Donnerstag, 27. Februar 2025

Chinakohl-Tomatensuppe

Ich weiß nicht mehr genau, wann und wie, aber ich hab im letzten Jahr Chinakohl für mich entdeckt. Ich find den so herrlich unkompliziert, vielseitig verwendbar und hält sich prima im Gemüsefach des Kühlschranks. Ich nehm immer so viele äußere Blätter, wie ich gerade brauche und der Rest bleibt trotzdem lecker.

Vor einiger Zeit wollte ich gerne abends noch was Warmes essen, konnte mich aber nicht entscheiden zwischen Chinakohl gebraten und Tomatensuppe. Geht nicht auch beides?
Ich befrage in diesem Fall das Internetz und siehe da, geht! Natürlich nehm ich die verschiedenen Rezepte nur als Anregung und finde meine Variante.


Zutaten:
etwa 8 große Blätter Chinakohl
2 mittelgroße Kartoffeln 
2 mittelgroße Möhren
1 Dose stückige Tomaten
1 Tüte Tomatensuppe
etwas Butter
1 Zwiebel
kleines Stück Apfel
Gewürze nach Wahl (z.B. Pfeffer, Salz, getrocknetes Suppengemüse, Gemüsebrühe, frische Kräuter...)
etwas "cremiges" (z.B. Sahne, Frischkäse, Schmand, Creme fraiche...)
Wasser


Zubereitung:
  • Chinakohl klein schneiden (Streifen oder Würfel) 
  • Möhren putzen und in dünne Scheiben hobeln
  • Kartoffeln schälen, längs vierteln, in schmale Scheiben schneiden
  • Zwiebel putzen und würfeln

  • etwas Butter (oder anderes Fett) in einer Pfanne zerlassen, Zwiebelwürfel dazu, glasig andünsten
  • restliches Gemüse dazu, anbraten
  • Wasser dazu (etwas weniger als auf der Tomatensuppe-Tüte angegeben ist), Tütensuppe einrühren 
  • Dosentomaten dazu, Gewürze nach Wahl dazu, alles köcheln lassen 

  • ein Stück Apfel schälen, fein reiben, dazu geben

  • köcheln lassen bis Kartoffeln und Möhren weich sind (etwa 15-20 Minuten insgesamt)
  • am Ende der Garzeit etwas cremiges einrühren, in meinem Fall war es  Frischkäse, der war gerade offen ;) 
Das wars schon. Außer Sohnemann, der ein sehr selektiver Esser ist, fanden es alle lecker. Dazu passt frisches Brot oder Baguette, ich kann es mir auch sehr gut mit Reis oder Nudeln vorstellen. Oder einfach pur.
Und ja, das geht sicher auch ohne Tüte, da könnte man mit Tomatenmark experimentieren. Ich persönlich find es aber nicht schlimm, mal auf sowas zurück zu greifen, so lange es nicht täglich ist und man die Tüte mit frischen Zutaten kombiniert. 


 Küchengrüße von TAC 

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