Mittwoch, 17. August 2016

Töchterchen liest...

.. wo immer sie ist, was auch immer sie findet und wie es ihr gerade in den Sinn kommt...

Sonnenscheingenießende Grüße von TAC

Montag, 15. August 2016

Bücher und ich - 25 Fakten

Nachdem ich schon in zwei Blogs meiner Leseliste über diese Aktion gestolpert bin, will ich mich selbst beteiligen und mal schauen, ob ich 25 Fakten zusammen bekomme.

1. Als Kind hab ich Bücher "gefressen", wie meine Mutter immer sagte. Die Auswahl war nicht so groß wie heute, aber ich bin regelmäßig in der Bücherei gewesen und hab mir neues Lesefutter geholt.
2. Als Kind las ich meist verbotenerweise abends im Bett und erlaubterweise am Wochenende morgens im Bett.
3. Als Kind hatte ich keine Vorliebe für irgendwelche Bücher, ich las alles, was mir unter die Finger kam.
4. In der Schule mochte ich das gemeinsame Lesen gar nicht, das ging mir viel zu langsam. Ich mochte es auch nicht, die Bücher auseinander zu nehmen, wie es im Deutschunterricht so üblich ist. Das hat mir die Bücher verleidet.
5. Mit der Wende kamen die Disney-Comics in mein Leben. Vom Taschengeld kaufte ich mir gerne die "MickyMaus" und sofern es ausreichte die "Lustigen Taschenbücher". Übrigens liebt Töchterchen diese Comics derzeit auch ganz besonders, egal ob alte aus meiner Zeit oder neue.
6. Zu Beginn der Pupertät standen "Groschenromane" hoch im Kurs. "Geliebte Mutti" kaufte meine Mutter manchmal und dann wurde mit der Nachbarin getauscht.

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August 2016

Heute ist schon mal wieder der 12. Tag des Monats, Zeit für 12 Fotos vom Tag, die die liebe Caro von "Draußen nur Kännchen" wie immer in der Bloggerwelt einsammelt.

Unser Tag begann gegen 6.30 Uhr, wie immer, wenn Schule ist. Und wie so oft hab ich noch nicht ans Fotografieren gedacht. Das kam erst später.
1. Guten Morgen Waschmaschine, hast du Hunger?
2. Gestern wurden die neuen Scharniere angeschweißt, so dass wir nun immer das Tor öffnen und schließen können.

Dienstag, 9. August 2016

Eine Woche - Dienstag

Ich schlafe tatsächlich bis zum Wecker. Draußen ist es trübe und regnerisch, am liebsten würden wir im Bett bleiben. Aber ich stehe auf und wecke Sohnemann. Töchterchen steht schon vor ihrem Kleiderschrank.
Gegen um Sieben sitzen wir alle am Frühstückstisch. Ich packe die Brotdosen und fülle Wasser in die Trinkflaschen.
Dann wird es hektisch. Heute sind die Ranzen unheimlich schwer, klar, sind ja auch alle Bücher drinnen. Also beschließen wir, beide den Kindern beim Tragen zu helfen und zu der Gelegenheit gleich die Kunst-Kisten mitzunehmen. Da fehlen aber noch Zeitung und Lappen. Ich durchsuche die alten Handtücher, eines davon halbieren wir: Voilá.
Auch heute herrscht an der Garderobe reger Betrieb. Herr TAC bespricht sich mit Töchterchens Lehrerin und ich begleite Sohnemann in sein Zimmer, wo wir noch schnell seine Kunstkiste beschriften.
Als ich aus der Schule komme, redet mein Mann gerade mit J, die mir das Brautkleid genäht hatte. Ich geselle mich dazu und trotz einsetzendem Nieselregen bleiben wir noch einige Minuten vor der Schule stehen.
Wieder zu Hause startet Herr TAC zur Arbeit und ich stürze mich ins Chaos: Tischdecken aus dem Gemeindehaus waschen, Garderobe aufräumen, Wege frei machen, Schuhe sortieren (zwei alte Paare von mir fliegen gleich in die Tonne, ebenso eine kaputte und zu kleine Regenhose von Sohnemann), Böden grob reinigen (saugen), Dinge an ihre Wohn-Orte zurück tragen, Tischdecken aufhängen, Waschmaschine mit Handtüchern neu starten, Schuhschrank auswischen, Klo gründlich putzen, Spinnweben saugen....

