Hierzulande ist es üblich, dass alles irgendwie geregelt ist. Egal ob Frühstücksei, Konservendose oder Schreibpapier, alles entspricht irgendwelchen Normgrößen, die natürlich auch nachgelesen werden können.
Logisch nur, dass es auch für Menschen Normen gibt. Und damit meine ich nicht in erster Linie, wieviele Teile ein Bandarbeiter in der Stunde zu schaffen hat, sondern die Normen am Menschen selbst.
Da wäre zuallererst mal der BMI. Der gibt an, ob Größe und Gewicht des Menschen zusammen passen. Weicht man ab, ist man über- oder untergewichtig - und ggf. entsprechend zu therapieren. Natürlich ist das durchaus sinnvoll, da zu große Normabweichungen gewisse Krankheiten begünstigen, und wir wollen ja schließlich gesund bleiben.
Allerdings gibts das auch schon für Babys. Da heißen die Normen "Perzentillinien". Akribisch müssen die Sprechstundenhilfen die ermessenen Werte in die Kurven eintragen und wehe, das Kind liegt nicht innerhalb der Linien...
Warum ich das hier schreibe? Ganz einfach, gestern auf dem Spielplatz traf ich eine frühere Klassenkameradin und Freundin wieder. Sie hat inzwischen auch zwei Kinder, der Kleine ist fünf Monate und wird mit Säuglingsnahrung ernährt. Irgendwann war es "Zeit für sein Fläschchen", obwohl ich keinerlei Anzeichen für "Hunger" bei ihm erkennen konnte. Also kam er zur Oma auf den Schoß, die ihm die Flasche in den Mund steckte. Kurze Zeit später schaute die Mutter zu ihrem Sohn und meinte: "Er muss austrinken." Etwas verwundert fragte ich nach, wieso er denn austrinken müsse. "Er hat sonst zu schnell wieder Hunger." Nach einer kurzen Pause, in der sie wohl meine Verwunderung bemerkte, fügte sie hinzu: "Er ist zu schwer, deshalb bekommt er nur noch 4mal am Tag."
Hm, das war für mich sehr schwer nachzuvollziehen. Der Kleine sah für mich aus, wie ein ganz normales Baby. Nach Angaben der Mutter war er für sein Alter schon recht groß, aber zu schwer für die Größe sah er wirklich nicht aus. Bei den ganzen Normen kommt es nicht auf die Einzelwerte an, sondern auf die richtigen Relationen. Mich würde interessieren, ob die Kinderärztin, die festgestellt hatte, dass der Kleine "zu schwer" ist, noch nichts davon gehört hat, dass man das Gewicht eben nicht zum Alter, sondern zur Größe in Relation sehen muss.
Mir ließ das ganze keine Ruhe, also fragte ich nach, was der Kleine denn bekommt. "Milchnahrung 1 und bald die 2" war die Antwort. Da ist Stärke drin, dass es länger sättigt, und leider kann eben diese Stärke auch Übergewicht verursachen, wenn das Kind zu viel bekommt. Aber auch dazu hatte sie sich alles passend gemacht: "Na ich mach manchmal weniger Milchpulver rein, als auf der Packung angegeben ist."
Die einfachste Variante wäre vermutlich, wieder auf "Pre" zu gehen und dem Baby zu überlassen, wann es wieviel essen möchte. Reguliert man das von außen nach der Uhrzeit, gewöhnt man dem Kind nur das angeborene Sättigungsgefühl ab, was wiederrum der beste Ausgangspunkt für späteres Übergewicht ist.
Jetzt im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich nicht versuchen konnte, ihr noch paar hilfreiche Tipps und Hinweise, natürlich auf sehr behutsame Art mitzugeben. Ich glaube nämlich, sie ist sehr bemüht, absolut nix falsch zu machen und alle Ratschläge der Kinderärztin umzusetzen, dass sie die Hinweise ihres Babys übersieht.
