Montag, 10. August 2015

Eine Sommerferienwoche 2015

Sonntag
Wir dürfen ausschlafen, erst kurz vor 9 Uhr weckt uns Sohnemann mit einem selbst ausgedachten Lied. Töchterchen liest bereits. Nach dem Frühstück beschäftigt sich jeder mit dem, was er mag oder gerade anliegt. Ich erledige den Abwasch und drehe eine kurze Blog-Leserunde.
Sohnemann spielt mit seinem "Renncomputer" (= sein Tisch mit Aufklebern). Nebenbei erklärt er: "Der fährt nicht automatisch hoch. Der fährt nur automatisch hoch, wenn ich die Fernbedienung eine Stunde lang angucke."
Töchterchen ist voller Vorfreude auf den Abend und bastelt ein Bild.

Zum Mittagessen laufen wir zur Oma. Es gibt Eierkuchen mit Gulasch und Salat oder Apfelmus. Danach schauen wir Urlaubsfotos und Filmchen vom Quadrocopter.
Auf dem Rückweg radelt Sohnemann vorneweg, während Töchterchen und Herr TAC mit einem unreifen Apfel viel Spaß haben.
Zu Hause hüpfen die drei in den Pool, während ich meine Häkelsachen raus hole. Das Baby unserer Freunde ist seit Samstag auf der Welt, es wird also Zeit, die Babyschuhe fertig zu machen.
Der Nachmittag vergeht wie im Fluge, schon ist es Zeit, zum Bergfest aufzubrechen. Eigentlich endet es immer am Sonntag mit einem großen Höhenfeuerwerk, aber wegen der Waldbrandgefahr wurde es abgesagt. Gleich am Eingang zum Fest treffen wir Töchterchens Freundin mit ihrer Mutter. Die beiden Mädchen hüpfen eine Runde auf dem Riesentrampolin, danach essen wir noch gemeinsam, ehe wir wieder getrennte Wege gehen.
Staunend schauen wir in die Höhe zur diesjährigen Attraktion. Viel zu hoch und zu unberechenbar, entscheiden wir. Die Kinder nutzen lieber die kleineren Fahrgeschäfte wie Kettenkarussel, Kinderkarussell und Autoscooter, wo wir auch meine Eltern treffen.
Mein geliebtes Pferderennen ist da, so spiele ich zwei Runden mit. Aber die Konkurrenz ist zu groß, deshalb gewinne ich nur Trostpreise: eine kleine Rose und ein Tütchen Gummibärchen, das wir vier uns teilen.
Dann fahren die Kinder mit den Großeltern Riesenrad, während wir Eltern unten stehen bleiben und winken.
Zum Abschluss dürfen die Kinder nochmal Enten angeln. Wir halten einen kurzen Schwatz mit der Betreiberin, die mit meinem Bruder zur Schule gegangen ist. Sie hat uns beim letzten Volksfest in der Gegend vermisst ;) Da waren wir nämlich im Urlaub. Dann rundet sie die erangelten Punkte der Kinder etwas auf, so dass beide ihren Wunschgewinn bekommen.
Spät sind wir wieder zu Hause, nicht eher, als wenn Feuerwerk gewesen wäre. Glücklich und müde fallen die Kinder in die Betten.

2 Kommentare:

  1. Scheint ein schönes Fest zu sein, euer Bergfest :-)

    LG von der Maus

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  2. Ja, ein Volksfest halt ;) Gabs schon in meiner Kindheit und ist immer wieder schön.

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