Im Garten ist sehr viel gewachsen. Ich erfreue mich fast täglich daran, und da so schön die Sonne scheint, dachte ich, ich zeig euch mal, was es für Leckereien in diesem Jahr geben wird.
Da wären zunächst die Erdbeeren, die das Ausputzen und Düngen vor paar Wochen zum Anlass genommen haben, um kräftig zu wachsen. Besonders die Anzahl der Blüten hat mich überrascht und lässt auf reiche Ernte hoffen. Dringend brauche ich frisches Stroh, um die empfindlichen Früchte vor Schnecken und Fäulnis zu schützen. Rechts neben den Erdbeeren gedeihen ein paar Kopfsalate sowie Blumenkohl und Broccoli. Lediglich eine Pflanze mickert etwas vor sich hin, allerdings scheint sie ein Ameisennest direkt zwischen den Wurzeln zu haben.
Links neben den Erdbeeren ist das diesjährige Möhrenbeet. Da dort kaum was sichtbar wurde, hab ich ein paar Zwiebeln dazwischen gesteckt. Inzwischen zeigen sich immer mehr Triebe, sowohl an den Zwiebeln, als auch von Möhrenpflänzchen. Leider ist in diesem Beet auch das Unkraut sehr fleißig, aber dem geht es sehr bald an den Kragen.
Ebenfalls sehr gut gewachsen sind alle Beerenbüsche. An allen sind inzwischen Fruchtansätze erkennbar.
Zunächst Heidelbeeren, Brombeeren, rote sehr große Johannisbeeren und verschiedene Sorten Himbeeren (von vorn nach hinten):
Und die in diesem Jahr gepflanzten hochstämmigen Johannisbeeren (der hintere hat lange überlegt, ob er hier anwurzeln soll und sich dann doch dafür entschieden, kurz bevor ich ihn wieder ausgraben und zurück bringen wollte):
Mein Schwiegervater hat seinen Erdbeerrharbarber für mich geteilt. Der Standort gefällt ihm sehr gut, an dieser Stelle hatten die Vorbesitzer ihren Komposthaufen. Demnächst gibt es bei uns Rhabarber mit Vanillesoße ;)
Seit Ostern haben wir einen Pavillion. Ich wollte ihn, um die Sitzecke optisch etwas zu begrenzen. Er soll bewachsen, deshalb haben wir überlegt, ob wir das Dach drauf machen. Erstmal haben wir uns dafür entschieden und auf lange Sicht wird sich das ganze eh erledigen, denn das Material macht einen sehr minderwertigen Eindruck. Dafür sind die Pfosten des Pavillions sehr schön breit und rufen förmlich danach, zu bewachsen. An den hinteren Pfosten ist je ein Weinstock gepflanzt, am linken vorderen darf in diesem Jahr die Kresse empor wachsen.
Außerdem sind sehr viele Kirschen auf dem Baum, ich bin gespannt, wie viele davon reifen.
Wir haben noch verschiedene Kräuter in Töpfen und Kästen (die Schnecken haben fast die ganze Pfefferminze abgefressen). Und auch der Pflücksalat hat sich nach einer kleinen "Kur" doch fürs Wachsen entschieden.
Demnächst gibt es noch einen Rundgang, der sich mit den Farbtupfern im Garten beschäftigt.
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