Mittwoch, 18. Juni 2014

Ein Schirmchen für meine Oma...

... die gestern gegen 16.30 Uhr für immer eingeschlafen ist.
Sie hatte ein langes erfülltes Leben. Nun durfte sie heim gehen.

Dienstag, 3. Juni 2014

Von Ärzten, Schikanen und Diagnosen...

Längere Zeit hab ich nix geschrieben, das liegt daran, dass ich krank war, oder immer noch bin. Aber mal der Reihe nach.
Am Freitag vorletzter Woche hatte ich leichte Kopfschmerzen. Ich bin kein Kopfschmerzenmensch, hab vielleicht zweimal im Jahr ganz leichte Kopfschmerzen, die im Normalfall ohne Behandlung wieder abklingen. Also hab ich mir nix dabei gedacht. Was mich ein wenig mehr beunruhigte, war ein dumpfer Druck auf Höhe der untersten Rippen, der nur beim Treppensteigen, also wenn die Schwerkraft wirkt, fühlbar wurde. Also hab ich mich viel ausgeruht und am Abend dann doch eine erste Tablette gegen die Kopfschmerzen genommen, die auch gut angeschlagen hat.
Am Samstag wurden die Kopfschmerzen schlimmer und setzten mich zeitweise außer Gefecht. Ich verbrachte den größten Teil des Tages auf dem Sofa. Als es immer schlimmer wurde und ich auch die Nacht zu Sonntag schlecht geschlafen hab, meinte Herr TAC, ich solle zum Bereitschaftsarzt. Die Zeitung gab Auskunft, dass eine Ärztin, bei der ich vor Jahren mal war, Sprechstunde hatte. Also fuhren wir hin.
Schwester und Ärztin hielten einen Plausch im Anmeldebereich als wir kamen. Die Ärztin ergriff sofort die Flucht in ein Behandlungszimmer und die Sprechstunde nahm meine Daten auf. Dann deutete sie auf eine Tür mit den Worten "Da ist das Wartezimmer." Es war leer. Überhaupt war die Praxis leer. Wir warteten etwa 10-15 Minuten (wieso, wenn keiner da ist?), dann durfte ich ins Sprechzimmer. Sie hörte sich meine Ausführungen an und maß meinen Blutdruck, der sich für "Aufregung" im gewohnt niedrigen Bereich aufhielt, also kein Anhaltspunkt für Blutungen im Gehirn, die diese Ärztin gleich befürchtete. Ob ich an Migräne leide, wollte sie wissen, was ich verneinte. Daraufhin erklärte sie mir, dass es am besten für mich wäre, wenn meine Kopfschmerzen eine beginnende Migräne wären...
Was sollte ich dazu noch sagen... Ich war sprachlos. Ich kenne zwei Migränepatientinnen mit ganz schlimmen Formen, das wünscht man doch niemandem!
Dann erklärte sie mir, ich müsse ins Krankenhaus zum CT, um Blutungen im Kopf auszuschließen, aber vorher bekäme ich noch eine Schmerzmittelspritze von ihrer Schwester und ein Rezept für Schmerztabletten. Auf den Druck im Körper und meine Vermutung, dass die Kopfschmerzen vom Rücken kommen, ist sie gar nicht eingegangen.
Reichlich genervt fuhren wir also in die Notaufnahme des KH, wo schon die Schwester am Empfang sagte, dass ein CT nicht einfach mal so gemacht würde, vor allem nicht zum Sonntag. Und dass mein "Überweisungsschein" ein "Einweisungsschein" sei. Und ich erklärte ihr, ich würde unter keinen Umständen da bleiben, zumal mein Gefühl wirklich sagte, es ist nichts absolut ernstes, was ein Dableiben rechtfertigt.
Tja, dann saßen wir im Wartezimmer. Mal kurz war ich drinnen, die Schwestern machten ein EKG (unauffällig) und maßen nochmal Blutdruck (niedrig wie immer). Dann warteten wir wieder. Ein Herzpatient kam vor uns dran, logisch. Aber nervig die Warterei, vor allem da ich durch die Spritze fast schmerzfrei war.
Schließlich kam ich dran. Eine gebrochen deutsch sperchende Ärztin erklärte mir nochmal, dass ich da bleiben oder unterschreiben müsse. Ich entschied mich fürs Unterschreiben. Außerdem untersuchte sie mich, ich musste Arme und Beine ausstrecken, mit geschlossenen Augen im weiten Bogen meine Nasenspitze finden und mit den Augen ihrem Finger folgen, ohne den Kopf zu drehen. Alles unauffällig und für einen Schlaganfall sei ich außerdem noch zu jung. Auch sie erklärte mir, dass es scheinbar nix ernstes sei, ging aber weder auf den Druck im Oberbauch, noch auf meine Vermutung, es käme vom Rücken ein. Außerdem wirkte die Spritze so gut, dass ich ihr nicht sagen konnte, wo genau es denn nun weh tut. Ich bekam noch ein Rezept für Schmerztabletten und einen Brief für meinen Hausarzt mit.
Im Brief stand:
"Anamnese: Kopfschmerzen
Diagnose: Kofschmerzen"
Nach etwa zwei Stunden durften wir nach Hause.
Am Montag war ich dann bei meinem Hausarzt. Die fast 1,5 Stunden auf dem Stuhl im Wartezimmer waren furchtbar, da es jetzt eindeutig vom Rücken hoch zog.
Mein Hausarzt hörte mir aufmerksam zu, dann kam die Untersuchung: Nackenmuskeln abtasten (alles hart), Bauch abtasten ("Hier tut nix weh - aber hier" und ich hätte an die Decke springen können).
Seine Diagnose: Die Kopfschmerzen kommen von den vollkommen verspannten Rückenmuskeln, der Druck im Oberbauch von einer Magenschleimhautentzündung. Alles zusammen scheint stressbedingt zu sein.
Ich bekam nochmal Tabletten, einmal welche, um die Muskeln zu lockern und die anderen sollen den Magen schützen, dass er heilen kann.
Seit Mittwoch letzter Woche geht es stetig bergauf. Zwischenzeitlich war es wirklich eindeutig, sobald ich mich etwas ungünstig bewegte, legten mich die Kopfschmerzen lahm. Hab also die letzte Woche mit ganz viel Ausruhen verbracht. Inzwischen bin ich wieder voll beweglich und der Druck im Bauch hat spürbar abgenommen.
Nächste Woche muss ich nochmal zum Hausarzt, da bekomm ich dann Physiotherapie.
Und ich muss logischerweise Stress reduzieren, was leichter gesagt, als getan ist. Aber ich geb mir Mühe, denn solche Kopfschmerzen will ich nie wieder haben.