In diesem Zusammenhang fällt mir noch etwas ein:
Eine Mutter erzählte mal, der Kinderarzt habe gesagt, ihr Kind wäre für sein Alter zu groß. Ihre Antwort dazu: "Und was soll ich da machen? Meinem Kind jeden Tag einen Ziegelstein auf den Kopf hauen?"
Freitag, 15. Juli 2011
Mittwoch, 13. Juli 2011
Vergesslichkeit
Tja, was soll ich dazu schon groß sagen... mehr oder weniger hat wohl jeder damit zu tun.
Sicher kennt das jeder: Man geht irgendwohin, weil man was bestimmtes (tun) will. Kaum am Zielort angekommen, stutzt man und fragt sich, was man denn eigentlich hier wollte.
Jeder Schüler vergisst ab und an mal was, mal den Turnbeutel, mal die Hausaufgaben... Dann kommt es auf den Lehrer an, ob man trotzdem mitmachen darf oder Ärger bekommt.
Ist man erwachsen, wird es auch nicht unbedingt besser. Ist man dazu noch schwanger oder stillt man, vergisst man nachweislich noch mehr.
Gestern war ich beim Bäcker. Es gab keine normalen Brötchen mehr, also kaufte ich zwei "Handgemachte" fürs Abendbrot und ein Rosinenbrot fürs Frühstück. Gestern Abend sagte ich meinem Mann, dass er zum Frühstück das halbe Brötchen von gestern haben kann, die Kinder und ich essen Müsli.
Nein, er hats nicht vergessen, genau so war das Frühstück heute.
Nur, als ich später frische Brötchen in den Schrank legen wollte, fand ich plötzlich... ja, genau, das Rosinenbrot.
Liebe Vergesslichkeit, wie wäre es denn, wenn ich dich einfach mal vergessen könnte? So gerne würde ich mal an alles denken... ähm, was wollte ich eigentlich noch schreiben?
Sicher kennt das jeder: Man geht irgendwohin, weil man was bestimmtes (tun) will. Kaum am Zielort angekommen, stutzt man und fragt sich, was man denn eigentlich hier wollte.
Jeder Schüler vergisst ab und an mal was, mal den Turnbeutel, mal die Hausaufgaben... Dann kommt es auf den Lehrer an, ob man trotzdem mitmachen darf oder Ärger bekommt.
Ist man erwachsen, wird es auch nicht unbedingt besser. Ist man dazu noch schwanger oder stillt man, vergisst man nachweislich noch mehr.
Gestern war ich beim Bäcker. Es gab keine normalen Brötchen mehr, also kaufte ich zwei "Handgemachte" fürs Abendbrot und ein Rosinenbrot fürs Frühstück. Gestern Abend sagte ich meinem Mann, dass er zum Frühstück das halbe Brötchen von gestern haben kann, die Kinder und ich essen Müsli.
Nein, er hats nicht vergessen, genau so war das Frühstück heute.
Nur, als ich später frische Brötchen in den Schrank legen wollte, fand ich plötzlich... ja, genau, das Rosinenbrot.
Liebe Vergesslichkeit, wie wäre es denn, wenn ich dich einfach mal vergessen könnte? So gerne würde ich mal an alles denken... ähm, was wollte ich eigentlich noch schreiben?
Samstag, 9. Juli 2011
Premiere die zweite
Ach übrigens, meine Premiere vorigen Samstag lief fast glatt.
Bei meinem ersten Auftritt muss ich stolpern, gegen einen Pfosten schlagen und mich dann weg fangen (wurde kurzfristig nochmal geändert, schade, das Fallen lag mir mehr).
Soweit die Theorie.
In der Praxis hats auch irgendwie geklappt, nur dass nicht nur showkampfmäßig mein Kopf, sondern auch mein Fuß ganz unprofessionell frontal gegen den auserkohrenen Pfosten geprallt ist. Den Rest der Vorstellung bin ich möglichst unauffällig gehumpelt, schließlich ist eine andere "die mit dem Holzbein".
