Freitag, 5. Juli 2019

Eine Woche: Donnerstag

Wecker, aufstehen, Kinder stupsen, frühstücken... Das Übliche eben ohne besondere Vorkommnisse.
Die Große fährt mit der Klasse nach Belantis, Sohnemanns Klasse sortiert und räumt heute Spielzeug.
Als die drei weg sind, setze ich mich mit Tablet aufs Sofa und schreibe den Eintrag zu Mittwoch. Kurz nach 7 unterbreche ich. Mein Bruder kam grade nach Hause, er hat am Sachsenring als Security ausgeholfen in der Nacht und auf die Bühnentechnik aufgepasst. Wir sprechen uns kurz ab, weil heute auch Schulvorstellung auf der Freilichtbühne ist. Er stellt seinen Wecker auf um 9. Dann lässt er unten die Katze rein und ich öffne ihr oben die Tür in die Wohnung der Eltern.
Kurz nach 8 bin ich fertig mit dem Blogeintrag und stöbere noch bischen auf anderen Blogs, bis sich gegen halb 9 die Jüngste meldet.
Zeit fürs zweite Frühstück mit den Eltern. Danach bleibt die Kleine bei meiner Mutter und ich mache mich fertig für die Bühne. Mein Bruder ruft, auf gehts.
Im Eingangsbereich stehen viel Schülergrüppchen verschiedener Klassenstufen. Manche Lehrer dazwischen fallen gar nicht auf. Stimmengewirr und Vogelgezwitscher, hinter der Bühne schminken, umziehen, aufgeregtes Gewusel, der "König" widerholt murmelnd seinen Text - es ist genau dieser Moment, den ich so sehr liebe, die vorfreudige Hektik. Und ich mitten drin, heute wieder als Statist, nicht nur Zuschauer wie am Sonntag.
Das Spiel hat begonnen
Es wird eine wunderbare Vorstellung. Die Schüler sind teilweise mucksmäuschenstill, gehen in der Geschichte mit, spenden Szenenbeifall. Wir haben gute Akkustik, die Darsteller sind gut zu verstehen. Nur dass zwei Schulen etwa 10 Minuten vor Schluss gehen, weil sie ihre Busse zu früh bestellt hatten, ist nervig. Das Stück geht mit Pause immer etwa 2 Stunden, wenn es um 10 beginnt ist es nunmal erst gegen 12 zu Ende, plus Fußweg zum Parkplatz, macht Busabfahrt frühestens viertel 1. Zwei Schulen sind etwa die Hälfte aller Zuschauer. Und wenn ein Schüler aufsteht, geht automatisch auch der Mund auf. Der Lärm und die Unruhe stören sehr, sowohl die verbleibenden Zuschauer, als auch die Darsteller.
Am Ende bekommen zwei Vorschulgruppen noch kleine Schulanfangsgeschenke und der obligatorische Talerregen ergießt sich ins Publikum.
Talerregen
Hinterher räumen wir die Zusatzbänke mit weg und essen noch was. Kurz vor 1 sind wir wieder an der Übergangswohnung, wo meine Mutter mit der Kleinen schon wartet. Ich übernehme die Kleine und lege sie ins Bett. Meine Mutter fährt auf Arbeit. 
Sofazeit für mich. Ich bin so müde, dass ich eine Stunde schlafe. 
Am Nachmittag warte ich mit der Kleinen auf den Papa, schnell trinken wir eine Tasse Kaffee, dann ziehen wir uns um (lange Hosen für mich und die Kleine), packen Jacken und Wickeltasche ein und fahren los. Zuerst zum Haus, wo Herr TAC die Bodenplatte wässert. 
Zeit zu duschen
Dann gehts weiter zu einem Sportplatz, an dessen Rand Großtöchterchens Klasse Schuljahresabschluss feiert. Wir Eltern dürfen noch dabei sein. Es ist eine gute Zeit. Wir essen Pizza, knabbern Obst und Gemüse, unterhalten uns mit anderen Eltern und der Lehrerin. Die Jungs spielen Fußball. Die Mädchen schauen zu, einige spielen mit. Zwischendurch gibts ein paar Spiele. Und die Schüler tanzen "die Robbe", falls das jemand kennt. Ich kannte es nicht. Sieht sehr lustig aus.
Töchterchen mit dem Klassenmaskottchen
Aaron (in Belantis gewonnen von einem Jungen) 
Gegen 9 packen wir zusammen und fahren noch zur Schwiegeroma. Sie hat heute Geburtstag und Sohnemann ist seit nach der Schule bei ihr.
Etwa um 10 sind wir zu Hause, müde. Die Große packt noch den Rucksack neu, sie will evtl. nach der Zeugnisausgabe mit Klassenkameraden ins Bad.
Ich bleibe gleich mit der Kleinen im Bett, Herr TAC kommt später nach.

Donnerstagsgrüße von TAC

1 Kommentar:

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