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Sonntag, 11. Oktober 2020

Wochenende in Bildern KW 41

Da ist das 41. Wochenende des Jahres nun auch schon wieder fast vorbei. Zeit, ein paar Fotos davon zu Alu und Konsti von "Große Köpfe" zu schicken.

Ich mag die neue Variante von Blogger nicht, es ist für mich umständlicher als vorher. Falls diverse Formatierungen seltsam erscheinen mögen, seid gewiss, dass ich daran mal wieder verzweifelt bin. 


Samstag:

Wir beginnen mit Frühstück zu viert plus Katze. Sohnemann hat mal wieder bei den Großeltern genächtigt. 

Heute steht Großes bevor: Die Steine sollen in die Sitzecke.

Donnerstag, 2. April 2015

Jetzt übertreibt er es aber...

... der April.
Erst meldet er sich schon Tage vor seiner eigentlichen Ankunft wettermäßig zurück:
Regen, Schneeflocken, Hagel, strahlender Sonnenschein, Wolkentürme, strahlend blauer Himmel, Blitz und Donner, Nieselregen, Windböen... und das teilweise im halbstündigen Wechsel.

Dienstag, 17. März 2015

Putzmittelmodernisierungen...

Kennt ihr das noch?
Das war DAS Putzmittel meiner Kindheit, umwickelt mit einem Scheuerhader, der mehr Loch als Hader war... Dieses Relikt aus meiner Kindheit genießt momentan noch Bestandsschutz (und wird durchaus in seltenen Momenten noch zum Scheuern genutzt).

Dann kam die Wende und eine komfortable Neuerung:

Montag, 15. September 2014

Herr TAC - mein Held

Vor paar Tagen ging mein Wäschetrockner kaputt. Einfach so. Ohne jede Vorwarnung. An dem einen Tag hab ich ihn noch benutzt wie immer, am nächsten ging nix mehr. Kein Licht ging an, als ich am Knopf drehte, auch nicht, nachdem ich den Stecker aus der Steckdose gezogen und wieder hinein gesteckt hatte.
An dieser Stelle war mein Hausfrauenlatein zu Ende.
Herr TAC nahm sich der Sache an, denn wir fanden beide, dass 3,5 Jahre treue Dienste zwar schön, aber zu wenig wären, um in den Ruhestand zu gehen.
Sein erster Anlaufpunkt war das Internet. Genau da sucht er häufig nach Lösungen für Probleme mit diversen Dingen, die aufgrund immer mehr Elektronik immer früher kaputt gehen. Da steht meist, wo genau im betreffenden Gerät der eingebaute "Zerfallsschalter" liegt und wie man damit umgeht. So hat er unter anderem auch mal ein genau 2 Jahre und 2 Tage nach Rechnung tot gegangenes Tablet wieder zum Laufen bekommen.
Aber ich schweife ab, diesmal ging es ja um meinen dringend benötigten Wäschetrockner. Denn zu allem Übel entschlossen sich auch noch die Wolken, ihre Last tagelang genau über uns fallen zu lassen. Im Haus hab ich kaum Platz zum Wäsche aufhängen, max. eine Waschmaschinenladung passt hin. Und wer Kinder hat, kann sicher nachvollziehen, dass Wäscheberge schneller wachsen als Pilze.

Also: Herr TAC befragte das Internet und fand:
- viele Menschen, die mit unserem Trocknermodell die gleiche Erfahrung machen mussten
- dass die Kritiken zu unserem Gerät ursprünglich sehr gut waren, sich in letzter Zeit jedoch rapide verschlechtert haben
- der Trocknerstreik an einem Bauteil liegt, dass über 200 Euro kostet
- der Hersteller dieses aber derzeit nicht mehr liefert, sondern den Nachfolger (vermutlich weil zu viele Beschwerden über das frühe Dahinscheiden des Bauteils eingegangen sind)
- ein Monteuer eben dieses Teil grundsätzlich austauscht und auch noch Anreisepauschale und Stundenlohn kostet
- somit die Reparaturkosten fast an den Preis eines neuen Gerätes heran reichen

Hm, keine guten Aussichten... Aber ein Held wäre ja kein Held, wenn er nicht einen Plan B hätte. Und genau diesen fand der Herr TAC ebenfalls im Internet. Bekanntes kaputtes Bauteil ist eine Leiterplatte (so ein grünes Ding wie auch in den Rechnern steckt) mit diversen darauf gelöteten oder anderweitig befestigten kleinen Bauteilen (sieht ebenfalls so aus wie im Rechner). Und von diesen ganzen vielen winzigen Teilchen waren genau drei kaputt. Durchgebrannt oder am Ende ihrer Lebenszeit.
Die weitere Recherche ergab, dass besagte drei Miniteile samt Versand etwa 12 Euro kosteten, aber nur an Firmen geliefert würden. Also bestellte Herr TAC kurzerhand von seiner Firma aus - wozu hat man sonst einen kulanten Chef - und fand sämtliche Schalt- und Baupläne unseres Trockners ebenfalls im Netz. So ausgerüstet machte er sich ans Werk.

