Freitag, 10. Oktober 2014

Bis Sonntag..

... sind wir mal weg. Zum "Familien-Mutmach-Wochenende" unserer Kirchgemeine.
Das Thema klingt sehr interessant, ich bin gespannt. Die Sachen sind gepackt, ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, wie viel es doch ist für vier Personen. Und ich überlege die ganze Zeit, was ich diesmal vergessen habe.
Naja, ich werd es raus finden. Herr TAC sollte gleich von Arbeit kommen, dann gehts los.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Meine ersten Nettigkeiten

Samstags ist unser Briefkasten oft mehrmals brechend voll, was daran liegt, dass diverse Werbeprospekte und zwei kostenlose Regionalzeitungen den Weg hinein finden... neben der regulären Post, diversen (unangeforderten) Katalogen und Werbebriefen. Aber das kennt ihr ja sicher auch alle.
So war es auch gestern, doch dazwischen steckte ein vielversprechender Umschlag. Ich wusste ja, dass irgendwann etwas ankommt, denn vor einiger Zeit hatte ich tatsächlich bei Anke von "Mein Fachwerkhäuschen" eine Nettigkeit gewonnen.
Gestern also fand ich den Brief im Kasten, hatte aber keine Zeit, ihn zu öffnen, denn dieser Augenblick will ja würdig und mit Ruhe genossen und fotografisch festgehalten werden.
Vorhin war es dann so weit. Im Umschlag fand ich ein kleines Tütchen und eine Karte mit einem lieben Gruß.
Und im Tütchen waren mehrere gehäkelte Kleinigkeiten und ein Teebeutel.
Echt süß, diese Kleinigkeiten, besonders der rote Pilz auf seinem runden Hintergrund gefällt mir sehr gut.
Vielen Dank, liebe Anke, du hast mir sehr viel Freude bereitet. Vorerst dürfen die Häkelteilchen auf meinem Schreibtisch bleiben, wo ich sie immer sehen kann. Und irgendwann finden sie bestimmt einen Ort, wo sie auf Dauer wohnen werden.

Dienstag, 30. September 2014

Samenscheiben - der Test

Im Sommer hatten wir Samenscheiben hergestellt. Da man dazu ja Wasser braucht, hatte und hab ich Bedenken, dass die Samen noch "gut" sind, also dass sie nicht damals schon gequollen sind und nun evtl. nicht mehr auf gehen. Und überhaupt sind es ja alles Sommerblumen, die man im Normalfall im Frühjahr sät. Deshalb will ich probieren, ob sie auch auf der Fensterbank im Herbst auf gehen und ob ich sie bis zur Blüte bringen kann. Mein Daumen ist nämlich nur ab und zu grün und "feucht halten" meiner Zimmerpflanzen vergesse ich regelmäßig.
Kurze Rede - langer Sinn: ich wills wissen und so haben wir von jeder Sorte eine Samenscheibe eingepflanzt. Töchterchen die I, Sohnemann die II und ich die restlichen beiden.
Nun stehen sie am (alten) Fenster über der Heizung und wir warten.

Montag, 29. September 2014

Kinderkleiderbörse September 2014

Bereits zum 20. Mal fand am Samstag die Kinderkleiderbörse im Nachbarort statt und zum vierten Mal war ich als Helferin dabei. Und da frau ja neuerdings einen hand- und hosentaschengeeigneten Fotoapperat besitzt, wurden paar Fotos gemacht.
Das Ganze beginnt im Grunde schon am ersten des Monats, in dem die Börse stattfindet, denn dann darf man anrufen und sich eine Anbieternummer geben lassen. Wie immer hab ich erst am dritten Tag daran gedacht und erstmal keine Nummer mehr bekommen. Aber da ich mich gleich als Helfer gemeldet hab, bekam ich ein paar Tage später doch noch eine Nummer. Ich hab also in der letzten Woche rund drei Stunden damit verbracht, im reichen Fundus an zu klein gewordenen Kindersachen 30 Teile auszuwählen, in eine Liste einzutragen und auszupreisen.
Mit meiner randvollen Kiste (inhaltlich hauptsächlich Winterschuhe, Gummistiefel und Skianzüge) kam ich am Freitag am Veranstaltungsort an. Und wie immer gabs erstmal Kaffee und Kuchen für die Helfer. Hm... lecker... Und Zeit fürs erste Foto:
Alles ist noch sehr leer, aber das ändert sich binnen kürzester Zeit:
Am blauen Tisch ist die Annahme. Wer eine Anbieternummer ergattern konnte, gibt da seine Liste ab, stellt die Sachen neben den Tisch und erhält einen Abholschein. Im Hintergrund sieht man Helfer beim Aufhängen der unzähligen Skianzüge und Winterjacken, rechts davor ist ein Podest, wo Spielsachen und Bücher aufgebaut werden.
Die Helfer räumen die Kisten aus und sortieren die abgegebenen Dinge auf die Tische. Diese sind nach Kleidergrößen sortiert. Im Hintergrund sieht man bereits leer geräumte Kisten auf der Bühne (die Börse findet im Gottesdienstsaal einer Gemeinde statt) und davor am Bühnenrand werden die Schuhe nach Größen sortiert abgestellt.
Die nächsten beiden Bilder zeigen die ganzen Sachen am Freitag abend.
 
