Samstag, 26. September 2015

Eine Alltagswoche im Herbst 2015

Freitag
Der Tag beginnt - gefühlt - viel zu früh. Alle schlafen noch und kommen schlecht aus dem Bett. Es kostet heute einiges an Kraft, dass alle pünktlich aus dem Haus gehen.
Sohnemann trägt stolz einen Hut in den Kindergarten, denn sie haben im Rahmen des "Aussuchtages" eine Hutparty.
Zu Hause begebe ich mich erstmal auf Internetrunde und schreibe den gestrigen Blogeintag. Auf Hausarbeit habe ich so gar keine Lust, aber es stehen diverse kleine Handgriffe auf dem Programm: beispielsweise muss das Wohnzimmer wieder zum Wohnzimmer werden, nachdem es zum Sortieren und Ettikettieren genutzt wurde. Überhaupt will vieles wieder an seinen Ort getragen werden. Und die saubere Wäsche von gestern wartet auf Zusammenlegen und verräumen.
Bis Mittag bin ich damit gut beschäftigt, dann koche ich Nudeln, denn Töchterchen isst nicht in der Schule mit. Kurz nach ihr steht der Schwiegeropa vor der Tür. Er will eigentlich nur seine Erdbeerpflanzensenker holen, aber dann holt er gleich Sohnemann aus dem Kindergarten und nimmt ihn mit zu sich und später in den Garten.
Töchterchen erledigt nach dem Essen ihre Hausaufgaben. Dann ist es schon Zeit, die Sachen für die Kinderkleiderbörse ins Auto zu laden. Zunächst setze ich Töchterchen bei der Schwiegeroma ab und halte einen kurzen Schwatz mit ihr. Dann fahre ich alleine weiter.
Viele der Frauen, die bei der Kinderkleiderbörse mithelfen sehe ich nur an diesen beiden Tagen im Frühjahr und im Herbst, so freuen wir uns immer, uns wieder zu sehen. Wir beginnen auch diesmal mit Kaffee und leckerem Kuchen, bis die ersten Kisten eintreffen. Von 16 bis 19 Uhr sind alle Helfer mit ausräumen beschäftigt. Nebenher schauen wir immer wieder, ob wir was für unsere Kinder brauchen können oder halten einen Schwatz. Schließlich sind wir fertig. Die Tische sind brechend voll und vor allem dicke Jacken und Skianzüge wurden massig gebracht. Ich bezahle, was ich für meine Kinder gefunden habe und fahre gegen halb 8 noch schnell ins Kaufland. Das liegt auf dem Weg. Mein Einkaufszettel liegt zu Hause auf dem Schreibtisch, aber dank meines moderne Handys bekomme ich ihn als Bild von meinem Mann geschickt.
Gegen 21 Uhr bin ich schließlich zu Hause. Herr TAC bringt gerade die Kinder ins Bett, so dass ich ihnen gleich gute Nacht sagen kann. Dann verstauen wir die Einkäufe, ich esse noch etwas und verbringe die Zeit bis zum Schlafen träge auf dem Sofa.

Im letzten Jahr hab ich der Kinderkleiderbörse einen eigenen Eintrag gewidmet. Da gibts auch Bilder.

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