Sonntag, 7. Juli 2019

Eine Woche: Samstag und WiB KW 27 Teil 1

Nach dem Wochenende sammeln Alu und Konsti von "Große Köpfe" immer Einblicke in Familienwochenenden. Da ich gerade meine Woche etwas ausführlicher verblogge, gibts die Bilder eingestreut in den Text und in zwei Teilen. Verlinkung folgt.

Herr TAC fährt zum Sachsenring und steht dafür zeitig auf. Die Kleine wird mit wach, schläft aber schnell wieder ein, ich auch. Erst gegen halb 9 werden wir endgültig wach, butzeln noch einige Zeit und stehen schließlich auf. Übliches Morgenprogramm mit Kleinkind anziehen, waschen, Frühstück machen. Wir essen nur zu zweit, Sohnemann kommt erst, als wir fertig sind. Wir lassen alle Türen offen und ich gehe unter die Dusche. Die Kleine steht in der Tür und kommentiert, was ich mache. Dann geht sie spielen. Als ich fertig bin, geht Sohnemann in die Badewanne.
Kruschelzeit.
Fädelperlen sortiert (vom Kleinkind) 

Ich lege Wäsche zusammen und räume ein bischen auf in der Küche. Mittags gibts Kartoffelbrei, Fischstäbchen und Erbsen. Das lieben die Kinder. Die Große hab ich bisher nicht gesehen und das bleibt auch beim Mittagessen so. Ausgemacht war: Ausschlafen bis Mittag. Mittagspause. Die Kleine im Bett, ich auf dem Sofa, Sohnemann bei meinen Eltern im Wohnzimmer. Ich schreibe erst den Freitagseintrag, dann schlafe ich etwa eine halbe Stunde.
Als die Kleine wieder wach ist, packe ich ein bischen was zusammen. Wir wollen zur Bühne. Meine Mutter will mitkommen, die Große eigentlich auch. Aber sie ist immer noch im Bett. Ich bin sauer, weil wir warten müssen. Mein Bruder hatte das Theater ganz vergessen und sich mit einem Kumpel zum Motorradfahren verabredet. Sonst hätte sie später mit ihm nachkommen können.
Kurz vor 4 sind wir an der Bühne. Wir suchen Plätze aus. Dann  gehe ich mich schnell umziehen.
Am Catering holen wir uns Kaffee, Kuchen, Eis, Popcorn... Je nach Laune.
Während meine Mutter mit den Kindern in den Zuschauerraum geht, wo die Kinder ihr Eis essen, verschwinde ich hinter die Bühne, binde meine Haare zusammen und werde geschminkt. Es herrscht ruhiges Gewusel, Gespräche und letzte Vorbereitungen.
Dann gehts los.
Das Spiel beginnt
Der Zuschauerraum ist gut gefüllt. Ich sause hoch zum Eingang und schaue nach der Kleinen. Meine Mutter steht auf und bringt sie hinter die Bühne. Alles war gut, bis die Kräuterfrau zu sprechen begann, da begann die Kleine zu weinen. Ich übernehme meine Jüngste und schicke meine Mutter zurück auf ihren Platz, dass sie nicht zu viel verpasst. Das Kleinkind will nicht hinter oder auf die Bühne, sie will heim. Ich nicht. So setze ich mich mit ihr auf einen Stuhl im Darstellerbereich und erkläre ihr "Theater". Immerhin versteht sie: "Manchmal, wenn ich dich nach dem schlafen aus dem Bett hole, tust du so, als würdest du noch schlafen. Die hier tun auch nur so, als würden sie sich hauen." Hin und wieder kommen die anderen Spieler zu uns, wir reden, die Kleine wird betüdelt, kuschelt sich aber nur eng an mich. So vergeht die erste Hälfte, ohne dass ich auf die Bühne raus kann.
Zuschauerraum und Rapunzelturm
In der Pause suchen wir F, die die Kräuterfrau spielt und finden sie bei den Pferden. Ich hab die Kleine weiter auf meinem Arm und unterhalte mich mit F und den anderen. F ist im echten Leben Erzieherin und bemüht sich vorsichtig um unsere Kleine. Tatsächlich beginnt diese, sich für das Drumrum zu interessieren und am Ende der Pause will sie zur Oma. Die zweite Spielhälfte bleibt sie auf Omas Schoß und schaut zu. Und ich kann als Statist mit auf die Bühne.
Bereit für den Talerregen
Meine großen Kinder sind begeistert. Wer hier schon Jahre mitliest weiß, dass Sohnemann als Kleinkind große Menschenmengen gar nicht mochte. Das Theater war ihm nicht geheuer und die seltsam angezogenen Leute erst... Die Große dagegen stand schon immer mit Eifer auf der Bühne. Nur pupertäts-antriebslosigkeits-bedingt wollte sie diesmal keine Rolle. Aber vielleicht geht sie in kommenden Vorstellungen als Statist mit. Das will sie sich noch überlegen.
Nach der Vorstellung ziehe ich mich wieder um. Eigentlich wollten wir gleich noch was essen. Aber Würstchen sind alle.
So kaufen wir nochmal Popcorn und Eis.
Auf dem Rückweg schauen wir an der Baustelle vorbei. Die Folie auf der Bodenplatte ist vom Wind zur Seite geweht. Sieht aber soweit gut aus. Kurz nach uns ist Herr TAC da, macht die Folie wieder drauf und wässert nochmal.
Zurück an der Übergangswohnung gibts noch was zu essen für die, die wollen. Dann noch etwas Fernsehen oder Spielen. Herr TAC pflegt seine Sachsenring-gerötete Haut mit After sun.
Gegen 10 sind alle Kinder im Bett, wir folgen gegen 11, als die Kleine schreit. Hat wohl schlecht geträumt.

Samstagsgrüße von TAC

Hier gehts weiter mit WiB Teil 2 (Sonntag) 

2 Kommentare:

  1. Ich gehe sehr gern ins Theater, aber ich würde niemals auf die Bühne gehen, schon zu Schulzeiten war ich eher für die Requisite zuständig.....

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  2. Man braucht immer beides: Menschen auf der Bühne und Publikum.
    Ich bin eher der auf-der-Bühne-Typ.

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