Sonntag, 18. Mai 2014

Kindermund

Ich hab heute den ersten Schwung Babysachen vom Dachboden fotografiert, um die zu verkaufen.
Ich: "Hach ja, ich mag die Sachen gar nicht weg geben..."
Töchterchen: "Aber Mama, das brauchst du doch auch nicht."
Ich: "Und was mach ich dann damit?"
Töchterchen: "Du bekommst noch ein Baby, dem du sie anziehst."
Ich: "Du möchtest wohl noch ein Geschwisterchen?"
Töchterchen: "Ja. Am liebsten eine Schwester. Da bin ich dann die Große."

Ich fand das so süß. Und im Grunde hat sie ja Recht, aber mit einem weiteren Baby müsste auch der Papa einverstanden sein, doch ihm reichen zwei Kinder.

Freitag, 16. Mai 2014

Drei Jahre Pusteblumenwetter

Genau jetzt vor drei Jahren ging der erste Eintrag auf dem Pusteblumenwetter-Blog online.
Auslöser war damals, dass Freunde von uns Urlaub in den USA machten und um nicht Unsummen in Telefonate zu stecken, haben sie ein Blog geschrieben, das allen eingeladenen Freunden und Familienangehörigen offen stand. Dadurch wussten wir Daheimgebliebenen immer bestens Bescheid.
Tja, da hab ich mitgelesen und plötzlich hatte ich dieses Blog erstellt.
Der Name war damals schnell gefunden: Es war die Zeit im Jahr, in der die Pusteblumenschirmchen zu Tausenden durch die Luft flogen. Und wir hatten ein paar Tage zuvor schöne Fotos auf einer Pusteblumenwiese gemacht. Seit meiner Kindheit liebe ich Pusteblumen und meine Kinder teilen diese Freude. 
In diesen drei Jahren hat sich hier so einiges entwickelt. Ich mag, was sich hier getan hat. Allerdings wirds langsam Zeit für ein eigenes Design, das ist für die nächste Zeit geplant. Ansonsten plane ich nicht viel, ich schreibe einfach drauflos, wenn ich Zeit und Muße dafür habe. Und genau das macht für mich den Reiz aus: Ich kann und darf, aber ich muss nicht bloggen. Deshalb gibt es Zeiten mit vielen Einträgen und welche mit wenigen oder gar keinen.
Und nun schließt sich der Kreis, denn: Unsere Freunde sind gerade jetzt wieder in den USA unterwegs... und schreiben ein Blog für alle eingeladenen Zuhausebleiber...

