Mama und Töchterchen sind erkältet und nehmen Hustensaft. Sohnemann sieht das und will auch welchen.
Mama: "Das ist Medizin, die darf man nur nehmen, wenn man krank ist. Und du bist nicht krank."
Darauf Sohnemann: "Hatsi!"
Montag, 13. Februar 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Dankbarkeit
Vor einigen Wochen war ich im hiesigen Einkaufsmarkt in der Nähe der Kasse. Es war nicht viel los zu dieser Zeit. An der Kasse war gerade ein Jugendlicher, der sein gesamtes Geld ausschüttete mit dem Ergebnis, dass 8 Cent fehlten. Er war sehr unentschlossen, was er da lassen sollte. Inzwischen war ich ebenfalls an der Kasse und da ich seine Mutter kenne, sagte ich, ich würde die 8 Cent bezahlen. "Sag deiner Mutter einen lieben Gruß von mir!" gab ich ihm mit auf den Weg.
Als ich beim nächsten Frauenfrühstück seine Mutter traf, sprachen wir darüber und ich versicherte ihr, dass ich es gern getan habe und sie mir die 8 Cent nicht geben braucht.
Vorige Woche war wieder Frauenfrühstück und die Mutter nicht da. Aber meine Freundin gab mir einen Briefumschlag von ihr. Darin war eine kleine Karte, auf der Rückseite meine 8 Cent...
Als ich beim nächsten Frauenfrühstück seine Mutter traf, sprachen wir darüber und ich versicherte ihr, dass ich es gern getan habe und sie mir die 8 Cent nicht geben braucht.
Vorige Woche war wieder Frauenfrühstück und die Mutter nicht da. Aber meine Freundin gab mir einen Briefumschlag von ihr. Darin war eine kleine Karte, auf der Rückseite meine 8 Cent...
Freitag, 10. Februar 2012
Tage, die keiner braucht...
Tja, leider gibts die immer mal wieder. Gestern war mal wieder so einer, wenn auch nicht für uns.
Momentan herrschen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Und endlich gabs gestern vormittag auch genug Schnee zum Schlittenfahren. Also packte Mama Sohnemann und sich selbst gut ein, um Töchterchen aus dem Kindergarten zu holen. Im Anschluss daran wollten wir alle zusammen Schlitten fahren, bzw. Töchterchen wollte den Poporutscher benutzen und Mama hätte zugeschaut, mit dem sich vor Schnee fürchtenden Sohnemann auf dem Arm. Wenns draußen schneit kommentiert er zwar "Snee. Sön aussieht.", aber sobald man ihn in selbigen stellt, will er wieder hoch auf den Arm.
In der Garderobe des Kindergartens war grad viel los bei entsprechend hohem Lärmpegel. Bei den vielen Schichten dauert es ja immer einige Zeit, bis man sie alle auf dem Leib hat, so dass genug Zeit bleibt, das ein oder andere zu besprechen. Mädel A, knapp älter als Töchterchen, erklärte plötzlich: "Ich freue mich schon auf die Schneehöhle." "Ach, ihr habt eine Schneehöhle im Garten?" fragte ich nach. "Nein, zum Glück nicht." antwortete ihre Mutter A. "Im Sommerbad ist eine."
Unser örtliches Sommerbad wurde schon in den letzten Tagen kräftig beschneit, wie ich gehört hatte. Und eine Schneehöhle nebst Aussicht darauf, mir nicht alleine die Füße abzufrieren, sondern etwas Gesellschaft einer befreundeten Mutter zu haben, gefiel mir. Also schlug ich vor, ebenfalls zum Bad zu fahren, woraufhin Töchterchen hellauf begeistert war, zumal ihre Freundin, Mädel B (jüngere Schwester von Mädel A) ebenfalls da sein würde.
Im Auto kam die Bemerkung von Töchterchen, dass wir ja noch Badesachen brauchen, wenn wir ins Bad wollen, aber zum Glück sah sie schnell ein, dass man im Winter nur drinnen baden kann.
Nach einer kleinen Ehrenrunde ums Bad (ich wusste ja nicht, welcher der drei Eingänge offen ist) parkten wir unser Auto neben Mutter A, die grade Mädel C (7 Monate alt, die jüngste der drei Töchter von Mutter A) in den Kinderwagen packte. Die anderen beiden waren schon vorraus gelaufen.
