Die Bilder vom Wochenende sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe". Ich wünsche ihnen auch weiterhin viel Kraft auf ihrem Weg, der gerade besonders schwer ist.
Verlinkt bin ich dort nicht, ich war zu spät dran.
Ich möchte unser Weihnachtsfest wie gewohnt festhalten, auch wenn ich irgendwie gar nicht so viele Fotos gemacht habe.
Freitag:
Der Herr TAC muss wieder arbeiten. Seine Firma zieht diese Woche um und es ist noch so viel zu tun.
Abgesehen davon komme ich auch nicht so vorwärts, wie ich eigentlich möchte. Keine Ahnung wieso...
Gegen 3 kommt der Lieblingsehemann nach Hause und wir wenden uns dem Baum und allen restlichen Weihnachtsvorbereitungen zu.
Samstag - Heilig Abend:
Swea hat ihren Baum geschmückt.
Wir auch und ich stelle das Foto vormittags ins Blog. Das ist nun schon Tradition seit 2014.Unter unserem Baum liegen bereits die Geschenke. Kater Mau findet das super, Liegeplatz und Spielzeug so dicht beisammen... sehen wir anders und schimpfen immer wieder mit ihm, wenn er die Kugeln antatzt.
Mal noch mein letztes Türchen öffnen.
Der Tag vergeht mit Kruscheln und vorbereiten. Alle duschen oder baden, mittags gibts aufgewärmten Nudelauflauf von gestern, bischen Mittagspause... Von 15-16 Uhr hören die Kinder eine Weihnachtssendung im Radio. Ich schäle Kartoffeln. Schnelles Kaffeetrinken, dann muss ich los.
Vor der Kirche warten schon ein paar Leute, die früh Plätze besetzen wollen. Herrlich, ich kann einfach rein. Ich kontrolliere die Engelkerzen (2 sind wieder locker geworden) und die "Spickzettel" mit Liedtexten. Es ist schonmal passiert, dass die jemand weg geräumt hatte. Diesmal ist alles an seinem Platz. Wir zünden noch die Kerzen in der Kirche an, dann öffnen wir für die Gottesdienstbesucher.
Ich gehe ins Gemeindehaus, wo sich Engelkinder, Krippenspieler und Chor treffen. Der Raum füllt sich schnell. Aufgeregtes Gewusel, gegenseitiges Helfen beim Anziehen der Kostüme, einsingen... Die Zeit rennt.
Der Chor wechselt in die Kirche. Ich schaffe es nicht rechtzeitig rüber, weil ich nochmal die Länge der Engelkleider kontrolliere und wir noch 2 Kleider umtauschen. So singt der Chor halt die ersten 3 Lieder ohne mich. Ich stehe im Eingangsbereich der Kirche und höre zu, bis die Predigt beginnt. Die wird heute 12 Minuten dauern. Zurück zu den Engeln und Krippenspielern. Alle gemeinsam gehen wir wieder in die Kirche. Die Engelkinder bekommen ihre Kerzen, ich sage den Kleinen vorndran nochmal, was sie tun sollen. Die Jüngste ist diesmal die Kleinste und läuft als Erste. Dann setzt die Orgel ein, die Türen werden geöffnet und es geht los. Langsam durch den Mittelgang ziehen Engel und Krippenspieler in die Kirche ein. Ich laufe den Seitengang und bin eher vorne, wo ich den Kindern zuflüstern kann. Die Engelkinder eröffnen mit einem Lied. Sie machen es absolut super. Ich bin die ganze Zeit bei ihnen. Ein Engelchen wird zwischendurch von der Aufregung übermannt und weint. Ich weiß, wo ihre Eltern sitzen und schicke sie zu ihnen. Sie musste nur kurz kuscheln und kommt dann zurück. Der Rest klappt reibungslos, sowohl bei den Engeln, als auch bei den Krippenspielern. Stolz stehen alle am Ende Spalier am Ausgang. Wir bekommen ausschließlich positive Rückmeldungen, das diesjährige Krippenspiel ist auch genau auf das aktuelle Jahr zugeschrieben und greift aktuelle Nachrichten auf (Krieg, Corona, Queen-Beerdigung, Fußball-WM, steigende Preise...) Es erklärt sehr schön, warum auch in diesem Jahr Jesus auf die Welt kommen muss.
Die Kinder sind bereits zu Hause, die Große hat die Kartoffeln zum Kochen gebracht. Ich wärme Sauerkraut auf und brate Weihnachtswürste.
Die Kinder sind aufgeregt. Trotzdem wird erst die Küche aufgeräumt, ehe es zur Bescherung geht.
Die Kinder sind aufgeregt. Trotzdem wird erst die Küche aufgeräumt, ehe es zur Bescherung geht.
Dann ist es endlich soweit, es dürfen Geschenke ausgepackt werden. Das Highlight ist eine Nintendo Switch. Wir haben entschieden, dass sie Familiengeschenk ist und dafür ausschließlich Mehrspielerspiele gekauft werden. So spielen wir noch lange ein Partyspiel zu viert und die Jüngste schaut gebannt zu.
Sonntag - 1. Weihnachtsfeiertag:
Viel zu früh geht der Wecker. Ich hab schlecht geschlafen. Schlaftrunken tapse ich ins Bad und dann in die Küche, wo ich mir einen Kaffee raus lasse.
Anziehen, Kaffee und Lebkuchen, dann die Großen wecken. Dann verlasse ich das Haus. Der Chor muss halb 6 zum Einsingen da sein.
