Vor längerer Zeit las ich irgendwo in den Weiten des Internets von einer weißgestrichenen Gästetoilette, die mittels schwarzem Stift von ihren Besuchern gestaltet wird. Diese Idee fand ich witzig und vergaß sie wieder. Zumindest dachte ich das. Aber die Idee arbeitete weiter in den Tiefen meiner Gehirnwindungen.
Unsere Toilette ist ein Miniraum, in der man in sitzender Position die geschlossene Tür unmittelbar vor der Nase hat. Sowas müsste doch da auch gehen... kam mir irgendwann in den Sinn.
Umgesetzt habe ich die entstandene Idee am Tag der Kindergeburtstagsfeier von Töchterchen Ende November. Und siehe da, sie kam gut an.
Ich habe einfach einen DinA3-Block an die Tür genagelt, darunter eine Hülle mit Filzstiften. Zugegeben, die Umsetzung ist noch verbesserungswürdig, aber augenblicklich reicht es so.
Ist das Blatt voll, kann man es einfach ablösen und hat wieder freie Malfläche. Sehr interessant finde ich, was sich in Bildern und Text offenbart: Nämlich das, was wir erleben.
Das erste Bild hing in der Weihnachtszeit an der Tür, dementsprechend sind darauf Weihnachtswünsche, Adventskerzen und Feuerwerk zu sehen. Aber auch diverses Gekrakel und das, was den Kindern zur Feier eingefallen ist, sieht man.
Das zweite Bild begannen wir an Silvester. Darauf sind verschiedene Vögel am Futterhaus, Sohnemanns Rennbahn-Aufbau-Pläne (das sind die unrunden "Kreise", beispielsweise das lila "C" links am Rand) und der Countdown zum Winterurlaub, aber auch die Ente mit rotem Ring am Kopf, der dann nicht mehr da war.
Und was passiert nun nach dem Winterurlaub? Zunächst mal haben wir schöne Erinnerungen daran...
Kreative Grüße von TAC
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