Und siehe da, ein paar Abende später verkündete er mir die frohe Botschaft: "Der Trockner lebt wieder!"
Hach ja, wie schön.
Und Herr TAC? Der war richtig froh über seine geglückte Operation.
Und  ich wusste ja schon, dass er ein Held ist, schließlich hätte ich ihn sonst nicht geheiratet ;)

Dienstag, 15. April 2014

Männer und Frauen

Am letzten Freitag war ich den ganzen Tag unterwegs, einkaufen. Bischen bummeln... Diesmal ganz alleine.
Herr TAC und die anderen aus seinem Büro wollten zum Mittagessen ins Einkaufscenter kommen, also wartete ich. Im Center ist derzeit eine Hasendeko aufgebaut, mit großen Hasen, die in verschiedenen Szenen drapiert sind. Und es gibt ein Gehege mit echten Hasen. Da stand ich, beobachtete die Häschen, die mit ihren Schlappohren echt süß waren und nebenher die Menschen um mich herum.
Da war beispielsweise die Dame im Rollstuhl, die von allen Seiten Fotos machte.
Oder die ältere Dame, die ganz erstaunt ausrief: "Die sind ja echt?!"
Und die junge Mutter, die lächelnd ihre Tochter beobachtete, die vollkommen fasziniert von den Häschen war.
Oder die junge Frau, die verzückt war über die "Kunststückchen" des Häschens, der sich auf die Hinterbeinchen stellte, um an das Heu zu gelangen.
Die Männer dagegen, sofern welche dabei waren, nahmen die verzückten Anwandlungen ihrer Damen mit meist unbewegter Mine zur Kenntnis.

Nachmittags war ich dann mit Herrn TAC am Getränkemarkt und wartete im Auto. Hier bot sich mir ein vollkommen anderes Bild:
Da war der sehr große Mann im kleinen Auto, der sich gekonnt aus seinem fahrbaren Untersatz heraus faltete...
Oder der Rocker, der selig lächelnd seinen Kasten Bier zum Auto trug...
Und der ältere Herr mit Hut, der gleich einen Getränkekastenberg auf seinen Einkaufswagen geladen hatte...
Nicht eine Frau war zu sehen. Getränke einkaufen scheint also eine Männeraufgabe zu sein.

Ich jedenfalls fand es gestern sehr interessant zu sehen, wofür sich Männer und Frauen begeistern können - oder auch nicht.

Mittwoch, 9. April 2014

Frühlingswind...

Wir hatten gestern Wind.
Keinen Sturm, nur Wind.
Böigen Wind.
Er hat einem die Haare zerzaust und mit einer Folientüte gespielt, bis ich sie ihm weg genommen und in die passende Tonne geworfen habe. Vermutlich war er dann zornig, denn er hat unser Tomatengewächshaus umgeworfen.
Tja, jetzt ists erstmal hinüber. Zwei Stangen sind geknickt. Ob man da noch was retten kann wird sich zeigen. Vorerst stehen also alle Salatpflänzchen im Freien, ebenso die Flaschenkürbispflanzen. Den Johannisbeertomaten wollte ich den angekündigten Regen ersparen, die wohnen derzeit an einem ehemaligen Blumenfenster im Zweithaus.

Der Wetterbericht hatte Regen vorhergesagt. Für die trockenen Böden wäre das gut.
Wir hatten auch ganz viele, dicke, graue Regenwolken.
Und sogar Regen.
Aber nicht genug.
Zu wenig, um Pfützen zu bilden.
Zu wenig, um unsere Regenwassertonnen zu füllen.
Und vor allem zu wenig, um den Boden zu befeuchten oder gar die Pflanzen zu tränken.
Also werd ich das heute abend wohl wieder übernehmen müssen.

Montag, 6. Januar 2014

So ein Kühlschrank...

... ist ja unheimlich praktisch, das würde sicher jeder so unterschreiben.

