Montag, 22. Februar 2016

Ein Nach-Ferien-Montagmorgen im Hause TAC

6.25 Uhr: Der Radiowecker schaltet ein. Herr TAC und ich knurren im Schlaf.
6.32 Uhr: Die Nachrichten einschließlich Wetterbericht sind vorbei. Ich kann mich an nichts erinnern, als der Herr TAC das Licht einschaltet.
6.33 Uhr: Wir haben beide keine Lust, aufzustehen.
6.34 Uhr: Ich sage: "Wir müssen die Kinder wecken."
6.35 Uhr: Ich sage: "Wenn du heute die Kinder weckst, mach ich das morgen." Daraufhin steht Herr TAC auf, weckt die Kinder, öffnet die Katzenklappe nach draußen und geht aufs Klo.
6.36 Uhr: Felix kommt schnurrend ins Schlafzimmer, marschiert eine Runde übers Bett und springt dann auf das Regal neben meinem Bett, ehe er wieder verschwindet.
6.39 Uhr: Herr TAC kommt wieder und legt sich nochmal ins Bett.
6.41 Uhr: Ich schäle mich aus dem Bett, sage den Kindern, dass sie jetzt aufstehen müssen und gehe aufs Klo.
6.44 Uhr: Ich bin zurück im Schlafzimmer und ziehe mich an. Herr TAC ist ebenfalls aufgestanden, zieht sich teilweise an und verschwindet ins Bad.

6.46 Uhr: Ich nehme Sohnemann die Bettdecke weg und ziehe ihn auf meinen Schoß. Er hält krampfhaft die Augen geschlossen und knurrt mich an. Ich erkläre ihm mal wieder, dass man sich anziehen muss, wenn sich alle anziehen, dass man frühstücken muss, wenn alle frühstücken...
6.48 Uhr: Sohnemann macht sich schwer wie ein Stein, ich lasse ihn auf den Boden gleiten, schalte alles Licht in seinem Zimmer an und lege ihm Kleidung raus. (Eigentlich nimmt er sich selbst.)
6.50 Uhr: Auf dem Weg ins Bad schaue ich bei Töchterchen ins Zimmer. Sie steht in Unterwäsche da. Ich ermahne sie, sich zu beeilen, da ich jetzt kurz ins Bad gehe, um meine Haare zu kämmen.
6.51 Uhr: Meine Haare sind gekämmt, Herr TAC ist noch beim Rasieren. Töchterchen taucht - ohne Hose - im Bad auf, so dass ich ihr schnell einen Zopf flechte.
6.54 Uhr: Ich gehe in die Küche, wische über den Tisch, schalte die Kaffeemaschine ein, brühe Tee auf - alles in Begleitung hungriger, mit meinen Beinen schmusender Katzen.
6.56 Uhr: Töchterchen taucht auf mit einer Socke in der Hand. Sie hat ein "Hühnerauge" an der Ferse und von der Kinderärztin eine Salbe verschrieben bekommen, die zweimal täglich aufgetragen werden soll.
7.00 Uhr: Herr TAC kommt dazu und übernimmt die weiteren Frühstücksvorbereitungen. Ich versorge Töchterchens Fuß.
7.03 Uhr: Ich stelle fest, dass Töchterchen eine Hose an hat, die sie unmöglich heute in der Schule anbehalten kann. Ich schicke sie zurück ins Kinderzimmer, die Hose zu wechseln. Herr TAC sagt ihr, sie soll Sohnemann sagen, dass das Frühstück fertig ist.
7.08 Uhr: Wir haben Verspätung. Eigentlich gibt es 7 Uhr Frühstück. Während Herr TAC die Katzen füttert, fülle ich Töchterchens Brotdose.
Von unten hören wir die Klospülung.
7.10 Uhr: Die Kinder sind noch immer nicht da, wir setzen uns schonmal an den Tisch und schmieren unsere Brötchen.
7.13 Uhr: Die Kinder kommen laut diskutierend endlich in die Küche. Anschainend hat Sohnemann das Licht im Kinderzimmer nicht aus gemacht. Darüber vergisst Töchterchen, das Licht im Treppenhaus aus zu schalten. Ich sage dazu nichts und schicke die Kinder an den Tisch
7.15 Uhr: Endlich frühstücken alle, vor lauter Hektik haben wir das Beten vergessen.
7.20 Uhr: Wir ermahnen Töchterchen, sich zu beeilen, da sie noch Zähne putzen muss.
7.21 Uhr: Gestern hat Herr TAC Urlaubsfotos von den Kindern ausgedruckt, die sie in Schule und Kindergarten zeigen können. Herr TAC schickt Töchterchen, die Fotos einzupacken. Wir beginnen, den Tisch abzuräumen.
7.22 Uhr: Töchterchen hat die Fotos in der Hand und geht Richtung Tür. Ich schicke sie zurück, denn die Fotos müssen in den Ranzen.
7.25 Uhr: Töchterchen geht endlich Zähne putzen. Ich fülle Tee in ihre Trinkflasche, Herr TAC räumt ihren Ranzen teilweise neu ein, weil er nicht zu ging. Die Zeugnismappe passt nicht mehr rein, ich suche einen Beutel.
7.27 Uhr: Sohnemann ist fertig mit frühstücken, hat sein Bild geholt und beschwert sich, dass es das Falsche ist. Ich erkläre ihm, dass das das Bessere ist (er vor einer Pistenraupe).
7.30 Uhr: Wir sind alle im Treppenhaus angekommen. Töchterchen zieht sich an, Sohnemann schicke ich Zähne putzen.
Auf der Treppe liegt heute ein ganzer Berg Dinge, die irgendwer mitnehmen muss: Ranzen, Sporttasche und Beutel mit Zeugnismappe für Töchterchen. Schlafbeutel, Sportbeutel und dicke Matschhose für Sohnemann. Kameratasche, Laptoptasche für Herrn TAC.
7.32 Uhr: Töchterchen verlässt das Haus. Herr TAC begleitet sie, weil sie so viel zu tragen hat (ihr Ranzen war heute mal wieder sehr schwer). Ich winke und rufe ihr hinterher, dass sie ans Trinken denken soll.
7.33 Uhr: Ich schaue nach Sohnemann im Bad und helfe ihm.
7.35 Uhr: Sohnemann zieht sich Stiefel und Jacke an, ich schalte das Licht in Sohnemanns Zimmer aus und öffne die Jalousien in den Kinderzimmern.
7.37 Uhr: Sohnemann und Herr TAC steigen ins Auto. Montags hat Sohnemann Sport im Kindergarten (Vorschulgruppe), da muss er schon 7.45 Uhr da sein. Deshalb bringt Herr TAC ihn hin.
7.38 Uhr: Ich winke den beiden nach, schließe die Haustür und atme durch.
Jetzt hab ich Zeit, selbst ins Bad zu gehen. Dabei kommt mir der Gedanke für diesen Blogeintrag.

Montagsgrüße von TAC

2 Kommentare:

  1. Uff, da wird mir beim lesen schwindelig und ich freu mich, dass ich ab 6.30 Uhr am Schreibtisch sitze....

    LG von der Maus

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  2. Hihi, halb 7 schon am Schreibtisch... Freiwillig würde ich das nicht machen.
    Hier in der Familie TAC gibts eindeutig nur Morgenmuffel.

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