenerde zu gebrauchen, zumal so viele Steine drin sind. Damit füllen wir die ehemalige "Grube" weiter auf. Obendrauf kommen die Grassoden, die wir vor dem Graben vorsichtig abgehoben haben.
Unsere Komposterde wird nicht reichen, also werden wir wohl einen Container Mutterboden bestellen und den leeren Container dann gleich mit Ziegelschutt und Mauerresten befüllen.
Also, noch viel Arbeit, aber die muss auf einen anderen Tag warten.

Sonntag, 8. September 2013

Tag der Sachsen

Irgendwie ist an diesem Wochenende überall was los. Zumindest hier in unserer Gegend. Man muss sich also entscheiden.

Gestern taten wir das zugunsten des "Tag der Sachsen". Diese Veranstaltung findet jährlich in einer anderen sächsischen Stadt statt, diesmal war es Schwarzenberg. Das ist von hier etwa eine Stunde mit dem Auto entfernt.
Es waren ganz viele Stände aufgebaut, Infostände, Verkaufsstände, Mitmachstände, Essen in allen Varianten... Und es gab viele verschiedene Bühnen, auf denen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Die Kinder (und die Oma auch) waren besonders davon angetan, dass es überall Geschenke gab, Luftballons und Kugelschreiber beispielsweise. Und Süßigkeiten - als ob wir davon nicht schon genug hätten...
Ganz viele Menschen waren da, wie man auf dem Bild sehen kann.
Und es war warm, mehr als 25°C, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel.
Sohnemann hat sich die meiste Zeit tragen lassen, von Opa oder Mama. Er mag große Menschenansammlungen generell nicht besonders und ohne Mittagsruhe war er auch müde.
Trotzdem hat es uns gefallen und vielleicht fahren wir nächstes oder übernächstes Jahr wieder hin.

In unserem Ort ist an diesem Wochenende "Kunst im Park". Da trifft man ganz viele Bekannte und Unbekannte. Es kommen viele Menschen von außerhalb und obwohl es einen großen offiziellen Parkplatz gibt, parken viele da, wo gerade Platz genug ist - Ausnahmezustand also.
Von unserem haus bis zum Veranstaltungsgelände sind es etwa 100m. Logisch, dass wir da auch mal vorbei geschaut haben.

Herr TAC ist heute am Sachsenring, da ist IDM.
Und dann gibts da noch diverse andere kleinere Veranstaltungen.
Also, wem langweilig ist, der kann ruhig zu uns nach Westsachsen kommen ;)

Freitag, 6. September 2013

Ich könnte mich so aufregen... *grrrr*

Normalerweise haben wir hier eine ganz nette Postbotin. Sie kennt sich gut aus und weiß, wen sie hier in der Straße normalerweise antrifft. Kommt ein Päckchen und niemand ist da, wird einfach bei den Nachbarn geklingelt, Zettel in den Briefkasten und fertig. Das klappt wunderbar.

Diese Woche hab ich beobachtet, dass jeden Tag jemand anders im Postauto war, also hat "Unsere" wohl grad Urlaub. Heute wars ein junger Mann, den hab ich noch nie gesehen.
Ich hab Sohnemann aus dem KiGa geholt und sah das Auto schon um die Ecke fahren. Da muss ich aber, da es hier Einbahnstraße ist, noch um einen Häuserblock. Um bei mir einzuparken, hielt ich direkt hinter dem Postauto, er MUSS mich also gesehen haben.
Da er nicht reagierte, sondern einsteig und los fuhr dachte ich, entweder er hatte doch nix für mich oder das Päckchen liegt bei den Nachbarn.
Also hab ich im Briefkasten nachgeschaut - tatsächlich ein Zettel - 1 Päckchen.
Und wo liegts? In der Postfiliale... ab dem nächsten Werktag (also theoretisch ab Montag) 10 Uhr. 
So ein Idiot. der hatte das Päckchen im Auto und gibts mir nich... ich könnte..........*grrrrrr*

Mittwoch, 4. September 2013

... eine grüne Puppe

Unsere Raupe hat sich verpuppt. Es ist eine grüne Puppe, manchmal sind sie auch braun, wie ich im Netz gelesen hab. Nun bin ich gespannt, ob der Schmetterling noch dieses Jahr schlüpft oder bei uns überwintert.
Schlüpft er noch dieses jahr, dauert es 2-4 Wochen laut Internet.

