Samstag, 22. Februar 2014

Morgen gehts zurück

... nach Hause. Wir hatten also heute den letzten Pistentag.
Aber erstmal noch zu gestern:
Das Abendessen war erstaunlich essbar. Es gab Spargelsuppe aus der Tüte mit Matsch-Croutons, dann hatte ich Nudeln mit Fertig-Tomatensauce und darauf Thunfisch frisch aus der Dose (kalt), überstreut mit undefinierbarem Käse. Das fanden die Kinder auch essbar und haben lieber von meiner Portion mit gegessen statt ihr eigenes Hähnchen-Zeug an Trocken-Reis. Nachtisch war angewärmter Topfenstrudel, eindeutig der einzig essbare Nachtisch dieser Woche.
Danach waren wir in der Grimming-Therme, von der wir uns mehr versprochen hatten für den Eintrittspreis. Ein Schwimmbecken, ein "Wellness"-Becken mit Massagedüsen und ein kleines Kinderbecken, sowie eine Rutsche, die von den anderen getestet und für gut befunden wurde - das war alles. ich finde, da bietet Bad Lausick bedeutend mehr Badespaß. Allerdings waren wir nicht in der Saunalandschaft, und auch nicht im freien, wer weiß, vielleicht liegt da der besondere reiz verborgen?
Aber zumindest die Kinder hatten ihren Spaß und ich hab lange ganz heiß geduscht. Da wir erst spät abends waren, war generell wenig Betrieb und ich hatte den Duschraum ganz für mich alleine.

Heute waren wir alle zusammen auf dem Berg oben. Leider war das Wetter nicht annähernd so schön wie gestern. Es hat geschneit und geweht, die Wolken hingen über dem Berg und die Sicht war teilweise sehr eingeschränkt.
Wir haben uns mit Sohnemanns Betreuung abgewechselt, so dass wir alle nochmal Skifahren konnten. Herr TAC dachte, "was Töchterchen kann, kann ich schon lange" und hat sich neben ihr im Schnee lang gemacht.

Direkt neben einem Weg waren Schneehöhlen und Löcher gegraben, in denen die Kinder gespielt haben. Der Poporutscher war auch dabei und immer wieder im Einsatz.

Nun ist auch das letzte Abendessen durch, es war wieder essbar, abgesehen vom Industriekuchen. So generell war der Urlaub okay. Trotz des eher warmen Winters waren die Pisten gut präpariert.  Die Lage der Unterkunft zum Skihang und die Freundlichkeit in der Skischule und im Skiservice waren gut. Das Skigebiet an sich ist sehr familienfreundlich und trotzdem abwechslungsreich. Wir wollen auf alle Fälle mal wieder her kommen, aber da werden wir uns eine bessere Unterkunft suchen.

Freitag, 21. Februar 2014

Strahlend blauer Himmel

Im Tal begann das Wetter mäßig, man sah nur die Hälfte des Skischulhanges. Nachdem Töchterchen in ihrer Gruppe war, startete ich mit Tobby ganz nach oben, wo ich meine heutige Skistunde bei traumhaftem Wetter, wunderbaren Pisten und bei atemberaubendem Ausblick genießen durfte. Im Tal hingen die Wolken wie ein See so glatt und wir waren obendrüber. Ich wäre gerne länger oben geblieben, aber der Opa wollte abgelöst werden. Also gings ins Tal.
Mit Sohnemann brachte ich meine Skiausrüstung in die Unterkunft. Wir ruhten uns kurz aus und machten uns dann fertig, um die Mittagszeit am Skischulhang zu verbringen. Unterwegs kauften wir einen hellblauen Poporutscher, mit dem Sohnemann später viel Spaß hatte, als wir beim Skischul-Abschlusstag-Rennen zuschauten.
Inzwischen waren auch im Tal alle Wolken verschwunden und wir hatten strahlend blauen Himmel. Endlich konnte man mal alle Berge ums Tal herum sehen.
Töchterchen hat in ihrer Gruppe die beste Zeit um die Slalomstangen geschafft. Logisch, dass wir alle zusammen 16 Uhr bei der Siegerehrung dabei sein wollten.
Momentan haben wir uns ein bischen Pause verordnet. Sohnemann schläft, obwohl er sich am meisten aufgeregt hatte.
Gleich gibts den Fraß des Tages und danach wollen wir zum Abendtarif in die Therme, die nur 11 Autominuten von hier entfernt liegt. Und vielleicht gibts dort ja nach dem Badespaß noch was vernünftiges zu essen...

