Dienstag, 11. Oktober 2016

Ganztagseinkauf

Da ist unser Töchterchen quasi über Nacht über den Sommer aus sämtlichen Herbst- und wintertauglichen Sachen heraus gewachsen. Also war Einkaufen fällig. Bisher hab ich das meist alleine gemacht, aber Töchterchen mag immer noch am liebsten die Sachen, die niedlich sind, mit Bildern vorn drauf und kräftige Farben. Für ihre Größe gibt es das aber nicht mehr, da sind die Farben pastelliger oder gedeckter, dazu werden die niedlichen Bildchen durch jugendtaugliche Bilder oder Schriftzüge ersetzt. Also musste sie diesmal mit.
Töchterchen: "Ich hab keine große Lust auf Einkaufen, aber ich freue mich auf den Tag mit dir!"
Hach, da freut sich das Mutterherz.
Auf dem Weg ins Chemnitz-Center setzten wir Sohnemann bei den Großeltern ab.
Unsere erste Anlaufstelle war H&M. Wir brauchten einige Zeit, um uns aufeinander einzustellen. Zu jugendlich, ggf. mit bauch- oder schulterfrei wollte ich nicht, schließlich wird Töchterchen im November erst 10. Zu "einfach" wollte Töchterchen nicht. Wenn schon einkaufen, dann muss es wenigstens "in" sein. Wir verließen den Laden mit 2 Oberteilen, einer Hose und einem Schlafanzug.
Unsere Mägen meldeten die nahende Mittagszeit und auch der Herr TAC meldete sich, dass er zum Mittagessen käme.

Montag, 10. Oktober 2016

Mein Familienplaner

Einer der "Berufe" einer Mutter ist ja "Familienmanagerin". Und als Managerin muss man diverse Termine planen, koordinieren und den Überblick darüber behalten. Dafür braucht frau ein Hilfsmittel, sofern sie nicht mit DEM ultimativen Super-Termin-Gedächtnis-Gehirn ausgestattet ist. Ich hab mich nun schon zum zweiten Mal in Folge für den Familienplaner von Jako-o entschieden. 
Überhaupt nutze ich schon seit einigen Jahren Planer von Jako-o oder Quiero!, mal in DinA5, mal in DinA6.
Planer in DinA6 haben den Vorteil, dass sie gut in die Tasche passen, aber sie bieten halt auch weniger Platz. Und mal ehrlich: Je älter die Kinder werden, umso mehr Platz braucht man im Planer. Zumindest ist das bei mir so.

Samstag, 8. Oktober 2016

Ab in die Tonne

Manchmal bestellt frau ja was. Diesmal waren es Langarmshirts für die Kinder (das Kinderarme auch immer so schnell wachsen müssen...), mein Planer für 2017 und ein paar wenige Kleinigkeiten. Dank Sendungsverfolgung wusste ich, dass das Päckchen gestern ankommen sollte. Ursprünglich zwischen 9 und 11 Uhr, wo ich zu hause gewesen wäre, dann wurde die Zeit auf 10-13 Uhr korrigiert. Und natürlich war ich zum besagten Zeitpunkt nicht mehr da.
Logisch, dass ich sofort im Briefkasten nachsah, wo unser Päckchen denn diesmal wäre, als ich wieder zu Hause war. Nachbarn, die tagsüber mehr oder weniger zu Hause sind, haben wir einige, die glücklicherweise auch alle Päckchen für uns annehmen. Das ist ja nicht so selbstverständlich in einer Straße, in der der einige zwar sehr gut miteinander befreundet sich, aber der nicht mit dem und der andere nicht mit dem einen spricht. Wir stehen da irgendwo dazwischen, halten uns aus den Kabbeleien raus, wissen, mit wem man "Pferde stehlen" kann, oder wem gegenüber man lieber nur Bemerkungen übers Wetter macht. Sprich: Wir reden mit allen, kommen mit allen auf normalem nachbarschaftlichem Niveau aus und haben zu Einzelnen einen recht guten Draht.
Jedenfalls fischte ich tatsächlich einen Zettel aus dem Kasten mit dem Hinweis auf unser Päckchen:
Ich stutzte... Welche blaue Tonne?

Mittwoch, 5. Oktober 2016

WMDEDGT im Oktober 2016 und Handarbeitsbingo II.

