In diesem Jahr wollte sie mit den Pfadfindern zum großen Camporee nach Portugal. Abflug von Tegel in Berlin. Da bot es sich an, ihr den Wunsch nach Berlin-Sightseeing zu erfüllen.
Dienstag:
Wir fahren kurz nach halb 8 los und erreichen gegen halb 11 Berlin-Charlottenburg, wo wir ein Hotelzimmer gebucht haben. Nach einiger Suche finden wir einen Parkplatz.
![]() |
| Bald da |
Unsere erste Station ist die Gedächtniskirche, wo wir mit den Kindern über Krieg und Erinnerung daran sprechen. Da heute die Schwägerin operiert wird, zünden wir eine Kerze an.
Weiter gehts zum Alexanderplatz. Wir bestaunen Weltzeituhr und Fernsehturm, essen etwas auf dem Markt, der da stattfindet und füllen unsere Getränkevorräte auf. Bei weit über 30°C ist es schon auch sehr anstrengend und wir brauchen viel zu trinken.
Am Fernsehturm beträgt die Wartezeit weit über 2 Stunden, so verschieben wir das und steigen wieder in den Bus.
Am Brandenburger Tor steigen wir wieder aus. Es sind sooo viele Menschen da aus sehr vielen Nationen. Wir laufen durch, fotografieren uns und das Tor. Die Kinder, vor allem die Jüngste, sind inzwischen recht k. o. So entscheiden wir, erstmal zum Hotel zurück zu fahren, einzuchecken und eine kurze Pause einzulegen.
![]() |
| Wahrzeichen |
![]() |
| Sohneman knipst fleißig |
Die Pause tut uns allen gut. Herr TAC besorgt neue Getränke (teuer) und holt das Gepäck.
![]() |
| platt... |
Rückfahrt mit der U-Bahn, Sohnemann und Kleinkind sind begeistert und Sohnemann erklärt mir, warum die Räder auf den Schienen so schlimm quietschen. Ich staune über sein Wissen, ich hab das bis dahin nicht gewusst (oder vielleicht schon irgendwann mal gewusst und wieder vergessen).
Spät sind wir zurück im Hotel und schnell kehrt Ruhe ein. Der Straßenlärm und vor allem Martinshörner sind so laut, dass ich bald das Fenster schließe.
Mittwoch:
Wir schlafen bis kurz nach 7, dann ist die Kleine wach, Sohnemann folgt. Ich steige unter die Dusche und setze das Badezimmer unter Wasser, da es nur einen Duschvorhang gibt und der Duschkopf so lawede ist, dass er macht, was er will.
Nach dem Frühstück im Hotel (mäßig) machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Obwohl es noch lange vor Treffzeit ist, sind schon viele Pfadis da. Wir lassen Großtöchterchens Gepäck unter Aufsicht der anderen und gehen den Flughafen erkunden. Noch ein Imbiss, vor allem für die Große, dann verabschieden wir uns von ihr und geben sie in die Obhut der Betreuer.
Tegel hat eine wunderbare Aussichtsplattform. Flugzeuge starten und landen aller 2-3 Minuten, so haben wir viel zu gucken und bleiben tatsächlich fast eine Stunde.
![]() |
| Startendes Flugzeug |
Wir fahren zurück in die Innenstadt und besuchen das Legomuseum. Das ist genau das Richtige, denn dank Klimaanlage hält man es dort ganz gut aus.
![]() |
| U-Bahnhof im Legoland |
![]() |
| Duplo-Bauen |
Sohnemann nimmt am Workshop teil und baut einen Eiswagen, den wir am Ende auch kaufen.
![]() |
| Eiswagen-Workshop |
Warum muss man eigentlich Kaugummis an die Mauerteile kleben? Ich find das eklig. Die Infotafeln kann ich leider nur überfliegen, lesen ist den recht müden Kindern zu langweilig.
![]() |
| Kaugummi-Mauerstücke |
![]() |
| Ossi oder Wessi? |
Zeit zu Essen, wir entscheiden, das in der Nähe des Hotels zu tun. Die Jüngste schläft auf meinem Arm ein und verpasst dadurch unsere letzte U-Bahn-Fahrt.
Wir landen bei einem Griechen. Das Essen ist okay, die Unterhaltung super. Der Inhaber zaubert Süßigkeiten für die Kinder und die anderen Gäste und sagt Spielkarten vorraus. Auf dem Weg zum Hotel entdecken wir einen Supermarkt (Getränke!!) und einen Spielplatz.
![]() |
| Spielplatz spät abends |
Wir gehen zum Hotel. Wir sind schmutzig vom Straßendreck und schicken Sohnemann unter die Dusche. Er setzt das Bad unter Wasser, schlimmer als ich am Morgen ;)
Nachdem alle sauber sind, kehrt recht schnell Ruhe ein.
Donnerstag:
Am Morgen hat Herr TAC lauter seltsame Punkte in Reihe an Händen und Füßen, die jucken und nach dem Kratzen blutig werden. Wir tippen auf Flöhe und sind froh, dass wir das Hotel nach dem Frühstück verlassen können.
Das Hotel selbst lag im Erdgeschoss und den ersten zwei Stockwerken eines Wohnhauses, darüber waren Wohnungen. Das Haus selbst war im Krieg nicht zerstört und ich fand es an sich sehr interessant und hätte gerne mehr darüber erfahren, wie es mal gewesen ist, wann es erbaut und umgebaut wurde... (Infotafeln wären nett gewesen). Die einzelnen Stockwerke waren sehr hoch und an vielen Stellen konnte man die einstige Schönheit und gehobene Ausstattung gut erkennen. Schade, dass Sauberkeit, Zustand des Bades und Frühstück zu wünschen übrig ließen. Aber beim Buchen weiß man das ja meist nicht so genau.
Mein ganz persönliches Fazit für Berlin:
- sehr spannend, geschichtsträchtig und voller interessanter Museen
- sehr viel grüner als in meiner Erinnerung (ich war als Kind 1987 mal da und 2014)
- mir zu voll, zu viele Menschen, zu laut
Für wenige Tage komme ich sicher mal wieder, aber da wohnen möchte ich nicht. Sohnemann dagegen könnte sich vorstellen, da zu wohnen. Wer weiß, wo es ihn als Erwachsenen mal hin verschlagen wird...
Berlin-Grüße von TAC
Die beiden folgenden Tage im Tropical Island gibts hier.











Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Zunächst einmal lese, freue und bedanke ich mich herzlich über jeden Kommentar.
Bezugnehmend auf die DSGVU muss ich auf folgendes hinweisen:
1. Mit jedem Kommentar werden die eingegebenen Daten und ggf. weitere Daten wie IP-Adresse an den Bloganbieter übermittelt und gespeichert.
2. Kommentare können jederzeit selbstständig durch den Ersteller oder durch mich (TAC) gelöscht werden.
3. Blogger ermöglicht, Folgekommentare zu abonnieren. In diesem Fall wird auch die Mailadresse zur Überprüfung der Identität gespeichert und genutzt. Das Abo kann per Klick in der Mail gekündigt werden.
Weitere Informationen finden sich im Reiter oben.