Donnerstag, 27. März 2014

Wolle für die Vögel

Vor längerem hatte ich im Internet gesehen, dass man Vögel beim Nestbau unterstützen kann, indem man ihnen kurze Wollfäden zum Auspolstern des Nestes anbietet. Zugleich kann man so sinnvoll kurze Wollfitzelchen los werden, die man ja - sparsam wie man eben ist - nicht wegwerfen kann. Einen ganzen Beutel hab ich inzwischen damit gefüllt, von 2cm bis 3m lang sind die Fäden.


Meine Variante ging so:
1. Ein kleines preiswertes Metallkörbchen vom leinerenen Innenleben befreien
2. Die mir recht groß erscheinenden Löcher mit Wollfäden verkleinern
3. mit kurzen Wollfädchen befüllen (Mein Maximum lag bei 4cm, notfalls wurden die Fäden kürzer geschnitten)
4. Zum Regenschutz einen Plastikrest darauf drücken (ohne Bild, da das Herr TAC erst draußen gemacht hat)
5. An einem passenden Ast aufhängen

Im Nachhinein denke ich, ich hätte einfach die Wollfäden rein legen können, ohne vorher die Löcher zu verkleinern. Ob es die Vögel angenommen haben, weiß ich noch nicht, bisher siehts nicht so aus. 

Übrigens fanden die Kinder das Wolle einfüllen sehr spannend und standen mir mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite. Kreativerweise wurden gleich noch das ganze Haus damit geschmückt, sowie einige "Hinterherziehdrachen" aus längeren Fäden gebastelt.



 Dieser Beitrag hat erstmals das Label UWUH erhalten. UWUH steht für "Use what you have" und bedeutet, man soll Vorräte abbauen statt immer neu zu kaufen = "Stashabbau". In diesem Fall bestand mein Vorrat aus kurzen Wollfäden. Leider hatte ich kein passendes Körbchen. Die Abdeckung ist ein übriges Stück von der Sandkastenabdeckung, die Herr TAC gebaut hat, passt also auch zu UWUH.

Mittwoch, 26. März 2014

Kartoffelexperiment

Ich surfe ja ganz gerne im Internet und stolpere da ab und zu über witzige und interessante Ideen. Manche belächel ich nur oder freue mich dran und manche will ich "irgendwann mal" ausprobieren. Aber einige wenige lassen mich nicht mehr los. So war es auch mit den Kartoffeln.

Man braucht nur einen großen Pflanzkübel, ein paar Saatkartoffeln, viel Erde, viel Wasser und jede Menge Geduld - das sollte zu schaffen sein.
Also kaufte ich am letzten Freitag einen großen Kübel (der war sogar im Angebot) und Saatkartoffeln (kleinste Abpackung 2,5kg, davon hab ich schätzungsweise 500g gebraucht). Erde und Wasser haben wir da.
Besonders wichtig ist ein reichliches Wasserangebot ohne Staunässe. Also war klar, dass der Kübel unten drin Löcher braucht. Herr TAC war so freundlich und hat Löcher in den Boden gebohrt. Beim zweiten Loch riss der ganze Boden des Kübels, aber so wird nur ein gleichmäßiger Wasserablauf gewährleistet ;) Die weiteren Löcher entstanden bei höheren Drehzahlen und weniger Druck ohne weitere Zwischenfälle.
Dann wurde eine Stelle bestimmt, an der der Kübel für die nächsten Monate stehen soll. Der Untergrund unter dem spärlichen Gras war sehr sandig, also durchaus passend. Ich grub einige Zentimeter tief aus und füllte mit Tonscherben und Steinen auf. Darauf kam der Kübel.
Hinein muss zunächst eine handbreit Erde, darauf die Saatkartoffeln und nochmal Erde, bis sie bedeckt sind. Ab sofort heißt es gießen, bis das Grün etwa handbreit gewachsen ist. Das wird dann wieder mit Erde abgedeckt, danach wieder wachsen lassen und immer so weiter bis der Kübel mit Erde voll ist. Angeblich ist so bei Welken des Krautes der ganze Kübel voll Kartoffeln.
Einer berichtete von 7kg Ernte, ein anderer von nur 2 winzigen Kartoffeln...

Na warten wir´s ab...

Übrigens hatte ich wieder tatkräftige Unterstützung von Sohnemann, der mit seiner Schubkarre Erde heran gekarrt hat und auch beim Gießen sehr fleißig war. Wenn es nach ihm gänge, bräuchte er keinen Sandkasten. Mein aktuelles Projekt "Nutzbeetvergrößerung" ist viel spannender und macht viel mehr Dreck ;)

Dienstag, 25. März 2014

12in14-Projekte

Irgendwie rennt mal wieder die Zeit. Inzwischen haben wir fast Ende März und somit das erste Quartal des Jahres schon fast hinter uns. Dabei war doch gestern erst Silvester...