Montag, 8. August 2016

Eine Woche - Montag

Gestern abend konnte ich ewig nicht einschlafen. Und auch heute morgen bin ich lange vor dem Wecker wach. Fünf Uhr irgendwas zeigt der an. Ich drehe mich unruhig hin und her, das Gedankenkarussell schaltet sich ein. Kurz nach halb Sechs stehe ich leise auf und setze mich an den Rechner, wo ich den restlichen Samstag und den Sonntag schreibe.
Halb Sieben höre ich Geräusche und gehe hinunter. Sohnemann ist putzmunter, Herr TAC kommt mir im Flur entgegen und Töchterchen vergräbt sich in ihr Kissen. Ich öffne die Rolläden werfe Töchterchen aus dem Bett, sorge dafür, dass Sohnemann sich anzieht, diskutiere mit Töchterchen die heutige Kleidung ("Mama, ich hab keine T-Shirts mehr im Schrank" "Stimmt nicht, guck das geht!" "Nee, das kratzt, ich will das mit dem Einhorn, hast du das nicht gewaschen?"), ziehe mich nebenher selbst an (Mist, ebenfalls kein wirklich passendes Shirt im Schrank) und gehe Frühstück machen. Beide Kinder müssen heute schon vor dem Frühstück Zähne putzen, weil halb Acht das Wasser abgestellt wird wegen Baumaßnahmen in der Straße vorm Haus, hatte ich schon mehrfach erwähnt.
Irgendwann sitzen wir alle am Frühstückstisch, ich fülle die Brotdosen und Wasserflaschen ("Mama, warum hat der Sohnemann mehr in der Flasche?"), wir essen. Sohnemann hat erstaunlich großen Hunger.
Tatsächlich sind alle pünktlich fertig. Sohnemann will unbedingt noch was vorgelesen haben.

Sonntag, 7. August 2016

Eine Woche - Sonntag

Unruhig drehe ich mich im Bett hin und her. Es ist noch vor Acht. Wenig später wird auch der Herr TAC wach und wer beschließen, schon aufzustehen. Wir kochen uns Kaffee, ich schreibe Töchterchen einen Zettel (wo wir sind und mit Handynummer vom Herrn TAC), den ich ihr innen an die Zimmertür klebe. Dann gehen wir ins Gemeindehaus. Also, ich gehe mit Kaffee in der Hand und Herr TAC nimmt sein Auto mit. Wir nehmen uns was zu essen und trinken unseren Kaffee. Dann räumen wir auf und stapeln alles ins Auto. Kurz vor 9 Uhr sind wir fertig. Ich schiebe Sohnemanns Fahrrad ehim, Herr TAC sitzt in seinem Auto, das wir hier wieder ausräumen. Gar nicht so einfach, die zu kühlenden Lebensmittel in den Kühlschrank zu stapeln.
Töchterchen ist inzwischen wach ("Ihr seid schon wieder da?), zieht sich an und nimmt sich Kuchen zum Frühstück. Inzwischen ist es fast 10 Uhr. Herr TAC und ich gehen in die Schule, wo wir gemeinsam mit vielen anderen Helfern die Stühle zurück in die Klassenzimmer tragen. Das geht sehr schnell, bereits 20 Minuten später sind wir wieder zu Hause.
Sohnemann ist wach. Töchterchen liegt lesend im Bett. Und der Kater hat mal wieder Kuchen gefressen, den Töchterchen auf dem Tisch stehen gelassen hat.

Samstag, 6. August 2016

Eine Woche - Samstag

Samstag
Ich schrecke mal wieder aus einem Traum hoch und schaue auf die Uhr: 6.55 Uhr. Ich bin hellwach und drehe mich hin und her. Gegen halb Acht wird der Herr TAC wach und kurz danach hören wir Sohnemann. Also kuscheln wir ein paar Minuten und stehen dann auf. Ich hüpfe sofort unter die Dusche, der Herr TAC macht Frühstück. Danach gehen die Herren duschen und ich in den Discounter. Um den angefressenen Kuchen nochmal backen zu können, brauche ich Zutaten. Den Rest des Vormittages bin ich beschäftigt mit Kuchen backen, Obst waschen (mit Sohnemanns Hilfe), Obstkorb füllen, Melone schneiden, zusammen sammeln, was noch gebraucht wird, Kuchen verzieren, Küche aufräumen...
Herr TAC wäscht ab und bringt die Zuckertüte zur Annahme. Sohnemann weiß nix mit sich anzufangen vor Aufregung, also erlaube ich ihm, Tablet zu spielen, bevor er mit dem Herrn TAC in den Garten geht.
Kurz vor 11 Uhr bringen wir die restlichen Sachen zu Fuß zum Gemeinderaum und ich räume noch einige Kleinigkeiten.
Wieder zu Hause wärme ich die Auflaufmasse in der Mikrowelle vor, fülle sie in die Form um und streue Käse drüber. Während der Nudelauflauf bäckt, spüle ich nochmal ab, decke den Tisch und habe Zeit, hier zu schreiben. Außerdem muss ich dringend etwas trinken, das hab ich heute vormittag komplett vergessen.
Töchterchen wird gebracht und wir können pünktlich essen.

Freitag, 5. August 2016

Eine Woche - Freitag und WMDEDGT im August 2016

Heute ist der 5 August und somit fragt Frau Brüllen wieder "Was machst du eigentlich den ganzen Tag? - WMDEDGT" Das passt super zu meiner ausführlicher aufgeschriebenen Woche.