Alle Tische sind brechend voll, und das, obwohl die Helfer schon einkaufen durften. Häufig findet man passende Dinge gleich beim Ausräumen der Kisten. Einen kleinen Vorteil muss man als Helfer ja schließlich haben *g*
Das nächste Foto zeigt den Einkaufstrubel, wobei es diesmal eher ruhig war.
Es waren viele Käufer da, wie immer, aber nicht alle auf einmal. Es verteilte sich gut auf die drei Stunden (9-12 Uhr), in denen der Verkauf läuft. Ich war nur am Anfang im Verkaufsraum, danach hab ich im Büro Etiketten nach Anbieternummern sortiert.
Mittags gab es Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Würstchen, verschiedene Brotsorten und Kuchen. Das ist die Zeit, in der sämtliche Helfer an einer großen Tafel zusammen kommen und bereits erste Auswertungen gemacht werden.
Frisch gestärkt gehts an den Abbau. Alles, was nicht verkauft wurde, muss zurück in die Kisten. Im Wesentlichen weiß jeder, was wann zu tun ist, so ging es alles recht schnell. Das ein oder andere Schnäppchen findet sich auch jetzt noch und wird noch schnell kurz vor Kassenschluss bezahlt.
Auf dem ersten Foto sieht man die leeren Tische im Hintergrund und auf dem zweiten die leeren Kleiderstangen. Das Bunte auf beiden Bildern sind die vielen Kisten. Manche davon scheinen genauso voll wie am Anfang. Einige sind gut geleert. In meinem Karton sind nur noch acht Paar Schuhe, worüber ich mich sehr freue. Was das Ganze in Geld bedeutet, erfahre ich erst am Dienstag nachmittag.
Es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Das System, das sich über die Jahre entwickelt hat, funktioniert sehr gut und die Leute sind nett. Einige treffe ich immer nur da, man führt nebenher interessante Gespräche, erfährt, wie es den anderen so geht und dass sie im Grunde die gleichen Sorgen und Nöte mit dem Nachwusch haben, wie man selbst. Das finde ich immer sehr tröstlich, und so fahre ich irgendwie innerlich ruhig und bestärkt nach Hause.
Der Termin im März 2015 ist schon vorgemerkt. Bestimmt bin ich wieder als Helferin dabei.

Freitag, 26. September 2014

Herbstbasteleien mit Licht

Es ist schon einige Zeit her, dass es tagelang regnete. Wir konnten kaum raus, also mussten die Kinder drinnen bei Laune gehalten werden.
Etwas mit Licht sollte es werden an diesen trüben Tagen, also holte ich Butterbrottüten hervor. Die sind immer wieder praktisch für kleine Basteleien oder nette Verpackungen. Nur fürs Butterbrot nutzen wir die nicht...
Mit Schablonen, Filzstiften (sehr zur Freude von Sohnemann, der sonst nur Buntstifte benutzen darf) und später einigem Tüddelkram entstanden drei Windlichter.
Sohnemann nutze die Hasenschablone und seine Lieblingsfarbe hellblau. Auf der Rückseite sind wahllos ein paar Buchstaben mit der Schablone aufgebracht. Danach hatte er keine Lust mehr.
Töchterchens Tüte wurde ganz bunt, passend zum Thema "Party". Auf die Rückseite hat sie Luftballons gemalt. Und ganz viel Ausdauer hatte sie bei der Auswahl von Federn und ähnlichem Kram.
Ich hatte Lust, ebenfalls ein Licht zu gestalten und hab mich für Rosen entschieden. Es war etwas knifflig, die Tüte so zu falten, dass ich sie ringsum bemalen konnte. Töchterchen war begeistert und hat das mit meiner Hilfe an ihrer Tüte auch probiert.
Mit elektrischen Teelichtern befüllt dürfen die Tüten nun abends zum Einschlafen leuchten.

