Seit Jahren wollen wir unser Haus ausbauen. Genau genommen entstanden die Pläne in meinem Kopf dazu sicher schon vor etwa 20 Jahren. Unser Haus ist alt, wie alt genau wissen wir nicht. Wir schätzen es auf rund 150 Jahre. Ursprünglich als kleines Fachwerkhäuschen einfach auf den vorhandenen Boden und an das schon stehende Nachbarhaus angebaut, bekam es irgendwann mal einen Anbau.
Ende der 1970er boten es die damaligen Besitzer meinen Eltern an. Diese heirateten daraufhin schnell (in der DDR durfte man nur verheiratet ein Haus kaufen, Wohnraum war noch knapp bemessen) und bauten es nach dem damaligen Stand der technischen Möglichkeiten aus. Da Fachwerk in der DDR nicht erhalten werden musste, kamen große Teile davon raus, um große Fenster einzubauen. Mein Vater legte ringsum das Mauerwerk trocken, als er fertig war, wurde die Straße aufgeteert, so dass seine Dämmschicht unter das neue Straßenniveau rutschte.
Als ich etwa 3 Jahre alt war, zogen wir ein und meine Eltern bauten immer mal ein bischen weiter.
Dann kam die Wende, meine Eltern zogen in den Nachbarort ins Elternhaus meines Vaters und mein Opa mütterlicherseits zog hier ins Haus ein. Ich bekam ein größeres Zimmer und wohnte wochentags hier, da die Busanbindung zum Gymnasium von hier aus besser war als von meinen Eltern aus. Meine Eltern ließen das Dach neu decken (der Holzwurm in den Dachbalken durfte bleiben) und passten das Bad an Opas Bedürfnisse an (keine Wanne, dafür eine flache Dusche). Opa ließ das Haus ans Gasnetz anschließen und eine Heizanlage einbauen.
Sonntag, 29. April 2018
Freitag, 27. April 2018
Kindermund
Derzeit hängen im Ort an der Hauptstraße Werbeplakate für eine Erotikmesse.
Unser technikbegeisterter fast-8-jähriger Sohnemann liest und jubelt:
"Mama, Anfang Mai ist Elektronikmesse!"
Unser technikbegeisterter fast-8-jähriger Sohnemann liest und jubelt:
"Mama, Anfang Mai ist Elektronikmesse!"
Dienstag, 24. April 2018
1
Heute ist unser Babymädchen 1 Jahr alt geworden.
Wir hatten einen wunderbaren Tag, sehr voll, ihr hat es gefallen. Und sie hat nur wenig gefremdelt.
Damit ist das Babymädchen kein Babymädchen mehr, sondern ein Kleinkind.
Hach ja...
Die Zeit wird sicher auch wunderbar. Und die Kleine ist auch so weit. Aber ich nicht... Das geht mir alles zu schnell...
Aber die Mama wird ja nicht gefragt.
Etwas wehmütige Grüße von TAC
Dienstag, 17. April 2018
Heute vor einem Jahr...
... war der 17. April 2017.
... war Ostermontag.
... war der errechnete Schlüpftermin des bauchbewohnenden Osterkükens.
... rollte ich wie eine dicke Kugel durch die Gegend,
... und schnaufte wie ein Walross.
... habe ich von Ruhe gebloggt.
... wollte ich nicht mehr schwanger sein.
... hatte ich tränenreiche Tage hinter mir.
... war ich gewillt, noch einen Tag länger schwanger zu bleiben, weil dann endlich meine Hebamme wieder Zeit hatte.
... war ich voller Vorfreude und Aufregung.
... sah ich mit Bangen den nächsten Tagen entgegen, wo ich mich zwingend einem Frauenarzt vortzustellen hatte (so sieht es eine Regelung vor, sonst darf man nicht außerklinisch entbinden).
... hatte der Herr TAC 4 Tage Babyurlaub vor sich, leider ohne Baby.
... hatten die Kinder Osterferien.
... hatten wir uns nichts vorgenommen, weil wir in Ruhe unser jüngstes Familienmitglied kennen lernen wollten.
... hatte ich schon 2 Ernstfall-Übungen hinter mir *g*
... malte ich mir aus, wie wunderbar die erste Zeit mit unserem Neugeborenen sein würde,
... und hoffte ich, dass diese Zeit ewig dauern würde.
... sammelte ich meine Kräfte und freute mich auf die Geburt.
... hatte ich gar keine Angst vor der Geburt, sondern sehnte sie herbei.
... wusste ich noch nicht, dass das Bauchküken sich noch 7 weitere Tage Zeit nehmen würde.
... war Ostermontag.
... war der errechnete Schlüpftermin des bauchbewohnenden Osterkükens.
... rollte ich wie eine dicke Kugel durch die Gegend,
... und schnaufte wie ein Walross.