Vor etwa 3,5 Jahren ersetzten wir unser Kühl-Gefrier-Kombigerät durch zwei Einzelgeräte.
Im letzten Sommer bemerkte ich, dass mein Kühlschrank mit Abtauautomatik innen eine Eisschicht hatte. Ich schob es auf die sehr hohen Außentemperaturen und taute ihn kurzerhand manuell ab. Bereits 30min nach der Wiederinbetriebnahme war die erste dünne Eisschicht wieder sichtbar. Die Recherche im Internet ergab irgend einen kaputten Sensor, dessen Austausch bei unserem Gerät (da kein hochpreisiges Markenmodell) wohl unmöglich wäre. Da er nach wie vor sehr gut kühlte, taute ich halt regelmäßig ab und fertig.
Schließlich kam Weihnachten mit Draußentemperaturen von 10-12°C und unser Kühlschrank meinte, "Das kann ich auch". Tja, trotz der höheren Temperaturen im Kühlschrank meinten diverse Lebensmittel jetzt einen Pelzmantel zu brauchen...
Sofortmaßnahmen in Form von "kälter drehen" wurden recht erfolglos eingeleitet. Schließlich entschieden wir, es muss ein neuer Kühlschrank her. Am 27. Dezember starteten wir also die Expedition "Neuer Kühlschrank", zuversichtlich, am Nachmittag mit einem neuen Gerät wieder nach hause zu kommen. Tja... Außer Spesen nix gewesen, wie es so schön heißt. Menschenmassen waren das Einzige, was es gab. (Ich frag mich, was so viele Menschen in den Einkaufscentern kurz nach Weihnachten tun? Geschenke umtauschen? Weihnachtsgeld ausgeben?) Ein Verkäufer fragte uns ernsthaft, wozu man einen solchen Kühlschrank denn bräuchte? "Allenfalls ein Bäcker kauft mal einen für eine Filiale."
Schließlich fuhren wir unverrichteter Dinge heim und Herr TAC bestellte einen im Internet. Das war noch am Freitag, den 27. Dezember. Am Neujahrstag vormittags war die Nachricht da, dass der Kühlschrank an die Speditionsfirma übergeben wurde. Und dann war nix mehr.
Erst am vergangenen Freitag kam die Nachricht, dass er am Montag (also heute) zwischen 9 und 13 Uhr geliefert würde.
Soweit so gut.
Ich brachte Sohnemann in den Kindergarten und wollte eigentlich direkt im Anschluss noch zum Bäcker. Aber zufällig sah ich einen LKW bei unserem Haus parken. Also direkt nach Hause, es war 8.25 Uhr. Hätten wir das vorher gewusst, wäre Herr TAC später auf Arbeit gefahren. Als ich dann da war, ließ mich der Fahrer unterschreiben und verabschiedete sich. Ich war irritiert, da erklärte er mir, dass er nur bis "Bordsteinkante" liefert.
Da stand er nun, der neue Kühlschrank. Direkt vor der Tür.
Aber auf der Draußen-Seite...
Zum Glück gibt es Schwiegerväter. Zusammen brachten wir ihn hoch, es war ja schon weitestgehend vorbereitet (links). Und genau da muss ich jetzt auch weiter machen: Der Boden ist schon sauber, Kühlschrank innen auswischen, dann anstecken. Wenn er kalt ist, die Sachen aus dem Alten in den Neuen umräumen und den Alten ein letztes Mal abtauen und auswischen. Heute am frühen Abend kommt der Schwiegervater nochmal her, um den alten Kühlschrank zusammen mit Herrn TAC nach unten zu tragen.
Und dann hoffen wir einfach mal, dass dieses Gerät ein paar Jahre mehr durchhält.

Ach so, durch Herrn TAC´s patentierte "Klopftechnik", die besonders gut an "Einguck-Autos" funktioniert, hatten wir in den letzten Tagen durchaus 4-5° im Kühlschrank, zumindest am Morgen. Tagsüber, wenn man die Tür ab und an mal benutzt hatte, kletterte sie wieder auf 10°C.

Freitag, 6. Dezember 2013

Von Staub und Schnee...

Kinder sind einfallsreich. Sie finden etwas, dass sie mit ihrem Händen tun können und sind am Ende stolz drauf. Eigentlich sollten wir Eltern dann stolz auf unsere Kinder sein und sie loben... oder es zumindest mit Humor nehmen. Aber oft sind die Tätigkeiten der Kleinen für die Großen mit Mehrarbeit verbunden, wodurch wir genervt sind und dann wieder schimpfen...

Gestern haben die Kinder in der Dämmerung noch einige Zeit im Garten verbracht - toben, schaukeln, Spaß haben. Leider haben wir derzeit viele Maulwurfshügel im Garten und dementsprechend viel feuchte Erde, die gerne an Schuhen und diversen anderen Dingen kleben bleibt.
Ich war inzwischen schon in der Küche, als die Kinder herein kamen und sich auszogen. Sohnemann hat vermutlich den Lichtschalter betätigen wollen, dazu muss er auf seinen Stuhl steigen, der an der Garderobe steht - mit Matscheschuhen versteht sich. Darauf dann Jacke und Mütze gelegt und es so gut versteckt.
Und dann hat er einen Karton mit Verpackungsresten (Styroporkugelblöcke) entdeckt, der da stand, um bei Gelegenheit in die Mülltonnen sortiert zu werden.
"Es hat gesneit!" kommentierte er sein Werk fröhlich und sichtlich stolz.
Tja, der Papa war darüber wenig erfreut. Zusammen mit Sohnemann und Staubsauger beseitigte er gestern abend die größten Spuren.
Heute morgen dann entdeckte ich den Dreck auf dem Stuhl, an Sohnemanns Jacke, Hose und an den Schuhen...
Matsch trocknet, auch schon über Nacht, so dass ich heute morgen die Schuhe abklopfen konnte.
Inzwischen hab ich gekehrt, gesaugt und gewischt. Und heute nachmittag gibts Gartenspielverbot. Die Straße ist ja auch noch da um ein wenig zu toben. Auf die Art bleibt es hoffentlich zumindest oberflächlich sauber, bis morgen nachmittag Gäste kommen...

Sonntag, 9. Juni 2013

Das Jahr des Wartens

Ich warte gerade darauf, dass der Regen nachlässt oder besser ganz aufhört. Eigentlich will ich nämlich zur Probe an die Bühne, bzw. wollte ich bereits da sein. Aber eben schüttete es wie aus Eimern. Also warte ich.

