Dienstag, 22. September 2015

Eine Alltagswoche im Herbst 2015

Auf einem anderen Blog hatte ich es entdeckt und im Sommer schonmal nachgemacht: Eine ganze Woche, jeweils kurz beschrieben. Diesmal möchte ich euch an einer Woche Alltag teilhaben lassen.

Montag
Sohnemann ist seit Freitag krank. Gestern hatte er fast keine Stimme und ist freiwillig schon 17.30 Uhr ins Bett. Bis halb 4 schläft er durch,dann wird er unruhig. Ich gehe zu ihm, gebe ihm etwas zu Trinken und begleite ihn auf die Toilette. Dann schlief er zwar weiter, aber sehr unruhig und immer wieder hustend, so dass auch ich nur unruhig weiter schlafe.
Halb sieben schaltet der Wecker ein. Sohnemann kommt relativ munter zu uns ins Bett gekrochen. Lange liegen bleiben können wir nicht mehr, die zeit am Morgen ist eng bemessen
Ich melde Sohnemann telefonisch im Kindergarten ab und erfahre, dass noch andere Kinder krank sind.
Nach dem Frühstück geht Töchterchen zur Schule und Herr TAC fährt zur Arbeit.
Sohnemann sucht sich eine Beschäftigung und ich stürze mich in den Haushalt: Klo putzen, Dusche schrubben, Spiegel polieren, Waschmaschine starten, Wäsche aufhängen... Ich wirble hier und da, bis Herr TAC sich meldet. Meine Eltern waren zwei Wochen im Urlauf, sitzen nun am Flughafen und warten darauf, dass ihr Flieger nach Hause startklar wird. Mit deutlicher Verspätung dürfen sie schließlich fliegen und Sohnemann und ich beobachten gespannt übers Internet, wo sich der Flieger mit den Großeltern gerade befindet.
Während Sohnemann noch einige Zeit weiter den Monitor beobachtet, koche ich Nudeln. Wir essen und Sohnemann geht ins Bett. Wer krank ist, muss eine längere Mittagspause einlegen und nach Möglichkeit auch schlafen - so unsere Regel.

Herr TAC schreibt mir, dass er meine Eltern sicher nach Hause chauffiert hat.
Ich genieße meine Pause, stöbere ein wenig im Internet, kuschle auf dem Sofa mit dem Kater und häkle bis Töchterchen aus der Schule kommt. Dann erlaube ich Sohnemann -der natürlich nicht geschlafen hat - aufzustehen und in seinem Zimmer zu spielen, bis Töchterchen mit den Hausaufgaben fertig ist.
Kaum sind wir fertig, muss Töchterchen sich umziehen und Sohnemann wird von den Schwieger-Großeltern abgeholt, weil ich ihn nicht krank mit in die Reithalle nehmen will.
Töchterchen darf heute zum ersten mal in der Abteilung mitreiten und dementsprechend muss sie nun auch das Pferd selbst putzen. Diesmal bekommen wir dabei noch Hilfe und Unterstützung, vermutlich wird das in nächster Zeit noch mein Part sein, denn sie angesichts des Größenunterschieds zwischen Pferd und Reiterin bekommt sie nicht alleine den Sattel hinauf. Das Reiten klappt ganz gut, zumindest bis Eddi beschließt, dass er nun genug gearbeitet hat. Ich schaue von der Tribüne aus zu und häkle nebenher ein wenig.
Töchterchen wird noch einmal die Gruppe wechseln und ab nächster Woche doch wieder freitags Reitunterricht haben. Das passt mir besser als der Montagstermin. Nach dem Absatteln fahren wir wieder nach Hause, kaufen Brot und telefonieren mit der Oma wegen Sohnemann. Er wird vom Herrn TAC abgeholt.
Während ich noch ein paar Handgriffe erledige, spielt Töchterchen im Garten.
Wir müssen pünktlich essen, was gar nicht so einfach ist, weil Herr TAC später von Arbeit kommt. Noch während wir essen kommt der Schwiegeropa und übernimmt kurze Zeit später die Kinder, so dass wir zu Töchterchens Elternabend gehen können. Die Klasse hat viel vor in diesem 37 Wochen kurzen Schuljahr. Aber es verspricht, ein gutes Jahr zu werden. Herr TAC und die beiden anderen werden einstimmig wieder in den Elternrat gewählt. Kurz vor 9 Uhr sind wir wieder zu Hause.
Wir reden noch mit den Großeltern, ich stricke noch ein wenig und verschwinde gegen halb 11 ins Bett.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Zunächst einmal lese, freue und bedanke ich mich herzlich über jeden Kommentar.
Bezugnehmend auf die DSGVU muss ich auf folgendes hinweisen:
1. Mit jedem Kommentar werden die eingegebenen Daten und ggf. weitere Daten wie IP-Adresse an den Bloganbieter übermittelt und gespeichert.
2. Kommentare können jederzeit selbstständig durch den Ersteller oder durch mich (TAC) gelöscht werden.
3. Blogger ermöglicht, Folgekommentare zu abonnieren. In diesem Fall wird auch die Mailadresse zur Überprüfung der Identität gespeichert und genutzt. Das Abo kann per Klick in der Mail gekündigt werden.
Weitere Informationen finden sich im Reiter oben.