Sonntag, 14. März 2021

Wochenende in Bildern KW 10

Am Ende des Wochenendes sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" fotografische Einblicke in Familienwochenenden.


Samstag:
Wir beschließen spontan, zu meinen Eltern zu fahren. Da ist direkt daneben ein Baustoffhandel. Und aus der Hausbauzeit haben wir da noch jede Menge Sachen eingelagert. 
Wir nehmen  die Erinnerungskisten mit, die Box mit den Inlinern und noch bischen Kleinkram. 
Wir leihen den Hänger meines Vaters. Nebenan kaufen wir Borte, einen Sack Pflanzerde und eine kleine Gießkanne für drinnen. Unsere ist schon vor Wochen zerbrochen, nachdem die Katze sie runter geschmissen hatte. 
Mittags gibts Lauchsuppe. 
Zufällig bin ich über eine Handyapp zum Piano spielen gestolpert. Leider kann man kostenlos nur das erste Kapitel probieren. Hier testet gerade Sohnemann.  
Das macht echt total viel Spaß, wenn das Abo nur nicht so teuer wäre... Die Kritiken sagen, dass richtig gespielte Töne oft nicht erkannt werden, das hab ich beim Probieren auch schon festgestellt. Mein Keyboard hab ich vom Konfirmationsgeld gekauft, das ist inzwischen über 25 Jahre her. Ich dachte erst, das liegt an meinem echt alten Keyboard.
Die Große bäckt inzwischen Muffins, mit Nüssen und ganz viel Schokolade, die noch von Weihnachten übrig ist. Die sind so fluffig, die zerfallen schon fast beim Berühren. 
Nach dem Kaffee ist Draußen - Zeit. Die Katze liebt es, mit uns im Garten zu sein. Hier beobachtet sie grade einen Hund, der auf der anderen Straßenseite läuft. 
Herr TAC überlegt die nächsten Bauvorhaben. Wabenplatten am Tor... 
... und ein Weg am Berg. 
Mangels geeignetem Busch bauen wir selbst einen: Eimer, abgeschnittene Kirschbaumzweige, Wasser und Frostschutz zum Befestigen. Eier aufhängen können wir wegen des Sturms noch nicht. 
Der Rest des Abends vergeht unspektakulär. Die Jüngste ist seit gestern bei den Großeltern und will nochmal da schlafen. Also essen wir was und dann schauen die Kinder einen Film. Ich wechsle recht früh ins Schlafzimmer, wo ich Dokus über ägyptische Mumien anschaue. 


Sonntag:
Ausschlafen, duschen, Frühstück. Sohnemann badet. Wir putzen im Schnelldurchlauf. Das war eigentlich für Samstag vormittag geplant. 
Ich bezwinge den Mount Legewäsche. 
Mittags gibts herzhafte Eierkuchen mit Gulasch, für die Kinder ganz klassisch mit Apfelmus. 
Heute ist Kirchweih-Gottesdienst. Unsere Kirche ist nun 197 Jahre alt. Die Große begleitet mich fast freiwillig. 
Die Lockerungen in der Kirche erlauben:
- dass wieder Abendmahl stattfinden darf (kontaktlos) 
- dass die Gemeinde mit medizinischen Masken 2 Lieder singen darf
- dass 4 Personen vom Chor mit Schutzmaßnahmen singen dürfen 
Ich hab versucht, die aufstellbaren Plexiglaswände zu fotografieren. Kann man schlecht erkennen. Ich darf mit 3 anderen am Ostersonntag singen. 
Zu Hause gibts Kaffee und die restlichen Muffins von gestern. 
Wir gehn raus. Der Sturm hat nachgelassen. Zeit, die Eier aufzuhängen. 
Zwischen Gemeindehaus und Grundschule ist wieder der Zaun vorbereitet. Schon zu Weihnachten sollte der Zaun geschmückt werden. 
Ich hänge ein paar übrige Eier ran und bin damit die erste. 
Dan  laufe ich noch eine Runde durch den Park. Es tut mir gut, einfach nur für mich zu sein, die Gedanken wandern zu lassen. 
Die Narzissenwiese ist noch unscheinbar. Ich werd sie in der nächsten Zeit immer mal fotografieren, wen  ich vorbei komme. Die ist echt sehenswert. 
In den letzten Tagen sind die beiden Sturmtiefs Klaus und Luis über uns weg gezogen. Überall im vorderen Teil des, parks liegen Zweige und Äste. Ich denk mir noch so, dass im hinteren Teil wohl mehr Schaden entstanden ist, weil der Park da eher Waldcharakter hat. Und ja, da ist ein Baum abgeknickt. Rechts am Bildrand ist der Stamm. 
Wie viel des Baumes tatsächlich betroffen ist, sieht man auf den Bilder nicht gut. Rechts neben dem Holzhaufen sieht man am Baum einen weißen Punkt. Das ist ein Schild, viele Bäume sind beschriftet. Das ist der betroffene Baum. Eine Buche. Bis auf den Weg reichen die Zweige, die einst die Krone des Baumes bildeten. 
Zu Hause gibts Abendimbis in Selbstbedienung. Ich schnipple bischen Obst und Gemüse auf, das gerne angenommen wird. 
Dann Kinder ins Bett, Blogeintrag schreiben, berieseln lassen, evtl. noch bischen häkeln. 