Als ich ausstieg, meinte sie, "Ich lass Mädel C mal schnell hier stehen, Mädel B schreit ganz fürchterlich. Passt du bitte auf?" Also holte ich meine beiden Kinder aus dem Auto und packte Mädel C fertig ein, die mich mit großen Augen ansah. Da ich nicht wusste, wie lange Mutter A weg sein würde, schickte ich Töchterchen vorraus. Natürlich zeigte ich ihr mit dem Arm den Eingang.
Dann widmete ich mich wieder den beiden Kleinen, Sohnemann war nicht besonders begeistert davon, dass ich mich um ein anderes Baby kümmerte, zumal er ja daneben im Schnee stehen musste.
Wenige Minuten später kam Mutter A mit Mädel B im Schlepptau zurück. "Sie hat eingepullert, ich muss zurück zum Kindergarten und sie umziehen." Wir einigten uns darauf, dass sie den Kinderwagen noch selbst zum Rodelhang schieben würde, da ich Sohnemann ja tragen musste, und dass ich dann auf ihre beiden Mädels achten würde, bis sie zurück wäre. Dann fragte sie, wo denn Töchterchen sei. Ich meinte, ich hab sie vorraus geschickt. Aber sie hatte sie nicht gesehen. Auf mein Rufen reagierte niemand. Also entschied ich, erstmal am Rodelhang zu schauen und Sohnemann da zu parken.
Töchterchen war nicht da. Dafür aber Mutter B, die meinen Sohn auf den Arm und den Kinderwagen mit Mädel C in Obhut nahm.
Mutter A und ich liefen zurück zum Eingang. Bei unserer Fahrt ums gesamte Gelände hatten wir noch einen anderen offenen Eingang gesehen, da wollte ich hin. Mutter A nahm den direkten Weg zum Parkplatz, wo wir uns treffen wollten. Mir kamen zwei Männer entgegen, die im Sommerbad arbeiteten und ich fragte sie nach einen kleinen Mädchen. Ja, sie hatten sie gesehen, und sie hätte ihnen selbstbewusst erklärt, dass die Mama gleich nach kommt. Und dann wäre sie aber zurück gelaufen, mir entgegen.
Also ging ich wieder zurück, den direkten Weg zum Parkplatz. Mama A rief mir schon zu, dass Töchterchen da sei... weinend kam sie mir entgegen. Als ich ihr den Weg zum Eingang zeigte, hatte sie anscheinend mal wieder verträumt woanders hin geschaut und war dann schnurstracks am mehrere Meter breiten, offen stehenden Tor vorbei in Richtung des anderen Eingangs gelaufen, den wir ja bei der Fahrt ums Bad gesehen hatten. Als ich nicht kam, war sie zurück zum Auto gegangen, wo sie feststellen musste, dass ich nicht mehr da war. Aber getröstet war sie dann schnell in Aussicht auf das Rodelvergnügen.
Am Hang angekommen wechselte Sohnemann wieder auf meinen Arm. Zwischendurch schauten wir mal in die Schneehöhle. Mädel A und ein fremder Junge warfen Scheeklumpen gegen die Wände. Töchterchen wollte wieder raus, Sohnemann gar nicht erst rein und der Vater des Jungen wechselte mit mir ein paar Worte ein paar Meter von der Höhle entfernt, so dass wir nicht sehen konnten, was drinnen passierte.
Nur kurze Zeit später tauchte Mädel A auf, weinend. Und kurz darauf tropfte Blut aus ihrer Nase. Ich war noch recht nah, also auch die erste bei Mädel A. Zum Glück hatte eine andere Mutter genug Taschentücher mit um sie unter die Nase zu halten. Auf einen Schlitten setzte ich zunächst Mädel A, daneben Sohnemann, der auch irgendwie verdattert ruhig sitzen blieb. Etwa zeitgleich begann Mädel C im Kinderwagen zu schreien und ließ sich nicht mehr beruhigen.
Alle Anwesenden außer Mutter B, die sich um Mädel C kümmerte bildeten bald einen Kreis um mich und den Schlitten. Eine Mutter meinte, man müsse das Kind doch auf den Rücken legen und die Beine hoch... Helfen wollte niemand, wahrscheinlich waren alle froh, dass sie nicht an meiner Stelle waren.
