Schon beim Kauf des Nachbargrundstückes war klar, dass das darauf stehende Haus irgendwann weichen muss. Dieser Zeitpunkt ist nun in greifbare Nähe gerückt. Vor unserem Winterurlaub haben wir uns mit diversem Papierkram beschäftigt, da es eine Chance auf Förderung des Abrisses gibt. Jede Menge Bürokratie... das war im Grunde erstmal der Antrag auf den Antrag zur Abrissförderung.
Egal, wie die zuständigen Stellen letzten Endes entscheiden, das Haus kommt weg. Möglichst bis zum Mai, denn da soll es mit dem Verlegen der Kanalisation in unserer Straße los gehen. Seit 2009 warten wir darauf. Seit 2009 wurde uns versprochen "im nächsten Jahr". Es wird Zeit, dass es endlich los geht.
Nun muss das Haus leer werden. Damit sind nicht nur die zwischenzeitlich darin untergebrachten Dinge - wie Fahrräder, Winterräder, Rasenmäher, Windelkartons mit zu klein gewordenen Kindersachen, Planschbecken... - gemeint, sondern auch solche wie Holzverschalungen, Aufputzleitungen, Styropor-Deckenplatten und ähnlicher Kram.
Also räumen wir seit einiger Zeit aus. Nicht massiv, aber immer wieder ein wenig.
Am Sonntag verließen uns bereits ein Kaminofen und ein Rasenmäher, vor zwei Tagen ein Rasentrimmer und heute die erste Tür.
Diese fährt zu meiner Freundin, die leider inzwischen ein ganzes Stück weg wohnt.
Sie möchte daraus eine Garderobe machen. Und da der Herr TAC heute beruflich in ihrer Nähe zu tun hat und die Tür tatsächlich in sein Auto passte, ist sie nun unterwegs.
Für das viele Holz im Abrisshaus haben wir schon einige Menschen, die es uns abnehmen. Loses, schon fertiges Feuerholz haben die Pfadfinder vor paar Wochen abgeholt.
Mit der Abrissfirma ist vereinbahrt, dass sie beim Abriss Holzbalken extra legen und nicht selbst entsorgen.
Übrig hätten wir noch einen Kachelofen und einen Küchenherd. In nächster Zeit wollen wir mal sehen, ob wir dafür Interessenten finden.
Ausräum-Grüße von TAC
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