Freitag, 30. August 2013

Eine Raupe im Möhrenkraut

Als ich noch ein Kind war, haben Nachbarn meiner Verwandten mir mal einen Schmetterling gezeigt, der frisch geschlüpft war und kurz davor, aus seinem Glas heraus zu kommen. Außerdem sagten sie damals noch, dass die Raupen dazu an den Möhren waren.

Genau in der Mitte des Bildes ist die Raupe am Kraut
Irgendwann später (gleiches Jahr oder ein darauffolgendes) entdeckte ich zusammen mit meiner besten Freundin am Möhrenkraut ihrer Oma Raupen. Damals haben wir sie eingesammelt und "gefüttert" mit allem möglichen. Glück für die Raupen damals war, dass sie sich nur kurz später verpuppt haben. Und es sind tatsächlich Schmetterlinge geschlüpft, wenn auch nicht aus allen Puppen.

In ihrem Zuhause auf Zeit kurz nach dem Einzug
Riesig gefreut hab ich mich, als ich vorige Woche zufällig am Möhrenkraut eine Raupe entdeckt habe. Gleich waren die Kindheitserinnerungen zurück. Um die Raupe vor etwaigen Fraßfeinden (und der Neugier der Kinder) zu schützen, durfte sie umziehen in einen ausrangierten Messbecher, bei Vollpension und Zimmerservice. Wir haben ihr täglich frisches Möhrenkraut gegeben und alle Reste samt Kot entfernt.
Gestern dachte ich mal, sie wäre tot, weil sie auf dem Rücken am Boden lag. Aber bei genauerer Betrachtung genoss sie nur ihr Schlaraffenleben, indem ihr das Möhrenkraut direkt in den Mund fiel. Sie brauchte wirklich nur noch zu fressen.

Inzwischen ist sie sehr dick und groß geworden und wird sich bald verpuppen, vielleicht schon diese Nacht.
Wir sind gespannt, ob der Schmetterling noch schlüpft, oder ob die Puppe überwintert.

Übrigens ist der zugehörige Schmetterling ein Schwalbenschwanz und leider bei uns nur noch sehr selten. Deshalb war er auch "Schmetterling des Jahres 2006".

Donnerstag, 29. August 2013

Kindermund

Die Zeit rennt und die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss unbedingt mal wieder was schreiben, aber vorerst gibts nur Kindermund:

Töchterchen hatte Schulanfang und bekommt viele Geschenke. Unter anderem kam eine Nachbarin vorbei, die Töchterchen anscheinend unbekannt war. Der Papa erklärte, wer das ist, darauf Töchterchen:
"Wenn die mich besuchen, sehen die anders aus, als wenn ich die sonst seh!"

Sohnemann hat Eingewöhnung im Kindergarten und die ersten beiden Tage war ich dabei. Ein anderes Kind aus der Gruppe kam von der Physiotherapie ins Zimmer und erklärte mir: "Ich war bei der Füßetherapie."

Und Sohnemann wollte vorhin Mineralwasser in sein Glas, trank etwas davon, kicherte und erklärte mir: "Immer wenn ich Krabbelwasser trinke, krabbelt meine Backenzahnzunge."

Sonntag, 11. August 2013

Stress und Entspannung...

... liegen dicht beieinander. Zumindest für uns in den nächsten Tagen.
Herr TAC hat vorhin ganz kurzfristig - also drüber nachgedacht hatten wir schon länger - Urlaub gebucht. Wir fahren am Dienstag nach Oberhof im Thüringer Wald und kommen Freitag wieder. Ich freu mich so. Allerdings steht davor das Packen, was gerne sehr stressig ist. Außerdem ist Herr TAC für morgen abend zum Chef eingeladen, ohne Kinder, mit Ehefrau. Bis dahin muss also alles erledigt sein. Aber das wird schon.
Die Kinder werden morgen im Laufe des Tages an die Großeltern verteilt, so dass ich dann in Ruhe packen kann.
Heute abend wollen wir zum Feuerwerk. Töchetrchen hat mittags geschlafen, Sohnemann nicht. Ich bin gespanmnt, ob er durchhält.