Nach Kinderaussagen hatte Mädel A einen großen Schneeklumpen an die Nase bekommen, den der Junge "versehentlich" geworfen hatte. Niemand schimpfte, nur der Vater verlangte, dass er sich entschuldigte. Wir wussten ja auch nicht, wie es wirklich passiert war, keiner von den Erwachsenen hatte es gesehen.
Als nach einigen Minuten das Nasenbluten aufhörte, entschied ich, alle Kinder von mir und Mutter A einzusammeln und zum Parkplatz zu bringen. Oben auf dem Hang angekommen, sahen wir auch Mutter A wieder kommen. Sie schaute in den Kinderwagen und meinte nur "Oh je, sie bricht..." Ich glaub, sie war in dem Moment etwas überfordert, da sie gar nichts tat. Erst auf mein "Nimm sie raus!" kam Bewegung in sie. Mädel C spuckte aus, hustete nochmal, ließ sich von ihrer Mutter abwischen und schien dann wieder ganz zufrieden mit ihrer Situation. Mutter A war meiner Meinung und so liefen wir bepackt mit diversen Schneerutschutensilien, unseren Kindern und der kinderwagenschiebenden Mutter B zurück zum Parkplatz.
Heute trafen wir uns wieder im Kindergarten. Sie meinte, es war ihr gestern dann zu viel und zum Glück kam ihr Mann auch gerade nach Hause. Ihren Kindern geht es wieder gut. Alle strahlten mich heute an.
Wahrscheinlich lacht Mutter A in ein paar Monaten über den gestrigen Tag, an dem alles schief ging... aber gestern war sie ganz sicher der Meinung, es wäre besser gewesen, an diesem Tag im Bett zu bleiben.
Momentan herrschen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Und endlich gabs gestern vormittag auch genug Schnee zum Schlittenfahren. Also packte Mama Sohnemann und sich selbst gut ein, um Töchterchen aus dem Kindergarten zu holen. Im Anschluss daran wollten wir alle zusammen Schlitten fahren, bzw. Töchterchen wollte den Poporutscher benutzen und Mama hätte zugeschaut, mit dem sich vor Schnee fürchtenden Sohnemann auf dem Arm. Wenns draußen schneit kommentiert er zwar "Snee. Sön aussieht.", aber sobald man ihn in selbigen stellt, will er wieder hoch auf den Arm.
In der Garderobe des Kindergartens war grad viel los bei entsprechend hohem Lärmpegel. Bei den vielen Schichten dauert es ja immer einige Zeit, bis man sie alle auf dem Leib hat, so dass genug Zeit bleibt, das ein oder andere zu besprechen. Mädel A, knapp älter als Töchterchen, erklärte plötzlich: "Ich freue mich schon auf die Schneehöhle." "Ach, ihr habt eine Schneehöhle im Garten?" fragte ich nach. "Nein, zum Glück nicht." antwortete ihre Mutter A. "Im Sommerbad ist eine."
Unser örtliches Sommerbad wurde schon in den letzten Tagen kräftig beschneit, wie ich gehört hatte. Und eine Schneehöhle nebst Aussicht darauf, mir nicht alleine die Füße abzufrieren, sondern etwas Gesellschaft einer befreundeten Mutter zu haben, gefiel mir. Also schlug ich vor, ebenfalls zum Bad zu fahren, woraufhin Töchterchen hellauf begeistert war, zumal ihre Freundin, Mädel B (jüngere Schwester von Mädel A) ebenfalls da sein würde.
Im Auto kam die Bemerkung von Töchterchen, dass wir ja noch Badesachen brauchen, wenn wir ins Bad wollen, aber zum Glück sah sie schnell ein, dass man im Winter nur drinnen baden kann.
Nach einer kleinen Ehrenrunde ums Bad (ich wusste ja nicht, welcher der drei Eingänge offen ist) parkten wir unser Auto neben Mutter A, die grade Mädel C (7 Monate alt, die jüngste der drei Töchter von Mutter A) in den Kinderwagen packte. Die anderen beiden waren schon vorraus gelaufen.