Sonntagsgrüße von TAC 


Rückblick:

7 Kommentare:

  1. Das klingt nach einem entspannten Wochenende, hab einen schönen Start in die neue Woche

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    1. Es war ein langweiliges Wochenende. So wie die vielen davor und die vielen, die in der nächsten Zeit kommen werden.

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  2. Auf die Narzissenwiesenbilder freue ich mich. Ich mag Narzissen einfach sehr. :-)
    Gulasch auf Pfannkuchen kannte ich noch nicht, aber hier isst man z. B. Gebratenes Hackfleisch mit etwas Tomatenpüree vermischt auf Pfannkuchen. Die hier Omeletten heissen. Auch sehr fein.
    Unsere Wochenenden sind wohl alle recht unspektakulär. Mir fehlt auch einiges...Hoffen wir, dass wir genügend Ausdauer und Power für 2021 haben...Liebe Grüsse, Maike

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    1. Gestern auf Arbeit waren wir alle drei total verpeilt. Die beiden anderen haben wie ich Kinder im Schulalter. Uns macht die Testpflicht Sorgen, wir können schlecht schlafen. Ich bin total antriebslos, hab keine Kraft mehr. Den anderen gehts genau so.
      Hauptsache die Politiker sind der Meinung, alles gut.

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    2. Liebe Tac, ich verstehe dich so gut. Mir reichten letztes Jahr die ca. 8 Wochen Fernunterricht schon aus. Für mich nahezu unvorstellbar was ihr jetzt durchmacht. Ich will keine Werbung machen, aber in ein paar Situationen meines Lebens ( klassisch im Herbst) hab ich Johanniskrautkapseln genommen, um etwas besserer Stimmung zu sein. Es braucht ein bisschen bis sie Wirkung zeigen. Vielleicht als kleine Unterstützung in dieser harten Zeit? Ich würde dir gerne Mut und Zuversicht schenken. Du wirkst so aufgeschlossen, aktiv und anpackend. Lass dir das nicht nehmen. Du gibst deinen Kindern so viel Gutes mit auf den Weg und sie lernen in dieser Zeit emotional so viel. Das prägt.
      Die Schweizer hier sagen so so oft:"ds chunnt scho guet".. Heisst "das kommt schon gut. Ruhig bleiben, das wird am Ende gut werden." Anfangs hat mich das schier auf die Palme gebracht, aber inzwischen habe ich gelernt, dass sie recht haben. Diese Gelassenheit habe ich nicht von Natur aus, aber es ist erlernbar. Durch Erfahrung und Vertrauen. Ich schicke dir eine große Portion davon und wünsche dir von Herzen, dass du Schlupflöcher findest und Licht siehst. Ganz liebe Grüße!

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  3. Das ist eine schöne Aktion, die ich bislang gar nicht kannte. Die werde ich gleich mal in die Liste meiner Linkpartys aufnehmen.

    -> https://antetanni.wordpress.com/linkpartys/

    Danke für die Inspiration und deinen Einblick.

    Viele Grüße
    Anni

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