Donnerstag, 25. September 2014

Herbstbasteleien mit Kastanien

Wir waren schon ein paarmal Kastanien sammeln. Zweimal musste ich diese unserem Komposthaufen übergeben, weil sie schimmelten. Aber nun endlich sind sie so reif, dass sie bleiben dürfen. Töchterchen wollte basteln und hatte das vor ein paar Tagen schonmal gemacht. Gestern nachmittag begann ich damit, nachdem mir eine Kastanienspinne in den Kopf kam, die ich irgendwo im Bloggerland entdeckt hatte. Natürlich wollte die ausprobiert werden. Sohnemann fand die Spinne toll und machte ebenfalls eine... also das meiste erledigte ich, aber pssst, das verraten wir keinem. Töchterchen bastelte einen Igel.
Und was nun? Wohin mit den Kunstwerken? Mir kam da so ein Gedanke...
Während die Kinder friedlich spielten ...
... suchte ich Kisten, füllte sie mit Sand und netten Kleinigkeiten.
 
Das wiederum veranlasste Töchterchen, weitere Tierchen zu basteln und ihr Zoo wurde um einen Vogel (hinten) und etwas anderes ergänzt, was ich leider nicht eindeutig erkennen kann (rechts). Es hat Punkte auf dem Rücken, könnte also ein Marienkäfer sein.
Nun stehen die beiden Kisten an den Kinderzimmerfenstern und können von allen Spaziergängern bewundert werden. Ich bin gespannt, wie lange sie bleiben können, bis irgendwelche neugierigen Kinderhändchen damit zu spielen beginnen.

Sonntag, 21. September 2014

Erntedank

Heute war Erntedankfest in unserer Kirche. Das war gestern vormittag für mich ein Grund, einen Rundgang durch meinen Garten zu drehen und ein paar Gaben einzusammeln.
Es ist sehr viel gewachsen in diesem Jahr, allerdings wurde auch viel "vernichtet", Kohl durch die Weiße Fliege und erst kürzlich fast sämtliche Tomaten(pflanzen) durch die Raupen der Gemüseeule. Vieles ist schon aufgegessen, mein einziger Hokkaidokürbis beispielsweise, oder die drei einzigen Zucchinis, die es bis zur akzeptablen Größe geschafft haben (alle anderen wurden schwarz ehe sie groß waren oder wurden von Schnecken gefressen). Und für manche Früchte ist die Zeit einfach schon lange vorbei. Kirschen und Johannisbeeren zählen dazu.
Sehr gut wachsen in unserem Garten die Möhren. In diesem Jahr ist mehr Ungeziefer an den orangen Wurzeln als im letzten Jahr und generell sind viel weniger Pflanzen auf gegangen, aber trotzdem ist die Ernte beachtlich.
Wir haben die Sonnenstrahlen zwischen den Regengüssen gestern auch genutzt, um die Ergebnisse meines Kartoffelexperiments zu begutachten. Aus den ursprünglich 13 gesteckten Kartoffeln konnten wir fast 3 kg Kartoffeln ernten. Leider sind die meisten eher winzi(weniger als 2-3cm im Durchmesser). Der Geschmackstest steht noch aus.
Und eine Mogelpackung hab ich auch gefunden.
Im Frühjahr hatte ich zwei Weinstöcke gekauft. Beide versprachen laut Etikett süße Früchte ohne Kerne, einmal in hell und einmal in blau. Findet ihr den Fehler im Bild? Genau, laut Etikett müsste dieser Weinstock die blauen Früchte tragen, deutlich erkennbar ist die helle Farbe. Und der Geschmackstest ergab quietschesauer und zwei Kerne in einer Weinbeere. Und laut Etikett ist es auch eine frühe Sorte, die bereits Ende August/ Anfang September reif ist. Gekostet hab ich vor paar Tagen.
Der andere Weinstock hat in diesem Jahr noch keine Früchte angesetzt. Gewachsen sind beide sehr schön. Nun bin ich hin und her gerissen: Ausgraben und einen neuen Versuch starten oder wachsen lassen auf die Gefahr hin, dass die Früchte keiner isst? Was würdet ihr machen? Reklamieren möchte ich auf alle Fälle, zumindest diese Pflanze. Ich hab zwar den Kassenzettel nicht mehr, aber auf Kundenkarte gekauft. Da wurde mir in dem entsprechenden Markt schonmal gesagt, dass Reklamationen kein Problem sind (ich hatte wegen einem nicht anwachsen wollenden Johannisberrstämmchen gefragt).
Aber wie auch immer, ich bin relativ zufrieden moit meinem Gartenjahr und habe viel dazu gelernt. Und das Schöne am Gärtnern ist ja, dass man im neuen Jahr eine neue Chance bekommt ;)