... habe ich von Ruhe gebloggt.
... wollte ich nicht mehr schwanger sein.
... hatte ich tränenreiche Tage hinter mir.
... war ich gewillt, noch einen Tag länger schwanger zu bleiben, weil dann endlich meine Hebamme wieder Zeit hatte.
... war ich voller Vorfreude und Aufregung.
... sah ich mit Bangen den nächsten Tagen entgegen, wo ich mich zwingend einem Frauenarzt vortzustellen hatte (so sieht es eine Regelung vor, sonst darf man nicht außerklinisch entbinden).
... hatte der Herr TAC 4 Tage Babyurlaub vor sich, leider ohne Baby.
... hatten die Kinder Osterferien.
... hatten wir uns nichts vorgenommen, weil wir in Ruhe unser jüngstes Familienmitglied kennen lernen wollten.
... hatte ich schon 2 Ernstfall-Übungen hinter mir *g*
... malte ich mir aus, wie wunderbar die erste Zeit mit unserem Neugeborenen sein würde,
... und hoffte ich, dass diese Zeit ewig dauern würde.
... sammelte ich meine Kräfte und freute mich auf die Geburt.
... hatte ich gar keine Angst vor der Geburt, sondern sehnte sie herbei.
... wusste ich noch nicht, dass das Bauchküken sich noch 7 weitere Tage Zeit nehmen würde.
Montag, 16. April 2018
DSGVO - Hä?
Seit einiger Zeit stolpere ich in "meiner" Bloggerwelt ständig über diese 5 Buchstaben. Und darüber, dass die meisten keine Ahnung haben, was das nun genau bedeutet.
Einige, bei denen ich liebend gerne mitlese, haben bereits angekündigt, ihr Blog zum Stichtag mit Inkrafttreten des DSGVO zu schließen. Andere denken darüber nach, genau das zu tun.
Und ich?
Ich hab derzeit absolut keine Ahnung, was ich machen soll.
Im Hause TAC ist der Herr TAC derjenige, der sich um Behördenkram, Finanzen, Versicherungen, Steuererklärung und all sowas kümmert. Einfach aus dem Grund, weil ich da absolut Null Durchblick habe, es mich unendlich frustriert, mich mit sowas beschäftigen zu müssen. Dass er mir da den Rücken frei hält, bin ich ihm sowas von dankbar.
Nicht umsonst habe ich Blogger zu meinem Bloganbieter gewählt: Da kann ich auf vorgegebene Layouts zurück greifen, ich muss kaum Einstellungen machen und kann mich komplett auf meine Blogeinträge konzentrieren.
Statistiken hat Blogger eingebaut, mit einem Klick kann ich sie einsehen. Sofern sie mich interessieren. Tun sie meist nicht, ich blogge in erster Linie für mich selbst. Weil es mir Spaß macht.
Ich weiß nicht, was genau Blogger alles an Daten einsammelt. Oder speichert. Abgesehen von dem, was ich auf der Statistik-Seite sehe...
Meiner Meinung nach müsste Blogger die angebotenen Inhalte anpassen. Blogger hat die Möglichkeiten dazu, die Plattform für solche Dummies wie mich auch weiterhin einfach zu gestalten. Blogger hat Geld, um Anwälte zu fragen.
Aber: Blogger tut bisher nix.
Und ich hab keine Ahnung. Manche überlegen, ihre Blogs selbst zu hosten, alles bis in Fitzelchen regelkonform zu basteln. Aber das kann ich nicht. Und mag es auch nicht lernen. Abgesehen davon lässt mir mein derzeitiges Reales Leben gar keine Zeit, mich stundenlang mit solchen Dingen zu beschäftigen.
Also, was soll ich tun?
Ebenfalls schließen?
Ignorieren und aussitzen, wie der Herr TAC sagt?
Abmahnung riskieren?
Ganz ehrlich: Alle reden von Datenschutz, aber wer schützt meine Daten?
ich bin im Internet TAC. Oder taccita, wenn der Nick länger als 3 Zeichen sein muss.
Und das möchte ich gerne bleiben.
Wer genau ich bin, und wo ich wohne, das will ich keinem direkt auf die Nase binden.
Ich will meine Adresse nicht angeben. Und erst recht nicht meine Telefonnummer.
Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Und habe das auch in Zukunft nicht vor.
Ich mag den durchaus anonymen Austausch im Netz. Man kennt die Nicks und die ungefähre Wohnregion. Das reicht mir. Mehr möchte ich nicht wissen oder preis geben.
Und dann lese ich, dass Anwälte sich derzeit nicht äußern wollen. Oder können. Weil sie die DSGVO nicht kapieren.
Aber ich soll sie kapieren?
Und dann lese ich auch noch, dass es bereits Trittbrettfahrer gibt, die Hilfe anbieten.
