Donnerstag, 18. September 2025

Meine KW 37/ 2025

In der letzten Woche hab ich schon wieder einige Zeit in der Küche verbracht. Da bin ich tatsächlich recht gerne. Das war nicht immer so, deshalb nutz ich das aus. 


Am Montag bringe ich Sohnemann zum Treffpunkt, es geht mit der Klasse auf Studienreise. Sie wohnen in Krakau, besuchen aber auch Auschwitz und die Fabrik des Oskar Schindler. Die Klasse, in der er nun ist, hat diese Reise bereits seit einem halben Jahr vorbereitet. 

Am Dienstag backe ich Zimtschnecken. Da ich Geburtstag hatte, geb ich die am Abend im Chor aus. 

Am Mittwoch hab ich mal wieder die Bücherstube offen. Dafür hab ich jede Menge Birnen gesammelt (Fallobst auf dem Rothenberg). Etwa die Hälfte verarbeite ich zu  einem Blech Birnenkuchen. 
Das Wetter ist mild, so bleiben wir die ganze Zeit im Garten. Die Kinder toben und spielen, die Erwachsenen haben Zeit für Gespräche. 

Wie immer laufe ich viel. Morgens ist es inzwischen echt kühl, aber oft steigt Nebel auf und der Park wirkt gespenstisch und fremd. 
Diese beiden Fotos sind vom Donnerstag. 
Abends verarbeite ich die restlichen Birnen zu Kompott. Zu den sehr süßen Birnenstückchen gesellt sich kaum gesüßter Schokopudding, eine Kombination die ich sehr mag. 

Den Freitag hat einen eigenen Blogeintrag, da es der Monatszwölfte war. 

Am Samstag verlassen 3 Pfadfinder das Haus. Einzeln... weil sie nur kleckerweise fertig werden. 
Der Tag vergeht so vor sich hin. 
Abends wollen wir mit den Nachbarn grillen, wir müssen dringend paar Vorräte vertun, die dem MHD nahe kommen. So flattern diverse Nachrichten hin und her... 
... wen wollen wir noch einladen? 
... X und Y haben keine Zeit
... musizierende Menschen wären fein
... ja, S hat Zeit und bringt noch wen mit
Tja, was soll ich sagen...  Es gibt Geschichten und Zufälle, die nur das Leben schreiben kann... 
Da war einer, M, der macht eigene Musik, er zieht durchs Land, wohnt bei Freunden oder Bekannten oder wo es sich gerade ergibt. Derzeit im Nachbardörfchen bei Leuten, die wir zufällig auch kennen. Also einen der da wohnt. M war am Nachmittag im Park, hat bei Biergarten/ Spielplatz Straßenmusik gemacht. S war mit seiner Tochter auf dem Spielplatz, hat M gehört und zu seiner Tochter gesagt: "Den nehmen wir mit nach Hause!" Gesagt - getan - Kaffeezeit. Dann kam unsere Einladung zum Grillen, an die Feuertonne - und bitte gerne mit Instrumenten. 
Und so begab es sich, dass wir am Samstag in den Genuss wunderbarer, handgemachter, spontan improvisierter Musik kamen... M ist mit Gitarre unterwegs und seine Texte find ich ziemlich gut. S spielt Melodika (und wohl noch andere Instrumente, hatte aber die Melodika dabei), seine Frau hat getrommelt. 
Und da M seine Lieder gerne aufnehmen möchte und S zufällig ein Tonstudio hat, fügte sich auch da so einiges. 
Hach, ich hoffe, M kommt mal wieder in unsere Gegend, das war so ein wunderbarer Abend, denn neben der Musik hatten wir auch echt gute, wertschätzende Gespräche. Und natürlich leckeres Essen vom Grill und vom Blech (Ofenkartoffeln mit Käse) und wohlige Wärme vom Feuerchen. 

Der Sonntag beginnt mit Frühstück zu fünft. 
Dann muss ich als erste los, Einsingen mit dem Chor. 
In unserer Kirche ist Erntedankgottesdienst. Die Kirche ist wunderbar und reich geschmückt. Da ich sonst kaum Fotos vom Tag gemacht hab, zeig ich die Fotos zwischen dem Text. 
Mittagessen gibts bei den Schwiegereltern. Lieblingsessen von Sohnemann : Schnitzel (mit Blumenkohl und Kartoffeln). 
Da die Schwiegerfamilie Motorsport guckt, kann ich laufen. 
Unterwegs entscheide ich mich zweimal anders als ursprünglich geplant und laufe dadurch eine große Runde, über 12 km in etwas über 2 Stunden. 
Als ich nach Hause komme, ist noch niemand da. 
So setze ich mich mit einer Tasse Kaffee aufs Sofa. 
Wenig später kommen alle anderen. 
Kruschelzeit... Baden, Duschen, Schulzeug vorbereiten, Essen in Selbstbedienung... 
Und zwischendurch einen wunderschönen Regenbogen bewundern... 

Fotogrüße von TAC 

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