Heute ist der 5. Januar, ein Freitag und Frau Brüllen will wieder wissen:
"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Wie so oft möchte ich gerne antworten.
Meine Nacht war nicht so besonders. Das Babymädchen hat oft geweint und sich nur durch Stillen beruhigen lassen. So habe ich viele Stunden im Gitterbett verbracht. Auch als Herr TAC aufsteht, liege ich stillend bei der Kleinen. Trotzdem schlafe ich nochmal ein, sogar bis mein Wecker los geht. Leise schleiche ich mich raus, die Kleine regt sich, aber es bleibt ruhig.
Dann Sohnemann wecken, kuscheln, anziehen, Frrühstück machen... Als wir essen meldet sich das Baby. Ich hole sie aus dem Bett. Sohnemann ist inzwischen fertig mit seinem Müsli und sitzt lesend auf dem Sofa. Ich wickle das Baby, ziehe sie an und lege sie zu ihren Spielsachen auf den Wohnzimmerfußboden. Dann frühstücke ich zu Ende und räume den Tiach ab.
Weiter gehts im Morgenprogramm: Sohnemann Zähne putzen schicken, eincremen (Neurodermitisschub), in die Schule schicken, mich selbst fertig machen, Hausarbeit. Das Babymädchen sitzt in der Babyschale (rausfallsicher angegurtet) und schaut mir zu, mal brabbelnd, mal spielend. Ich trage sie von Raum zu Raum, während ich Kinderbetten beziehe und staubsauge. Außerdem bringe ich die Schmutzwäschesammler aufs Freitagstief, fülle aber dank des Bettwäschewechsels gleich wieder auf.