Als ich ausstieg, meinte sie, "Ich lass Mädel C mal schnell hier stehen, Mädel B schreit ganz fürchterlich. Passt du bitte auf?" Also holte ich meine beiden Kinder aus dem Auto und packte Mädel C fertig ein, die mich mit großen Augen ansah. Da ich nicht wusste, wie lange Mutter A weg sein würde, schickte ich Töchterchen vorraus. Natürlich zeigte ich ihr mit dem Arm den Eingang.
Dann widmete ich mich wieder den beiden Kleinen, Sohnemann war nicht besonders begeistert davon, dass ich mich um ein anderes Baby kümmerte, zumal er ja daneben im Schnee stehen musste.
Wenige Minuten später kam Mutter A mit Mädel B im Schlepptau zurück. "Sie hat eingepullert, ich muss zurück zum Kindergarten und sie umziehen." Wir einigten uns darauf, dass sie den Kinderwagen noch selbst zum Rodelhang schieben würde, da ich Sohnemann ja tragen musste, und dass ich dann auf ihre beiden Mädels achten würde, bis sie zurück wäre. Dann fragte sie, wo denn Töchterchen sei. Ich meinte, ich hab sie vorraus geschickt. Aber sie hatte sie nicht gesehen. Auf mein Rufen reagierte niemand. Also entschied ich, erstmal am Rodelhang zu schauen und Sohnemann da zu parken.
Töchterchen war nicht da. Dafür aber Mutter B, die meinen Sohn auf den Arm und den Kinderwagen mit Mädel C in Obhut nahm.
Mutter A und ich liefen zurück zum Eingang. Bei unserer Fahrt ums gesamte Gelände hatten wir noch einen anderen offenen Eingang gesehen, da wollte ich hin. Mutter A nahm den direkten Weg zum Parkplatz, wo wir uns treffen wollten. Mir kamen zwei Männer entgegen, die im Sommerbad arbeiteten und ich fragte sie nach einen kleinen Mädchen. Ja, sie hatten sie gesehen, und sie hätte ihnen selbstbewusst erklärt, dass die Mama gleich nach kommt. Und dann wäre sie aber zurück gelaufen, mir entgegen.
Also ging ich wieder zurück, den direkten Weg zum Parkplatz. Mama A rief mir schon zu, dass Töchterchen da sei... weinend kam sie mir entgegen. Als ich ihr den Weg zum Eingang zeigte, hatte sie anscheinend mal wieder verträumt woanders hin geschaut und war dann schnurstracks am mehrere Meter breiten, offen stehenden Tor vorbei in Richtung des anderen Eingangs gelaufen, den wir ja bei der Fahrt ums Bad gesehen hatten. Als ich nicht kam, war sie zurück zum Auto gegangen, wo sie feststellen musste, dass ich nicht mehr da war. Aber getröstet war sie dann schnell in Aussicht auf das Rodelvergnügen.
Am Hang angekommen wechselte Sohnemann wieder auf meinen Arm. Zwischendurch schauten wir mal in die Schneehöhle. Mädel A und ein fremder Junge warfen Scheeklumpen gegen die Wände. Töchterchen wollte wieder raus, Sohnemann gar nicht erst rein und der Vater des Jungen wechselte mit mir ein paar Worte ein paar Meter von der Höhle entfernt, so dass wir nicht sehen konnten, was drinnen passierte.
Nur kurze Zeit später tauchte Mädel A auf, weinend. Und kurz darauf tropfte Blut aus ihrer Nase. Ich war noch recht nah, also auch die erste bei Mädel A. Zum Glück hatte eine andere Mutter genug Taschentücher mit um sie unter die Nase zu halten. Auf einen Schlitten setzte ich zunächst Mädel A, daneben Sohnemann, der auch irgendwie verdattert ruhig sitzen blieb. Etwa zeitgleich begann Mädel C im Kinderwagen zu schreien und ließ sich nicht mehr beruhigen.
Alle Anwesenden außer Mutter B, die sich um Mädel C kümmerte bildeten bald einen Kreis um mich und den Schlitten. Eine Mutter meinte, man müsse das Kind doch auf den Rücken legen und die Beine hoch... Helfen wollte niemand, wahrscheinlich waren alle froh, dass sie nicht an meiner Stelle waren.