Am Sonntag haben wir einen Kurzbesuch im Krankenhaus gemacht. Vorsorglich. Aber ist zum Glück nix gebrochen, nur geprellt. Pünktlich vor Vorstellungsbeginn waren wir wie fast alle anderen Darsteller an der Bühne. Wegen Dauerregen kam diesmal (das erste Mal seitdem der Verein die Bühne bespielt, also seit 2004) nicht ein Zuschauer, so dass wir nass und durchgefrohren schnell wieder heim konnten.
Bei meinem ersten Auftritt muss ich stolpern, gegen einen Pfosten schlagen und mich dann weg fangen (wurde kurzfristig nochmal geändert, schade, das Fallen lag mir mehr).
Soweit die Theorie.
In der Praxis hats auch irgendwie geklappt, nur dass nicht nur showkampfmäßig mein Kopf, sondern auch mein Fuß ganz unprofessionell frontal gegen den auserkohrenen Pfosten geprallt ist. Den Rest der Vorstellung bin ich möglichst unauffällig gehumpelt, schließlich ist eine andere "die mit dem Holzbein".
Am Sonntag haben wir einen Kurzbesuch im Krankenhaus gemacht. Vorsorglich. Aber ist zum Glück nix gebrochen, nur geprellt. Pünktlich vor Vorstellungsbeginn waren wir wie fast alle anderen Darsteller an der Bühne. Wegen Dauerregen kam diesmal (das erste Mal seitdem der Verein die Bühne bespielt, also seit 2004) nicht ein Zuschauer, so dass wir nass und durchgefrohren schnell wieder heim konnten.
Labels:
Alltagskatastrophen,
Besondere Augenblicke,
Theater
Otto und Ulf...
... sind zwei unangenehme Gesellen. Gerne treten sie im Doppelpack auf, und dann ganz bestimmt zum ungünstigsten Zeitpunkt überhaupt. Und sie lieben es, bald dem einen, bald dem anderen zu folgen. Zum Glück halten sie sich nur ein paar Stunden bei der gleichen Person auf, allerdings ist diese hinterher sehr matt. Die beiden haben echt durchschlagende Argumente... blöd ist nur, dass man sie vorher nicht sieht, sondern erst, wenn sie einem hinterher laufen. Also kann man ihnen nicht unbedingt aus dem Weg gehen.
Töchterchen hatte sie diese Woche zuerst gesehen. Mama musste nachts dreimal das Bett frisch beziehen, während Papa Töchterchen gewaschen hat. Der Arzt am Mittwoch morgen meinte, dass die beiden Gestalten im Augenblick im Ort unterwegs wären.
Mama kam dann 24 Stunden später dran, wodurch dieses Jahr die Schulvorstellung im Theaterverein ohne sie statt fand.
Papa hatte nur Besuch von Otto, der aber recht schnell weiter gezogen ist.
Bei Sohnemann waren beide nur auf einen kurzen Abstecher, zum Glück. Mit 14 Monaten ist man den beiden recht hilflos ausgeliefert.
Bleibt nun zu hoffen, dass wir die beiden so schnell nicht wieder sehen.
Töchterchen hatte sie diese Woche zuerst gesehen. Mama musste nachts dreimal das Bett frisch beziehen, während Papa Töchterchen gewaschen hat. Der Arzt am Mittwoch morgen meinte, dass die beiden Gestalten im Augenblick im Ort unterwegs wären.
Mama kam dann 24 Stunden später dran, wodurch dieses Jahr die Schulvorstellung im Theaterverein ohne sie statt fand.
Papa hatte nur Besuch von Otto, der aber recht schnell weiter gezogen ist.
Bei Sohnemann waren beide nur auf einen kurzen Abstecher, zum Glück. Mit 14 Monaten ist man den beiden recht hilflos ausgeliefert.
Bleibt nun zu hoffen, dass wir die beiden so schnell nicht wieder sehen.
Montag, 27. Juni 2011
Premiere
Am Samstag war es endlich so weit, nach dem monatelangen Probenmarathon und allen anderen Vorbereitungen stieg die Premiere unseres diesjährigen Stückes "Ein Gentleman im wilden Westen".
