Samstag, 29. Februar 2020

Eine Woche - Freitag und Bautag 100

Der Tag beginnt wie immer halb 6. Gegen halb 7 starten die drei Richtung Bus und Arbeit. Ich befülle die Waschmaschine und setze mich aufs Sofa zum Bloggen.
Gegen viertel 8 kommt mein Bruder von der Nachtschicht, mit frischen Brötchen. Wir wechseln ein paar Worte, dann geht er schlafen und ich schreibe den Blogeintrag zu Ende.
Die Jüngste ist wach. Ich hole sie aus dem Bett, wir nehmen uns Zeit zum Anziehen und Frühstücken. Gegen dreiviertel 9 rufe ich bei den Schwiegereltern an. Der Schwiegervater ist schon auf der Baustelle. So spreche ich mit der Schwiegermutter zumindest die Kinderlogistik ab.
Es folgt die tägliche Hausarbeit, so spannende Dinge wie Geschirrspüler ein/ aus, Wäsche auf Trockner oder Leine verteilen, Sohnemanns Bett frisch beziehen, Waschmaschine neu starten, Wäsche zusammen legen, staubsaugen...
Die Jüngste ist mal bei mir, mal bei meiner Mutter, mal malen, mal bauen, mal aus dem Fenster schauen oder mithelfen.
Darüber wird Mittag. Wir essen Spirelli mit Soße und Käse.
Dann ist Mittagspause. Die Jüngste schläft im Bett ein bischen.
Meine Mutter kommt zu mir. Eigentlich würde sie gerade arbeiten, wurde aber heim geschickt, weil das Fernsehen da ist. Das bringt unseren Plan durcheinander.
Ich halte ein Nickerchen und häkle einige Reihen an meinem Tuch. Mein Bruder hat ausgeschlafen und beschlossen, doch noch eine Kleinigkeit zu baggern. Da ich sowieso zur Baustelle wollte, hole ich schnell die Jüngste aus dem Bett, die auch ausgeschlafen hat und wir fahren mit. Sohnemann und Schwiegervater kommen mit den Fahrrädern und bringen uns den Schlüssel.
Huch...
Gemeint ist die Stufe, die gefliest wurde. Heute waren die Fliesenleger nochmal da, haben die Sockelleisten an den Türen vervollständigt.
Viele Fotos hab ich davon nicht, sieht halt überall vollständig aus.
Ich hab Kloreiniger gekauft und putze das wiederverwendete Klo, das hatte ich vorm ran hängen nicht geschafft.
Derweil kommt auch der Herr TAC von Arbeit. Sohnemann und Opa wollen noch eine Runde Fahrrad fahren und verabschieden sich. Es ist sonnig, aber kalt.
Mein Bruder betätigt die Rüttelplatte, das ist so laut, dass die Kleine weint. Also tröste ich das Kleinkind und fege nebenher den heutigen Dreck raus.
Meine Mutter kommt. Sie schaut sich das Haus an, ist schon Monate her, dass sie auf der Baustelle war.
Herr TAC probiert draußen, den Bagger zu bedienen. Weit genug weg vom Haus baggert er Mount Aushub auf die Schubkarre, mein Bruder schiebt die Karre und kippt den Dreck an seinen Bestimmungsort und rüttelt alles fest.
Gegen halb 6 machen wir Feierabend. Ich fahre mit meinem Bruder zurück zur Übergangswohnung, Herr TAC holt mit Kleintöchterchen die Geschwister bei den Großeltern ab.
Zu hause kruscheln wir vor uns hin.
Mein Bruder fragt, ob wir Döner essen wollen, er will welche holen. Klar.
In der Wartezeit darf die Kleine ganz ausführlich baden. Ich sitze auf dem Hocker neben der Wanne und freue mich ganz bewusst an der Freude, Lebendigkeit und Spielfreude (mit Badeentchen) der Jüngsten in der Wanne. Sie will ihre Haare gefönt bekommen. Gerne. Die großen Geschwister mochten Fönen in dem Alter nicht.
Kurz nachdem die Kleine fertig und das Bad aufgeräumt ist, bringt mein Bruder die Döner. Wir essen, die Döner sind riesig und schmecken gut. Am Ende bleibt was übrig, das essen wir morgen.
Die heutige Zoofolge haben wir aufgenommen. Die schauen wir noch, dann bringe ich die Jüngste ins Bett. Die beiden Großen schauen Asterix etwa ab der Hälfte bis zum Ende und gehen dann auch schlafen.
Ich häkle einige Reihen an meinem Tuch, bis mir gegen 11 die Augen zufallen. Herr TAC schläft bereits selig auf dem Sofa.

Freitagsgrüße von TAC

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