Langsam wird es Zeit für einen kurzen Bericht, denn seit der Bestandsaufnahme im Januar gabs keinen Eintrag mehr dazu im Blog.

Mein Januar-Projekt (Nr. 3) wäre mein Adventskalenderschal gewesen, der liegt immer noch auf Eis.

Im Februar wurde die 2 gezogen, bei mir waren das meine angefangenen Socken. Pünktlich am Monatsende waren sie fertig, fotografiert hab ich sie erst vorhin. Durch das Muster am Schaft sind sie recht eng und nur mit etwas geduld über die Ferse zu bekommen, aber dafür tragen sie sich nach dem Waschen auch durchaus angenehm (vorher kratzen sie sehr durch den Schurwolleanteil) und rutschen nicht.



Für den Monat März wurde die 11 gezogen, bei mir war das mein angefangenes nadelgebundenes Beutelchen. Das hab ich gestern beendet und heute gleich mit fotografiert. Mir gefällts. Es bietet Platz für Taschentuch und bischen Geld und kann am Gürtel befestigt werden.

Donnerstag, 13. März 2014

Alltag

Irgendwie war es seltsam nach dem Urlaub. Da war Schnee und dann fahren wir nach Hause unter strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen, die am zweistelligen Bereich kratzen... Das macht den Urlaub im Zurückdenken so unwirklich. Vielleicht war es ja nur ein Traum? Aber nein, wir haben ja jede Menge Beweisfotos gemacht *g*

Tja, im Alltag waren wir dann schnell wieder drin. Herr TAC musste ja bereits am Montag wieder arbeiten, und dann auch gleich extra lang. Die Kinder durften noch eine Woche zu Hause bleiben, und wie es halt so ist unter Geschwistern: Man streitet sich.
Also war meine Hauptaufgabe in dieser Woche, die Kinder zu trennen und die Wäscheberge zu reduzieren.

Inzwischen ist fast schon wieder Mitte März. Die Zeit scheint zu rennen. Wir haben Fasching gut überstanden. Einhorn und Bob der Baumeister waren überglücklich. Fotos konnten wir leider keine wirklich guten machen, da morgens die Zeit zu knapp war und nachmittags Sohnemanns Werkzeuggürtel im KiGa geblieben war. Aber das werden wir nachholen. Beide Kinder lieben diese Kostüme und Töchterchen würde ihres am liebsten gar nicht mehr ausziehen.

Diese Woche hab ich Sohnemann zu Hause. Im KiGa geht ein Virus um, wir haben am Montag im Wartezimmer der Kinderärztin gleich zwei Kinder aus seinem KiGa getroffen und inzwischen wissen wir, dass noch mehr Kinder im Ort betroffen sind. Fieber, wenig Schnupfen, viel Husten v.a. nachts und Nase teilweise zu sind die Symptome.
Es kann nur besser werden. Sohnemann erträgts gelassen.

Insofern: Alles normal. Ist ja auch mal schön ;)

Samstag, 22. Februar 2014

Morgen gehts zurück

... nach Hause. Wir hatten also heute den letzten Pistentag.
Aber erstmal noch zu gestern:
Das Abendessen war erstaunlich essbar. Es gab Spargelsuppe aus der Tüte mit Matsch-Croutons, dann hatte ich Nudeln mit Fertig-Tomatensauce und darauf Thunfisch frisch aus der Dose (kalt), überstreut mit undefinierbarem Käse. Das fanden die Kinder auch essbar und haben lieber von meiner Portion mit gegessen statt ihr eigenes Hähnchen-Zeug an Trocken-Reis. Nachtisch war angewärmter Topfenstrudel, eindeutig der einzig essbare Nachtisch dieser Woche.
Danach waren wir in der Grimming-Therme, von der wir uns mehr versprochen hatten für den Eintrittspreis. Ein Schwimmbecken, ein "Wellness"-Becken mit Massagedüsen und ein kleines Kinderbecken, sowie eine Rutsche, die von den anderen getestet und für gut befunden wurde - das war alles. ich finde, da bietet Bad Lausick bedeutend mehr Badespaß. Allerdings waren wir nicht in der Saunalandschaft, und auch nicht im freien, wer weiß, vielleicht liegt da der besondere reiz verborgen?
Aber zumindest die Kinder hatten ihren Spaß und ich hab lange ganz heiß geduscht. Da wir erst spät abends waren, war generell wenig Betrieb und ich hatte den Duschraum ganz für mich alleine.

Heute waren wir alle zusammen auf dem Berg oben. Leider war das Wetter nicht annähernd so schön wie gestern. Es hat geschneit und geweht, die Wolken hingen über dem Berg und die Sicht war teilweise sehr eingeschränkt.
Wir haben uns mit Sohnemanns Betreuung abgewechselt, so dass wir alle nochmal Skifahren konnten. Herr TAC dachte, "was Töchterchen kann, kann ich schon lange" und hat sich neben ihr im Schnee lang gemacht.