Donnerstag, 20. Februar 2014

Unser Skitag heute

... war gut.
Das Wetter wurde im Laufe des Tages besser. Heute vormittag hingen die Wolken sehr tief, auf dem Skischulhang hat man zeitweilig fast nix gesehen.
Sohnemann stand erstmals auf Skiern. Er wollte das sehr gerne, deshalb haben wie für ihn Schuhe, Skier und Helm ausgeliehen. Wenn er gerade wollte, sah es gar nicht schlecht aus, sobald wir ihm helfen wollten und ihn angefasst haben, wurde er ganz schlaff und hing, bzw. fiel gleich ganz um. Nach wenigen Minuten wollte er nicht mehr.
Aber Schlitten fahren wollte er. Zwischendurch ist er etwas unglücklich auf die vordere Querstange des Schlittens gefallen und hat sich eine blutige Nase geholt. Aber alles halb so schlimm, die Nase heilt wieder.
Opa und Herr TAC sind immer mal den Ubungshang gefahren, während ich Sohnemann bespaßt habe. Nach dem Mittagessen ist Opa mit Sohnemann zurück zur Unterkunft. Herr TAC und ich waren ganz oben auf den Bergen, bei wunderbarem Sonnenwetter. Es hat viel Spaß gemacht.
Je später es wurde, umso höher wuchsen die Schneehaufen, je tiefer man kam, umso schwerer wurde der Schnee und umso anstrengender wurde das Skifahren. Also haben wir gegen 15 Uhr unseren Skitag beendet und bei einer kleinen Stärkung Töchterchens letzte Skischul-Abfahrt des Tages beobachtet. Sie hat viel gelernt und fährt inzwischen so sicher im Pflug den Berg runter, dass wir mit ihr das letzte Stück Talabfahrt gewagt haben, obwohl diese sehr schlecht ist.Ich hatte sie noch darauf hingewiesen, dass das letzte Stücksteiler ist und recht hohe Schneehaufen liegen, darauf meinte sie nur "Macht nix, da fahr ich eben drumrum!" Und genau das hat sie auch getan, ganz souverän.

Jetzt machen wir ein bischen Pause, ehe wir nachher zur Feier des Tages in eine Gaststätte gehen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Ich hab Hunger

... denn wir waren ja vorhin beim Abendessen. Es gab wässrige Gulaschsuppe, Kartoffelbrei mit salzigem, fettigen Hühnerbein und Industriepfannkuchen.
Herr TAC meinte grade: "Mir ist so bääähhhhhh". Abgesehen von dem widerlichen Fett des Hühnerbeines war wieder alles sehr trocken. Unsere Kinder lieben Hühnchen in allen Varianten, aber heute meinte auch Töchterchen, sie könne das nicht essen. Auch den Pfannkuchen hat sie lediglich gekostet, obwohl sie die unheimlich gerne mag. Sie holt sich ihre Energie am Abend aus süßen Getränken.
Es gab wieder Salate am Buffet, es waren - Überraschung - Dosensellerieschnitzel (von gestern?), Dosenmöhrenschnitzel und grüne Blätter.
Den Vermietern scheint es vollkommen egal zu sein, ob es den Gästen schmeckt, sie bekommen ihr Geld ja sowieso. Gefragt, ob es geschmeckt hat bzw. warum nicht wurden wir noch nie.

Morgen hat Herr TAC Geburtstag. Wir haben das Abendessen abbestellt und werden irgendwohin essen gehen, wo man sich um die Gäste sorgt.

Wir waren das nicht!

Mangels Stühlen saßen wir vor paar Minuten alle vier am Fußende des Doppelbettes. Sohnemann und ich auf meiner Seite, Töchterchen und Papa auf der anderen. Wir haben nur geredet, auch die Kinder saßen still. Plötzlich ein *RUMS* und das Lattenrost war kaputt. Also, vermutlich war es das schon vorher...

Übrigens, wer ganz genau hinschaut, kann die Staubmäuse darunter sehen...
Und wo wir schon dabei sind: "Handtuch auf dem Fußboden" bedeutet in Hotelsprache "Bitte austauschen". Wir haben heute eines auf den Boden gelegt im Bad, das liegt immer noch, inzwischen ganz in die Ecke geschoben. Der Zimmerservice war aber da, Betten sind gemacht...

Webcams...