Freitag, 9. August 2013

Erntezeit im Garten

Im letzten Jahr hatten wir unseren Garten vergrößert und ich hab  noch im Herbst die Beete angelegt. Im Frühjahr hab ich gesät und gepflanzt, dann gehegt und gepflegt. Seit einigen Wochen ernten wir nun schon die verschiedenen Leckereien. Zuerst Erdbeeren, dann mehrere Wochen lang bis vor paar Tagen Erbsen, Himbeeren, Johannisbeeren und ein paar wenige Kirschen. Seit paar Tagen gibts auch Möhren. Die sind echt sehenswert. Jede ist ein Unikat, nicht so langweilig wie die im Supermarkt... *kicher*
Heute haben wir nochmal eine kurze Reihe Erbsen gesät. Mal schauen, ob die noch was werden. Unser Mais hat die ersten Kolben angesetzt und ist bereits so groß wie ich.
Es ist toll, einen Garten zu haben und im Beet werkeln zu dürfen, nicht zu müssen wie damals als Kind im Schulgarten.

Dienstag, 6. August 2013

Hagel

Das ist ein Blick auf unser Flachdach vor ein paar Minuten. Die weißen Punkte sind Hagelkörner,  bis 2cm Durchmesser. Auf mein Auto hab ich schnell noch zwei Decken gelegt, könnte aber auch schon zu spät gewesen sein.
Als das Unwetter nachgelassen hat, hab ich Hagelkörner fotografiert. Zum Größenvergleich liegt ein 2-Euro-Stück dabei.

Sonntag, 21. Juli 2013

Mal wieder Fotos meiner letzten Werke...

Tja, wie der Titel schon sagt gibts diesmal Fotos. Sind einige Sachen fertig geworden und gestern hab ich sie fotografiert.

Zunächst mal Knubbelchen Nummer 4. Es ist aus der gleichen Wolle wie Knubbelinchen.


Dann hab ich einen Schal fertig gestrickt. Er ist knapp über einen Meter lang, aus geschenkter Wolle und für "Kinder helfen Kindern" gedacht. Allerdings hat Sohnemann schon Ansprüche darauf angemeldet. Mal schauen, momentan brauchen wir ja grade keinen Schal, bei 35°C.
Und farblich passend hab ich Fäustlinge begonnen. Die Theorie hab ich mir im Netz angelesen, praktisch probiere ich einfach aus, ohne irgendeine detailierte Anleitung.


Vor etwa einem Jahr bin ich zum ersten Mal und eher zufällig über eine alte Handarbeitstechnik gestolpert, das Nadelbinden.
Es gibt Funde, die diese Technik schon für die Wikingerzeit bestätigen und bis weit ins Mittelalter hinein wurde nadelgebunden. Stricken kam erst später auf. Seit einigen Wochen trage ich mich mit dem Gedanken, das mal zu probieren und Freitag vor einer Woche war es schließlich so weit. Einde Stunde hab ich gebraucht, um die Grundtechnik mit Videos und bebilderten Anleitungen im Internet zu lernen. Mein erstes Werk sind Handstulpen. Man kann erkennen, wie die Stiche immer gleichmäßiger und feiner werden. Gebraucht hab ich dafür übrigens nur zwei Tage.
Inzwischen hab ich einen kleinen Beutel begonnen, ebenfalls im Oslo-Stich, aber etwas fester gezogen. Das Foto ist von gestern, inzwischen bin ich ein ganzes Stück weiter.
Sehr schön an dieser Technik ist, dass man einfach los arbeitet und wenig Material braucht. Dadurch lassen sich diese Arbeiten gut mitnehmen. Man kann auch im stehen oder laufen nadelbinden, wodurch es sich auch eignet, um mit auf die Bühne genommen zu werden.
Es gibt noch viele andere Stiche, die dann auch noch dickere Sachen erzeugen. da stehe ich aber erst am Anfang. Normalerweise nimmt man zum Nadelbinden "echte" Wolle, weil man nur mit langen Fäden arbeitet (statt wie beim Stricken mit Endlosfaden) und die neuen Fäden anfilzt. Ich hatte aber nur 100% Polyacryl da. Die Stulpen sind deshalb angeknotet, was bei der eher lockeren Struktur aber nicht auffällt. Inzwischen habich zwei andere Arten gefunden, wie man die Fäden ansetzen kann. Beim Beutel hab ich die Enden verflochten, das funktioniert sehr gut.


