Montag, 29. September 2014

Kinderkleiderbörse September 2014

Bereits zum 20. Mal fand am Samstag die Kinderkleiderbörse im Nachbarort statt und zum vierten Mal war ich als Helferin dabei. Und da frau ja neuerdings einen hand- und hosentaschengeeigneten Fotoapperat besitzt, wurden paar Fotos gemacht.
Das Ganze beginnt im Grunde schon am ersten des Monats, in dem die Börse stattfindet, denn dann darf man anrufen und sich eine Anbieternummer geben lassen. Wie immer hab ich erst am dritten Tag daran gedacht und erstmal keine Nummer mehr bekommen. Aber da ich mich gleich als Helfer gemeldet hab, bekam ich ein paar Tage später doch noch eine Nummer. Ich hab also in der letzten Woche rund drei Stunden damit verbracht, im reichen Fundus an zu klein gewordenen Kindersachen 30 Teile auszuwählen, in eine Liste einzutragen und auszupreisen.
Mit meiner randvollen Kiste (inhaltlich hauptsächlich Winterschuhe, Gummistiefel und Skianzüge) kam ich am Freitag am Veranstaltungsort an. Und wie immer gabs erstmal Kaffee und Kuchen für die Helfer. Hm... lecker... Und Zeit fürs erste Foto:
Alles ist noch sehr leer, aber das ändert sich binnen kürzester Zeit:
Am blauen Tisch ist die Annahme. Wer eine Anbieternummer ergattern konnte, gibt da seine Liste ab, stellt die Sachen neben den Tisch und erhält einen Abholschein. Im Hintergrund sieht man Helfer beim Aufhängen der unzähligen Skianzüge und Winterjacken, rechts davor ist ein Podest, wo Spielsachen und Bücher aufgebaut werden.
Die Helfer räumen die Kisten aus und sortieren die abgegebenen Dinge auf die Tische. Diese sind nach Kleidergrößen sortiert. Im Hintergrund sieht man bereits leer geräumte Kisten auf der Bühne (die Börse findet im Gottesdienstsaal einer Gemeinde statt) und davor am Bühnenrand werden die Schuhe nach Größen sortiert abgestellt.
Die nächsten beiden Bilder zeigen die ganzen Sachen am Freitag abend.
 
Alle Tische sind brechend voll, und das, obwohl die Helfer schon einkaufen durften. Häufig findet man passende Dinge gleich beim Ausräumen der Kisten. Einen kleinen Vorteil muss man als Helfer ja schließlich haben *g*
Das nächste Foto zeigt den Einkaufstrubel, wobei es diesmal eher ruhig war.
Es waren viele Käufer da, wie immer, aber nicht alle auf einmal. Es verteilte sich gut auf die drei Stunden (9-12 Uhr), in denen der Verkauf läuft. Ich war nur am Anfang im Verkaufsraum, danach hab ich im Büro Etiketten nach Anbieternummern sortiert.
Mittags gab es Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Würstchen, verschiedene Brotsorten und Kuchen. Das ist die Zeit, in der sämtliche Helfer an einer großen Tafel zusammen kommen und bereits erste Auswertungen gemacht werden.
Frisch gestärkt gehts an den Abbau. Alles, was nicht verkauft wurde, muss zurück in die Kisten. Im Wesentlichen weiß jeder, was wann zu tun ist, so ging es alles recht schnell. Das ein oder andere Schnäppchen findet sich auch jetzt noch und wird noch schnell kurz vor Kassenschluss bezahlt.
Auf dem ersten Foto sieht man die leeren Tische im Hintergrund und auf dem zweiten die leeren Kleiderstangen. Das Bunte auf beiden Bildern sind die vielen Kisten. Manche davon scheinen genauso voll wie am Anfang. Einige sind gut geleert. In meinem Karton sind nur noch acht Paar Schuhe, worüber ich mich sehr freue. Was das Ganze in Geld bedeutet, erfahre ich erst am Dienstag nachmittag.
Es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Das System, das sich über die Jahre entwickelt hat, funktioniert sehr gut und die Leute sind nett. Einige treffe ich immer nur da, man führt nebenher interessante Gespräche, erfährt, wie es den anderen so geht und dass sie im Grunde die gleichen Sorgen und Nöte mit dem Nachwusch haben, wie man selbst. Das finde ich immer sehr tröstlich, und so fahre ich irgendwie innerlich ruhig und bestärkt nach Hause.
Der Termin im März 2015 ist schon vorgemerkt. Bestimmt bin ich wieder als Helferin dabei.

2 Kommentare:

  1. Siehste und schon bin ich da. Wow, das ist bei euch viel größer als bei uns. Kein Vergleich. Und Schuhe werden bei uns gar nicht genommen. Sehr schade, denn ich habe einige.
    Heute habe ich einige Teile zum Gebrauchtwarenhof gefahren. Ein bißchen was Gutes tun ist ja auch nie verkehrt ;-))
    Schöne Grüße
    Jutta

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  2. Ja, Schuhe sind ein heikles Thema. Ich geb da nur welche hin, die bedenkenlos weiter getragen werden können, also Gummistiefel oder kaum getragene Schuhe. Aber was andere da so abgeben... Wir sind zum Glück nicht auf getragene Schuhe angewiesen, sondern können neu kaufen. Manche halten es ja nichtmal für nötig, die Schuhe zu reinigen.
    Ja, groß ist es, aber in zwei Wochen ist eine noch größere in der Nähe. Allerdings soll es dort wirklich chaotisch zu gehen.
    Danke fürs schreiben ;)

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