Es war ein Erfolg in allen Bereichen. Ein klasse Publikum, keine groben Textpatzer oder andere Pannen, kein Regen... was will man mehr?
Meine höchstpersönliche Premiere steigt allerdings erst am kommenden Samstag, denn ich hatte meiner Ersatzdarstellerin die Premiere abgegeben. Gehofft hatte ich schon ein wenig, dass jemand krank ist und ich doch noch spielen kann, aber dann waren doch alle gesund. Naja, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und der nächste Samstag kommt sicher schneller als gedacht.
Es war ein Erfolg in allen Bereichen. Ein klasse Publikum, keine groben Textpatzer oder andere Pannen, kein Regen... was will man mehr?
Meine höchstpersönliche Premiere steigt allerdings erst am kommenden Samstag, denn ich hatte meiner Ersatzdarstellerin die Premiere abgegeben. Gehofft hatte ich schon ein wenig, dass jemand krank ist und ich doch noch spielen kann, aber dann waren doch alle gesund. Naja, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und der nächste Samstag kommt sicher schneller als gedacht.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Kindermund
Lang lang ist´s her seit dem letzten Eintrag. Passiert ist genug, aber irgendwie fehlte die Zeit. Vielleicht wirds ja wieder häufiger, vielleicht auch nicht. Das hier ist ja nur nebenbei...
Töchterchen war gestern mal wieder gut drauf...
Da Kirschenzeit ist, hatten wir zum Abendessen Kirschen. Mama schneidet jede einzelne Kirsche sorgsam auf und schaut nach Maden. (Uroma meinte "Sind dieses Jahr kaum madig." Mama kann das nicht bestätigen, mindestens in jeder zweiten krabbelt was. Aber Uroma sieht auch nicht mehr so gut.)
Sohnemann sperrt fleißig den Mund auf und isst Kirschenhälfte für Kirschenhälfte, natürlich ohne Kern und Made, dafür sorgt die Mama. Töchterchen sieht das und will auch welche. Mama ist aber nicht so schnell und sagt, dass Töchterchen die Kirschen gerne auch mit Maden essen kann, die schaden nix, nur Mama mag sie eben nicht. Darauf Töchterchen: "Da muss ich die Maden aber erstmal kosten, ob mir die schmecken."
Und einige Zeit später gab es ein Gespräch zwischen Papa und Töchterchen:
"Papa, ich fühl mich so, als ob meine Blase aufgeplatzt ist."
"So? Welche denn?"
"Meine Fruchtblase, ich muss dauernd pullern."
Töchterchen war gestern mal wieder gut drauf...
Da Kirschenzeit ist, hatten wir zum Abendessen Kirschen. Mama schneidet jede einzelne Kirsche sorgsam auf und schaut nach Maden. (Uroma meinte "Sind dieses Jahr kaum madig." Mama kann das nicht bestätigen, mindestens in jeder zweiten krabbelt was. Aber Uroma sieht auch nicht mehr so gut.)
Sohnemann sperrt fleißig den Mund auf und isst Kirschenhälfte für Kirschenhälfte, natürlich ohne Kern und Made, dafür sorgt die Mama. Töchterchen sieht das und will auch welche. Mama ist aber nicht so schnell und sagt, dass Töchterchen die Kirschen gerne auch mit Maden essen kann, die schaden nix, nur Mama mag sie eben nicht. Darauf Töchterchen: "Da muss ich die Maden aber erstmal kosten, ob mir die schmecken."
Und einige Zeit später gab es ein Gespräch zwischen Papa und Töchterchen:
"Papa, ich fühl mich so, als ob meine Blase aufgeplatzt ist."
"So? Welche denn?"
"Meine Fruchtblase, ich muss dauernd pullern."
Sonntag, 5. Juni 2011
Männer und Frauen
Am Donnerstag war Männertag. Oder Vatertag. Oder Christi Himmelfahrt. Je nachdem, welchen Titel man dem Tag geben mag, bekommt er auch unterschiedliche Wertigkeit.
Vormittags waren wir zum inzwischen schon zur Tradition gewordenen Gottesdienst auf der Freilichtbühne. Hier stand Christi Himmelfahrt im Zentrum.