Aber doch sicher nicht kostenlos? Und vor allem, wenn nichtmal Anwälte durch blicken, wie können das da andere?
Also nochmal die Frage: Was soll ich tun?
Ich habe keine Ahnung. Immer noch nicht.
Ich will das Blog nicht schließen.
Ich will nicht, dass "meine" Mitleseblogs ihre Pforten schließen.
Ich will, dass jeder selbst entscheiden darf, wieviel er über sich preis gibt.
Und ich will, dass die Bloganbieter tätig werden, Datenschutzlücken schließen, weniger Daten sammeln... Ich brauche das alles nicht.
Ich will doch einfach nur bloggen.
Und mich ein wenig mit anderen Gleichgesinnten austauschen.
Darf ich das in Zukunft nicht mehr?
Unsichere Grüße von TAC
Einige, bei denen ich liebend gerne mitlese, haben bereits angekündigt, ihr Blog zum Stichtag mit Inkrafttreten des DSGVO zu schließen. Andere denken darüber nach, genau das zu tun.
Und ich?
Ich hab derzeit absolut keine Ahnung, was ich machen soll.
Im Hause TAC ist der Herr TAC derjenige, der sich um Behördenkram, Finanzen, Versicherungen, Steuererklärung und all sowas kümmert. Einfach aus dem Grund, weil ich da absolut Null Durchblick habe, es mich unendlich frustriert, mich mit sowas beschäftigen zu müssen. Dass er mir da den Rücken frei hält, bin ich ihm sowas von dankbar.
Nicht umsonst habe ich Blogger zu meinem Bloganbieter gewählt: Da kann ich auf vorgegebene Layouts zurück greifen, ich muss kaum Einstellungen machen und kann mich komplett auf meine Blogeinträge konzentrieren.
Statistiken hat Blogger eingebaut, mit einem Klick kann ich sie einsehen. Sofern sie mich interessieren. Tun sie meist nicht, ich blogge in erster Linie für mich selbst. Weil es mir Spaß macht.
Ich weiß nicht, was genau Blogger alles an Daten einsammelt. Oder speichert. Abgesehen von dem, was ich auf der Statistik-Seite sehe...
Meiner Meinung nach müsste Blogger die angebotenen Inhalte anpassen. Blogger hat die Möglichkeiten dazu, die Plattform für solche Dummies wie mich auch weiterhin einfach zu gestalten. Blogger hat Geld, um Anwälte zu fragen.
Aber: Blogger tut bisher nix.
Und ich hab keine Ahnung. Manche überlegen, ihre Blogs selbst zu hosten, alles bis in Fitzelchen regelkonform zu basteln. Aber das kann ich nicht. Und mag es auch nicht lernen. Abgesehen davon lässt mir mein derzeitiges Reales Leben gar keine Zeit, mich stundenlang mit solchen Dingen zu beschäftigen.
Also, was soll ich tun?
Ebenfalls schließen?
Ignorieren und aussitzen, wie der Herr TAC sagt?
Abmahnung riskieren?
Ganz ehrlich: Alle reden von Datenschutz, aber wer schützt meine Daten?
ich bin im Internet TAC. Oder taccita, wenn der Nick länger als 3 Zeichen sein muss.
Und das möchte ich gerne bleiben.
Wer genau ich bin, und wo ich wohne, das will ich keinem direkt auf die Nase binden.
Ich will meine Adresse nicht angeben. Und erst recht nicht meine Telefonnummer.
Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Und habe das auch in Zukunft nicht vor.
Ich mag den durchaus anonymen Austausch im Netz. Man kennt die Nicks und die ungefähre Wohnregion. Das reicht mir. Mehr möchte ich nicht wissen oder preis geben.
Und dann lese ich, dass Anwälte sich derzeit nicht äußern wollen. Oder können. Weil sie die DSGVO nicht kapieren.
Aber ich soll sie kapieren?
Und dann lese ich auch noch, dass es bereits Trittbrettfahrer gibt, die Hilfe anbieten.
Aber doch sicher nicht kostenlos? Und vor allem, wenn nichtmal Anwälte durch blicken, wie können das da andere?
Also nochmal die Frage: Was soll ich tun?
Ich habe keine Ahnung. Immer noch nicht.
Ich will das Blog nicht schließen.
Ich will nicht, dass "meine" Mitleseblogs ihre Pforten schließen.
Ich will, dass jeder selbst entscheiden darf, wieviel er über sich preis gibt.
Und ich will, dass die Bloganbieter tätig werden, Datenschutzlücken schließen, weniger Daten sammeln... Ich brauche das alles nicht.
Ich will doch einfach nur bloggen.
Und mich ein wenig mit anderen Gleichgesinnten austauschen.
Darf ich das in Zukunft nicht mehr?