Die Christmette beginnt um 6. Spätestens da sollen alle Engel da sein. Etwa die Hälfte von ihnen sind gar keine Kinder mehr, sondern Erwachsene bis etwa Mitte 20. Sie sitzen alle erst beim Chor und gehen beim Lied vor der Predigt rüber zum Anziehen.
Ich folge etwas später und schaue, wo sie bleiben. Es sind tatsächlich 15 Engel, Sohnemann und die Große sind auch dabei.
Auch heute laufe ich schnell an der Seite nach vorn, während die Engel langsam den Mittelgang nehmen. Dirigieren muss ich nicht sehr, da die ganz kleinen von gestern nicht dabei sind und die älteren wissen, wo sie hin sollen. Dann singen wir den Quempas, die Engel vom Altarplatz aus, der Chor von der Empore und die Gemeinde im Kirchenschiff. So ist es Tradition. Danach bleiben die Engel noch stehen und ich gehe hoch zum Chor, denn ich singe die Oberstimme bei "Oh du Fröhliche" mit. Von hier gebe ich den Engeln auch das Zeichen zum Auszug. Sie stehen wieder Spalier und ich fühle mich winzig zwischen den beiden größten Engeln. Kein Wunder, dass laut Bibel immer alle erschrecken, die Engeln begegnen... Wenn die so groß und imposant sind...
Die Große hilft mir, den Berg Engelkleider nach Hause zu tragen. Die werde ich im Frühling waschen, wenn sie draußen trocknen können.
Die Jüngste ist bereits wach. Sie kam zum Papa ins Bett, kurz nachdem die Geschwister aus dem Haus waren. Na super.
Ich lege mal fix Handtücher zusammen.
Die Oma ist in der Küche und bereitet Kaviarbrötchen vor. Ich mag die ja nicht, aber die anderen. Es gibt noch genügend andere Leckereien. Dann wird gespielt mit der Switch. Und gemalt und gebastelt.
Mittags laufen wir zu den SchwiegerGroßeltern, sie und die Schwägerin sind schon länger da und haben gekocht.
Es gibt Gans und Klöße.
Es gibt Gans und Klöße.
Hier liegen noch einmal Geschenke unterm Baum, die ausgepackt werden wollen.
Wir spielen ein paar Runden.
Sohnemann lässt den Opa mit der neuen (Spielzeug-) Drohne fliegen, die prompt im Baum landet. So muss noch eine Rettungsaktion gestartet werden. Zum Glück hat die Freundin der Schwägerin eine 11m-Geocacher-Angel...
Sohnemann lässt den Opa mit der neuen (Spielzeug-) Drohne fliegen, die prompt im Baum landet. So muss noch eine Rettungsaktion gestartet werden. Zum Glück hat die Freundin der Schwägerin eine 11m-Geocacher-Angel...
Irgendwann gibts Kaffee und später Abendbrot. Erst danach laufen wir wieder nach Hause.
Montag - 1. Weihnachtsfeiertag:
Wir schlafen aus und frühstücken in Ruhe. Dann kruscheln alle noch bischen vor sich hin. Gegen Mittag fahren wir zu meinen Eltern. Nochmal Geschenke unterm Baum...
Mittags gibts Grüne Klöße mit Flugente.
Wir haben die Switch mit und spielen zu viert. Die Jüngste fährt inzwischen im Hof Roller. Das war ein Weihnachtswunsch von ihr.
Neben Quatschen und Kruscheln gibts auch hier viel zu Essen. Zwischendurch Kaffee und Quarktorte und abends verschiedene Leckereien.
Gegen 9 fahren wir wieder nach Hause. Die Jüngste geht schlafen, wir anderen suchen gemeinsam online noch ein Spiel für die Switch aus, das wir bis nach 11 mit viel Lachen spielen.
Mittags gibts Grüne Klöße mit Flugente.
Wir haben die Switch mit und spielen zu viert. Die Jüngste fährt inzwischen im Hof Roller. Das war ein Weihnachtswunsch von ihr.
Neben Quatschen und Kruscheln gibts auch hier viel zu Essen. Zwischendurch Kaffee und Quarktorte und abends verschiedene Leckereien.
Gegen 9 fahren wir wieder nach Hause. Die Jüngste geht schlafen, wir anderen suchen gemeinsam online noch ein Spiel für die Switch aus, das wir bis nach 11 mit viel Lachen spielen.
Weihnachtsgrüße von TAC
















Liebe TAC,
AntwortenLöschenes ist immer wieder spannend zu lesen wie jeder sein Weihnachtsfest gestaltet. Ich finde es immer wieder spannend wie du deine Familie organisierst. Euer Familiengeschenk finde ich super, hier gab es dieses Jahr auch wieder ein Spiel. Mal sehen wie das wird. (grins) Spaß für und mit alle finde ich immer richtig super.
Ich wünsche euch einen tollen Jahreswechsel und viel Spaß und Energie fürs nächste Jahr. :)
Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea
Vielen Dank.
LöschenDir und deiner Familie ebenso!
Bei Alu konnte ich wie gewohnt alle Beiträge sehen.
AntwortenLöschenDanke, das hatte ich total übersehen.
LöschenIch finde es schön, dass euer Krippenspiel aufgezeigt hat, dass wir immernoch Erlösung brauchen. Manchmal dünkt mich, mehr denn je. Aber wie heisst es? Welt ging verloren, Christ ist geboren! So war es wohl immer...
AntwortenLöschenDanke fürs mitnehmen
Herzlichst
yase
Ich glaube auch, zumindest seit ich geboren wurde. Also die Notwendigkeit für Jesus, "mehr denn je".
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