Sonntag, 30. Oktober 2022

Ein 12tel Blick im Oktober 2022

Der Monat neigt sich dem Ende. Zeit, den Eintrag für den 12tel Blick zu schreiben und ihn bei Eva von "verfuchst und zugenäht" zu verlinken.

Genau einmal war ich am Hufeisen, zur Monatsmitte und mit der Jüngsten zur Begleitung. 
Der Blick nach oben zeigt sämtliche Farbnuancen des Herbstes. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bezeichnung "Rotenberg" damit in Zusammenhang steht. 
Das "Hufeisen" selbst kann man noch nicht wieder erkennen, es sind noch zu viele Blätter auf den Bäumen. 
Der Weg ist übersät von buntem Herbstlaub. Von mir aus darf das gerne liegen bleiben, so dass sich über lange Zeit wieder ein normaler Waldboden bildet. Ich befürchte aber, dass hier - genau wie im Park - alle Blätter weg gefegt und einer Kompostieranlage zugeführt werden. 
Angekommen. Versehentlich mache ich erstmal ein Foto von der falschen Stelle aus und wundere mich dann, warum dieser - im letzten Monat plötzlich aufgetauchte - "Wedel" nicht mittig auf dem Foto ist. 
Zweiter Versuch, diesmal an der richtigen, ausgebesserten Stelle. Der Wedel ist noch da. Und gewachsen. 
Ich schaue über den Rand nach unten. Da ist der Ursprung dieses Wedels. Im Februar hatte ich schonmal über die Mauer runter fotografiert, da war radikal abgesägt worden, auch, um die Aussicht wieder frei zu schneiden. Das Totholz scheint tatsächlich zumindest zum Teil liegen geblieben zu sein. 
Nun noch das Foto durch die Astgabel auf unser Haus. 
Die Jüngste will vor der Mauer lang gehen. Kein Problem, es ist nicht steil, wie man vermuten könnte, sondern ein "Weg". 
Auch auf dieser Seite ist die Mauer in Ordnung gebracht worden. Diese "Nasen" sind kleine Entwässerungen, dass sich oberhalb am Aussichtsbereich das Wasser nicht stauen kann. Die sind jetzt auch wieder komplett frei. 
Zum Abschluss noch ein Foto unserer Kirche. 
Fotogrüße von TAC 


4 Kommentare:

  1. Liebe TAC,
    bei euch ist es echt schön! Die herbstliche Färbung passt gut zu deinem Blick.
    Hier im Wald war der Harvester unterwegs und durch den Regen wurden die Wege danach richtig ausgespült. An einer Stelle ist jetzt ein Loch, das über einen halben Meter tief ist - mitten auf dem Weg! Wenn da jemand mit dem Fahrrad reinfährt... Mir wäre auch lieber, sie würden den Wald in Ruhe lassen!
    Liebe Grüße
    Nanni (die versuchen wird, heute die Monatsfragen zu beantworten... 😉)

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    1. Da hast du vollkommen Recht. Dem Wald geht es oft am besten, wenn er sich selbst überlassen wird.
      Hier waren schon ein paar Arbeiten nötig. Und leider haben die Wege gelitten. Für den Aussichtspunkt war es aber gut, den frei zu schneiden und zu restaurieren. So wird das für die zukünftigen Generationen erhalten (Mauer und Bänke).

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