Sonntag, 7. Juli 2013

Strickereien

Lange bin ich um ravelry herum geschlichen. Letzte Woche habe ich mich dann doch angemeldet. Beim Stöbern bin ich über die Comfort Doll gestolpert und musste die natürlich unbedingt stricken. Nun ist die erste fertig und zum Fototermin in den Blümenkübel gehüpft. Unmittelbar danach wurde sie von Töchterchen adoptiert und Rita getauft, auch wenn ich finde, dass sie eher wie ein Junge aussieht.
Außerdem war die Plüschkatze Blümchen ganz schwer krank und brauchte dringend einen Schal, den ich am Freitag gestrickt habe.
Wolle für beide Sachen hatte ich da. Der Schal wiegt 11g, wieviel Wolle ich für die Puppe verbraucht habe, weiß ich nicht, da ich sie vorm Füllen nicht gewogen habe.
So eine Puppe werd ich sicher mal wieder stricken.

Mittwoch, 3. Juli 2013

"Generalprobe"

Heute hatte Töchterchen ihre Schnupperstunden in der Schule. Das war für uns gleich Generalprobe.
Wann müssen wir aufstehen, um rechtzeitig fertig zu sein?
Bisher war mein Anspruch, 8 Uhr im Auto zu sitzen, dass Töchterchen pünktlich 8.15 Uhr in ihrer Gruppe sein konnte. Heute musste sie schon 7.30 Uhr los. Da sie pünktlich sein wollte, war sie es auch. bis zur Schule sind es 3min Fußweg, der Papa hat sie hin gebracht.
Außerdem hab ich heute meine erste Bento-Box gepackt. Es war also auch für mich eine Generalprobe fürs Schulfrühstück. Ich bin sehr gespannt, ob sie aufgegessen hat oder nicht und ob sie evtl. sogar hungrig geblieben ist.
In der Box war drin: 5 Erbsenschoten und ein Blatt vom Pflücksalat, beides heute morgen frisch geerntet, 5 Zuchtheidelbeeren, 1 Coctailtomate, 2 Blümchen (VK-Brot mit Fleischwurst) und ein kleines Tütchen Gummibären. Dazu gab es eine Flasche Fruchttiger.

Freitag, 28. Juni 2013

Gestrickt und zugenäht...

Seit längerem hab ich an einer Mütze gestrickt, mehrmals geribbelt und neu angefangen. Gestern abend ist sie endlich fertig geworden. Das Ergebnis hatte ich mir anders erhofft, aber sie ist tragbar. Sollte evtl. für meinen Sohn werden, aber sie passt mir und rutscht bei ihm. Also wird sie Ende des Jahres in ein Päckchen für die Aktion "Kinder helfen Kindern" wandern. Vielleicht mach ich noch einen farbig passenden Schal dazu.
Für diese Mütze hab ich 87g aus dem Vorrat verbraucht, das weiße Knäuel ist alle, vom dunkelblauen ist noch ein Rest übrig, etwas mehr vom hellblauen. Aber ich habe noch andere blaue und weiße Knäuel, da findet sich sicher was passendes.

Außerdem hab ich am Casa Kuscheltiere aus Socken gesehen. Das hat förmlich geschriehen nach "Mach mich nach!". Also hab ich gestern in den Ausverkaufskisten des Kauflands gewühlt und preiswerte Kuschelsockenpackungen gekauft. Natürlich musste ich es gleich ausprobieren. Es soll ein Bär sein, für den ersten Versuch finde ich ihn brauchbar. Er ist komplett von Hand genäht, durch das Flusige der Socken fällt es gar nicht auf, dass ich nur schiefe Nähte zustande bringe. Zeitlich hab ich etwa eine Stunde gebraucht, samt gestricktem Minischal (Wolle aus dem Vorrat, etwa zwei Gramm).
Sohnemann hat diesen Bären gleich lieb gewonnen, deshalb bleibt er vielleicht bei uns. Oder er wandert doch mit zum Basar des Gemeindefests am Sonntag, mal schauen.


