Dienstag, 1. Juli 2014

Erntezeit

Was alles in unserem Garten wächst, hatte ich vor einigen Wochen gezeigt. Inzwischen ist vieles reif zum Ernten und das tun wir sehr reichlich, meist direkt in den Mund.

Seit etwa einer Woche sind die Knorpelkirschen reif. Es sind sehr viele auf dem Baum und mangels passender Leiter kommen wir nicht weit hoch. Aber das ändert sich hoffentlich heute abend, denn Herr TAC will bei meinen Eltern die große Leiter ausleihen. Derzeit ernten die Vögel alleine in den oberen Regionen, was sie von meiner Seite aus dürfen. Momentan pflückt der SchwieVa, was er mit der kurzen Leiter erreichen kann.
Leider sind die meisten Kirschen aufgeplatzt durch den Regen der letzten Tage. Aber sie schmecken trotzdem.
Der Broccoli hat mich echt überrascht, trotz weißer Fliege. Er ist in den letzten Tagen regelrecht geschossen, wir kommen kaum mit Essen hinterher. Mein Gartenbuch hat mir verraten, dass man zunächst den Mitteltrieb ernten soll, da wachsen die Seitentriebe weiter. Inzwischen sind bereits die ersten Seitentriebe zu mittelgroßen Broccolis geworden. Hier hilft die Familie beim Essen, wäre schade drum.
Der Blumenkohl gibt sich auch alle Mühe. Von ursprünglich neun Pflanzen wachsen derzeit noch sieben, wobei eine gar nicht gut aussieht. Aber die restlichen sechs versprechen ebenfalls eine gute Ernte.
Seit zwei Wochen ernten wir etwa jeden zweiten Tag eine große Schüssel Erdbeeren, obwohl wir da auch am meisten naschen. Auf dem Foto ist die erste fast volle Schüssel zu sehen, hauptsächlich Korona und die ersten Mieze Schindler.
Inzwischen bringen Korona und Senga Sengana vereinzelt Früchte, aber Mieze Schindler ist nach wie vor sehr fleißig und trägt von verspäteten Blüten über grüne Früchte bis hin zu großen roten Früchten alles. Auch hier hat der Regen nicht gut getan, immer häufiger finde ich nun verschimmelte Früchte.
Weniger üppig ist in diesem Jahr die Himbeerernte. Zwei Triebe mit vielen Fruchtansätzen sind verdorrt, möglich, dass unser grabendes Gartengetier undefinierter Art daran schuld ist. Dafür sind in den letzten Tagen neue Triebe gewachsen, so dass wir im nächsten Jahr wohl wieder reichlicher ernten können.
Und dann wären da noch die Erbsen. Beide Sorten sind gewachsen und schmecken sehr lecker. Die Kinder lieben Erbsen sowieso und so frisch gepflückt ist der Genuss noch größer.
Die Johannisbeeren, die ich mir als Ableger bei meinen Eltern im letzten Jahr ausgebuddelt habe, haben sich gut an ihren neuen Standort gewöhnt und tragen reichlich. Bei den hochstämmigen Johannisbeeren sind die weißen und schwarzen Früchte inzwischen aufgegessen, die rote Sorte ist noch nicht reif.
Dann wäre da noch der Pflücksalat zu nennen, der zunächst gar nicht wachsen wollte, uns nun aber fast täglich mit grünen Blättern auf dem Brot beschenkt.

Sehr üppig gewachsen ist auch mein Kartoffelexperiment. Ich bin gespannt, ob es auch Kartoffeln bringt.
Und noch so einiges wächst und gedeiht fleißig, auch wenn es hier derzeit keine Fotos gibt:
- die Zucchinipflanze, die derzeit zwei Zucchinis trägt
- die Kürbispflanze, die momentan einen langen Trieb auf die Reise geschickt hat
- der Brombeerbusch, der derzeit grüne kleine harte Brombeeren hat und ganz lange Triebe bildet
- die beiden Heidelbeerbüsche, deren Früchte nur noch blau werden müssen
Und leider auch:
- das Unkraut...

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