... gibts hier auch: www.dietauplitz.com

Heute soll das Wetter eher bescheiden werden. Nebel, Regen und weiter oben Schnee.
Je nachdem, wie es oben ist, fahre ich später vielleicht mit Sohnemann mit dem Sessellift hoch.

Töchterchen hat gestern zweimal die Gruppe in der Skischule gewechselt. Zuerst hatte sie alles vom letzten Jahr vergessen, aber es kam wohl schnell wieder. Nun sind sie weniger Kinder und sie fühlt sich wohl. Wenn es regnet, wird sie nass, der Übungshang liegt nicht sehr hoch.

Dienstag, 18. Februar 2014

Unsere Unterkunft...

...ist das Geld nicht wert.
Gebucht haben wir ein Familienzimmer mit zwei Schlafräumen, Dusche und WC und Halbpension für mehr als 50 Euro pro Nacht pro Erwachsener (was die Kinder kosten, weiß ich nicht). Normalerweise buchen wir nur Übernachtung mit Frühstück,  aber da war nix mehr, da wir uns diesmal erst spät entschieden haben, doch in den Winterurlaub zu fahren.

Als wir gestern ankamen, dachte ich, es wäre wenigstens sauber. Aber nur auf den ersten Blick.
Bereits beim Auspacken fanden sich diverse Krümel in sämtlichen Schubladen. Inzwischen haben wir noch sehr viel mehr Mängel und Dinge gefunden, die nicht durchdacht sind oder einfach nicht schön:
- wir haben für vier Personen nur zwei Stühle
- es gibt keinen Tisch
- der Fernseher hängt im Kinderzimmer
- im Zimmer gibts ein halb zerfallenes Trockengesteck, das entsorgt werden müsste
- die Klobrille passt nicht auf die Schüssel
- unser Zimmerschlüssel ist verbogen
- unterm Doppelbett ist der Dreck fast zentimeterhoch
- die weißen Handtücher haben Flecken
- der Schlauch am Duschkopf ist kaputt, mit Knick
- das Wasser kommt etwa zur Hälfte hinten raus
- die Türen der Dusche lassen sich schlecht schließen (da kam was kleines weißes rundes gefallen, wovon schon eines im Bad liegt)
- das Wasser in der Dusche läuft nur ganz langsam ab
- an einem Lichtschalter hier im Zimmer ist eine Ecke abgebrochen
- der Regler an der Heizung hat keine Beschriftung
- eine Lampe im Zimmer funktioniert nicht
- in Opas Bad ist eine riesige Spinnwebe
- die Lüftung im Bad ist bäää
- in einer Schublade liegen zerknüllte Handtücher (vom Vormieter vermutlich)
Würde ich weiter nachdenken, würden mir bestimmt noch mehr Punkte einfallen.

Gestern dachten wir noch, vielleicht ist das Essen besser. Erwartungsvoll kamen wir in den Speisesaal. Da gings gleich mal weiter mit der Liste:
- die Sitzkissen auf den Stühlen waren voller Flecken
- ebenso die Tischdecke
Dann gab es zuerst eine Gemüsesuppe vorneweg. Die war richtig gut, meiner Meinung nach frisch gekocht. Leider war das das einzig Gute. Das Hauptgericht gestern waren kalte Spirelli mit Rindsgulasch. Und zum Nachtisch gabs in Dreiecke geschnittenen Industriemarmorkuchen, der eigentlich nur süß war.
Heute bestand unser Menü aus gezuckerter Tomatensuppe mit restlichen Spirelli von gestern, Pommes, Reis und Schnitzel (alles sehr trocken) und Industrie-Biscuittrolle.
Es gibt auch Salate: Dosen-Raspelmöhren, Dosen-Raspelsellerie und etwas grünen Salat. Natürlich wurden wir gestern nicht auf die Salate hingewiesen, auch heute nicht. Der Opa hat sich einfach mal welchen geholt, um dem Steckenbleiben des Trockenfleisches im Hals entgegen zu wirken.
Getränke sind nicht im  Preis inbegriffen, was sie kosten wissen wir nicht. Es gibt keine Preisliste.
Das Frühstuck ist okay, es gibt ein Buffet, an dem wir uns bedienen können. Andererseits kann man beim Frühstück auch nicht viel falsch machen. Obst fehlt. Das beste am Frühstück waren noch warme knusprige Brötchen.

Mein Fazit: Wir sind geduldet, aber nicht willkommen. Und wie Könige werden wir auch nicht behandelt.