Mittwoch, 26. Oktober 2011

Glücksmomente

Sofern es irgendwie möglich ist, versuchen wir unseren Tag alle gemeinsam ruhig zu beginnen, d.h. kuscheln im Elternbett, etwas lesen und zusammen beten.
Heute morgen wollte Sohnemann stillen. Töchterchen kuschelte sich an den Rücken der Mama und sagte: "Mama, ich hab dich lieb."
Daraufhin unterbrach Sohnemann das Trinken, schaute Mama an und erklärte: "Mama, iiieb."

Hach ja, schöner kann ein Tag nicht beginnen...

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wichtige Wörter - unwichtige Wörter

Sohnemann lernt fleißig neue Wörter. Interessant dabei ist, dass er nicht etwa die am Häufigsten gehörten Wörter spricht, sondern die, die ihm anscheinend das Meiste einbringen.
Seit Montag sagt er "Keks". Das ist für ihn zweifelsfrei ein sehr wichtiges Wort. Zum richtigen Zeitpunkt ausgesprochen, bringt es ihm sofort und ohne Umschweife selbigen ein, den er dann mehr oder weniger schnell verzehrt. Allerdings erhält er auch ohne einen zu bekommen viel Aufmerksamkeit, da das Wort sehr hübsch klingt. Mehr wie "Kexss".
Seinen Namen dagegen, den er sehr sehr oft hört, spricht er fast gar nicht. Kann auch daran liegen, dass er mit vier Silben doch recht lang ist.
"Nein" zeigt er recht deutlich mit Kopfschütteln an, dagegen scheint "ja" in seinem Wort- und Gestenreportoir komplett zu fehlen. Entweder er freut sich überschwenglich, wenn man das Richtige erkannt hat, oder er schaut einfach nur erwartungsvoll, auf dass die Mama fleißig weiter rät.
Und dann gibt es da noch die Universalwörter. Sein Liebstes ist "Ga". Es steht für "Katze", "da" und alles andere, was er noch nicht genau bezeichnen kann, meist in Verbindung mit dem Zeigefinger. Und "a" ist auch wunderbar vielseitig, es steht für "auf" und "an" und "aus", verdoppelt für das große Geschäft und je nach Situation für diverse andere Aussagen.
Wörter, für die wir Gesten benutzen (Zwergensprache), scheint er dabei schneller zu lernen. Und immer wieder überrascht er uns mit Gesten, die wir ihm zwar schon oft gezeigt, die ihn aber scheinbar kaum interessiert haben. Vor kurzem erst zeigte er plötzlich die Geste für "Musik" und deutete mit einem "Da" auf Opas Radio.
Am interessantesten in diesem Zusammenhang ist allerdings die Interpretation für alle diese Wörter und Gesten von denen, die eben nicht immer mit ihm zusammen sind und daher Sohnemanns Bedeutungen nicht kennen...

Dienstag, 4. Oktober 2011

Malereien

Töchterchen hat neulich mal wieder gemalt. Sonne, Mond und Sterne. An sich ja ganz schön, aber dann hatte die Sonne doch plötzlich Bartstoppeln. Ich war verwundert, aber sie erklärte munter: "Die Sonne ist der Papa und du bist der Mond. Die Sterne sind mein Bruder und ich."

Also lieber Leser, schau Dir das Bild an: Mama Mond, Papa Sonne, Töchterchen Stern mit Schweif und Sohnemann kleines Sternchen.

Hallo Schweinehund,

nicht schön, dass es Dich gibt. Du hälst mich viel zu oft von Dingen ab, die getan werden müssen oder die ich gerne tun möchte. Du sorgst für ein schlechtes Gewissen, ohne selbst eins zu bekommen. Du bist so groß, dass es einige Mühe kostet, Dich zu überwinden.
Warum gibt es Dich überhaupt? Das Leben wäre ohne Dich viel einfacher. Notwendigkeiten wüden ohne Wenn und Aber schnell erledigt und man hätte ohne schlechtes Gewissen Zeit für die schönen Dinge im Leben.
Es wäre ja schon nett, wenn Du Dich wenigstens ab und zu mal so klein machen könntest, dass ich Dich (fast) nicht bemerke. Dann würden hier an dieser Stelle vermutlich viel mehr Einträge stehen...