Montag, 25. Juni 2018

Wochenende in Bildern KW 25

Schon wieder liegt ein Wochenende hinter uns mit vielen schönen Momenten. Susanne von "Geborgen wachsen" sammelt die Eindrücke.

Samstag:
Eigentlich können wir zumindest ein bischen ausschlafen. So bis halb 8... Das jüngste Familienmitglied sieht das aber anders. So versuchen wir mal wieder zu schlafen, während sie hantiert, brabbelt und über uns weg krabbelt.
Das Wetter ist Mist. Und soll auch den ganzen Tag so bleiben... So ein Mist... Lässt sich aber nicht ändern. Wir packen uns also alle in warme Kleidung und Regenzeugs ein.
Nach dem Frühstück trennen sich die Wege der Familie TAC.
Die Herren, ergänzt durch Opa und Onkel, fahren zum Sachsenring.

Die Damen, verstärkt durch Oma und Tante, nehmen an der Gemeindeausfahrt zum Bibelgarten teil.

Wir fahren Bus.
Die Kleine findet es erst beängstigend, dann spannend und aufregend und schläft schließlich auf meinem Arm ein.
Angekommen. Nieselregen, grauer Himmel, kalt. Nützt nix, wir haben Führungen, eine für die Kinder und eine für die Erwachsenen. Ich habe das Kleintöchterchen im Kinderwagen und gehe mit den Erwachsenen mit. Sie quengelt unter der Plane, ich nehme sie raus, die Oma hält ihren Schirm über uns. Ein wenig kann ich sie mit kleinen Gummibärchenbröckchen bei Laune halten, irgendwann nicht mehr. Wir dürfen inzwischen in die Scheune gehen. Es ist Mittagszeit, sie hat Hunger.
Gut, dass wir noch stillen, so hat sie was im Magen und hält den Rest der Führung im Sling-Tuch durch. So kann ich mir das nachgebaute Wohnhaus aus Jesu Zeiten mit anschauen. Spannend...
Damals gehörten so viele Menschen zu einer Familie, und dann gab es nur diesen einen kleinen Raum, zum Wohnen, kochen, essen, schlafen, ...
Nach der Führung treffen wir uns alle in der wunderschön hergerichteten Scheune. Alle haben etwas mitgebracht, so genießen wir gemeinsam Würstchen, Melone, Brötchen, gekochte Eier, Kuchen und jede Menge andere Leckereien.
Ans Foto vom Buffet denke ich erst, als es schon fast leer gefuttert ist.
Die Große setzt sich zum Essen neben mich, ansonsten ist sie mit ihren Freundinnen und den anderen Kindern zusammen, so das ich kaum merke, dass sie auch dabei ist.
In der Scheune hängt ein witziges Schild. Leider etwas unscharf...
Wegen des schlechten Wetters fahren wir etwas eher zurück, als geplant. Die Kleine schläft wieder  auf meinem Arm, auch noch beim aussteigen. "Süß" und "niedlich" kommentieren die anderen den friedlichen Anblick.
Zu Hause gibts erstmal Kaffee für mich. Ich bin müde, die Kleine ist wach. Während sie auf dem Fußboden spielt, sitze ich unter der Decke auf dem Sofa zum Aufwärmen. Ich belebe erst mein eigenes Pokemon go wieder, dann das von Töchterchen. Nach einem Update vor einigen Wochen kamen wir beide nicht mehr ins Spiel rein.
Dann kommen auch die Herren zurück, genauso durchgefroren wie wir. Vielleicht sogar noch ein wenig mehr. Herr TAC schaltet die Heizung ein, die er vor einiger Zeit abgeschaltet hatte, nachdem sie plötzlich mitten in der Nacht bei Außentemperaturen von etwa 20°C eingeschalten hatte.
Ich koche Nudelsuppe zum Aufwärmen, Sohnemann wandert zu den Großeltern aus.

Sonntag:
Auch heute ist die Kleinste zuerst wach, aber immerhin ein wenig später als am Samstag.
Gegen halb 9 stehen wir auf und frühstücken zu dritt, die Große wird erst kurz vor Mittag aus ihrem Bett steigen.
Wochenendchaos wo man hin schaut...
Ich ordne ein wenig und lege Wäsche zusammen.
Dann startklar machen, um zur Oma zu gehen, die wieder für alle kocht. Es ist etwas wärmer und trockener als gestern.
Bei der Oma denke ich nicht ans Fotografieren.
Erst, als wir zu dritt wieder unterwegs sind, mache ich ein Foto. Ein Familienvater aus der Gemeinde hat uns angeboten, die Möbel während unserer Hausbauzeit bei ihm unter zu stellen. Wir wollen uns das vorher mal anschauen. Es ist ein ehemaliges Firmengebäude mit viel Platz, so viel brauchen wir gar nicht. Wir einigen uns auf einen Raum, falls der doch nicht reichen sollte, dürfen wir einen weiteren nutzen. Wir klären die Anfahrt (hinteres Tor) und die Miete (keine). Wunderbar, wieder einen Stein auf dem Weg zum Traumhaus beräumt.
Auf dem Rückweg nach Hause bewundern wir die neu entstandene Terrasse und ich mopse mir fotografisch die Idee, aus zwei alten Stühlen eine Bank zu bauen.
Eigentlich wollten wir am Nachmittag zur Bühne, denn gestern war Premiere. Aufgrund des ungemütlichen Wetters lassen wir das und trinken in Ruhe Kaffee zu Hause. Die großen Kinder sind noch bei den Großeltern und bekommen dort auch Abendbrot. So kann ich recht früh auf den Friedhof gehen. Heute ist Johannistag, da gibt es immer eine kleine Andacht mit Chorbeteiligung auf unserem Friedhof.
Als ich später nach Hause laufe, höre ich den Posaunenchor. Auf dem Oberstattfriedhof ist jetzt Andacht, mit Bläsern.
Zu Hause sind alle Kinder bereits im Bett. Die Kleine hat kein Einschlafstillen grbraucht, so müde war sie. Schön, dass es notfalls auch ohne mich klappt. Ich schmiere mir ein Brötchen und setze mich zum Herrn TAC aufs Sofa. Wir schauen einen alten Tatort, später stricke ich noch etwas.

Es war ein volles, aber sehr schönes Wochenende.
Auf-Sonne-hoffende Grüße von TAC

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