Direkt neben einem Weg waren Schneehöhlen und Löcher gegraben, in denen die Kinder gespielt haben. Der Poporutscher war auch dabei und immer wieder im Einsatz.

Nun ist auch das letzte Abendessen durch, es war wieder essbar, abgesehen vom Industriekuchen. So generell war der Urlaub okay. Trotz des eher warmen Winters waren die Pisten gut präpariert.  Die Lage der Unterkunft zum Skihang und die Freundlichkeit in der Skischule und im Skiservice waren gut. Das Skigebiet an sich ist sehr familienfreundlich und trotzdem abwechslungsreich. Wir wollen auf alle Fälle mal wieder her kommen, aber da werden wir uns eine bessere Unterkunft suchen.

Freitag, 21. Februar 2014

Strahlend blauer Himmel

Im Tal begann das Wetter mäßig, man sah nur die Hälfte des Skischulhanges. Nachdem Töchterchen in ihrer Gruppe war, startete ich mit Tobby ganz nach oben, wo ich meine heutige Skistunde bei traumhaftem Wetter, wunderbaren Pisten und bei atemberaubendem Ausblick genießen durfte. Im Tal hingen die Wolken wie ein See so glatt und wir waren obendrüber. Ich wäre gerne länger oben geblieben, aber der Opa wollte abgelöst werden. Also gings ins Tal.
Mit Sohnemann brachte ich meine Skiausrüstung in die Unterkunft. Wir ruhten uns kurz aus und machten uns dann fertig, um die Mittagszeit am Skischulhang zu verbringen. Unterwegs kauften wir einen hellblauen Poporutscher, mit dem Sohnemann später viel Spaß hatte, als wir beim Skischul-Abschlusstag-Rennen zuschauten.
Inzwischen waren auch im Tal alle Wolken verschwunden und wir hatten strahlend blauen Himmel. Endlich konnte man mal alle Berge ums Tal herum sehen.
Töchterchen hat in ihrer Gruppe die beste Zeit um die Slalomstangen geschafft. Logisch, dass wir alle zusammen 16 Uhr bei der Siegerehrung dabei sein wollten.
Momentan haben wir uns ein bischen Pause verordnet. Sohnemann schläft, obwohl er sich am meisten aufgeregt hatte.
Gleich gibts den Fraß des Tages und danach wollen wir zum Abendtarif in die Therme, die nur 11 Autominuten von hier entfernt liegt. Und vielleicht gibts dort ja nach dem Badespaß noch was vernünftiges zu essen...

Donnerstag, 20. Februar 2014

Unser Skitag heute

... war gut.
Das Wetter wurde im Laufe des Tages besser. Heute vormittag hingen die Wolken sehr tief, auf dem Skischulhang hat man zeitweilig fast nix gesehen.
Sohnemann stand erstmals auf Skiern. Er wollte das sehr gerne, deshalb haben wie für ihn Schuhe, Skier und Helm ausgeliehen. Wenn er gerade wollte, sah es gar nicht schlecht aus, sobald wir ihm helfen wollten und ihn angefasst haben, wurde er ganz schlaff und hing, bzw. fiel gleich ganz um. Nach wenigen Minuten wollte er nicht mehr.
Aber Schlitten fahren wollte er. Zwischendurch ist er etwas unglücklich auf die vordere Querstange des Schlittens gefallen und hat sich eine blutige Nase geholt. Aber alles halb so schlimm, die Nase heilt wieder.
Opa und Herr TAC sind immer mal den Ubungshang gefahren, während ich Sohnemann bespaßt habe. Nach dem Mittagessen ist Opa mit Sohnemann zurück zur Unterkunft. Herr TAC und ich waren ganz oben auf den Bergen, bei wunderbarem Sonnenwetter. Es hat viel Spaß gemacht.
Je später es wurde, umso höher wuchsen die Schneehaufen, je tiefer man kam, umso schwerer wurde der Schnee und umso anstrengender wurde das Skifahren. Also haben wir gegen 15 Uhr unseren Skitag beendet und bei einer kleinen Stärkung Töchterchens letzte Skischul-Abfahrt des Tages beobachtet. Sie hat viel gelernt und fährt inzwischen so sicher im Pflug den Berg runter, dass wir mit ihr das letzte Stück Talabfahrt gewagt haben, obwohl diese sehr schlecht ist.Ich hatte sie noch darauf hingewiesen, dass das letzte Stücksteiler ist und recht hohe Schneehaufen liegen, darauf meinte sie nur "Macht nix, da fahr ich eben drumrum!" Und genau das hat sie auch getan, ganz souverän.

Jetzt machen wir ein bischen Pause, ehe wir nachher zur Feier des Tages in eine Gaststätte gehen.