Fussel
schläft auf dem Bett von Timo als die Mutter herein kommt: "Timo, guten
Morgen, raus aus dem Bett, es hat geschneit" Timo und Fussel gähnen. Kurz
danach steht Timo am Fenster. "Och, das reicht nicht zum Schlitten
fahren" sagt er traurig und öffnet das Türchen am Adventskalender.
Nachdem
die Kinder in der Schule sind widmet sich Fussel ausgiebig der Morgentoilette
und der Morgengymnastik. Danach legt er sich im Wohnzimmer auf den Fensterstock
und schaut raus. Es liegt nur ganz wenig Schnee, überall schauen die Grashalme
noch heraus. Aber es hat wieder angefangen zu schneien.
Nachmittags
kommen die Kinder zusammen mit der Mutter nach hause. "Mami, dürfen wir
Schlitten fahren gehen?" betteln sie.
Fussel
hebt den Kopf und schaut nach draußen. Inzwischen liegt soviel Schnee, dass man
nicht einen einzigen Grashalm mehr sieht und die Latten des Gartenzauns haben
hohe, weiße Mützchen.
"Ja
geht nur, " lacht die Mutter, "aber seid um fünf wenn es dunkel wird
wieder da."
Die
Kinder lassen ihre Schultaschen in den Gang plumpsen, ziehen sich schnell die
dicken Schneeanzüge an und rennen nach draußen. Fussel springt vom
Fensterstock, streckt sich kurz und läuft ihnen dann hinterher. "Schlitten
fahren" kennt er noch nicht, also muss er unbedingt herausfinden, was das
ist.
Die
Kinder holen zwei Dinger aus Holz aus dem Schuppen, die sie als
"Schlitten" bezeichnen. Dann laufen sie zum Feld. Dort geht es steil
bergauf, und andere Kinder auf genau solchen Schlitten kommen ihnen
entgegen. Fussel wundert sich. Plötzlich entdeckt er Mia, die einem Schneeball
hinterher flitzt.
"Hallo
Mia" ruft Fussel und läuft zu ihr. "Hallo Fussel" ruft sie
zurück und schlägt den Schneeball mit der Pfote so sehr, dass er zerfällt.
"Komm mit, das macht Spaß" sagt sie dann zu Fussel und saust den Berg
wieder hoch. Die Kinder aus Fussels Familie sind auch eben oben angekommen.
Fünf Kinder haben ihre Schlitten nebeneinander gestellt und setzen sich jetzt
darauf. Eines der Kinder macht einen Schneeball und kullert ihn den Berg
hinunter. Fussel und Mia laufen los, dem Schneeball hinterher. Das ist das
Startzeichen für die Kinder, die alle auf einmal nebeneinander den Berg
hinunter rodeln.
Lange
dringt vergnügtes Kinderlachen vom Berg zu den Häusern, bis alle kurz vor fünf
Uhr ein letztes Mal den Berg hinunterrodeln oder einem Schneeball hinterher flitzen.
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