Irgendwie scheint dieses Jahr nur aus Warten zu bestehen.
Im Januar war es sehr mild - zu warm für die Jahreszeit. Also haben wir darauf gewartet, dass endlich Winter wird und Schnee kommt.
Irgendwann kam Schnee. Und es wurde kalt. Dann wurde März und wir begannen, auf den Frühling zu warten. Und darauf, dass der Schnee endlich schmilzt und wir die Schneeglöckchen, die schon im Januar aus der Erde schauten, richtig bewundern können.
Dann wurde April und es war immer noch kalt - viel zu kalt für den Monat. Also warteten wir weiter, auf den Frühling, der ja irgendwann kommen muss.
Irgendwann wurde es endlich warm, für ein paar Tage. Die Temperaturen kletterten eigentlich viel zu rasch, die Natur explodierte. Nahezu alle im Frühling blühenden Pflanzen blühten gleichzeitig - und warteten auf die Bienen, die so schnell nicht hinterher kamen.
Dann kam der Regen. Viele graue Tage, nasskaltes Wetter, wie im November. Das brachte die Spaßvögel im Radio zu einer Durchsage: "Der kleine Monat November möchte bitte im Mai abgeholt werden!"
Wir warteten auf Sonnenschein. Der kam ewig nicht, dafür aber der Juni, der gleich noch mehr Regen brachte. Und Hochwasser. So warteten wir wieder, auf die eintretende Katastrophe und gleichzeitig auf die Entwarnung. Glücklicherweise blieb die Katastrophe aus.
Nun warten wir immer noch, so langsam wohl darauf, dass endlich Sommer wird.
Unterdessen ist Juni geworden und das erste Halbjahr neigt sich dem Ende.
Bleibt die Frage: Worauf warten wir dann?

Mittwoch, 22. Mai 2013

Blessuren...

Kinder sind ja bekanntlich nicht vernünftig, haben einen großen Beweungsdrang und verstehen nicht, dass die Eltern sie mit manchen Verboten nur vor größerem Schaden bewahren wollen. Irgendwie scheinen sie immer das Gefühl zu haben, Mama will ihnen nur den Spaß nehmen und machen es dann grade. Häufig geht alles gut, aber manchmal eben auch nicht. Der Satz "Ich habs dir doch gleich gesagt" oder "Siehste, das passiert, wenn du nicht hörst" kommt einem dann viel zu schnell über die Lippen, dabei bringt das dem Kind in dem Falle eigentlich nix.
Außerdem denkt man ja eigentlich, "aus Schaden wird man klug" oder so ähnlich. Zumindest würden wir Erwachsenen wahrscheinlich den Hund nicht ein zweites Mal am Schwanz ziehen, wenn er uns beim ersten Mal schon gebissen hat. Also, niemand ist von einem Hund gebissen worden, aber als Beispiel fiel mir das eben gerade ein.
Auf unsere Kinder übertragen heißt das, sie ärgern die Katze immer wieder, selbst wenn sie anfängt zu fauchen und zu drohen. Ich hab ihnen - vor allem Töchterchen - die Zeichen erklärt, mit denen eine Katze zeigt, dass sie etwas nicht will. Töchterchen macht es immer wieder und wird immer wieder gekratzt. So lange die Tränen noch laufen, geht sie der Katze aus dem Weg, aber schon wenige Minuten später startet sie den nächsten Versuch, die Katze gegen deren Willen zu streicheln oder gar festzuhalten. Unsere Katze ist eine kleine Kratzbürste, die einem sofort einen Klaps mit ausgefahrenen Krallen gibt, wenn ihr etwas nicht passt. Der Kater dagegen ist eher gemächlich. Er brummt erst vor sich hin und beißt dann warnend mit wenig Kraft. Das tut nicht weh und ist für Töchterchen gleich vergessen.

Gestern waren wir Schuhe kaufen. Also, Sandalen. Beide Kinder waren dabei. Töchterchen wollte die neuen Sandalen gleich anbehalten. Also hat der Verkäufer die Etiketten abgeschnitten und ich wollte an der Kasse bezahlen. Anscheinend hatte er gerade einen schwatzhaften Tag, jedenfalls nannte er mir keinen Preis, stattdessen begann er ein Gespräch. Wenn Erwachsene quatschen, langweilen sich Kinder. - So ging es mir selbst schon als Kind, und eigentlich hab ich mir damals vorgenommen, das meinen eigenen Kindern nie anzutun... - Also wurden die Kinder erfinderisch und rückten einen recht großen, rot gepolsterten Hocker in den Gang zwischen zwei Schuhregalen. "Lasst das bitte!" von mir hielt sie nicht davon ab. Da ich bezahlen wollte, wendete ich mich wieder dem Verkäufer zu. Im nächsten Moment gab es ein seltsames Geräusch und Töchterchen weinte los. Tja, mein erster Impuls war Schimpfen. Dann rief ich sie zu mir und fragte, wo es weh tut. Sie zeigte auf die Stirn. Ich schob die Haare zur Seite, da war bereits eine tiefblaue Beule zu erkennen. Der Verkäufer holte ein Messer zum kühlen, ich bezahlte endlich die Sandalen und wir gingen nach nebenan in die Apotheke, wo ich nach etwas zum Kühlen fragte. Die waren total überfordert, wuselten eine Runde ziellos umher und brachten mir schließlich ein wassertriefendes Tuch, in das sie einen Kühlakku gewickelt hatten. Das kühlte zwar gut, machte Töchterchen aber auch nass. Also gab ich das Paket dankend zurück und verließ mit den Kindern das Einkaufscenter.
Zu Hause wollte ich, dass Töchterchen weiter kühlt, steckte das Kühlgelpäckchen in einen Waschhandschuh und gab ihn Töchterchen, die ihn dann vorsorglich auf dem Klettergerüst deponierte, wo sie ihrem Bewegungsdrang nachging.
Übrigens hatte sie erst wieder Schmerzen, als sie im Bett schlafen sollte...
Und heute war sie der Meinung, sie müsse wegen der Beule nicht in den Kindergarten. Dort trafen wir übrigens an der Tür auf ein Mädchen aus ihrer Gruppe, die gestern zu Hause die Treppe runter gefallen ist...

