Montag, 29. Mai 2023

Wochenende in Bildern KW 21/ 2023

Ein langes Wochenende liegt hinter uns, so wollen Alu und Konsti von "Große Köpfe" gerne wieder Bilder sehen.


Freitag:
Vormittags geht die Jüngste zum Schnupperunterricht in die Grundschule. Mitbringen sollten sie ein Federkästchen und ein kleines Frühstück. Sie hätte ja am liebsten gleich ihren Ranzen genommen...
Sie wird am Nachmittag dann von der Oma aus dem Kindergarten geholt und bleibt da bis Sonntag. 
Ich hole nach der Schule Sohnemann, eine Freundin und einen Freund ab. Die Freundin kommt gleich mit her. Wir essen zu viert (die Große mit) Minipizzas. Dann hab ich noch ein wenig Sofazeit, die Teenies sind in Sohnemanns Zimmer und spielen am Laptop. 
Später stelle ich Getränke, Kekse und Waffeln bereit. Gegen halb 4 kommen die anderen. Wir feiern heute Sohnemanns Geburtstag mit Freunden. 
Gut, dass ich das "Kaffeetrinken" nur als Snack geplant hab, sie spielen lieber eine halbe Stunde Switch. 
Der Papa kommt heim und schon müssen wir wieder los. Wir spendieren jedem Kind genau einen außer-Haus-Geburtstag. Die Große war 2019 mit ihren Freundinnen im Escape-Room. Sohnemann wollte gerne Lasertag spielen. Die Teenies beschließen ein Jungs- und ein Mädchenauto, ich chauffiere also die beiden Damen in der Runde. Eigentlich brauche ich nur dem Herrn TAC hinterher zu fahren, aber da viel los ist, drängeln sich Autos dazwischen und ich nehme einmal die falsche Fahrspur. Telefonisch werde ich geleitet und lande dann auch im richtigen Parkhaus. Puh... 
Wir haben ein Geburtstagspaket gebucht. Die Kinder können 3 Runden spielen und bekommen hinterher ein Körbchen voll Knabber- und Süßkram und je ein Getränk. Sie haben viel Spaß. 
Nach alter Tradition füttern wir die hungrige Meute noch beim goldenen M und bringen sie satt, glücklich, aufgedreht und wohlbehalten nach Hause. 
Einer der Gäste wird von mir zu Fuß geleitet, da es auf dem 1km-Weg gerade eine Vollsperrung wegen Verlegung neuer Wasserleitungen gibt und die Umleitung schätzungsweise 5km sind. So komme ich noch in den Genuss der Abendstimmung am Teich im Park. 


Samstag:
Den Vormittag nutzen wir, um am Zaun ein richtiges Beet anzulegen. Ich hatte da schon vorletztes Jahr eine Blumenmischung ausgesät und fand unseren blühenden Zaun ganz wunderbar. Bienen und Vögel übrigens ebenfalls. 
Natürlich sind die Katzen immer in der Nähe. Für sie bedeutet ein neues Beet eher "ein neues Katzenklo" oder auch "was weiches zum durch rennen" oder "drin sielen". 
Das Mittagessen hat die Große gemacht. Currywurst, Pommes und Gurkensalat. 
Am späteren Nachmittag laufe ich in die Mittelstadt. Demnächst feiert der "Traumzauberbaum" Premiere und dieser braucht Blätter. Als "Projekt Kulissenbau" sind alle eingeladen, mitzuhelfen. Ich dachte erst, was soll so schlimm sein an 200 Blättern? Aber so einfach ist das gar nicht. Erst muss "Hasenstallgitter" in Blattform gebracht werden. 
Zum Glück lagen da Handschuhe rum. Das Gitter ist widerspenstig und echt scharfkantig. 
Da ich erst später geknippst hab, ist das nur der Platz zum Gitter biegen ohne Blatt auf dem Foto. 
Dann wird Schicht für Schicht Papier fest gekleistert. Die kleinen Enden des Gitters machen immer wieder Löcher ins Papier und schneiden die Finger auf, wenn man nicht aufpasst. Ich hab einen Schnitt am Finger gar nicht bemerkt, erst später gesehen. 
Dann war für mich Ende. Einmal, weil für diesen Tag eh Ende war, aber auch, weil meine Blattform nun erst gut trocknen muss. Das Projekt läuft über das ganze Wochenende, so wird wohl morgen irgendwer "mein" Blatt bemalen. 
Das wird wohl mal der Traumzauberbaum. Ich bin sehr gespannt... 
Das Wetter ist traumhaft. Ich schaue von der Brücke zu unserem Haus. Auf dem Schornstein ist das Storchennest. 3 Jungtiere haben wir in diesem Jahr. 
Zu Hause grillen wir. 