Unsichere Grüße von TAC
Donnerstag, 12. April 2018
12 von 12 im April 2018
Wir haben den 12. April und Caro von "Draußen nur Kännchen" sammelt wieder 12 Fotos vom Tag.
Nach einer unruhigen Nacht schlafe ich, bis mich der Wecker weckt. Blöd, denn dadurch wird auch das Babymädchen mit wach. Sie ist aber ganz ruhig, so lasse ich sie vorerst im Bett. Herr TAC und Töchterchen haben das Haus bereits verlassen.
1. Frühstück mit Sohnemann
2. Frühstück mit Babymädchen und nebenher Einkaufszettel schreiben.
Nach einer unruhigen Nacht schlafe ich, bis mich der Wecker weckt. Blöd, denn dadurch wird auch das Babymädchen mit wach. Sie ist aber ganz ruhig, so lasse ich sie vorerst im Bett. Herr TAC und Töchterchen haben das Haus bereits verlassen.
1. Frühstück mit Sohnemann
2. Frühstück mit Babymädchen und nebenher Einkaufszettel schreiben.
Donnerstag, 5. April 2018
WMDEDGT? im April 2018
Heute ist der 5. April und Frau Brüllen fragt wieder: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Wie so viele Blogger/innen möchte ich darauf antworten.
Die Nacht ist sehr unruhig, Babymädchen jammert oft, stillen mag sie dann aber nur 2mal. Zwischendurch geb ich ihr immer mal wieder das Nuckel und streichle sie.
Halb 7 steht der Herr TAC auf.
Kurz vor 8 ist das Babymädchen dann endgültig wach, ich nicht. So befreie ich sie aus dem Schlafsack und schließe meine Augen. Sie betatscht brabbelnd mein Gesicht, klatscht mir Krümelchen und ihren Kuschelteddy um die Ohren, lacht, zwickt mich... Seufzend komme ich zu dem Schluss, dass weiterschlafen ausfällt. Ich erinnere mich aber an die Unruhe in der Nacht und befühle ihre Kauleiste: Tadaaa, Zähnchen Nummer drei links oben hat den Durchbruch geschafft. Grund gefunden. Die nächste Nacht könnte wieder ruhiger werden.
Ich stehe auf und gehe aufs Klo. Babymädchen krakeelt mir hinterher, was Sohnemann aus seinem Bett lockt. Blinzelnd krabbelt er nach meiner Rückkehr unter meine Decke. Aber auch ihn lässt das Baby nicht butzeln, er wird ebenfalls sofort betatscht, quer über mich drüber weg.
Ich halte das nur kurz aus, dann stehe ich auf und ziehe mich an. Sohnemann wechselt zurück in sein Bett und ich gehe mit dem Babymädchen hoch, wo ich sie tagfein mache und das Frühstück bereite. Sohnemann leistet uns keine Gesellschaft. Das Baby futtert drei Scheiben Brot ohne Rinde, eine handvoll Weintrauben und trinkt ein Glas Wasser. Dann will sie spielen.
Die Nacht ist sehr unruhig, Babymädchen jammert oft, stillen mag sie dann aber nur 2mal. Zwischendurch geb ich ihr immer mal wieder das Nuckel und streichle sie.
Halb 7 steht der Herr TAC auf.
Kurz vor 8 ist das Babymädchen dann endgültig wach, ich nicht. So befreie ich sie aus dem Schlafsack und schließe meine Augen. Sie betatscht brabbelnd mein Gesicht, klatscht mir Krümelchen und ihren Kuschelteddy um die Ohren, lacht, zwickt mich... Seufzend komme ich zu dem Schluss, dass weiterschlafen ausfällt. Ich erinnere mich aber an die Unruhe in der Nacht und befühle ihre Kauleiste: Tadaaa, Zähnchen Nummer drei links oben hat den Durchbruch geschafft. Grund gefunden. Die nächste Nacht könnte wieder ruhiger werden.
Ich stehe auf und gehe aufs Klo. Babymädchen krakeelt mir hinterher, was Sohnemann aus seinem Bett lockt. Blinzelnd krabbelt er nach meiner Rückkehr unter meine Decke. Aber auch ihn lässt das Baby nicht butzeln, er wird ebenfalls sofort betatscht, quer über mich drüber weg.
Ich halte das nur kurz aus, dann stehe ich auf und ziehe mich an. Sohnemann wechselt zurück in sein Bett und ich gehe mit dem Babymädchen hoch, wo ich sie tagfein mache und das Frühstück bereite. Sohnemann leistet uns keine Gesellschaft. Das Baby futtert drei Scheiben Brot ohne Rinde, eine handvoll Weintrauben und trinkt ein Glas Wasser. Dann will sie spielen.
Abonnieren
Posts (Atom)