Und wo wir schonmal dabei sind: Sohnemann macht seiner Schwester gerne alles nach. Also brauchte er dringend eine Beule... Eine Runde Kippeln im Wohnzimmer auf seinem Kinderstuhl, rücklings gegen das Bücherregal fallen und ... fertig.

Hach ja... Das Kühlpad lag übrigens noch nicht wieder im Kühlschrank. Kann ja keiner wissen, dass wir es gleich zweimal nacheinander brauchen würden, nachdem es monatelang nur Platz weggenommen hatte. Also griff ich zurück auf das wassertriefende Tuch...

Freitag, 12. April 2013

Haushalt

Nichts ist so regelmäßig bei uns zu Hause anzutreffen wie das Chaos...
Schuhe ausziehen und fallen lassen, Jacke ausziehen und auf den Schrank stopfen, ein Spielzeug in der Spielzeugkiste suchen und diese dabei auskippen, täglich neu wachsende Abwasch- und Wäscheberge, eine Flut an Papier und Pappe, Zeitungen und Schnipseln, Krümelspuren auf den Fußboden...
Ich könnte noch so einiges aufzählen. Seltsam, dass die Beseitigung nicht genauso nebenbei passiert. Da muss man sich entweder den Mund fusselig reden, dass es jemand erledigt, der an der Entstehung nicht ganz unschuldig war, oder aber, frau macht es gleich selbst.
Diese Woche hab ich mich mal wieder mit der Garderobe beschäftigt. Schade, dass die Kinder scheinbar nicht wissen, wozu diese kleinen Schlaufen an Jacken dran sind...

Montag, 11. März 2013

11 Fragen

Am Casa sind immer mehr Frauen, die Blog schreiben und die Adresse dazu in ihrer Sig haben. Immer mal wieder klick ich mich in die anderen Blogs rein und lese. Manchmal stolpere ich da über Dinge, die ich ganz interessant oder witzig finde. Diesmal war es der 11-Fragen-Eintrag von Muschelmaus. Sie hat die Fragen von Sapri beantwortet und dann selbst welche gestellt.
Ich finde die Fragen toll und hab Lust, sie zu beantworten.

Zunächst die von Sapri:

1. Guckst du lieber Filme oder Serien?
Eigentlich mag ich beides, möchte mich da nicht festlegen.

2. Wie bist du auf den Namen für dein Blog gekommen?
Mein Mann und ich hatten wenige Tage zuvor eine Fotoreihe auf einer Pusteblumenwiese mit Sohnemann gemacht. Ich liebe es, die Schirmchen fliegen zu lassen. Irgendwie kam mir das da in den Sinn, ich musste gar nicht drüber nachdenken. Und ich finde den Titel bis heute sehr passend.

 3. Mit welcher berühmten Person würdest du dich gerne mal unterhalten?
 Mit der echten Laura Ingalls Wilder. Sie hat die Bücher "Unsere kleine Farm" geschrieben.

4. Was kochst du gerne?
Alles was schnell geht, die Küche nicht zu sehr verwüstet und trotzdem gut schmeckt *g*

5. Großstadt oder Land?
Eindeutig Land...

6. Wer oder was inspiriert dich?
In letzter Zeit verstärkt die verschiedenen Blogs.


7. Ohne was gehst du nie aus dem Haus (neben deinem Schlüssel natürlich)?
Hm, meine (übergroße) Handtasche ist oft dabei, mit allem Kram (Notfallwindel, Gummibärchentütchen, Taschentücher, Geldbörse, Handy, Strickzeug...)

8. Magst du deinen Namen?
Ja.

9. Hast du eine Lieblingsfarbe?
Ja, Lila in allen möglichen Varianten.

10. Duschen oder Baden?
Duschen, wir haben keine Badewanne.

11. Was ist dein größtes Ziel oder Vorhaben in 2013?
Hm... Frag mich am Ende des Jahres nochmal *g*



Und jetzt die Fragen von Muschelmaus:

1. Magst du im Urlaub lieber Meer oder Berge?
Meer im Sommer, Berge im Winter ;)

2. Kaffee oder Tee?
Beides.

3. Bist du Familienmensch oder Single aus Überzeugung?
 Eindeutig Familienmensch.

4. Isst du lieber süß oder salzig?
Mal so mal so.

5. Liest du lieber auf Papier oder auf dem Reader?
Eigentlich auf dem Papier, aber so ein Reader ist auch sehr praktisch.

6. Lebst du gern da, wo du gerade lebst?
Ja, ich möchte hier auch nicht weg. Und so wie es aussieht, brauch ich das auch nie.