Pfingstsonntag:
Der Chor singt heute im Pfingstsonntagsgottesdienst, in dem auch eine Einsegnung zur diamantenen Hochzeit stattfindet. Die "Braut" ist eine begeisterte Chorsängerin. 
Der Gottesdienst ist lang, erst um 12 bin ich zu Hause. Nun aber schnell, wir sind zum Mittagessen bei meinen Eltern eingeladen. 
Den Nachmittag verbringen wir im Garten. Die Kinder baden im Pool. Ich häkle an meinem Tuch. 
Und ich besuche meine eigenen Großeltern auf dem Friedhof. Das Doppelgrab der Eltern meines Vaters:
Mein Opa mütterlicherseits liegt auf der "Grünen Wiese". Seine Frau, meine Oma starb bereits, als ich 5 Jahre alt war. 
Später gibts Kaffee drinnen. Denn auf dem Lautsprecher an der Hütte im Garten haben Hausrotschwänzchen ein Nest gebaut. Die Eltern sind in der Nähe, trauen sich aber nicht hin, wenn wir da sitzen. Am Himmelfahrtstag waren 2 Eier im Nest. Heute hat die Große vorsichtig hinein fotografiert, es ist ein Jungtier drinnen. 
Wir geben den Eltern also die Möglichkeit, sich ums Küken zu kümmern, während wir Kaffee trinken. 
Später sind wir wieder draußen. Das Tuch kann ich mir nun schon um den Hals legen. Irgendwer hatte nach dem Muster gefragt (klick, selbst bezahlt). 
Wir grillen schon wieder. 
Und plötzlich zeigt sich ein aufgesperrtes Schnäbelchen am Nestrand. Da hat wohl jemand Hunger. Wir wollen sowieso los. 


Pfingstmontag:
Wieder singt der Chor, diesmal mit anderen Chören zum Ausflugsgottesdienst in der Nachbargemeinde. Es sind über 60 Sänger. Überhaupt ist die Kirche echt voll, das ist selten in heutigen Zeiten. 
Sohnemann und die Jüngste gehen mit zum Kindergottesdienst. Beim Abholen ist sie noch nicht fertig. 
Die Große geht natürlich nicht mehr zum Kindergottesdienst, aber so eine Scheibe ausmalen möchte sie gerne. Da noch welche übrig sind, darf sie und bleibt bei der Jüngsten. 
Nach dem Ausflugsgottesdienst gibts immer noch Imbiss und Zusammensein. Das Wetter passt, so sitzen wir im Garten bei echt leckerem Essen und guten Gesprächen. Es gibt so viel Auswahl: kalte Getränke, Kaffee, Kuchen, HotDogs, Fischbrötchen, etwa 10 verschiedene Salate, Bratwurst, Wiegebraten... 
Wir beschließen, den Nachmittag ruhig im Garten zu verbringen. Die Familie fährt und ich laufe die nicht ganz 5km.
Alle 3 Storchenkinder gucken in die Welt. 
Gerade zu Hause angekommen bekomme ich einen Anruf, ob unser Tiefkühler noch da wäre, die eigene Kühltruhe hat gestern den Geist aufgegeben... Kurz danach kommt ein Pärchen mit Hänger am Auto und holt unseren Tiefkühler, der ja noch super geht, nur eben bei uns überflüssig geworden ist. Da wir nix dafür haben wollen (freiwillige Spende an "Kinder helfen Kindern") bringen sie eine Geschenktüte mit Schokolade, Sekt, Honig (von der Schwiegermutter) und Eiern (von den eigenen Hühnern) mit. Hach, so mag ich das. 
Noch während wir mit den beiden schwatzen, kommt eine andere befreundete Familie vorbei und wir beschließen kurzerhand eine gemeinsame Gartenzeit bei Kaffee (von uns) und Rhabarberkuchen (von ihnen). 
Schön ist das. Ich mag Leben genau so: unkompliziert, voller Begegnungen und spontan. 
Gegen Abend steht noch Gießen auf dem Plan. Das frisch Gesäte darf nicht austrocknen. 
Dann Abendprogramm und ab ins Bett. 

Pfingstgrüße von TAC 


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