Freitag:
Wir schrecken beide hoch. Ein Geräusch ist dran schuld. Das Telefon hat einen winzigen Moment geklingelt, dabei ist es noch vor Sechs. Wir schlafen weiter bis der Herr TAC den Wecker ausschaltet. Noch vor den Glocken steigen wir aus dem Bett, machen uns tagfertig und ich stelle vor mich hin gähnend das Frühstück hin. Unsere Katze spielt hingebungsvoll mit einem kleinen vertrockneten Blatt - wenigstens sie ist wach.
In der Nacht hat es geregnet, vor unserem Haus ist eine Landschaft aus Schlam, Matschlehm und Wasserpfützen. Als ich den Herrn TAC zum Auto bringe kommt eine Nachbarin vorbei, die ihrem Ärger über die Baumoral Luft machen muss. Und im Grunde hat sie ja recht: Mit guter Planung und nahtlos aneinander anknüpfenden Bauabschnitten könnte unser Straßenabschnitt in zwei Monaten erledigt sein. Sechs Monate hat die Planung vorgesehen, davon sind bereits zwei um. Von Löcher aufgraben und wieder zuschütten geht es leider kaum vorwärts. Naja, machen können wir eh nix.
Wieder im Haus schreibe ich den gestrigen Tag zu Ende und beginne den heutigen. Töchterchen taucht auf, frühstückt und stellt mir nebenher Fragen zu den Dingen, die ihr so durch den Kopf gehen.
Ihr Kinn schimmert in diversen Blau- und Lilatönen, sie ist gestern im Bad irgendwie darauf gefallen.

Donnerstag, 4. August 2016

Eine Woche - Donnerstag

Schon mehrfach habe ich eine ganze Woche etwas ausführlicher aufgeschrieben. Das möchte ich mal wieder tun. Diesmal hab ich die Woche so gewählt, dass Sohnemanns Schulanfang genau hinein fällt, der ist nämlich am Samstag. Außerdem hab ich so die ersten Schultage im neuen Schuljahr der Kinder dabei, das Zurückfinden in den Schulalltag.

Donnerstag
Die Turmuhr schlägt und ich zähle mit: Eins, zwei, drei. Es ist dreiviertel Sieben. Kurz danach geht der Wecker an, den der Herr TAC gleich wieder aus macht. Die Kinder haben ja noch Ferien und Sohnemann soll dadurch nicht wach werden. Der ist heute allerdings bei den Großeltern. Mit dem Glockenläuten um Sieben stehen wir auf und machen uns fertig für den Tag. Dann frühstücken wir, hören nebenbei Nachrichten und Wetterbericht im Radio und besprechen Kleinigkeiten.
Kurz nach halb acht verlässt der Herr TAC das Haus. Ich begleite ihn zum Auto. Die Arbeiter sind schon da, vorm Haus der Nachbarn graben sie mal wieder ein Loch. Diesmal sollen die Ersatz-Wasserleitungen angeschlossen werden. Wir wären gestern dran gewesen, aber da sie unseren Wasseranschluss in der Straße immer noch nicht gefunden haben, sind sie erstmal zum nächsten Haus weiter.
Wieder im Haus setze ich mich an den Rechner: Kurze Blogrunde (wenig Neues) und Suche nach Tisch-Deko-Inspiration für den Schulanfang (nichts Brauchbares).
Kurz nach Acht schaue ich nach Töchterchen die schon wach ist, aber mit Buch im Bett liegt. Wir kuscheln kurz, dann zieht sie sich an und frühstückt, während ich schonmal beginne, hier zu schreiben.

Mittwoch, 3. August 2016

Störche...

Da haben wir doch glatt "unsere" Störche wieder gefunden.
Ich meine die, die uns unsere Freunde zu unserer Hochzeit vors Haus gemalt hatten.

Dienstag, 2. August 2016

Schiff Ahoi!

Wir haben hinterm Haus zwei Truhen, für Sitzauflagen, diversen Kram, Kinderspielzeug... Eine davon war aus unerfindlichen Gründen innen pitschenass, weswegen sie ausgeräumt werden musste. Die dicken Sitzauflagen für die Hollywoodschaukel blockierten daraufhin zwei Tage lang meine Wäscheleinen im Haus und die grünen Tücher vom Quadro hatte der Herr TAC einfach draußen auf die Bank gehängt.
Am Montag nachmittag saß ich also auf der Schaukel mit Blick auf die grünen Tücher. Die Kinder waren auch draußen und wussten wie immer nicht so recht, was sie mit sich anfangen sollten (abgesehen von sich gegenseitig ärgern...). "Wollen wir eigentlich das Klettergerüst mal wieder aufbauen?" fragte ich und bekam ein einiges "Jaaaaa!" von beiden Kindern.