7. Hast du ein Haustier, wenn ja, welches?
2 Katzen

8. Welche Musik magst du?
Balladen

9. Gibt es einen Film, den du immer schauen könntest?
"Dirty Dancing" und "Mamma mia!"

10. Was machst du, wenn du alles tun könntest und du wüsstest, es würde nicht schief gehen?
Hm... vielleicht heimwerken, also aus Holz Möbel selbst entwerfen und herstellen, dass sie optimal passen.

11. Gibt es etwas, das du gern fotografieren würdest?
Da fällt mir gerade nix ein.



Jetzt könnte ich noch eigene Fragen stellen, aber das lass ich. Vielleicht fallen mir irgendwann ja welche ein, da kann ich das nachholen.





Freitag, 8. März 2013

Es war einmal...

...eine Vase.
Sie war schon alt und über mindestens zwei Generationen vererbt worden. Hier und da hatte sie schon einen Sprung und ganz sauber bekam man sie auch nicht mehr, aber sie erfüllte noch ihren Zweck und sah dabei wunderschön aus.
Eines Tages stand sie im Weg. Sie hatte ihren letzten verblühten Blumenstraus bereits am Vortag hergeben müssen und sollte gewaschen werden. Also kam sie aus dem Weg, eine Etage höher, nahe an den Abgrund zur Treppe, gemeinsam mit einer anderen Vase.
Da kam ein kleiner Zweibeiner und spielte - verbotenerweise - neben der Vase. In einem unachtsamen Moment stieß er versehentlich dagegen und...
... mit einem lauten Klirren zersprang die Vase in viele kleine Stücke.

Und die Moral von der Geschicht: 
Stell keine Vasen an den Abgrund nicht. 


Mittwoch, 13. Februar 2013

Liebe Grüße vom Frühling...

Dieses Bild hab ich heute morgen im Garten gemacht.
Vielleicht dauert es ja nicht mehr so lange, bis es wieder wärmer wird. Zumindest lassen die zarten Spitzen der Schneeglöckchen hoffen.

Donnerstag, 19. April 2012

Warum putze ich überhaupt noch?

Vermutlich denkt jeder sofort, das wäre eine blöde Frage. Natürlich putzt man, dass es ordentlich aussieht.
Klar, das stimmt ja auch, aber zwei Stunden putzen für fünf Minuten vorzeigbare Ordnung?

Gestern hab ich den Nachmittag genutzt, um Küche und Treppenhaus zu wischen. Sohnemann war mit Oma spazieren und Töchterchen wartete im Sandkasten auf ihre Freundin. Wischen ist immer so eine Sache... Wasser zieht Kinder magisch an und selbst, wenn es nicht der Eimer an sich ist, kriegt es Sohnemann in der Regel hin, nasser als der Boden zu sein. Grund für mich also, möglichst nur dann zu wischen, wenn er nicht in der Nähe ist.
Allerdings gibts hier ja noch zwei Katzen, die bevorzugt genau dann mit Matschepfötchen durchs Haus laufen, wenn ich gewischt habe.
Gestern also hab ich gewischt. Küche und Treppenhaus.
Heute morgen hatte eine Katze das Katzenklo benutzt. Das steht unten im Treppenhaus unter einem Regal. Normalerweise erledigen sie ihre Geschäfte beim momentanen Wetter ja draußen... Tja, was soll ich sagen, Teile des großen Geschäfts vermischt mit Katzenstreu lagen ums Katzenklo herum. Außerdem hatte sich Katze wohl den Po abgewischt... am frisch gewischen Fußboden versteht sich. (Aber immer noch besser als an der Auslegware.)
Töchterchen kippte dann heute morgen den Sand aus ihrem Schuh, eh sie ihn anzog. Natürlich mitten ins Treppenhaus.
Und als wir heute morgen den Vorratsschrank in der Küche ausgeräumt, sauber gemacht und wieder einsortiert haben, entwickelte Sohnemann reges Interesse am Puderzuckerstreuer. Nun rate doch mal, wo er ihn getestet hat?
Entgegen meiner oben beschriebenen Gewohnheit, nur ohne Sohnemann zu wischen, hab ich heute morgen genau das getan, in Bad und kleinem Flur. (Sohnemann kippte derweil die volle Kehrschaufel irgendwohin, habs bisher nicht gefunden)
Als wir zum Mittagsschlaf durch den kleinen Flur liefen, waren da Vogelfedern. Seltsamerweise fehlt vom zugehörigen Vogel jede Spur. Also hab ich nochmal den Staubsauger geholt und den wenige Stunden zuvor gewischten Raum wieder gesaugt.
Solche Beispiele könnte ich noch viele aufzählen. Vorige Woche hatten wir beispielsweise am Vormittag das Wohnzimmer gesaugt und kurze Zeit später hatte Sohnemann die Konfetti aus dem Locher gestreut.
Oder das frisch aufgeräumte Wohnzimmer wird binnen weniger Minuten zum Schlachtfeld dank zweier Kinder...