Später dann war an vielen Orten Männertag, das heißt Bier trinkende, durch die Gegend ziehende und laut auf sich aufmerksam machende Männer gab es mehr als genug. Darunter auch immer wieder Frauen und Kinder. Ich war alleine mit Ehemann, Schwiegervater, Schwiegeronkel 1, Schwiegeronkel 2 und Sohnemann auf dem Rad unterwegs. Nach dem Unwetter zwei Tage zuvor war eine Wegstelle noch recht matschig. Genau an dieser Stelle machte eine Gruppe Männer Pause und kommentierte mein Vorbeifahren "fachmännisch", zumindest nach ihrer Ansicht. Aber damit kommt Frau schon klar am Männertag.
Am Abend bekam mein Ehemann dann sein Vatertagsgeschenk, eine von Töchterchen selbst gebastelte Karte mitsamt "Wertmarke" (der neue Rucksack kam erst am Freitag mit der Post). Im Gegenzug lud er uns spontan zum Essen ein.
Am Morgen hatte ein findiger Moderator im Radio behauptet, der einzige Unterschied zwischen Frauen- und Männertag wäre, dass der Schnaps nicht den Umweg über die Praline nehmen müsse. Aber sind wir mal ehrlich, würden sich die Frauen am Frauentag so benehmen, wie die Männer am Männertag, würden die Männer wohl nur noch mit dem Kopf schütteln und ihre Frauen für unzurechnungsfähig erklären. Frauen dagegen belächeln ihre Männer meist nur, und betten sie früh in die Kissen, dass sie ihren Rausch ausschlafen können.
Übrigens war auch ein Trupp junger Frauen unterwegs. Eine davon stand wohl kurz vor der Ehe. Den Junggesellinnenabschied ausgerechnet an diesem Tag zu feiern ist sicher sehr mutig, oder doch eher eine Probe für den Ernstfall?
Vormittags waren wir zum inzwischen schon zur Tradition gewordenen Gottesdienst auf der Freilichtbühne. Hier stand Christi Himmelfahrt im Zentrum.
Später dann war an vielen Orten Männertag, das heißt Bier trinkende, durch die Gegend ziehende und laut auf sich aufmerksam machende Männer gab es mehr als genug. Darunter auch immer wieder Frauen und Kinder. Ich war alleine mit Ehemann, Schwiegervater, Schwiegeronkel 1, Schwiegeronkel 2 und Sohnemann auf dem Rad unterwegs. Nach dem Unwetter zwei Tage zuvor war eine Wegstelle noch recht matschig. Genau an dieser Stelle machte eine Gruppe Männer Pause und kommentierte mein Vorbeifahren "fachmännisch", zumindest nach ihrer Ansicht. Aber damit kommt Frau schon klar am Männertag.
Am Abend bekam mein Ehemann dann sein Vatertagsgeschenk, eine von Töchterchen selbst gebastelte Karte mitsamt "Wertmarke" (der neue Rucksack kam erst am Freitag mit der Post). Im Gegenzug lud er uns spontan zum Essen ein.
Am Morgen hatte ein findiger Moderator im Radio behauptet, der einzige Unterschied zwischen Frauen- und Männertag wäre, dass der Schnaps nicht den Umweg über die Praline nehmen müsse. Aber sind wir mal ehrlich, würden sich die Frauen am Frauentag so benehmen, wie die Männer am Männertag, würden die Männer wohl nur noch mit dem Kopf schütteln und ihre Frauen für unzurechnungsfähig erklären. Frauen dagegen belächeln ihre Männer meist nur, und betten sie früh in die Kissen, dass sie ihren Rausch ausschlafen können.
Übrigens war auch ein Trupp junger Frauen unterwegs. Eine davon stand wohl kurz vor der Ehe. Den Junggesellinnenabschied ausgerechnet an diesem Tag zu feiern ist sicher sehr mutig, oder doch eher eine Probe für den Ernstfall?
Abonnieren
Posts (Atom)