Wie schnell doch ein Jahr vergeht... Schon fragt Brau Brüllen zum letzten Mal in 2018:
"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" Hier kommt meine Antwort.
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Unser Tag beginnt wochentäglich früh um kurz nach halb 6 mit dem Radiowecker, der mich unsanft aus den Träumen reißt. Aufstehen, Sohnemann zum Anziehen motivieren, mich selbst anziehen, Frühstück machen, Brotdosen füllen, frühstücken... Derzeit im Schein einer Adventskranzkerze. Die Kinder dürfen die Adventskalender öffnen, sobald sie komplett fertig sind. Sohnemann ist eher als Töchterchen, was sie direkt am Morgen auf die Palme bringt. Sie fühlt sich derzeit ständig zurück gesetzt, was natürlich nicht stimmt. Die Pupertät lässt grüßen.
Sohnemann sucht nach einer Feder für sein Adventskalenderauto. Nach seinen Angaben ist es herunter gefallen, als er das entstehende Fahrzeug umgedreht hat. Der Papa sucht mit, ich suche mit, auch die Große sucht, obwohl sie anderes zu tun hätte. Es ist halb 7, Abfahrtszeit, ich schicke alle los und verspreche, nochmal zu suchen. Das tue ich auch, als sie weg sind, die WaMa gestartet ist und das Geschirr bei meiner Mutter im Geschirrspüler steht. Auf dem Boden liegt die Feder nicht, so räume ich Sohnemanns Schrankfach aus und siehe da: Plötzlich hab ich eine Feder in der Hand. Ich tüte sie ein, lege sie ins Körbchen zu den anderen Autoteilen und räume das Schrankfach wieder ein.
Ab aufs Sofa, es ist noch viel zu früh um noch mehr sinnvolles zu tun. Als ich mein Handy nehme, entdecke ich das von Töchterchen. Samt Umhängetasche... Hach ja... Ich schreibe dem Herrn TAC, dass die Feder wieder da ist und Töchterchens Equipment heute Urlaub hat. Er schreibt zurück, dass sie es auf der Fahrt zur Bushaltestelle gemerkt hat und wir Eltern dran schuld seien... Hach ja
Ich träume vor mich hin, drehe mit dem Tablet eine Blogrunde und habe Gesellschaft von der Katze, die sich einige morgendliche Streicheleinheiten abholt.