Also, warum putze ich überhaupt noch? Meine Antwort: Beschäftigungstherapie und Beruhigen des schlechten Gewissens.
Hinterher schreibe ich mir auf, was ich gemacht habe, denn Papier ist geduldig... Und: Es zeigt meine Erfolge auch noch, wenn sie in Wirklichkeit scheinbar nie da gewesen sind.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Hallo Schweinehund,

nicht schön, dass es Dich gibt. Du hälst mich viel zu oft von Dingen ab, die getan werden müssen oder die ich gerne tun möchte. Du sorgst für ein schlechtes Gewissen, ohne selbst eins zu bekommen. Du bist so groß, dass es einige Mühe kostet, Dich zu überwinden.
Warum gibt es Dich überhaupt? Das Leben wäre ohne Dich viel einfacher. Notwendigkeiten wüden ohne Wenn und Aber schnell erledigt und man hätte ohne schlechtes Gewissen Zeit für die schönen Dinge im Leben.
Es wäre ja schon nett, wenn Du Dich wenigstens ab und zu mal so klein machen könntest, dass ich Dich (fast) nicht bemerke. Dann würden hier an dieser Stelle vermutlich viel mehr Einträge stehen...

Montag, 15. August 2011

Von Prinzessinnen und Eulen

Prinzessinnen sind ja für kleine Mädchen das Größte. Die meisten träumen davon, selbst Prinzessin zu sein, schöne rosa Kleidchen zu tragen, eine Krone auf dem Kopf und viel Schmuck an Hals und Armen zu haben... Nur zu gerne lassen sie sich dann mit solchen fotografieren, sollten sie einer begegnen.

Gestern waren wir mit Oma in den Greifensteinen, zum Musical "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Andere Mädchen schmachteten Aschenbrödel an, die ja immerhin am Ende den Prinzen bekommt und dadurch selbst zur Prinzessin wird. Töchterchen ist da anders. Töchterchen war von Anfang an hingerissen von Eule Rosalie. Rosalie saß die ganze Zeit in ihrem Eulennest und beobachtete das Treiben, um ab und zu mit einem "Schuu-huuuu" die Täubchen herbei zu rufen oder Glitter zum Herbeizaubern der Kleider aus den Haselnüssen zu streuen. Irgendetwas an Rosalie verzauberte auch mein Töchterchen. Als das Stück vorbei war, gab es ein großes Kinderfest mit vielen Spielen. Töchterchen hatte nur Interesse daran, Rosalie zu finden, die zusammen mit dem Knecht das Kinderfest moderierte und dazu auf dem gesamten, recht großen Gelände unterwegs war. "Ich will zu Rosalie. Rosalie ist meine beste Freundin. Ich will Rosalie fragen, ob sie mit mir spielt." bekamen wir immer wieder zur Antwort, wenn wir Töchterchen fragten, was sie als nächstes machen wollte. Klar nahm sie gerne einen gasgefüllten Luftballon und tanzte mit den Darstellern den Zaubertanz. Aber nichts konnte sie so recht begeistern.
Schließlich, kurz vor Abfahrt unseres Sonderbusses entdeckten wir Rosalie zusammen mit einigen anderen Darstellern beim Autogramme schreiben. 50 Cent kostete die Autogrammkarte, die sie dann stolz unterschreiben ließ. 50 Cent hat es mich gekostet, meine todtraurige Tochter zum glücklichsten Mädchen auf dem Kinderfest zu machen. 50 Cent, die sich auf alle Fälle gelohnt haben. Manchmal kann man Glück eben doch kaufen.

Heute früh erzählte sie mir dann fröhlich von ihren Träumen in der Nacht: Sie hat mit Rosalie gespielt, ist mit ihr geflogen, hat ihr unser Haus und den Kindergarten gezeigt... Und die Autogrammkarte musste unbedingt einen besonderen Platz in ihrem Kinderzimmer bekommen.

Freitag, 15. Juli 2011

Normalität der Norm

Hierzulande ist es üblich, dass alles irgendwie geregelt ist. Egal ob Frühstücksei, Konservendose oder Schreibpapier, alles entspricht irgendwelchen Normgrößen, die natürlich auch nachgelesen werden können.

Logisch nur, dass es auch für Menschen Normen gibt. Und damit meine ich nicht in erster Linie, wieviele Teile ein Bandarbeiter in der Stunde zu schaffen hat, sondern die Normen am Menschen selbst.
Da wäre zuallererst mal der BMI. Der gibt an, ob Größe und Gewicht des Menschen zusammen passen. Weicht man ab, ist man über- oder untergewichtig - und ggf. entsprechend zu therapieren. Natürlich ist das durchaus sinnvoll, da zu große Normabweichungen gewisse Krankheiten begünstigen, und wir wollen ja schließlich gesund bleiben.

Allerdings gibts das auch schon für Babys. Da heißen die Normen "Perzentillinien". Akribisch müssen die Sprechstundenhilfen die ermessenen Werte in die Kurven eintragen und wehe, das Kind liegt nicht innerhalb der Linien...