In diesem Sinne: Prost auf die nächsten Jahre *pling*

Mittwoch, 14. Mai 2014

Es wächst und gedeiht im Garten - Teil 2: Ziergarten

Nachdem ich schon die Leckereien in unserem Garten gezeigt habe, beschäftigt sich dieser Eintrag mit den Farbtupfern.
Da wären zunächst mal die bewusst gelegten, wie beispielsweise die frisch gepflanzten Verbene im alten Zinkasch. Diesen hab ich im letzten Jahr auf dem Dachboden des Zweithauses gefunden und kurzerhand mit Erde befüllt. Die vielen darin wachsenden bunten Blumen fand ich schon in der letzten Saison wunderschön und umso mehr hab ich mich gefreut, dass die Glockenblumen den Winter überlebt haben und fleißig wachsen. Es kann nur noch Tage dauern, bis sie ihre hübschen Kelche öffnen:
 Auch im Blumenbeet haben sich ein paar Pflanzen eingefunden. Wir haben es erst im Herbst angelegt, erstaunlich, was sich seit dem darin eingefunden hat. Pflanzen mehrerer Geschenk-Einpflanzungen, eine Casa-Weihnachtswichtel-Blumenzwiebel, von der Balkonkastenbepflanzung übrig gebliebene Stiefmütterchen (oder heißen die Hornveilchen? Das weiß ich nie), verschiedene Frühblüher (wir haben ganz viele beim Umgraben gefundene Zwiebeln einfach in das Beet gesteckt und erstaunlich viele Blumen sind daraus gewachsen)...
In das Beet hab ich inzwischen auch verschiedene Blumen(mischungen) gesäht, mal schauen, was davon aufgeht.
Und dann gibts da noch die Farbkleckse, die von alleine irgendwo auftauchen. Zu nennen wären diese hübschen blauen Gesellen, die fast auf dem Kompost gelandet wären, nun aber - meiner Neugier sei Dank - mitten in der Wiese weiter wachsen dürfen,
 oder diese vorwitzigen Blüten, die plötzlich unter dem Trampolin auftauchten,
 und diese kleinen blauen Blümchen zwischen den Koniferen, die den Kinderspielbereich abgrenzen.
Ganz toll finde ich übrigens auch den Mini-Kastanienwald, der vorerst bleiben darf und aus kompostierten gesammelten Kastanien gewachsen ist:
Noch etwas ist neu bei uns: Ein Pavillion. Ich hab mir einen gewünscht, um die Sitzecke optisch etwas abzugrenzen. Eine Pergola zum Bewachsen hätte mir auch gereicht, aber dieser Pavillion hat so schöne breite Pfosten, die sich förmlich als Rankgitter anbieten. An den hinteren beiden Ecken hab ich je einen Weinstock gepflanzt, an der vorderen linken Ecke hab ich Kaputzinerkresse gesäht. Die war im letzten Jahr so fleißig, dass ich denke, sie macht sich an dieser Stelle besonders gut.




Soweit erstmal, demnächst wird es noch einen dritten Eintrag zu diesem Thema geben.

Montag, 12. Mai 2014

"12 von 12" im Mai

Heute ist der zwölfte Tag im Monat Mai und damit wieder Zeit für ganz persönliche 12 Fotos des Tages. Wer nicht weiß, worum es geht, kann bei Draußen nur Kännchen nachlesen. Dort werde ich auch den Link zu meinem Beitrag eintragen.