Nach Kinderaussagen hatte Mädel A einen großen Schneeklumpen an die Nase bekommen, den der Junge "versehentlich" geworfen hatte. Niemand schimpfte, nur der Vater verlangte, dass er sich entschuldigte. Wir wussten ja auch nicht, wie es wirklich passiert war, keiner von den Erwachsenen hatte es gesehen.
Als nach einigen Minuten das Nasenbluten aufhörte, entschied ich, alle Kinder von mir und Mutter A einzusammeln und zum Parkplatz zu bringen. Oben auf dem Hang angekommen, sahen wir auch Mutter A wieder kommen. Sie schaute in den Kinderwagen und meinte nur "Oh je, sie bricht..." Ich glaub, sie war in dem Moment etwas überfordert, da sie gar nichts tat. Erst auf mein "Nimm sie raus!" kam Bewegung in sie. Mädel C spuckte aus, hustete nochmal, ließ sich von ihrer Mutter abwischen und schien dann wieder ganz zufrieden mit ihrer Situation. Mutter A war meiner Meinung und so liefen wir bepackt mit diversen Schneerutschutensilien, unseren Kindern und der kinderwagenschiebenden Mutter B zurück zum Parkplatz.
Heute trafen wir uns wieder im Kindergarten. Sie meinte, es war ihr gestern dann zu viel und zum Glück kam ihr Mann auch gerade nach Hause. Ihren Kindern geht es wieder gut. Alle strahlten mich heute an.
Wahrscheinlich lacht Mutter A in ein paar Monaten über den gestrigen Tag, an dem alles schief ging... aber gestern war sie ganz sicher der Meinung, es wäre besser gewesen, an diesem Tag im Bett zu bleiben.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Glücksmomente
Sofern es irgendwie möglich ist, versuchen wir unseren Tag alle gemeinsam ruhig zu beginnen, d.h. kuscheln im Elternbett, etwas lesen und zusammen beten.
Heute morgen wollte Sohnemann stillen. Töchterchen kuschelte sich an den Rücken der Mama und sagte: "Mama, ich hab dich lieb."
Daraufhin unterbrach Sohnemann das Trinken, schaute Mama an und erklärte: "Mama, iiieb."
Hach ja, schöner kann ein Tag nicht beginnen...
Heute morgen wollte Sohnemann stillen. Töchterchen kuschelte sich an den Rücken der Mama und sagte: "Mama, ich hab dich lieb."
Daraufhin unterbrach Sohnemann das Trinken, schaute Mama an und erklärte: "Mama, iiieb."
Hach ja, schöner kann ein Tag nicht beginnen...
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Sonntag, 23. Oktober 2011
Wichtige Wörter - unwichtige Wörter
Sohnemann lernt fleißig neue Wörter. Interessant dabei ist, dass er nicht etwa die am Häufigsten gehörten Wörter spricht, sondern die, die ihm anscheinend das Meiste einbringen.
Seit Montag sagt er "Keks". Das ist für ihn zweifelsfrei ein sehr wichtiges Wort. Zum richtigen Zeitpunkt ausgesprochen, bringt es ihm sofort und ohne Umschweife selbigen ein, den er dann mehr oder weniger schnell verzehrt. Allerdings erhält er auch ohne einen zu bekommen viel Aufmerksamkeit, da das Wort sehr hübsch klingt. Mehr wie "Kexss".
Seinen Namen dagegen, den er sehr sehr oft hört, spricht er fast gar nicht. Kann auch daran liegen, dass er mit vier Silben doch recht lang ist.
"Nein" zeigt er recht deutlich mit Kopfschütteln an, dagegen scheint "ja" in seinem Wort- und Gestenreportoir komplett zu fehlen. Entweder er freut sich überschwenglich, wenn man das Richtige erkannt hat, oder er schaut einfach nur erwartungsvoll, auf dass die Mama fleißig weiter rät.
Und dann gibt es da noch die Universalwörter. Sein Liebstes ist "Ga". Es steht für "Katze", "da" und alles andere, was er noch nicht genau bezeichnen kann, meist in Verbindung mit dem Zeigefinger. Und "a" ist auch wunderbar vielseitig, es steht für "auf" und "an" und "aus", verdoppelt für das große Geschäft und je nach Situation für diverse andere Aussagen.
