Mittwoch, 29. Oktober 2014

Neue Möbel für Töchterchen Teil 1 - Erste Gedanken

Töchterchen hat Herbstferien, schon letzte Woche und diese auch noch.
Lange angekündigt hatte ich ihr schon, dass es mal wieder nötig ist, ihr Zimmer aufzuräumen. Vorigen Montag machte sie sich nur widerwillig ans Werk, mit meiner Aufsicht und Anleitung. Aber es ging nicht so richtig vorwärts, zu viel lag rum, was keinen festen Platz hatte und überhaupt fand sie immer wieder etwas, was sie vom Eigentlichen ablenkte: Sie begann zu spielen, oder las sich in einem Buch fest.
Irgendwann äußerte sie eher beiläufig und genervt, sie bräuchte neue Möbel. Und für den Moment tat ich es ab.
Aber der Gedanke war bei mir angekommen... und blieb... und arbeitete...
... Töchterchen hatte nur offene Regale, ein paar Boxen darin (die meisten sind mitsamt Inhalt irgendwann mal auf den Dachboden umgezogen)
... vieles hatte keinen festen Platz
... zu viel Zeug, aber entrümpeln fällt ihr unendlich schwer
... auch beim an- und ausziehen ist die Ablenkung durch die Sachen, die nach Aufmerksamkeit rufen, zu groß
... ebenso beim Spielen
Bei der Auswahl der Möbel hatten wir uns damals an den Hinweisen orientiert, die man so für Kleinkindmöbel bekommt: "Möglichst offen, nur niedrige Schränke, leicht aufräumbar". Ja, das war mal so, als die Sachen einfach in Boxen kamen und dann in die Regalfächer. Aber so ist es nicht mehr. Töchterchens Spielsachen haben sich verändert, sich ihren Alter und ihren Interessen angepasst. Manches passt einfach nicht mehr oder ist uninteressant geworden.

Am Dienstag gingen meine Gedanken immer mehr auf eine Lösung zu:
- Der Raum muss streng gegliedert werden in Schlaf- und Anziehbereich auf der einen Seite und Spielen auf der anderen.
- Und es müssen neue Möbel her, die Stauraum bieten, der zu den Spielsachen passt und die Spielsachen verbirgt.
- Jedes Ding braucht seinen festen Platz, der auch beschriftet sein muss!
Mit diesen Gedanken im Kopf hab ich abends mit meinem Mann gesprochen. Er war einverstanden.
Der Zeitpunkt ist günstig, stehen doch Töchterchens Geburtstag Ende November und Weihnachen in den Startlöchern. Deshalb hab ich bei den Großeltern nachgefragt, ob sie was dazu geben wollen: Gerne!

Also war es beschlossen. Die Fotos zeigen den Zustand nach der Entscheidung. Wir haben sämtliche Zimmerinhalte erstmal in den ganz großen Pappkarton, einen kleineren und mehrere Körbe verteilt, um sie zum Sauber machen und Möbelaufbau aus dem Zimmer räumen zu können.

- Fortsetzung folgt -

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