Dienstag, 25. Juni 2013

Resteküche

Normalerweise koche ich in der Woche nur ganz schnelle Gerichte oder wärme Reste vom Wochenende auf, sofern vorhanden. Heute musste es doch etwas längerwährendes sein, denn im Kühlschrank lag ein Stück Schälbraten, das dringend verarbeitet werden wollte.
Als ich angefangen hab mit kochen, wusste ich noch nicht, was am Ende raus kommt...
Zunächst hab ich Zwiebel fein gewürfelt und mit etwas Sonnenblumenöl in die Pfanne gegeben. Dazu kam der geputzte und in Würfel geschnittene Schälbraten, alles gut anbraten (einschließlich der Schwarte, die ich nach dem Anbraten heraus genommen hab). Pfeffer und Salz und etwas Senf dazu.
Im Kühlschrank lagen noch zwei kleine schrumpelige rote Spitzpaprika. Die wurden geputzt, in Streifen geschnitten und ebenfalls mit angebraten. Als nächstes wanderten einige TK-Möhrenwürfel in die Pfanne.
Dann zog das Ganze mit etwas Wasser in einen Topf um und die Pfanne wurde frei für einen Rest Salami und etwas Schinken. Im Kühlschrank fanden sich außerdem noch zwei kleine Grillmaiskolben vom Grillen am Sonntag. Die abgeschnittenen Maiskörnchen kamen zusammen mit gewürfelten Tomaten zur Wurst in die Pfanne.
Wieder wechselte der Pfanneninhalt in den Topf, wo alles einige Zeit vor sich hin köchelte. Es sah schon ganz bunt aus, aber grün fehlte. Deshalb hüpften noch einige TK-Erbsen mit in den Topf. Und schließlich dickte ich die Soße mit etwas Mehl an. Fertig.
Basmatireis dazu - hmm...

Freitag, 21. Juni 2013

Kurzurlaub im Tropical Island

Seit Mittwoch sind wir hier. Es ist unser dritter Besuch und wir haben wieder Neues heraus gefunden, beispielsweise
- dass es bei Ausentemperaturen von über 30 Grad und wolkenfreiem Himmel unerträglich heiß und stickig ist
- dass Gewitter mit Orkanböen klingt als fährt ein Zug vorbei
- dass der Dauerlärmpegel in der Halle der Lautstärke eines Akkuschrauber und
- der Lärm bei Gewitter unserem neuen Rasenmäher entspricht.
So langsam geht unser Aufenthalt dem Ende entgegen. Es war wieder sehr schön. Sicher kommen wir mal wieder her.

Dienstag, 18. Juni 2013

So ein Tag...

Gestern war mal wieder einer dieser Tage, an denen man lieber im Bett geblieben wäre, so nach dem Motto "Macht den Tag mal ohne mich!"

Zunächst hatte Herr TAC´s Auto TÜV-Termin, also musste er zeitig los.
Dann hab ich Sohnemann bei den Großeltern abgeliefert, weil ich einen Termin mit der KiGa-Leiterin hatte, um Sohnemanns KiGa-Vertrag zu erstellen. Im KiGa angekommen war gerade Töchterchens Erzieherin im Treppenhaus und teilte mir mit, dass die Leiterin noch nicht da wäre und der Termin nochmal verschoben werden muss. Das erste Mal mussten wir wegen dem Hochwasser vor zwei Wochen verschieben.
Vor dem Kindergarten ergab sich ein Gespräch mit zwei anderen Müttern. Inzwischen kam die KiGa-Leiterin an und wir nahmen unseren Termin doch wahr. Sie hatte kurzfristig einen Arzttermin rein bekommen. Man muss ja heutzutage zum Arzt gehen, wenn man einen Termin bekommt, nicht wenn man gehen möchte.
Danach wollte ich wie ausgemacht Sohnemann bei den Großeltern wieder abholen, aber er war inzwischen mit Opa im Garten.
Also bin ich nach Hause, hab Essen gekocht.