Wörter, für die wir Gesten benutzen (Zwergensprache), scheint er dabei schneller zu lernen. Und immer wieder überrascht er uns mit Gesten, die wir ihm zwar schon oft gezeigt, die ihn aber scheinbar kaum interessiert haben. Vor kurzem erst zeigte er plötzlich die Geste für "Musik" und deutete mit einem "Da" auf Opas Radio.
Am interessantesten in diesem Zusammenhang ist allerdings die Interpretation für alle diese Wörter und Gesten von denen, die eben nicht immer mit ihm zusammen sind und daher Sohnemanns Bedeutungen nicht kennen...
Seit Montag sagt er "Keks". Das ist für ihn zweifelsfrei ein sehr wichtiges Wort. Zum richtigen Zeitpunkt ausgesprochen, bringt es ihm sofort und ohne Umschweife selbigen ein, den er dann mehr oder weniger schnell verzehrt. Allerdings erhält er auch ohne einen zu bekommen viel Aufmerksamkeit, da das Wort sehr hübsch klingt. Mehr wie "Kexss".
Seinen Namen dagegen, den er sehr sehr oft hört, spricht er fast gar nicht. Kann auch daran liegen, dass er mit vier Silben doch recht lang ist.
"Nein" zeigt er recht deutlich mit Kopfschütteln an, dagegen scheint "ja" in seinem Wort- und Gestenreportoir komplett zu fehlen. Entweder er freut sich überschwenglich, wenn man das Richtige erkannt hat, oder er schaut einfach nur erwartungsvoll, auf dass die Mama fleißig weiter rät.
Und dann gibt es da noch die Universalwörter. Sein Liebstes ist "Ga". Es steht für "Katze", "da" und alles andere, was er noch nicht genau bezeichnen kann, meist in Verbindung mit dem Zeigefinger. Und "a" ist auch wunderbar vielseitig, es steht für "auf" und "an" und "aus", verdoppelt für das große Geschäft und je nach Situation für diverse andere Aussagen.
Wörter, für die wir Gesten benutzen (Zwergensprache), scheint er dabei schneller zu lernen. Und immer wieder überrascht er uns mit Gesten, die wir ihm zwar schon oft gezeigt, die ihn aber scheinbar kaum interessiert haben. Vor kurzem erst zeigte er plötzlich die Geste für "Musik" und deutete mit einem "Da" auf Opas Radio.
Am interessantesten in diesem Zusammenhang ist allerdings die Interpretation für alle diese Wörter und Gesten von denen, die eben nicht immer mit ihm zusammen sind und daher Sohnemanns Bedeutungen nicht kennen...
Dienstag, 4. Oktober 2011
Malereien
Also lieber Leser, schau Dir das Bild an: Mama Mond, Papa Sonne, Töchterchen Stern mit Schweif und Sohnemann kleines Sternchen.
Hallo Schweinehund,
nicht schön, dass es Dich gibt. Du hälst mich viel zu oft von Dingen ab, die getan werden müssen oder die ich gerne tun möchte. Du sorgst für ein schlechtes Gewissen, ohne selbst eins zu bekommen. Du bist so groß, dass es einige Mühe kostet, Dich zu überwinden.
Warum gibt es Dich überhaupt? Das Leben wäre ohne Dich viel einfacher. Notwendigkeiten wüden ohne Wenn und Aber schnell erledigt und man hätte ohne schlechtes Gewissen Zeit für die schönen Dinge im Leben.
Es wäre ja schon nett, wenn Du Dich wenigstens ab und zu mal so klein machen könntest, dass ich Dich (fast) nicht bemerke. Dann würden hier an dieser Stelle vermutlich viel mehr Einträge stehen...
Warum gibt es Dich überhaupt? Das Leben wäre ohne Dich viel einfacher. Notwendigkeiten wüden ohne Wenn und Aber schnell erledigt und man hätte ohne schlechtes Gewissen Zeit für die schönen Dinge im Leben.
Es wäre ja schon nett, wenn Du Dich wenigstens ab und zu mal so klein machen könntest, dass ich Dich (fast) nicht bemerke. Dann würden hier an dieser Stelle vermutlich viel mehr Einträge stehen...
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