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" will Frau Brüllen mal wieder wissen und ruft wie jeden 5. des Monats zum Tagebuchbloggen auf. Die Frage will ich gerne beantworten.

In der Nacht bin ich mehrmals wach, zweimal geh ich - schwangerschaftsbedingt - aufs Klo, diesmal total schlaftrunken. Ich stoße gegen Wäscheständer und Bett. Es nervt, wird aber noch ein paar Monate andauern. Trotzdem schlafe ich erstaunlich gut. Nachdem der Herr TAC gestern einen Tag Urlaub hatte, muss er heute wieder auf Arbeit und steht alleine gegen halb 7 auf. Nun bin ich das einzige Opfer für die Mücke, die es auf Blut abgesehen hat und mir mehrfach um die Ohren schwirrt. Soll sie mich von mir aus stechen, aber dabei bitte nicht wecken... Ich dussle wieder ein und werde erst gegen viertel 9 wach, als Sohnemann nebenann kruschelt. Ich geh auifs Klo und als ich wieder zurück komme, liegt Sohnemann in meinem Bett. Wir kuscheln einige Zeit und besprechen den Vormittag. Dann stehen wir auf. Sohnemann soll sich schnell anziehen, dass er mit mir frühstücken kann. Aber er taucht erst in der Küche auf, als ich längst fertig bin. Ich schreibe gerade den Eintrag, der nun letztlich auf gestern abend datiert ist (dass heute der 5. ist, merke ich noch nicht).
Sohnemann nimmt sich Müsli und sogar das Tisch abräumen hinterher schafft er, ohne erneute Aufforderung.

Dienstag, 4. Oktober 2016

12+1

Einige wissen sicher sofort, was ich meine. Alle anderen werden es sicher gleich merken.
Wir haben zwei Kinder, Töchterchen wird bald 10 und Sohnemann ist 6,5 Jahre. Mädchen und Junge. Alles perfekt, finden die meisten. Was will man(n) mehr? Und genau: Der Herr TAC wollte nie mehr. Zwei Hände - zwei Kinder. Passt. Zwei Sitze passen auch wunderbar auf den Rücksitz des Autos... Alles gut soweit.
Im Gegensatz zu ihm war ich nach zwei Kindern nicht fertig mit Schwangerschaft und Geburt und Stillen und so. Ich wollte die ganzen Jahre so gerne noch ein weiteres Kind. Gehören aber zwei dazu. Und da nur eine wollte, blieb es bei zweien.
Dann kam dieser Sommer. So ganz langsam schlichen sich bei mir Gedanken ein wie "zwei reichen", "ist ja auch ganz schön so, wie es ist" und "wir sind wieder frei, können auch mal alleine weg gehen". Es fiel mir zunehmend leichter, Babysachen weg zu geben, weiter zu geben an frisch gebackene Eltern.
Ende gut, alles gut, könnte man meinen.

Montag, 3. Oktober 2016

Handarbeitsbingo I.

Barbara von "60°Nord" hat zum Handarbeitsbingo im Herbst aufgerufen. Ich hatte mich recht zeitnah angemeldet, aber irgendwie fehlte mir in den letzten Wochen die Lust am Handarbeiten. Aber da ich jetzt mein erstes Kreuzchen setzen kann, gibts natürlich auch einen Blogeintrag dazu.

Für das einjährige Söhnchen meiner Cousine hab ich ein Knubbelchen gestrickt. Das ist eindeutig "für einen lieben Menschen".

Ich bin sehr gespannt, ob ich überhaupt eine 5er Reihe voll bekomme, denn Dinge wie "Reißverschluss einnähen" oder "einen Rock nähen" kann ich einfach nicht.

Bingofiebergrüße von TAC

Samstag, 1. Oktober 2016

Handarbeiten - Teil 2

Und weiter gehts mit der Zusammenfassung meiner Handarbeiten in diesem Jahr.
Wir sind immer noch im Frühling, der war irgendwie produktiv. Aus einem Rest einer Wolle, deren Farben ich unheimlich gerne mag und die ich auch gerne trage, entstanden Handstulpen mit Eulen.
Das Einstrick-Eulenmuster hab ich irgendwann mal als kostenlose Anleitung im Netz gefunden und aufgeschrieben.