Nachmittags haben wir Töchterchen aus dem KiGa mit Bauchschmerzen abgeholt. Sie war blass und ziemlich lustlos.
Sohnemann spielte derweil am Swimmingpool, plötzlich kam er seltsam laufend zu mir. Er hatte ein großes Geschäft in die Wiese gemacht. Nachdem das beseitigt und er wieder sauber war, durfte er im Pool planschen.
Töchterchen saß inzwischen in einem Hängesessel, ich im anderen. Plötzlich übergab sie sich auf die Wiese. Glücklicherweise war Herr TAC inzwischen von Arbeit zurück, denn ich bin so eine Mitmach-Kandidatin, wenn sich jemand übergibt. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten an Kind, eigenen Händen, Wäsche und Fußboden...

Tja, heute morgen gehts ihr bedeutend besser. Sie hat gut geschlafen, im Gegensatz zu uns Eltern. Wir waren ständig wach und haben Richtung KiZi gelauscht.
Hoffen wir, dass alle anderen gesund bleiben und wir morgen wie geplant ins Tropical Island fahren können. Bis gestern 12 Uhr hätten wir kostenlos umbuchen können. Töchterchen wurde aber erst nachmittags krank. Seit 12 Uhr dürfen wir nur noch stornieren und müssen 60% des Preises trotzdem zahlen. Wir werden also auf alle Fälle alle Gesunden los schicken...

Sonntag, 16. Juni 2013

Kindermund und sowas

Letzte Woche haben wir den Kindern die Haare schneiden lassen. Bei Töchterchen nur die Spitzen, bei Sohnemann jede Menge mehr.
Am Wochenende fragten die Großeltern Sohnemann, wer ihm Haare geschnitten hat. Seine Antwort: "Die Französe."


Sohnemann war bei den Großeltern, sollte Mittagsruhe machen, schläft aber nicht. Als Oma ihn aus dem Bett holt, sagt sie scherzhaft: "Na du kleine Wanze, warum schläfst du denn nicht?" Sohnemann: "Weil Wanzen nicht schlafen."



Erwachsene sind da übrigens auch nicht besser:

Die Kinder sind mit dem Opa im Trampolin, haben viel Spaß und sind dabei nicht gerade leise. Auf der Straße kommt ein Pferd samt Reiter. Mama versucht, mit Rufen Töchterchen aufs Pferd aufmerksam zu machen und hat keinen Erfolg. Aber der Opa wird darauf aufmerksam, versteht aber nicht so ganz, was gerufen wird, da die Kinder weiterhin recht laut sind. Inzwischen ist das Pferd verschwunden und ein Flugzeug am Himmel. Irgendein anderer Erwachsener schaut suchend nach dem Flugzeug.
Opa lauscht immer noch und versteht vermutlich nur Bruchstücke, sieht aber die suchenden Blicke. Irgendwer ruft ihm zu "Da war ein Pferd."
Opa versteht und sucht am Himmel...

Sonntag, 9. Juni 2013

Das Jahr des Wartens

Ich warte gerade darauf, dass der Regen nachlässt oder besser ganz aufhört. Eigentlich will ich nämlich zur Probe an die Bühne, bzw. wollte ich bereits da sein. Aber eben schüttete es wie aus Eimern. Also warte ich.

Irgendwie scheint dieses Jahr nur aus Warten zu bestehen.
Im Januar war es sehr mild - zu warm für die Jahreszeit. Also haben wir darauf gewartet, dass endlich Winter wird und Schnee kommt.
Irgendwann kam Schnee. Und es wurde kalt. Dann wurde März und wir begannen, auf den Frühling zu warten. Und darauf, dass der Schnee endlich schmilzt und wir die Schneeglöckchen, die schon im Januar aus der Erde schauten, richtig bewundern können.
Dann wurde April und es war immer noch kalt - viel zu kalt für den Monat. Also warteten wir weiter, auf den Frühling, der ja irgendwann kommen muss.
Irgendwann wurde es endlich warm, für ein paar Tage. Die Temperaturen kletterten eigentlich viel zu rasch, die Natur explodierte. Nahezu alle im Frühling blühenden Pflanzen blühten gleichzeitig - und warteten auf die Bienen, die so schnell nicht hinterher kamen.
Dann kam der Regen. Viele graue Tage, nasskaltes Wetter, wie im November. Das brachte die Spaßvögel im Radio zu einer Durchsage: "Der kleine Monat November möchte bitte im Mai abgeholt werden!"
Wir warteten auf Sonnenschein. Der kam ewig nicht, dafür aber der Juni, der gleich noch mehr Regen brachte. Und Hochwasser. So warteten wir wieder, auf die eintretende Katastrophe und gleichzeitig auf die Entwarnung. Glücklicherweise blieb die Katastrophe aus.
Nun warten wir immer noch, so langsam wohl darauf, dass endlich Sommer wird.
Unterdessen ist Juni geworden und das erste Halbjahr neigt sich dem Ende.
Bleibt die Frage: Worauf warten wir dann?

