Samstag, 25. Oktober 2014

So ein Puppentheater!

Am Donnerstag nachmittag war in unserem Gemeindehaus ein Puppentheater zu Gast. Bei gut gefüllten Reihen wurden Kinder und Erwachsene etwa eine Stunde gut unterhalten.
 Es war ein ganz typisches Puppentheater:
- immer nur wenige Figuren gleichzeitig zu sehen
- wer gerade spricht, bewegt sich irgendwie, alle anderen sind ruhig
- kurze, klare Sätze und Rufe
- sehr wenig Handlung
- die Kinder werden mit einbezogen
Sehr schön fand ich, dass es mal nicht der Kasper war, der irgendwas erlebt, sondern Figuren aus einer bekannten Kinderserie. Alles war einfach, kindgerecht und nicht Angst machend, auch wenn es unterschwellig schon um Kinderängste ging und wie man sie lösen kann.
Negativ fand ich die Auswahl an kunterbunten Süßigkeiten, aber die gibts ja immer beim Puppentheater. Meine Kinder bekamen von mir jeweils einen Euro für eine Süßigkeit ihrer Wahl, von der Oma wurde das ein wenig aufgestockt. Dann hatten wir an der Verlosung mitgemacht, als Trostpreis gab es ein kleines Tütchen Gummibärchen. Und alle Kinder, die nach Ende der Vorstellung mitgeholfen hatten, die Sitzmatten aufzuräumen, bekamen nochmal was Süßes geschenkt. So viel Süßes macht Durst, also musste auch noch eine Caprisonne sein...
Als die meisten nach dem Stück schon weg waren, äußerte ich laut, dass Sohnemann wohl kein Abendbrot mehr braucht. Darauf eine andere Mutter: "Und die Menge an Zucker reicht bis zum Ende nächster Woche."
Gut, dass nicht jeden Tag Puppentheater ist und ich es in den nächsten Tagen mit frischen und gesunden Sachen ausgleichen kann.
Schön wars trotzdem und ich freue mich darauf, dass die beiden, die hinter den Puppen steckten - es waren Vater und Tochter, die Tochter in meinem Alter und in fünfter Generation Puppenspieler(in) - im nächsten Jahr wieder in diese Gegend kommen wollen. Sie stammen nämlich aus der Nähe von Kassel.

Liebe Grüße von der lächelnd ans Puppentheater denkenden TAC

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