1. Verschnaufpause am Rechner: Mal schauen, was es so Neues gibt bei den anderen Bloggerinnen, im Mailfach (nix wichtiges) und am Casa. Nebenher Tages- und Wochenplanung und Einkaufszettel schreiben.
2. Neue Gardine für Sohnemanns Zimmer zusammen gezogen, mit Häkchen versehen und aufgehängt.
3. Mich um die Wäsche gekümmert.
4. Dem Küchenchaos den Kampf angesagt.
5. Fürs Mittagessen Reste vom Wochenende in eine Pfanne geschmissen - war lecker, auch wenns nicht so aussieht *g*
6. Hausaufgabenbetreuung
7. Vorlesezeit
8. Einkäufe verstaut
9. Schnell zwischendurch eine Tasse Kaffe mit einem Stück Butterbrötchen verdrückt (den größeren Teil des Brötchens hatte Töchterchen gleich im Kaufland verdrückt).
 10. Katzen gefüttert (heute nur Trockenfutter, es musste schnell gehen).
 11. Gleich geh ich aufs Sofa, noch bischen stricken.
 12. Weil ein Foto noch gefehlt hat, mal schnell meine Muttertagsblumen bewundert.

Es wächst und gedeiht im Garten - Teil 1: Nutzgarten

Im Garten ist sehr viel gewachsen. Ich erfreue mich fast täglich daran, und da so schön die Sonne scheint, dachte ich, ich zeig euch mal, was es für Leckereien in diesem Jahr geben wird.
Da wären zunächst die Erdbeeren, die das Ausputzen und Düngen vor paar Wochen zum Anlass genommen haben, um kräftig zu wachsen. Besonders die Anzahl der Blüten hat mich überrascht und lässt auf reiche Ernte hoffen. Dringend brauche ich frisches Stroh, um die empfindlichen Früchte vor Schnecken und Fäulnis zu schützen. Rechts neben den Erdbeeren gedeihen ein paar Kopfsalate sowie Blumenkohl und Broccoli. Lediglich eine Pflanze mickert etwas vor sich hin, allerdings scheint sie ein Ameisennest direkt zwischen den Wurzeln zu haben.
Links neben den Erdbeeren ist das diesjährige Möhrenbeet. Da dort kaum was sichtbar wurde, hab ich ein paar Zwiebeln dazwischen gesteckt. Inzwischen zeigen sich immer mehr Triebe, sowohl an den Zwiebeln, als auch von Möhrenpflänzchen. Leider ist in diesem Beet auch das Unkraut sehr fleißig, aber dem geht es sehr bald an den Kragen.
Ebenfalls sehr gut gewachsen sind alle Beerenbüsche. An allen sind inzwischen Fruchtansätze erkennbar.
Zunächst Heidelbeeren, Brombeeren, rote sehr große Johannisbeeren und verschiedene Sorten Himbeeren (von vorn nach hinten):
Und die in diesem Jahr gepflanzten hochstämmigen Johannisbeeren (der hintere hat lange überlegt, ob er hier anwurzeln soll und sich dann doch dafür entschieden, kurz bevor ich ihn wieder ausgraben und zurück bringen wollte):
Mein Schwiegervater hat seinen Erdbeerrharbarber für mich geteilt. Der Standort gefällt ihm sehr gut, an dieser Stelle hatten die Vorbesitzer ihren Komposthaufen. Demnächst gibt es bei uns Rhabarber mit Vanillesoße ;)
Seit Ostern haben wir einen Pavillion. Ich wollte ihn, um die Sitzecke optisch etwas zu begrenzen. Er soll bewachsen, deshalb haben wir überlegt, ob wir das Dach drauf machen. Erstmal haben wir uns dafür entschieden und auf lange Sicht wird sich das ganze eh erledigen, denn das Material macht einen sehr minderwertigen Eindruck. Dafür sind die Pfosten des Pavillions sehr schön breit und rufen förmlich danach, zu bewachsen. An den hinteren Pfosten ist je ein Weinstock gepflanzt, am linken vorderen darf in diesem Jahr die Kresse empor wachsen.
Außerdem sind sehr viele Kirschen auf dem Baum, ich bin gespannt, wie viele davon reifen.
Wir haben noch verschiedene Kräuter in Töpfen und Kästen (die Schnecken haben fast die ganze Pfefferminze abgefressen). Und auch der Pflücksalat hat sich nach einer kleinen "Kur" doch fürs Wachsen entschieden.
Demnächst gibt es noch einen Rundgang, der sich mit den Farbtupfern im Garten beschäftigt.