Warum ich das hier schreibe? Ganz einfach, gestern auf dem Spielplatz traf ich eine frühere Klassenkameradin und Freundin wieder. Sie hat inzwischen auch zwei Kinder, der Kleine ist fünf Monate und wird mit Säuglingsnahrung ernährt. Irgendwann war es "Zeit für sein Fläschchen", obwohl ich keinerlei Anzeichen für "Hunger" bei ihm erkennen konnte. Also kam er zur Oma auf den Schoß, die ihm die Flasche in den Mund steckte. Kurze Zeit später schaute die Mutter zu ihrem Sohn und meinte: "Er muss austrinken." Etwas verwundert fragte ich nach, wieso er denn austrinken müsse. "Er hat sonst zu schnell wieder Hunger." Nach einer kurzen Pause, in der sie wohl meine Verwunderung bemerkte, fügte sie hinzu: "Er ist zu schwer, deshalb bekommt er nur noch 4mal am Tag."
Hm, das war für mich sehr schwer nachzuvollziehen. Der Kleine sah für mich aus, wie ein ganz normales Baby. Nach Angaben der Mutter war er für sein Alter schon recht groß, aber zu schwer für die Größe sah er wirklich nicht aus. Bei den ganzen Normen kommt es nicht auf die Einzelwerte an, sondern auf die richtigen Relationen. Mich würde interessieren, ob die Kinderärztin, die festgestellt hatte, dass der Kleine "zu schwer" ist, noch nichts davon gehört hat, dass man das Gewicht eben nicht zum Alter, sondern zur Größe in Relation sehen muss.
Mir ließ das ganze keine Ruhe, also fragte ich nach, was der Kleine denn bekommt. "Milchnahrung 1 und bald die 2" war die Antwort. Da ist Stärke drin, dass es länger sättigt, und leider kann eben diese Stärke auch Übergewicht verursachen, wenn das Kind zu viel bekommt. Aber auch dazu hatte sie sich alles passend gemacht: "Na ich mach manchmal weniger Milchpulver rein, als auf der Packung angegeben ist."
Die einfachste Variante wäre vermutlich, wieder auf "Pre" zu gehen und dem Baby zu überlassen, wann es wieviel essen möchte. Reguliert man das von außen nach der Uhrzeit, gewöhnt man dem Kind nur das angeborene Sättigungsgefühl ab, was wiederrum der beste Ausgangspunkt für späteres Übergewicht ist.
Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich nicht versuchen konnte, ihr noch paar hilfreiche Tipps und Hinweise, natürlich auf sehr behutsame Art mitzugeben. Ich glaube nämlich, sie ist sehr bemüht, absolut nix falsch zu machen und alle Ratschläge der Kinderärztin umzusetzen, dass sie die Hinweise ihres Babys übersieht.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch etwas ein:
Eine Mutter erzählte mal, der Kinderarzt habe gesagt, ihr Kind wäre für sein Alter zu groß. Ihre Antwort dazu: "Und was soll ich da machen? Meinem Kind jeden Tag einen Ziegelstein auf den Kopf hauen?"

Mittwoch, 13. Juli 2011

Vergesslichkeit

Tja, was soll ich dazu schon groß sagen... mehr oder weniger hat wohl jeder damit zu tun.
Sicher kennt das jeder: Man geht irgendwohin, weil man was bestimmtes (tun) will. Kaum am Zielort angekommen, stutzt man und fragt sich, was man denn eigentlich hier wollte.
Jeder Schüler vergisst ab und an mal was, mal den Turnbeutel, mal die Hausaufgaben... Dann kommt es auf den Lehrer an, ob man trotzdem mitmachen darf oder Ärger bekommt.
Ist man erwachsen, wird es auch nicht unbedingt besser. Ist man dazu noch schwanger oder stillt man, vergisst man nachweislich noch mehr.

Gestern war ich beim Bäcker. Es gab keine normalen Brötchen mehr, also kaufte ich zwei "Handgemachte" fürs Abendbrot und ein Rosinenbrot fürs Frühstück. Gestern Abend sagte ich meinem Mann, dass er zum Frühstück das halbe Brötchen von gestern haben kann, die Kinder und ich essen Müsli.
Nein, er hats nicht vergessen, genau so war das Frühstück heute.
Nur, als ich später frische Brötchen in den Schrank legen wollte, fand ich plötzlich... ja, genau, das Rosinenbrot.

Liebe Vergesslichkeit, wie wäre es denn, wenn ich dich einfach mal vergessen könnte? So gerne würde ich mal an alles denken... ähm, was wollte ich eigentlich noch schreiben?

Samstag, 9. Juli 2011

Otto und Ulf...

... sind zwei unangenehme Gesellen. Gerne treten sie im Doppelpack auf, und dann ganz bestimmt zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt. Und sie lieben es, bald dem einen, bald dem anderen zu folgen. Zum Glück halten sie sich nur ein paar Stunden bei der gleichen Person auf, allerdings ist diese hinterher sehr matt. Die beiden haben echt durchschlagende Argumente... blöd ist nur, dass man sie vorher nicht sieht, sondern erst, wenn sie einem hinterher laufen. Also kann man ihnen nicht unbedingt aus dem Weg gehen.

Töchterchen hatte sie diese Woche zuerst gesehen. Mama musste nachts dreimal das Bett frisch beziehen, während Papa Töchterchen gewaschen hat. Der Arzt am Mittwoch morgen meinte, dass die beiden Gestalten im Augenblick im Ort unterwegs wären.
Mama kam dann 24 Stunden später dran, wodurch dieses Jahr die Schulvorstellung im Theaterverein ohne sie statt fand.
Papa hatte nur Besuch von Otto, der aber recht schnell weiter gezogen ist.
Bei Sohnemann waren beide nur auf einen kurzen Abstecher, zum Glück. Mit 14 Monaten ist man den beiden recht hilflos ausgeliefert.

Bleibt nun zu hoffen, dass wir die beiden so schnell nicht wieder sehen.