Mittwoch, 11. Mai 2016

Klostertage

Die Zeit rennt, ich komme kaum hinterher.
So vieles ist in der letzten Zeit bei uns passiert und manchmal denk ich sogar daran, Fotos zu machen. Aber zum Blog schreiben fehlt mir so oft die Lust, oder auch die Zeit. Und genau beides gönne ich mir jetzt, um ein paar Einträge zu schreiben, die in den nächsten Tagen frei geschaltet werden.

Den Anfang machen ein paar Zeilen zur Rüstzeit, an der wir teilgenommen haben. Wir waren von Mittwoch bis Sonntag im Kloster Triefenstein. Es liegt in einer wunderschönen Gegend, eingebettet in die Natur, die sich derzeit ja ohnehin von ihrer besten Seite zeigt. Bereits vor zwei und vor vier Jahren waren wir mit, leider ohne Einträge hier im Blog.
Wir hatten wunderbare, ruhige, besinnliche, zeitlose Tage in der Gemeinschaft. Ich fühlte mich unendlich wohl bei den Bibelarbeiten, den Gesprächen, oder bei den Stundengebeten in der Kirche, beim gemeinsamen Singen, beim Gottesdienst, bei unseren Streifzügen innerhalb und außerhalb des Klostergeländes, bei den Ausflügen in die umliegenden Orte, bei einer Schifffahrt, beim Beobachten der Kinder und überhaupt. Es lässt sich nicht in Worte fassen, wie gut uns diese Tage getan haben, jedem Einzelnen und uns als Familie.

Am Mittwoch fuhren wir gegen 13 Uhr los, nachdem Sohnemann vom Kindergarten abgeholt und Töchterchen aus der Schule wieder zu Hause waren. Alles lief glatt, so dass wir gegen 16.45 Uhr bereits ankamen.
Vom Klostergelände selbst habe ich gar keine Bilder.

Am Donnerstag war ich zusammen mit meiner Schwägerin im Wald unterwegs auf der Suche nach Caches, die wir leider nicht fanden. Dafür entdeckten wir diesen imposanten Baum:
Unser Rüstzeit-Thema waren "Bäume", insofern passte der ganz besonders.

Am Freitag schlossen wir uns der Mehrheit der Rüstzeitbesucher an. Unser Ziel war Miltenberg, wo wir eine kleine Schiffrundfahrt machen wollten. Hinterher liefen meine Schwägerin und ich durch die winzigen Gassen Miltenbergs.
Wir fanden verwunschene Winkel und schließlich auch den Cache, der uns hierher gelockt hatte.
Die Kinder tobten derweil auf einem Spielplatz und aßen ein Eis.
Am Samstag, hatte Sohnemann seinen sechsten Geburtstag. Aus diesem Grund verbrachten wir den Nachmittag nicht mit den anderen Rüstzeitteilnehmern, die sich eine Kirche anschauen wollten, sondern wir fuhren nach Wertheim. Dort fährt eine kleine Straßen-Bahn hoch zur Burgruine.

Unser Sohn war begeistert, von der Fahrt hinauf, aber auch von der Ruine selbst.

Er kletterte die unzähligen Treppen hinauf und hinunter, genoss die Aussicht und zum Schluss ein Eis im kleinen Restaurant direkt auf der Ruine.
Töchterchen versuchte, die Ziegen im Gehege zu streicheln.

Am Sonntag mussten wir nach einem wunderbaren, inspirierenden Gottesdienst und einem leckeren Mittagessen schon wieder die Heimreise antreten. Der Abschied war herzlich, aber wir werden wieder kommen. Unsere nächste Gemeinderüstzeit in Triefenstein ist bereits gebucht: im Februar 2018.
Am frühen Abend waren wir nach etwa vierstündiger Fahrt (es gab ein wenig zähfließenden Verkehr in der Nähe von Würzburg) erwarteten uns zu Hause zufriedene Katzen und WEICHE Betten. Denn eines ist zu kurz gekommen in den Triefensteintagen: Schlaf.

Immer noch ganz berührte Grüße von TAC

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