Donnerstag, 6. Juni 2013

Kindermund

Im Kindergarten wird das Dachgeschoss ausgebaut mit dem Ziel, dort ein eigenes Reich für die Vorschulgruppe zu schaffen. Dank Brandschutzbestimmungen wurde gestern eine absolut hässliche Rettungstreppe angebaut (das Gebäude an sich ist eine Villa). Heute haben wir die fertige Treppe gesehen.
Töchterchen: "Ahh, es ist eine Lavendeltreppe"

Montag, 3. Juni 2013

Die Lage entspannt sich



Die Pegel sinken langsam, aber kontinuierlich.
Seit Mittag dürfen wieder private Fahrzeuge über die Brücke, bereits heute vormittag durften wir als Fußgänger rüber. Der Schlosspark ist eher ein See, ebenso Teile der Mittelstadt. Dort pumpt die Feuerwehr seit Samstag Wasser aus Häusern und Gullies.
Große Teile des Parks dienen als Überschwemmungsgebiet. Wahrscheinlich ist das unser Glück, sonst hätte das Wasser sich andere Orte gesucht.

Ringsum sieht es teilweise nicht so gut aus. Einige Orte oder Stadtteile sind überschwemmt, es gibt Gerüchte über diverse Dammbrüche, manche Straßen sind unterspült und dürfen nicht benutzt werden... Wo genau überall welche Schäden entstanden sind, weiß ich noch nicht.

Herr TAC war auf Arbeit.
Wir werden diese Nacht wieder unten in unseren Betten schlafen. Töchterchen übernachtet nochmal bei den Großeltern, Sohnemann schläft wieder zu Hause.

Hier sind nochmal ein paar Bilder:

Das erste Bild schaut in die Richtung, aus der die Zwickauer Mulde kommt. Man sieht die Überschwemmungen weiter hinten im Bild. Die braune Brühe im Fordergrund steht im Park. Dieses Foto ist gestern vom Kirchturm aus gemacht.

Alle weiteren Bilder sind heute vormittag gemacht.

Das zweite Bild zeigt den Parkeingang. Da gibt es einen kleinen, etwas erhöhten und befestigten Parkplatz samt Parkuhr. Da stand auch eine Vollsperrscheibe, die gestern vom Wasser eingesammelt wurde.

Auf dem dritten Bild sieht man die Brücke. Es gibt gemauerte Brückenpfeiler, darauf eine Betonschicht und dann kommt das Lager, auf dem die Brücke ruht. Gestern stand das Wasser direkt am Lager, heute vormittag war es "nur" noch an der Betonschicht. Am späten Nachmittag wurde die oberste Ziegelreihe langsam wieder sichtbar.

Das vierte Bild zeigt den "See", der vor einem Haus keine 100m von unserem entfernt entstanden ist, durch Grundwasser und Wasser aus den Gullies.

Ein neuer Morgen

Eine eher schlechte Nacht liegt hinter uns. Geschlafen haben wir im Wohnzimmer mit offenem Fenster, um keine eventuellen Durchsagen zu verpassen. Gegen vier Uhr heulte kurz eine Feuerwehrsirene. Augenblicklich waren wir wach, drehten eine Runde durchs Haus und legten uns schließlich wieder hin.
Die Nachrichen sagen für heute weiteren "ausgiebigen Dauerregen" voraus. Wir haben weiterhin Katastrophenalarm.
Die Schulen geben heute in ganz Sachsen keinen Unterricht. Unser KiGa hat nur Notbetreuung. Töchterchen hab ich abgemeldet, wir dürfen sowieso nicht über die Brücke.
Jetzt werden wir erstmal frühstücken und dann zur Brücke gehen, die Lage selbst anschauen und hoffen, dass einer der Feuerwehrleute uns was sagen kann.
Herr TAC hat mit seinem Chef telefoniert. Ob und wann er heute auf Arbeit geht, wissen wir noch nicht. Sein Chef ist da zum Glück sehr tolerant. Derzeit ist auch unklar, ob er überhaupt durch käme, die Meldungen sind sehr widersprüchlich.

Sonntag, 2. Juni 2013

Jetzt doch ausräumen...

... der unteren Etage. Die Aussichten sind sehr schlecht. Die Talsperre läuft über, vor paar Stunden waren es unter 40 Kubikmeter pro Sekunde, sie erwarten über 100. 2002 waren es 45.
Wie gesagt haben wir angefangen, alles tragbare mit "Bedeutung" aus der unteren Etage hoch zu tragen.
Die Kinder bleiben über Nacht bei den Großeltern und wir erwarten in der Nacht den Ernstfall: Evakuierung.

Immer noch Regen

Ansonsten ist die Lage unverändert.
Die Menschen sind sehr unruhig, pilgern zur Brücke, fragen die Feuerwehrleute nach dem Ernst der Lage und nach möglichen Wegen nach XYZ, halten ein Schwätzchen, machen Fotos... Gehen wieder nach Hause, wärmen sich auf und fangen dann von vorn an.
Die Feuerwehr erwartet noch höhere Pegelstände, aber keiner weiß, wie viel noch kommt. Noch ist bis zum Rand des Dammes genug Platz. Solange er hält, ist alles gut, zumindest aus dieser Richtung. Vom Park her ist die "Barrikade" nicht ganz so hoch wie der Damm. Auch dort ist die Feuerwehr im Einsatz.

Warten und Beten ist derzeit das Einzige, was wir tun können.

Es regnet wieder...

Vorhin waren wir an der Brücke. Menschenmassen sind unterwegs, manche wollen einfach nur schauen, aber die meisten wollen einfach informiert sein.
Wir waren hautnah dabei, als die Brücke gesperrt wurde, komplett, auch für Fußgänger. Soweit wir mitbekommen haben, sind wohl sämtliche anderen Brücken muldeab- und aufwärts ebenfalls zu.

Inzwischen haben wir geholfen, die untere Etage des Gemeindehauses auszuräumen.

Und ich haben eben unser Bettzeug nach oben getragen. Herr TAC evakuiert gerade seine Züge von der Eisenbahnanlage.
Ich tu mich momentan wahnsinnig schwer mit der Entscheidung, ob und was ich noch hoch räumen sollte. Manche Nachbarn haben nahezu alles aus der unteren Etage nach oben getragen.
Die Katzen sind erstaunlich ruhig, haben gar nicht versucht, raus zu kommen. Sie liegen faul und schläfrig herum. Das nehm ich mal als Zeichen, dass alles im grünen Bereich ist.

Derzeit stagniert der Pegelstand. Aber es regnet wieder stärker.

Pegelstand 4,55m

Kurz nach 7 kam die erste Durchsage der Feuerwehr: "Wegen hoher Pegelstände bitten wir die Bevölkerung, persönliche Vorkehrungen zu treffen."


Wir haben Hochwasserstufe 4 - das ist die Höchste! Und Katastrophenalarm!

Wir haben die Kinder zu den Großeltern gebracht und die Katzen oben im Haus eingesperrt.




Ein paar Dinge haben wir von draußen in die Häuser gebracht, einige Dinge höher gestellt. Viel mehr können wir nicht tun - außer warten.

Vorhin waren wir an der Brücke, wie viele andere Leute.
Die gemauerten Pfeiler der Brücke sind fast komplett unter Wasser, darauf ist die Lagerung. Sobald die im Wasser ist, wird die Brücke gesperrt. Die Feuerwehr überwacht die Lage.
Im Augenblick ist alles noch gut. Aber die Feuerwehr erwartet noch höhere Pegelstände, momentan kann keiner sagen, wie weit das Wasser noch steigt.
In der Mittelstadt pumpt die Feuerwehr bereits Wasser ab. Den ersten kleinen LKW mit Sandsäcken hab ich schon gesehen.


Aktuelle Durchsage durchs Radio:
"Der Pegelstand beträgt 4,59m und ist derzeit zum Stillstand gekommen."